DE28907A - Spundverschlufs - Google Patents

Spundverschlufs

Info

Publication number
DE28907A
DE28907A DE28907A DE 28907 A DE28907 A DE 28907A DE 28907 A DE28907 A DE 28907A
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
tap
plug
stopper
metal sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. H. B. HEMJE in Washington

Links

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE €
Die durch Zeichnung veranschaulichte Erfindung hat Bezug auf Verbesserungen in Metallbüchsen oder -Hülsen für die Anstechlöcher in Bierfässern etc., und hauptsächlich für solche, in denen theihveise ausgebohrte hölzerne Stöpsel an Stelle von Korken gebraucht werden.
Der Zweck der Erfindung ist, zu verhüten, dafs die Anstechlöcher der Fässer durch metallene Hähne nicht beschädigt werden, wie es jetzt der Fall ist, und aufserdem anstatt der Korke theilweise ausgebohrte Stöpsel zu gebrauchen, die bedeutend billiger sind wie erstere und aufserdem das Anstechen der Fässer erleichtern.
Diese Stöpsel werden erst cylindrisch ausgestofsen, dann am unteren Ende etwas zusammengedrückt, so dafs sie eine konische Form erhalten, und später theilweise vom dickeren Ende aus ausgebohrt, so dafs am unteren oder dünneren Ende ein Boden von genügender Dicke bleibt. Nachdem die Metallhülse in den Boden des Fasses eingeschoben ist, wird der Stöpsel in die Hülse geschlagen. Wenn das Fafs gefüllt ist und angestochen werden soll, wird das Ende des Hahnes in das Loch des Stöpsels gesetzt. Giebt man nun einen Schlag auf den Hahn, so spaltet der Boden des Stöpsels ab und der von demselben übrig bleibende Ring bildet für den Hahn eine nachgebende Umhüllung, die zwischen dem Hahn und der Wand der Metallhülse festgeklemmt ist. Der Boden des Stöpsels springt nun immer an der richtigen Stelle ab,, während der Ring des Stöpsels so fest gehalten wird, dafs derselbe nicht mit durchgeschlagen werden kann.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen verticalen Durchschnitt der Metallhülse, Fig. 2 ist eine untere Ansicht derselben, Fig. 3 ist eine Modification von Fig. 1. Fig. 4 ist ein verticaler Durchschnitt eines Stöpsels, der mit solchen Metallhülsen gebraucht werden kann, und Fig. 5 ist eine äufsere Ansicht des Stöpsels, wie derselbe, nachdem der Boden geschwollen ist, in der Metallhülse erscheinen würde.
Die Metallhülse ist an der Aufsenseite etwas verjüngt und mit einem Schraubengang versehen, um dieselbe in den Boden des Fasses einschrauben zu können. Am dickeren Ende ist dieselbe mit einem Rand α versehen, der auf dem Boden des Fasses ruht oder in diesen eingelassen werden kann. Das Innere der Metallhülse ist auch etwas nach dem unteren Ende zu verjüngt, indefs bildet diese Verjüngung b keine' gerade Linie und ist nicht gleichmäfsig, wie in den bis jetzt gebrauchten Hülsen, sondern es ist eine nach dem unteren Ende zunehmende Verjüngung, so dafs im Querdurchschnitt, Fig. i, die innere Wand keine gerade, sondern eine etwas gekrümmte Linie bildet.. Der Zweck dieser nach dem unteren Ende zunehmenden Verjüngung b ist, das untere Ende des Stöpsels beim Hineinschlagen noch mehr zusammenzudrücken und zu verhindern, dafs der verbleibende Ring des Stöpsels zu tief in oder ganz mit durch die Hülse getrieben werden kann.
In Fig. 3; ist am oberen Ende der Hülse eine
gerade Verjüngung C, die der des zu gebrauchenden Stöpsels entspricht, und weiter nach unten eine etwas gröfsere Verjüngung d, so dafs beide einen sehr stumpfen Winkel mit einander bilden. Das untere Ende der Hülse ist mit einer cylindrischen Erweiterung / versehen, welche genügend ist, um dem Boden des Stöpsels Raum zu geben, sich darin auszudehnen^ Da der Ring des Stöpsels nicht schwellen kann, dem Boden aber Gelegenheit gegeben ist, sich auszudehnen, bildet sich an der Stelle, wo die Erweiterung der Hülse anfängt, eine scharfe Einschnürung h in dem Stöpsel, so dafs der Boden gerade an dieser Stelle abspringt und nichts von dem Ring mit fortreifst.

Claims (1)

  1. Paten t-An sp ruch:
    Ein Spundverschlufs, bestehend aus einer metallenen Büchse, Fig. i, 2 und 3, welche aufsen mit einem etwas konisch zugehenden Gewinde versehen und im Innern zum gröfsten Theil nach einer besonderen, ungleichmäfsig zunehmenden verjüngten Form, Fig. 1 und 3, ausgebohrt ist, zum anderen Theil cylindrisch sich erweitert, ferner aus dem hölzernen konischen Spund, welcher die Form eines Bechers hat, Fig. 4, -und derart eingerichtet ist, dafs er beim Einschlagen eines Anzapfhahnes eine Dichtung zwischen Hahn und Hülse herstellt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE28907A (de) Spundverschlufs
DE615250C (de) Aufweitbare Buechse zum dichten Ausfuettern von Durchlaessen an Behaeltern, namentlich der Spundloecher von Holzfaessern o. dgl.
EP2637944A1 (de) Tube ud entleervorrichtung
DE234776C (de)
DE278552C (de)
DE247311C (de)
DE960794C (de) Kapsel fuer Blechtuben
DE72133C (de) Spundlocheinsatz. ^
DE147156C (de)
DE1149879B (de) Duebel mit Faserstoffuellung
DE85981C (de)
DE1268046B (de) Verschlussstopfen fuer Bierfass-Anstichbuchsen
DE4110236A1 (de) Transportfass fuer fluessigkeiten, insbesondere fuer bier
DE959321C (de) Bolzen zum Einschiessen in Mauerwerk, Beton, Stahl od. dgl.
AT510272B1 (de) Vorratsbehälter für holzpellets
DE1915728C (de) Spundschraube mit Klappenventil für Bierfässer oder dergl
DE673574C (de) Vorrichtung zum Verspunden leer gezapfter Bierfaesser u. dgl. Behaelter
DE158808C (de)
DE2351824C3 (de) Spundabdichtung für Bierfässer o.dgl
DE900662C (de) Schnellverschluss, insbesondere fuer Spundloecher von Faessern
CH717439A1 (de) Adapter zum Verbinden eines Nachfüllbehälters mit einem Behälter.
DE7007516U (de) Vorrichtung zum oeffnen von flaschenverschlusskappen, insbesondere von schraubkappenverschluessen.
DE19952379B4 (de) Co2-Spender
DE1918756C3 (de) Einstechbarer Ausgießer für Blechdosen und dergleichen Flüssigkeitsbehälter
CH608767A5 (en) Tapping device for barrels