DE288540C - - Google Patents
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- DE288540C DE288540C DENDAT288540D DE288540DA DE288540C DE 288540 C DE288540 C DE 288540C DE NDAT288540 D DENDAT288540 D DE NDAT288540D DE 288540D A DE288540D A DE 288540DA DE 288540 C DE288540 C DE 288540C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N11/00—Arrangements for supplying grease from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated; Grease cups
- F16N11/02—Hand-actuated grease cups, e.g. Stauffer cups
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 288540 -KLASSE 47e. GRUPPE.
RUDOLF FERBER in BRÜSSEL, Belg.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. November 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schmierbolzen mit nach Art einer Staufferbüchse ausgebildetem
Kopf. Es ist bei Schmierbüchsen bereits bekannt, Federbügel anzuwenden, die
in Nuten oder Gewinde eingreifen und einerseits ein Festhalten der Preßbüchse in einer
bestimmten Stellung ermöglichen, anderseits sowohl das Hineinschrauben wie das Hineindrücken
der beweglichen Staufferbüchsenteile gestatten.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das nur an einem der beiden Büchsenteile
vorgesehene Schraubengewinde als einseitig hinterschnittenes Sperrgewinde ausgebildet
ist, und daß die an den anderen Büchsenteilen angeordneten federnden Arme des Federbügels teils als Gegengewinde, teils als
die selbsttätige Drehung verhindernde Sperrkörper ausgebildet sind, so daß der bewegliche
Büchsenteil entweder durch einfaches Eindrücken oder durch Verschrauben vorgetrieben
werden kann, aber gegen selbsttätige Rückbewegung gesichert ist.
Das Bestreben geht bei den bekannten Schmierbüchsenkonstruktionen dahin, dieSchmierbüchse und die Kappe der Schmierbüchse möglichst mit glatten Anliegeflächen derart zu konstruieren, daß sie sich bei der Bewegung zueinander dicht abschließen. Durch die Erfindung wird ein besonderer Fortschritt in dieser Richtung erzielt. Die Ausführung der Schmiervorrichtung ist so getroffen, daß die Außenfläche des Bolzenkopfes, also des Schmiergefäßes, und die Außenfläche der Kappe frei von allen Gewindegängen, Einschnitten, Federvorrichtungen usw. ist. Alle Organe der Schmiervorrichtung, die zur Reibung, Verstellung, zum Eingriff und zum Festhalten dienen sollen, sind in das Innere der Schmiervorrichtung verlegt. Hier sind sie dauernd in das Schmiermittel eingebettet und werden von diesem konserviert.
Das Bestreben geht bei den bekannten Schmierbüchsenkonstruktionen dahin, dieSchmierbüchse und die Kappe der Schmierbüchse möglichst mit glatten Anliegeflächen derart zu konstruieren, daß sie sich bei der Bewegung zueinander dicht abschließen. Durch die Erfindung wird ein besonderer Fortschritt in dieser Richtung erzielt. Die Ausführung der Schmiervorrichtung ist so getroffen, daß die Außenfläche des Bolzenkopfes, also des Schmiergefäßes, und die Außenfläche der Kappe frei von allen Gewindegängen, Einschnitten, Federvorrichtungen usw. ist. Alle Organe der Schmiervorrichtung, die zur Reibung, Verstellung, zum Eingriff und zum Festhalten dienen sollen, sind in das Innere der Schmiervorrichtung verlegt. Hier sind sie dauernd in das Schmiermittel eingebettet und werden von diesem konserviert.
Die Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen, die durch zeichnerische Darstellung erläutert
sind, beschrieben.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch eine Schmiervorrichtung
am Kopf eines Gelenkbolzens. Die Kappe greift außen um den Bolzenkopf, d. h. das Schmiergefäß, herum.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch den Bolzenkopf in Richtung der Linie 2-2 in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine Einzelheit der Sperrvorrichtung für die Kappe im Längsschnitt. Aus
Fig. ι ist ersichtlich, daß dieser Teil innen an der Kappenscheibe angebracht ist und die
Kappe am Bolzenkopf feststellt.
Fig. 4 zeigt den Gegenstand von Fig. 3 in Aufsicht.
Fig. 5 zeigt denselben Teil. Die Arme sind in einer Ebene ausgebreitet.
Fig. 6 ist eine Fig. 1 entsprechende Ansicht und Schnittdarstellung, bei der jedoch die
Kappe in den Bolzenkopf" eingesetzt ist. Die Anordnung der sperrenden Teile ist umgedreht.
Die vorher an der Kappe befindlichen Teile sind am Bolzen angebracht und umgekehrt. In
Fig. 7 ist eine abgeänderte Ausführungsform der Schmiervorrichtung nach Fig. 6 dargestellt,
und zwar ist der in Fig. 2 bis 5 dargestellte Verriegelungsteil verändert. Die Arme, die
die Kappe gegen unbeabsichtigte Drehung durch Eingreifen in Längsnuten des Bolzenkopfes
sichern sollen, fallen fort und sind
durch eine Reibungsvorrichtung an den beiden Sperrarmen ersetzt, die sich gegen das Kappengewinde
legt.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. ι bis 5 ist der Bolzenkopf α mit einer inneren, das
Schmiermittelgefäß bildenden zylindrischen Ausnehmung b versehen, die sich mit einer Verlängerung
d entsprechend kleineren Durchmessers tief in den Bolzen hineinerstreckt. Die
achsiale Verlängerung d steht mit einer radialen Bohrung e in Verbindung, die in die Schmiernut
f auf dem Umfang des Bolzens mündet. Die Innenwand des Schmiergefäßes b ist
mit Gewinde versehen. Es handelt sich dabei um ein Sperrgewinde. Die Gewindefläche g
bildet eine von ihrer oberen Kante aus nach innen gegen die Achse des Schmiergefäßes geneigte
Fläche. Die andere Gewindefläche h steht normal zur Wand des Schmiergefäßes.
Beide Flächen bilden demnach im Schnitt durch die Achse des Schmiergefäßes eine Art
Sperrhaken.
Dieses Gewinde ist durch eine Anzahl gleichmäßig über den Umfang des Schmiergefäßes
verteilter Längsnuten r, r unterbrochen (Fig. 1 und 2). Die Außenfläche des Schmiergefäßes a
ist ebenfalls zylindrisch, vollständig glatt und auf einen genauen Durchmesser- abgedreht.
Über das Schmiergefäß α greift außen eine
Kappe i mit einem inneren Hohlraum /. Der Durchmesser des Raumes j entspricht genau
dem Außendurchmesser des Schmiergefäßes a derart, daß die Kappe dicht abschließend
außen auf dem Schmiergefäß gleitet. An der Kappenscheibe ist innen ein Zapfen k vorgesehen,
der zur Befestigung einer Platte I dient, die mit vier Armen m, m und η, η in das
Innere der Kappe vorsteht. Die Arme liegen parallel zur Wandung der Kappe. Die Arme
m, m reichen bis zum Ende der Kappe. Sie sind an ihrem Ende 0 nach außen umgebogen
und greifen hier in das Innengewinde des Schmiergefäßes. Damit die Arme in denselben
Gewindegang greifen können, sind sie verschieden lang. Die Längendifferenz entspricht
der halben Höhe eines Gewindeganges.
Die beiden Arme η, η sind an ihrem Ende mit einem nach außen vorstehenden Zapfen j>
versehen, dessen Form dem Profil der Längsnuten r entspricht. Diese Zapfen bilden eine
Verriegelung, die die Kappe gegen selbsttätige unbeabsichtigte Drehung festhält. Die Arme
sind aber ebenso wie die Arme m, m federnd ausgestaltet und geben daher bei Drehung der
Kappe mit der Hand nach. Sobald hierbei einer der Arme η, η in Gegenüberlage mit
dem nächsten Längsschlitz r kommt, fallen sie natürlich in diesen ein und verriegeln so
die Kappe in bestimmten Abständen mehrmals während einer Umdrehung.
Um die Platte I sicher an der Kappenscheibe
zu befestigen, ist sie mit einem eckigen Loch q versehen, das über den Zapfen k
gesteckt wird, so daß dieser nach Aufhämmern die Platte I sicher festhält. An der Kappe
ist auf der Außenwand ungefähr in deren Mitte eine etwas vorstehende Riffelung s ausgebildet,
die für das Drehen der Kappe mit der Hand einen sicheren Anhalt gewährt. Die in Fig. 6 gezeigte Ausführungsform der Schmiervorrichtung
zeigt eine ohne weiteres verständliche Abänderung. Die Feder I mit den elastischen
Armen m, m und η, η ist nicht mehr
an der Kappenscheibe befestigt, sondern am Boden des Schmiermittelbehälters. Im Gegensatz
dazu, sind das Gewinde und die Längsnuten r nicht mehr an der Innenwandung des
Schmiermittelbehälters vorgesehen, sondern an der der Kappe.
Die Wirkungsweise ist dieselbe wie oben beschrieben. Der Schmiermittelbehälter und die
Kappe werden gefüllt. Hierauf wird die Kappe in der Weise auf den Schmiermittelbehälter
gesetzt, daß die Arme η, η den Längsnuten
gegenüberliegen. Einfach durch achsialen Druck auf die Kappe federn dann die Arme m, m
über das Gewinde, und die Zapfen p der Arme η gleiten in die Längsnuten hinein. Das Zurückgehen
der Kappe ist durch die Sperrung, d. h. den Eingriff der Arme m, m mit dem Ge- go
winde, verhindert. Die Kappe kann nun allmählich nach Erfordernis mehr und mehr über
oder in das Schmiergefäß hineingeschoben bzw. hineingedreht werden. Das Losnehmen der
Kappe zur Wiederfüllung geschieht durch Abdrehen. Die Arme η, η geben dabei federnd
nach.
Einschnitte t, u an den Enden der aufeinanderliegenden
Wände des Schmiergefäßes und der Kappe sichern die absolute Dichtheit der Verbindung.
Die in Fig. 7 gezeigte Ausführungsform der Schmiervorrichtung unterscheidet sich von den
vorhergehend beschriebenen dadurch, daß die elastischen Arme m mit einem zweizähnigen
Haken χ versehen sind, der in zwei aufeinanderfolgende
Gewinde greift. Das Profil jedes Zahnes entspricht genau dem Profil des Gewindes,
derart, daß die von den Zähnen auf das Gewinde der Kappe ausgeübte Reibung n0
genügt, um jede unbeabsichtigte Drehung der Kappe zu verhindern und sie in jeder Lage
gegen eine solche festzustellen. Das Gewinde der Innenwand des Schmiermittelbehälters oder
der Innenwand der Kappe kann in diesem Fall auch mit normalem Gewinde statt mit einem Sperrgewinde versehen sein. Auch in
diesem Fall sind dann die Gewindeteile an den Enden der elastischen Arme so ausgebildet,
daß die Arme durch achsialen Druck sprungweise über das Gewinde geschoben werden
können.
Claims (1)
- ..Patent-An Spruch:
Schmierbolzen mit nach Art einer Staufferbüchse ausgebildetem Kopf, ■ dadurch gekennzeichnet, daß das nur an einem der beiden Büchsenteile vorgesehene Schraubengewinde als einseitig hinterschnittenes Sperrgewinde ausgebildet ist, und daß die an dem anderen Büchsenteil angeordneten federnden Arme (m bzw. n) teils als Gegengewinde (o), teils als die selbsttätige Drehung verhindernde Sperrkörper (p bzw. x) ausgebildet sind, so daß der bewegliche Büchsenteil entweder durch einfaches Eindrücken oder durch Verschrauben vorgetrieben werden kann, aber gegen selbsttätige Rückbewegung gesichert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288540C true DE288540C (de) |
Family
ID=543651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288540D Active DE288540C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288540C (de) |
-
0
- DE DENDAT288540D patent/DE288540C/de active Active
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