DE3316084C1 - Klappgriff für Geräte - Google Patents

Klappgriff für Geräte

Info

Publication number
DE3316084C1
DE3316084C1 DE19833316084 DE3316084A DE3316084C1 DE 3316084 C1 DE3316084 C1 DE 3316084C1 DE 19833316084 DE19833316084 DE 19833316084 DE 3316084 A DE3316084 A DE 3316084A DE 3316084 C1 DE3316084 C1 DE 3316084C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
handle
socket
bow
pressure piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19833316084
Other languages
English (en)
Inventor
Günter 3400 Göttingen Rohde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rohde & Sohn & Co Kg 3400 Goettingen De GmbH
Original Assignee
Rohde & Sohn Oberflaechentechn
Rohde & Sohn Oberflaechentechnik 3400 Goettingen De
Rohde & Sohn Oberflaechentechnik 3400 Goettingen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rohde & Sohn Oberflaechentechn, Rohde & Sohn Oberflaechentechnik 3400 Goettingen De, Rohde & Sohn Oberflaechentechnik 3400 Goettingen filed Critical Rohde & Sohn Oberflaechentechn
Priority to DE19833316084 priority Critical patent/DE3316084C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3316084C1 publication Critical patent/DE3316084C1/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G12INSTRUMENT DETAILS
    • G12BCONSTRUCTIONAL DETAILS OF INSTRUMENTS, OR COMPARABLE DETAILS OF OTHER APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G12B9/00Housing or supporting of instruments or other apparatus
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/26Special adaptations of handles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/28Handles
    • B65D25/2835Swingable handles
    • B65D25/2838Swingable handles provided on a local area of the side wall(s)
    • B65D25/2841Horizontal, e.g. U-shaped
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2525/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D2525/28Handles
    • B65D2525/281Details relating to handles
    • B65D2525/286Details relating to handles movable between two or more stable positions, e.g. a retracted and an extended position
    • B65D2525/288Details relating to handles movable between two or more stable positions, e.g. a retracted and an extended position by pivoting action

Description

  • Andererseits sind als Elemente der Feinwerktechnik (z. B. Richter, O., v. Voss, R., Bauelemente der Feinmechanik, 4.auf., Berlin Nu7 1949, Verlag Technik GmbH, S. 277, 278) sogar genormte federnde Druckstücke bekannt. Diese besitzen einen meist einschraubbar ausgebildeten Grundkörper, der in der Regel eine Sackbohrung aufweist, in welcher eine Feder und das Druckstück eingesetzt sind. Der Rand des Grundkörpers ist im Bereich des Druckstückes so verformt, beispielsweise angerollt, daß das Druckstück unverlierbar in dem Grundkörper gehalten ist. Mit solchen Elementen der Feinwerktechnik werden üblicherweise Schnappverrastungen realisiert, indem diese Teile - je nach Anwendungsfall - eingebaut werden. Die Druckstücke können als Kugel oder auch als Zylinderstifte ausgebildet sein, Es sind auch Rundkörper bekannt, die anstelle einer Sackbohrung eine durchgehende Bohrung aufweisen und bei denen das dem Druckstück abgekehrte Ende durch einen Verschlußkörper beispielsweise eine Schraube, verschlossen ist. Aber auch bei dieser Ausführungsform ist das Druckstück selbst unverlierbar am Grundkörper gehalten. Auch der eingangs beschriebene Klappgriff stellt einen Anwendungsfall für ein derartiges Normteil dar, bei dem der Grundkörper in die Anschraubbuchse eingesetzt ist. Lediglich auf die unverlierbare Anordnung der Kugel ist verzichtet. Statt dessen wirkt das Ende des Schenkels des Bügelgriffes als Fänger für das Druckstück.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Klappgriff der eingangs beschriebenen Art derart weiterzubilden, daß er eine mühelose Montage von Bügelgriff und Anschraubbuchsen ermöglicht, ohne die aufzunehmende Tragkraft zu beeinträchtigen.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß bei jeder Anschraubbuchse der Gewindeschaft an einem einstückig mit dem übrigen Teil der Anschraubbuchse ausgebildeten Fortsatz vorgesehen ist, daß an mindestens einer Anschraubbuchse die Bohrung zur Aufnahme des Druckstücks den Fortsatz durchgehend durchsetzt und das dem Schenkel abgekehrte Ende der Bohrung durch einen Verschlußkörper verschlossen ist, und daß die Anschraubbuchsen dem Fortsatz zugekehrt einen glattflächigen, von der Bohrung durchsetzten Boden aufweisen. Der Klappgriff erlaubt damit eine wesentlich vereinfachte Montage insofern, als zunächst der Bügelgriff mit den beiden Anschraubbuchsen verbunden wird, indem die die Schwenkachse bildenden Bolzen eingeschlagen bzw. eingedrückt werden. Damit bildet das Ende des zugehörigen Schenkels des Bügelgriffes den Fänger für das Druckstück, welches nunmehr von dem dem Schenkel abgekehrten Ende des Fortsatzes in dessen Bohrung eingebracht werden kann. Anschließend folgt die Feder. Das Druckstück kann nicht mehr verrollen oder seinen ordnungsgemäßen Platz verlassen. Es wird abschließend lediglich noch der Verschlußkörper am Fortsatz eingesetzt. Zugleich mit der erleichterten Montage ergeben sich aber auch wesentliche Vorteile des Klappgriffes in festigkeitsmäßiger Hinsicht.
  • Bei gleicher Ausladung des Klappgriffes kann der Boden der Anschraubbuchse vergleichsweise dicker gestaltet werden bzw. bei im Vergleich zum Stand der Technik gleicher Bodenhöhe kann die Ausladung des Griffes reduziert werden. Da sich der Fortsatz an der Anschraubbuchse fluchtend in dessen Achse befindet, was durch die Herstellung garantiert wird, kann ein Schrägziehen bei der Montage des Griffes und erst recht ein Ausbrechen, wie im Stand der Technik möglich, nicht mehr vorkommen. Durch die Einstückigkeit des Fortsatzes mit den Anschraubbuchsen wird die Möglichkeit geschaffen, jeden Klappgriff mit bis zu 75 kg belasten zu können. Die Erfindung löst sich von der im Stand der Technik bisher vorgezeigten Linie, nämlich dem Einsetzen eines mehr oder weniger fertigen genormten Druckstückes in eine Anschraubbuchse.
  • Statt dessen wird die Anschraubbuchse selbst als Grundkörper für die Unterbringung des Druckstückes und der Feder angesehen. Überraschenderweise zieht diese Maßnahme die Möglichkeit einer beanspru- chungsgerechten Ausbildung nach sich. Es ergibt sich eine höhere mechanische Festigkeit, insbes. gegen Ausreißen. Die aufnehmbare Tragkraft wird erhöht. Eine gesonderte Verdrehsicherung kommt in Fortfall. Der Boden kann dicker gestaltet und der Abstand zur Schwenkachse auf den Durchmesser des Druckstückes und den Durchmesser des Endes des Schenkels des Bügelgriffs abgestimmt werden. Damit wird eine Materialanhäufung im Bereich der Schwachstelle, nämlich am Übergang des mit dem Gewindeschaft versehenen Fortsatzes zu dem übrigen Teil der Anschraubbuchse geschaffen, was für die Verbesserung der mechanischen Eigenschaften dienlich ist. Auch der Durchmesser des Fortsatzes und die Steigung des Gewindes des Gewindeschaftes können beanspruchungsgerecht abgestimmt und festgelegt werden.
  • Die Bohrung zur Aufnahme des Druckstückes und der der Feder kann konstanten Durchmesser aufweisen, so daß nicht erforderlich ist, an der Anschraubbuchse selbst einen Fänger für das Druckstück auszubilden.
  • Durch die vorherige Montage des Bügelgriffes bekommt die Anschraubbuchse gleichsam ihren Fänger für das Druckstück, und zwar bei vereinfachter Montage.
  • Der Verschlußkörper kann ein Spannstift, eine Schraube, ein Stopfen o. dgl. sein. Es genügt im allgemeinen, wenn dieser Verschlußkörper in das dem Griff abgekehrte Ende der Bohrung eingetrieben wird und dort verbleibt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf den gesamten Klappgriff in Arbeitsstellung, Fig.2 eine Seitenansicht auf die Verbindungsstelle zwischen Bügelgriff und Anschraubbuchse und F i g. 3 eine ähnliche Darstellung wie F i g. 2, jedoch geschnitten und mit der Schnappverrastung.
  • Gemäß Fig. list ein Klappgriff 1 an einer geschnitten dargestellten Seitenwand 2, z. B. eines Meßgerätes montiert dargestellt. Der Klappgriff 1 setzt sich aus einem Bügelgriff 3 und zwei Anschraubbuchsen 4 und 5 zusammen, zu denen noch je eine Unterlegscheibe 6 und eine Mutter 7 gehören. Der Bügelgriff 3 weist einen Steg 8, der dem Ergreifen dient und zwei rechtwinklig daran anschließende Schenkel 8 auf. Das freie Ende 10 jedes Schenkels 9 ist mit Hilfe eines Bolzens 11 (F i g. 2) schwenkbar in den Anschraubbuchsen 4 und 5 gelagert.
  • Die beiden Bolzen 11 bilden zusammen eine Schwenkachse 12, um die der Bügelgriff 3 aus einer Arbeitsstellung in eine Ruhestellung und umgekehrt verschwenkt werden kann. Der Verschwenkwinkel beträgt etwa 90".
  • In Fig. 2 ist die Arbeitsstellung in durchgezogener Linienführung, die Ruhestellung in gestrichelter Linienführung dargestellt. Die Verschwenkung erfolgt gemäß Doppelpfeil 13. Jeder Bolzen 11 durchsetzt fluchtende Durchbrechungen in der Anschraubbuchse 4 bzw. 5 und im Bereich des freien Endes 10 der Schenkel 9 des Bügelgriffes 3. Die Verankerung des Bolzens 11 kann entweder in der Durchbrechung des Schenkels oder in den Durchbrechungen der Anschraubbuchsen 4,5 erfolgen.
  • Wie insbes. die F i g. 2 und 3 erkennen lassen, besitzt jede Anschraubbuchse 4 bzw. 5 einen Grundkörper 14, der in seinem Innern eine etwa U-förmige und nach unten offene Ausnehmung 15 aufweist, die an einen glattflächig ausgebildeten Boden 16 im Grundkörper 14 in Richtung auf den Bügelgriff 3 anschließt. Der Grundkörper 14 besitzt einen Fortsatz 17, der in der Achse der Schenkel 9 angeordnet und hierzu fluchtend nach der dem Schenkel 9 abgekehrten Seite am Grundkörper 14 absteht. Der Fortsatz 17 und der Grundkörper 14 sind somit einstückig ausgebildet, bestehen also aus einem zusammenhängenden und entsprechend bearbeiteten Materialstück. Der Fortsatz 17 trägt auf seiner Außenseite ein Gewinde 18, welches dem Innengewinde der Mutter 7 zugeordnet ist. Eine Anschlagfläche 19, die senkrecht zu der Achse des Grundkörpers 14 und des Fortsatzes 17 durch die Schwenkachse 12 der Bolzen 11 angeordnet ist, dient als Anschlag an der Seitenwand 2 beim Festziehen der Mutter 7.
  • Der Fortsatz 17 weist eine durchgehende Bohrung 20 auf, die am freien Ende des Fortsatzes 17 beginnt und auf der der Ausnehmung 15 zugekehrten Seite des Bodens 16 endet. In dieser Bohrung 20 ist eine Feder 21 und ein von ihr belastetes Druckstück 22 in Form einer Kugel gelagert. Ein Verschlußkörper 23, z. B. in Form eines Spannstiftes, verschließt das freie Ende der Bohrung 20 im Fortsatz 17 und bildet gleichzeitig ein Auflager für die Feder 21, so daß das Druckstück 22, in der Bohrung 20 geführt, federnd nachgiebig gegen das freie Ende 10 des Schenkels 9 des Bügelgriffes 3 gepreßt wird.
  • Wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, sind um etwa 90" gegeneinander versetzt im Bereich des freien Endes 10 zwei Kerben 24 und 25 vorgesehen, die als Vertiefungen der Form des Druckstückes 22 angepaßt sind. Durch das Zusammenspiel der beschriebenen Elemente wird eine Schnappverrastung sowohl für die Arbeitsstellung als auch für die Ruhestellung gebildet, so daß der Bügelgriff 3 in der jeweils eingenommenen Stellung gehalten ist. Es genügt, wenn diese Schnappverrastung nur im Bereich einer Anschraubbuchse, beispielsweise der Anschraubbuchse 4 vorgesehen ist, während die Anschraubbuchse 5 eine solche Schnappverrastung nicht aufweist.
  • Die Montage des Klappgriffes gestaltet sich vergleichsweise einfach: Zunächst werden die beiden Anschraubbuchsen 4 und 5 mit dem Bügelgriff 3 verbunden, indem die beiden Bolzen 11 eingesetzt werden. Jede Anschraubbuchse 4 und 5 ist damit um die Schwenkachse 12 am Bügelgriff 3 frei beweglich. Nunmehr wird an der Anschraubbuchse 4, die zur Aufnahme der Schnappverrastung bestimmt ist. vom freien Ende des Fortsatzes 17 her das Druckstück 22 in Form der Kugel in die Bohrung 20 eingelegt.
  • Nachfolgend wird die Feder 21 eingeschoben und der Verschlußkörper 23 gesetzt. Das freie Ende 10 des Schenkels 9 bildet dabei einen Fänger für das Druckstück 22, so daß dieses die Bohrung 20 nicht verlassen kann. Bei diesem Montagevorgang ist es völlig gleichgültig, um welchen Winkel der Bügelgriff 3 um die Schwenkachse 12 relativ zu der Anschraubbuchse 4 verschwenkt ist. Die Herstellung ist damit abgeschlossen.
  • Die Montage gestaltet sich so, daß die Fortsätze 17 der Anschraubbuchsen 4 und 5 durch nicht dargestellte Bohrungen in der Seitenwand 2 hindurchgesteckt, die Unterlegscheiben 6 aufgesetzt und die beiden Muttern 7 festgezogen werden. Damit sind die Anschraubbuchsen 4 und 5 ortsfest an der Seitenwand 2 gelagert und der Bügelgriff 3 kann in die Ruhestellung verschwenkt werden, wobei das Druckstück 22 in die Kerbe 35 einrastet und damit die Ruhestellung des Bügelgriffs 3 fixiert.
  • Bezugszeichenliste: 1 = Klappgriff 2 = Seitenwand 3 rr l3tIt'lgri'f 4 = Anschraubbuchse 5 = Anschraubbuchse 6 = Unterlegscheibe 7 = Mutter 8 = Steg 9 = Schenkel 10 = Ende 11 = Bolzen 12 = Schwenkachse 13 = Doppelpfeil 14 = Grundkörper 15 = Ausnehmung 16 = Boden 17 = Fortsatz 18 = Gewinde 19 = Anschlagfläche 20 = Bohrung 21 = Feder 22 = Druckstück 23 = Verschlußkörper 24 = Kerbe 25 = Kerbe

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Klappgriff für Geräte, mit je einer einen Gewindeschaft mit zugehöriger Mutter aufweisenden Anschraubbuchse und einem Bügelgriff, der an den Anschraubbuchsen um eine Schwenkachse aus einer Ruhe- in eine Arbeitsstellung und umgekehrt verschwenkbar gelagert ist, wobei ein auf einer Feder gelagertes und in einer Bohrung geführtes Druckstück für eine Schnappverrastung der Stellungen mindestens an einer Anschraubbuchse vorgesehen ist und mit dem Ende des zugehörigen Schenkels des Bügelgriffs als Fänger für das Druckstück zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Anschraubbuchse (4, 5) der Gewindeschaft (18) an einem einstückig mit dem übrigen Teil der Anschraubbuchse (4, 5) ausgebildeten Fortsatz (17) vorgesehen ist, daß an mindestens einer Anschraubbuchse (4) die Bohrung (20) zur Aufnahme des Druckstücks (22) den Fortsatz (17) durchgehend durchsetzt und das dem Schenkel (9) abgekehrte Ende der Bohrung für die Aufnahme der Feder (21) durch einen Verschlußkörper (23) verschlossen ist, und daß die Anschraubbuchsen (4, 5) dem Fortsatz (17) zugekehrt einen glattflächigen, von der Bohrung (20) durchsetzten Boden (16) aufweisen.
  2. 2. Klappgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (20) zur Aufnahme des Druckstücks (22) und der Feder (21) konstanten Durchmesser aufweist.
    Die Erfindung betrifft einen Klappgriff für Geräte, mit je einer einen Gewindeschaft mit zugehöriger Mutter aufweisenden Anschraubbuchse und einem Bügelgriff, der an den Anschraubbuchsen um eine Schwenkachse aus einer Ruhe- in eine Arbeitsstellung und umgekehrt verschwenkbar gelagert ist, wobei ein auf einer Feder gelagertes und in einer Bohrung geführtes Druckstück für eine Schnappverrastung der beiden Stellungen mindestens an einer Anschraubbuchse vorgesehen ist und mit dem Ende des zugehörigen Schenkels des Bügelgriffs als Fänger für das Druckstück zusammenwirkt.
    Ein derartiger Klappgriff ist aus einer Firmenschrift bekannt. Er wird auch als einklappbarer Meßgerätegriff bezeichnet. Dieser Meßgerätegriff wird an dem betreffenden Gerät waagerecht aufgerichtet an einer Seitenwand montiert. In der Ruhestellung ist der Bügelgriff um etwa 90" zu der Achse jeder Anschraubbuchse und parallel zur Seitenwand nach unten verschwenkt. Aus dieser Ruhestellung läßt sich der Bügelgriff um 90" in eine von der Seitenwand abstehende Arbeitsstellung verschwenken und somit als Tragegriff benutzen. Es versteht sich, daß an einem Gerät meist zwei derartige Klappgriffe im Bereich paralleler Seitenwandungen vorgesehen sind. Der bekannte Klappgriff besitzt zwei Anschraubbuchsen. In jeder Anschraubbuchse ist eine Ausnehmung für die Aufnahme des Endes des zugehörigen Schenkels des Bügelgriffes vorgesehen. Die Anschraubbuchse und das Ende des Bügelgriffes besitzen fluchtende Durchbrechungen, durch die ein die Schwenkachse bildender Bolzen ragt, der beispielsweise als Spannbolzen in der Durchbrechung des Schenkels verankert ist. Die Ausnehmung der Anschraubbuchse endet in einem dem Schenkel abgekehrten Boden, der eine relativ geringe Wandstärke aufweist, da derartige Klappgriffe nur begrenzt auskragen sollen. In diesen Boden ist eine gestufte Bohrung eingearbeitet, die als gesondertes Teil zu der Anschraubbuchse einen Gewindeschaft mit Kopf aufnimmt, in welchem ein auf einer Feder gelagertes Druckstück untergebracht ist. Dieses gesonderte Teil besitzt eine Sackbohrung, die vom Kopf aus, also von der Seite des Bügelgriffs aus geführt ist und die eine Feder und das Druckstück aufnimmt. Das Druckstück besteht aus einer Kugel. Der Kopf dieses gesonderten Stückes ist der abgestuften Bohrung in der Anschraubbuchse angepaßt, jedoch derart, daß die Oberfläche des Kopfes über die Oberfläche des Bodens in der Anschraubbuchse noch hinausragt. Der Kopf ist über einer Verdrehsicherung in der Anschraubbuchse gelagert. Das gesonderte Teil besitzt außen ein Feingewinde mit zugehöriger Mutter und Unterlegscheibe und dient der Schraubbefestigung der Anschraubbuchse. Da die Feder und die Kugel in einer Sackbohrung aufgenommen werden, ist die Montage des Klappgriffes nur in der Weise möglich, daß das gesonderte Teil zunächst in die Anschraubbuchse so eingesetzt wird, daß die Verdrehsicherung einrastet. Anschließend muß die Feder und die Kugel in die Sackbohrung eingeführt werden.
    Die Kugel gerät dabei gegen Federdruck. Sie muß nun von dem Steg des Bügelgriffes bzw. einer dort vorgesehenen Vertiefung ergriffen und um ein gewisses Maß in die Sackbohrung hineingedrückt werden. Diese Relativlage ist gleichzeitig zu fixieren und der die Schwenkachse des Bügelgriffs bildende Bolzen bei fluchtenden Durchbrechungen in der Anschraubbuchse und im Schenkel des Bügelgriffes einzutreiben. Diese Montagearbeit ist relativ schwierig. Sie erfordert eine beachtliche Geschicklichkeit, damit beim Suchen der fluchtenden Durchbrechungen die Kugel nicht seitlich aus dem gesonderten Teil herausrutscht. Außerdem baut diese Konstruktion relativ weit auskragend an der Anschraubbuchse auf. Ist die freie Auskragbreite begrenzt, muß der Boden der Anschraubbuchse so dünnwandig gestaltet werden, daß er die wirkenden Kräfte kaum noch aufzunehmen in der Lage ist, insbes. dann, wenn eine Belastbarkeit von 75 kg je Klappgriff gewünscht oder vorausgesetzt wird. Durch den dünnen Boden der Anschraubbuchse wird das gesonderte, den Gewindeschaft bildende Teil nicht genau genug geführt, so daß es oft vorkommt, daß die Achse dieses Teils schrägsteht, wodurch die Kugel bei der Montage noch leichter verrutscht. Ist dann aber die Montage eines solchen Klappgriffes endlich gelungen, dann wird bei der Montage des Klappgriffes an dem jeweiligen Gerät die Mutter über ein Feingewinde, also ein Gewinde mit kleiner Steigung an dem betreffenden Gerät auf den Gewindeschaft aufgeschraubt, wobei es vorkommen kann, daß der Kopf dieses gesonderten Teils aus dem Boden der Anschraubbuchse ausgerissen wird, so daß der mühsam montierte Klappgriff damit unbrauchbar wird. Diese Gefahr ist besonders groß, wenn das den Gewindeschaft tragende Teil schräg in der Anschraubbuchse sitzt.
DE19833316084 1983-05-03 1983-05-03 Klappgriff für Geräte Expired DE3316084C1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833316084 DE3316084C1 (de) 1983-05-03 1983-05-03 Klappgriff für Geräte

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833316084 DE3316084C1 (de) 1983-05-03 1983-05-03 Klappgriff für Geräte

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3316084C1 true DE3316084C1 (de) 1985-01-17

Family

ID=6198010

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833316084 Expired DE3316084C1 (de) 1983-05-03 1983-05-03 Klappgriff für Geräte

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3316084C1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0548708A1 (de) * 1991-12-23 1993-06-30 PLASTIMODA S.p.A. Griff, insbesondere für Mappen, Koffer, Aktentaschen oder dergleichen
CN104123969A (zh) * 2013-04-26 2014-10-29 伍鐌科技股份有限公司 具有关节的把手固定结构
CN108784047A (zh) * 2018-06-28 2018-11-13 安徽升翔生态农业发展有限公司 一种家具五金配件

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Firmenkatalog 75G, Girffe und Gehäusezubehör, Erkrath-Unterfelhaus 1975, Fa. Mentor, Ing.Dr. Paul Mozar, S. 7 *
Richter, O., v. Voss, R., Bauelemente der Feinmechanik 4. Aufl., Berlin NW7 1949, Verlag Technik GmbH, S. 277, 278 *

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0548708A1 (de) * 1991-12-23 1993-06-30 PLASTIMODA S.p.A. Griff, insbesondere für Mappen, Koffer, Aktentaschen oder dergleichen
CN104123969A (zh) * 2013-04-26 2014-10-29 伍鐌科技股份有限公司 具有关节的把手固定结构
CN108784047A (zh) * 2018-06-28 2018-11-13 安徽升翔生态农业发展有限公司 一种家具五金配件

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH667139A5 (de) Verbindungsbeschlag.
DE102005002782B4 (de) Befestigungsvorrichtung zum Sichern eines Frachtcontainers mit einem Begrenzungsmechanismus
DE2642488B2 (de) Beschlag zur lösbaren Verbindung von Teilen eines Möbels
DE4237674A1 (de) Rohrschelle
DE3511070C2 (de)
CH645700A5 (de) Vorrichtung zum loesbaren verbinden zweier hohlprofilkoerper.
DE3316084C1 (de) Klappgriff für Geräte
CH668817A5 (de) Rohrschelle.
DE3228674A1 (de) Gasfeder mit schnellmontageanschluss
EP3243008B1 (de) Verbindungsbeschlag
DE3720790C2 (de) Handbetätigbare Verriegelungsanordnung zum Befestigen eines beweglichen Teiles an einem festen Teil
DE2660736C2 (de)
DE2905378C2 (de)
DE3107606C2 (de)
DE60308807T2 (de) Vorrichtung und Verfahren für die Festlegung eines Kalibers auf einem Gehäusering
DE4326642A1 (de) Verbindungseinrichtung für Profilteile
DE3437410A1 (de) Tuerscharnier fuer ein fahrzeug
DE2044092A1 (de) Spanabhebendes Werkzeug
DE19826630C2 (de) Befestigungsvorrichtung, insbesondere zur Befestigung von Trägerelementen oder Dachträgerboxen auf Dachträgern oder Dachrelingen von Pkw
DE817228C (de) Verbindungsstueck fuer Rohrelemente, insbesondere fuer Gerueste u. ae.
DE2819632C3 (de) Raumfachwerk
DE1213171B (de) Ankerglied
DE968372C (de) Klammerschraube
DE261399C (de)
DE1866620U (de) Gelenkband fuer moebel, tueren, fenster od. dgl.

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: ROHDE & SOHN GMBH & CO KG, 3400 GOETTINGEN, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee