DE288508C - - Google Patents

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DE288508C
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inlets
piston
exposed
outlets
gear direction
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/006Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for reversing two stroke engines

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16.JuIi 1913 ab.
Es ist bekannt, die Aufladung von mit Schlitzsteuerung arbeitenden Gegenkolben-Verbrennungskraftmaschinen dadurch zu steigern, daß man die Einlasse später schließen läßt als die Auspufföffnungen. Diese Betriebsweise bedingt eine Versetzung der Kurbeln derart, daß der den Auspuff steuernde Kolben dem andern voreilt. Ist nun die Versetzung entsprechend einer nennenswerten Steigerung der
ίο Aufladung beträchtlich, dann ist es nicht möglich, die Maschine ohne weiteres im umgekehrten Drehsinne zu betreiben, da sonst der den Einlaß steuernde Kolben dem andern vorauseilen und eine Verbindung des Arbeitszylinders mit dem Ladebehälter eher freigeben würde, als das Kraftmittel sich auf oder unter den Druck der neu eintretenden Ladung entspannt hat.
Gemäß vorliegender Erfindung wird nun bei derartigen Maschinen im Falle der Änderung der Häuptumlaufrichtung eine richtige Aufeinanderfolge der Arbeitsvorgänge im Zylinder dadurch erreicht, daß der oder die vom Kolben freigelegten Einlasse so lange vom Ladebehälter bzw. von der Ladepumpe abgesperrt bleiben, bis sich das treibende Kraftmittel auf oder unter den Druck der neuen Ladung entspannt hat.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführung dargestellt, und zwar in Fig. 1 bei Rückwärtsgang, in Fig. 2 bei Vorwärtsgang. Bei beiden Figuren ist jedesmal diejenige Stellung der Kolben gezeichnet, bei welcher sich der Einlaß zu öffnen beginnt.
α sind die Auslässe und e die Einlasse, die von gegenläufigen Kolben gesteuert werden. Der die Auslässe α steuernde obere Kolben eilt dem unteren Kolben in der Hauptgangrichtung (Fig. 2) um einen gewissen Winkelbetrag vor. / ist eine Absperrvorrichtung, durch die der die Einlasse e umgebende Ringraum mit dem Hauptladebehälter d in oder außer Verbindung gesetzt werden kann. Die Vorrichtung / ist bei Vorwärtsgang der Maschine (Fig. 2) dauernd geöffnet. Die Ladung befindet sich dann unmittelbar vor den Einlassen e. Sie durchfließt diese, wenn sie nach vorheriger Freilegung der Auslässe α durch den oberen Kolben vom unteren Kolben geöffnet werden.
Bei Änderung der Gangrichtung (Fig. 1) wird die mit dem Ventil j verbundene Steuerungsvorrichtung eingerückt. Dies hat zur Folge, daß das Ventil durch Vermittlung des Steuernockens erst dann, wie punktiert gezeichnet, die Verbindung zwischen den Einlassen e und dem Ladebehälter d herstellt, wenn während des Arbeitstaktes der obere Kolben die Auslässe so viel geöffnet hat, daß der Druck der Zylindergase mindestens auf die Spannung der Ladung gesunken ist. Nach erfolgter Aufladung bzw. nach Überdeckung der Einlasse durch den unteren Kolben kehrt das Ventil / wieder in die Schließlage zurück.
Die Verstellung der den Lademittelzutritt zeitweise verhindernden Vorrichtungen kann unmittelbar von Hand oder durch die Umsteuerungsvorrichtung der Maschine erfolgen,
so daß im letzteren Falle alle Steuerungsteile von ein und derselben Steuervorrichtung aus betätigt werden können.
Die Maschine kann nach dem Verpuff ungs- oder Gleichdruckverfahren betrieben werden und ein- oder mehrzyliiidrig sein. Die Steuerungsbewegung für das Organ j, das auch durch einen Schieber o. dgl. gebildet werden kann, läßt sich von der Hauptwelle oder einer Nebenwelle der Maschine ableiten. Zur Bewegungsübertragung kann man sich in allen Fällen einer mechanischen Vorrichtung, einer Flüssigkeit oder eines Gases bedienen.

Claims (1)

  1. Paten t-An spruch:
    Mit Schlitzsteuerung arbeitende Gegenkolben-Verbrennungskraftmaschine, deren Einlasse in der Hauptgangrichtung später freigelegt und geschlossen werden als die Auslässe, dadurch gekennzeichnet, daß bei Umkehrung der Gangrichtung die vom Kolben freigelegten Einlasse so lange vom Ladebehälter bzw. von der Ladepumpe abgesperrt bleiben, bis sich das treibende Kraftmittel im Arbeitszylinder auf oder unter den Druck der neuen Ladung entspannt hat.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE288508C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965000C (de) * 1951-02-26 1957-05-29 William Doxford & Sons Ltd Umkehrbare Doppelkolben-Zweitaktmaschine mit innerer Verbrennung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965000C (de) * 1951-02-26 1957-05-29 William Doxford & Sons Ltd Umkehrbare Doppelkolben-Zweitaktmaschine mit innerer Verbrennung

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