DE288233C - - Google Patents
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- DE288233C DE288233C DENDAT288233D DE288233DA DE288233C DE 288233 C DE288233 C DE 288233C DE NDAT288233 D DENDAT288233 D DE NDAT288233D DE 288233D A DE288233D A DE 288233DA DE 288233 C DE288233 C DE 288233C
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- internal combustion
- combustion engine
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L2760/00—Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
- F01L2760/006—Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for reversing two stroke engines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 466. GRUPPE
Es ist bekannt, die Aufladung von mit Schlitzsteuerung arbeitenden Gegenkolben-Verbrennungskraftmaschinen
dadurch zu stei-■ gern, daß man die Einlasse später schließen
läßt als die Auspufföffnungen. Diese Betriebsweise bedingt eine Versetzung der Kurbeln
derart, daß der den Auspuff steuernde Kolben dem andern voreilt. Ist nun die Versetzung
entsprechend einer nennenswerten Steigerung
ίο der Aufladung beträchtlich, dann ist es nicht
möglich, die Maschine ohne weiteres im umgekehrten Drehsinne zu betreiben, da sonst der
den Einlaß steuernde Kolben dem andern vor·» auseilen und eine Verbindung des Arbeits-Zylinders
mit dem Ladebehälter eher freigeben würde, als das Kraftmittel sich auf oder unter
den Druck der neu eintretenden Ladung entspannt hat.
Um nun zu verhindern, daß der Zylinderinhalt bei Änderung der Hauptumlaufrichtung
in den Ladebehälter tritt, sind gemäß der Erfindung in der Zylinderwand ein oder mehrere
besondere Auslässe angeordnet, durch die ein hinreichendes Vorauspuffen der Verbrennungsgase
bis zur Freilegung der für den Einlaß der frischen Ladung vorgesehenen Schlitze erfolgt.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in Fig. 1 und 2 in zwei Ausführungsbeispielen
schematisch dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt eine Ausbildung, bei welcher unterhalb des Hauptauslasses α ein Hilfsauslaß
b vorgesehen ist, der den Arbeitszylinder ringförmig umgibt und mit dem Hauptauslaß
durch ein Ventil c in Verbindung gebracht bzw. von ihm getrennt werden kann.
Läuft die Maschine in der Hauptgangrichtung, dann ist der Hilfsauslaßraum b vom
Hauptauspuff α abgeschlossen. Wird jedoch die Gangrichtung geändert, dann öffnet man
das Ventil c. Dadurch können beim Arbeitshub die Zylindergase so zeitig entweichen, daß
sie bis auf oder unter den Druck der frischen Ladung im Behälter d entspannt sind, wenn
die Einlasse e vom unteren Kolben freigelegt werden, so daß ein Eindringen des verbrauchten
Kraftmittels in den Ladebehälter vermieden wird. Das Ventil c kann bei der weiteren
Auswärtsbewegung der Kolben offen bleiben, so daß es zusammen mit den Auslässen a als
Auspuff dient, wenn diese geöffnet werden. Beim Verdichtungshub ist es mit Rücksicht
auf eine gute Aufladung empfehlenswert, das Ventil c zu schließen, wenn der obere Kolben
im Begriff ist, die Auslässe α zu überdecken, da im anderen Falle die Ladung bis zur Beendigung
des Überschleifens der Auslässe b wieder aus dem Zylinder gedrückt würde.
Statt der Schlitze b kann man auch besondere, unmittelbar am Arbeitszylinder angeordnete
Ventile für den Vorauspuff verwenden. Als weitere Organe für die Steuerung des Vorauspuffes kommen Schieber in Betracht,
die in ähnlicher Weise wie Ventil c bei der Umkehrung der Gangrichtung der Maschine
vor dem Freilegen der eigentlichen Auspufföffnungen ein Entweichen der expandierenden
Verbrennungsgase bzw. der Druckluft im Falle des Anlassens oder Umsteuerns gestatten.
Unter Umständen empfiehlt es sich, mit Rücksicht auf die Zylinderschwächung auf die
Anbringung besonderer Hilfsauslässe in der Zylinderwand zu verzichten und schon vorhandene
Organe für das Vorauspuffen zu verwenden. In Fig. 2 ist beispielsweise dargestellt,
wie man das Anlaßdruckluftventil diesem doppelten Zweck nutzbar machen kann.
Das Ventil / wird mechanisch durch das Gestänge h gesteuert, welches durch einen
Handhebel in drei Stellungen, nämlich Anlassen, Vorwärtsfahrt und Rückwärtsfahrt gebracht
werden kann. Der letzte Fall ist in der Zeichnung dargestellt. Das Ventil öffnet
eine geraume Zeit vor der Freilegung der Einlasse e durch den unteren Kolben. Hierbei
entweichen die vorauspuffenden Abgase durch Bohrungen des mit der Ventilstange verbundenen
Kolbenschiebers in die Leitung i und von dort in den Hauptauspuffkanal. Soll Druckluft
aus der Leitung g in den Zylinder gelassen werden, dann wird das Ventil / höher angehoben,
so daß es in dieser oberen Endstellung die Abgasleitung i verschließt.
In allen Fällen kann die Verstellung der den Vorauspuff steuernden Organe unmittelbar
von Hand oder durch die Umsteuerungsvorrichtung der Maschine erfolgen, so daß in
letzterem Falle alle Organe von derselben Steuervorrichtung aus betätigt werden kön-
nen. Zur Übertragung der Bewegung kann, man sich mechanischer Vorrichtungen, Flüssigkeiten
oder Gase bedienen.
Die Maschine kann nach dem Verpuffungs- oder Gleichdruckverfahren betrieben werden.
Die Bewegung für die gemäß der Erfindung verwendeten Organe zum mittel- oder unmittelbaren
Steuern des Vorauspuffes läßt sich von der Hauptwelle oder einer Nebenwelle der Maschine ableiten.
Claims (2)
1. Mit Schlitzsteuerung arbeitende Gegenkolben -Verbrennungskraftmaschine,
deren Einlasse in der Hauptgangrichtung später. freigelegt und geschlossen werden
- als die Auslässe, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zylinderwand ein oder mehrere
besondere Auslässe angeordnet sind, durch die bei Umkehrung der Gangrichtung ein
Vorauspuff erfolgt.
2. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine
oder mehrere zur Kraftmittelzufuhr dienende Vorrichtungen des Arbeitszylinders (z. B. das Druckluftanlaßventil) gleichzeitig
als VorauspufTorgane verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288233C true DE288233C (de) |
Family
ID=543378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288233D Active DE288233C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288233C (de) |
-
0
- DE DENDAT288233D patent/DE288233C/de active Active
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