DE288339C - - Google Patents

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DE288339C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/06Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with receptacles external to, but in free communication with, the boilers and adapted to move up and down in accordance with change in water level

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln der Dampfzufuhr zu Speisepumpen für Lokomotiven. Eine Vorwärmung des Speisewassers für Lokomotivkessel erfordert Dampfpumpen, bei welchen die Zahl der Kolbenhübe, d. h. die Fördermenge der dem Dampfzylinder der Pumpe zugelassenen Menge Dampf entspricht. Diese Art der Speisung hat den Nachteil, daß, da die Fördermenge der Speisepumpe stets dem Gewicht des in dem Dampfkessel verdampften Wassers entsprechen muß, sich hieraus die Notwendigkeit einer ständigen Wartung seitens des Personals ergibt. So muß beim Anhalten der Lokomotive, wo die Entnähme von Dampf aus dem Kessel fast gleich Null ist, der Gang der Pumpe unterbrochen oder abgeschwächt) dagegen beschleunigt werden in dem Augenblick der Anfahrt. Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesem Nachteil der ständigen Wartung der Dampfzufuhr zur Pumpe vorzubeugen, und zwar dadurch, daß der Dampfeinlaß der Pumpe mit dem Frischdampfrohr der Lokomotivmaschine verbunden ist. - ■
In Fig. ι ist die Gesamtanordnung der Vorrichtung an einer Lokomotive mit Speisewasservorwärmer dargestellt. Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch ein Reglerorgan mit Durchlaß für den aus dem Frischdampfrohr der Lokomotivmaschine in der angedeuteten Pfeilrichturig strömenden Dampf, in größerem Maßstabe.
Das Ventilgehäuse des Reglerorgans besteht aus den beiden Teilen 16 und 18 (Fig. 2), welche durch Flansche miteinander verbunden sind. Im Innern dieses Gehäuses ist ein Ventil 19 mit Führungsflügeln angeordnet, die aus dem kegelförmigen Kern 20 des Ventils heraustreten. Die Einstellung des Ventils 19 erfolgt von Hand durch Drehen des Rades 5, das auf dem Führerstand zugänglich und mit dem Ventil 19 durch die Stange 6 verbunden ist; hierdurch kann das Ventil mehr oder weniger von seinem Sitz 21 abgehoben werden. Diese Spindel 6 ist im Ventilgehäuse durch die Stopfbuchse 22 nach außen abgedichtet.
Der kegelförmige Teil 20 am Ventilkegel ist im wesentlichen mitbestimmend für die Größe des Ventildurchganges und die jeweiligen Stellungen des Ventilkegels und damit auch für die der Pumpe jeweils zugeführte Dampfmenge. An den Stutzen 25 des Reglerorgans ist durch ein Rohr der zur Speisung der Pumpe bisher übliche Dampfhahn 7 angeschlossen, so daß Dampf, der unmittelbar aus dem Dampfkessel entnommen wird, über das Gehäuse des Regierorgans und den Stutzen 24 am Gehäuse zur Pumpe geleitet werden kann. Die Einstellung des Dampfhahnes 7 geschieht mittels des Handrades 8, welches im Innern des Führerhauses angebracht und mit dem Dampfhahn durch die Stange 9 verbunden ist.
Das Reglerorgan 3 ist über den Stutzen 23 und das Rohr 2 (Fig. 1) mit dem Kreuzrohr 1 des Frischdampfrohres der Lokomotivzylinder und andererseits über den Stutzen 24 durch ein Rohr mit dem Dampfzylinder 4 der Speisepumpe verbunden. ^
Der Dampfkolben sowie der Kolben des Wasserzylinders 10 der Speisepumpe sitzen auf gemeinsamer Kolbenstange. Beim Betrieb der
Pumpe wird das Ventilgehäuse der Speisepumpe durch das Saugrohr ii au den Tender angeschlossen. Das durch die Pumpe geförderte Wasser wird durch das Rohr 12 in den Vorwärmer 13 gedrückt, aus dem es durch das Rohr 14 und das Kesselventil 15 in den Kessel geleitet wird. Die Vorwärmung erfolgt durch den Abdampf, welcher aus dem Auspuffrohr durch die Leitung 17 in den Vorwärmer gelangt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Ist die Lokomotivdampfmaschine im Betrieb, so gelangt Dampf aus dem Frischdampf rohr hinter dem Regulator über das Kreuzstück 1, das Rohr 2, den Stutzen 23, das geöffnete Ventil im Reglergehäuse 16 und den Stutzen 24 in den Dampfzylinder 4 der Speisepumpe, so daß letztere in Betrieb gesetzt wird, dagegen hört bei geschlossenem Regulatur oder Stillstand der Lokomotive auch die Pumpe auf, zu arbeiten. Indessen kann die Pumpe auch bei Stillstand der Lokomotive angestellt werden, indem der Dampfeinströmhahn 7, der unmittelbar am Kessel befestigt ist, geöffnet und gleichzeitig das Ventil 19 im Reglerorgan 3 geschlossen wird, so daß es die Rückkehr des Dampfes in die Frischdampfrohre der Lokomotivzylinder verhindert.
Zu diesem Zweck kann man auch zwischen dem Reglerorgan 3 und dem Kreuzstück 1 der Frischdampfrohre ein Rückschlagventil anordnen, welches in der Zeichnung nicht besonders dargestellt ist und durch den zu den Frischdampfrohren zurückströmenden Dampf geschlossen wird, wenn das Ventil im Reglerorgan beim Stillstand der Lokomotive noch nicht abgesperrt worden ist.
Übrigens kann auch bei Zwischenschaltung des Rückschlagventils die vom Kreuzrohr 1 durch das Reglerorgan 3 strömende Dampfmenge so geregelt werden, daß die Speisung durch die Pumpe dem mittleren Dampfverbrauch im Kessel entspricht; hierbei kann die Fördermenge durch Erhöhung der Dampfzufuhr bzw. durch kurzes öffnen des Hahnes 7 verstärkt werden.
Soll die Pumpe bei geschlossenem Regulator arbeiten, so läßt man den Dampf aus dem Dampfhahn 7 in den Stutzen 25 am Gehäuse
18 des Reglerorgans 3 einströmen und schließt gleichzeitig den Rücklauf zu den Zylindern der Lokomotivmaschine, indem man den Ventilkegel 19 auf seinen Sitz 21 bringt. .
Man kann schließlich die beiden genannten Verfahren bei Bedarf auch zusammen anwenden, um den Gang und die Fördermenge zu erhöhen. In diesem Falle strömt Dampf sowohl durch den Stutzen 25 über den Dampfhahn 7 als auch durch den Stutzen 23 über das Kreuzrohr ι der Frischdampfrohre und das Ventil
19 zur Speisepumpe.
Bei Fortfall des Dampfhahnes 7 kann das Reglerventil 3 durch einen gewöhnlichen Absperrhahn ersetzt werden; in diesem Falle wird, da der Dampf dem Kreuzrohr nur zugeführt werden kann, wenn der Regulator offen ist, d. h. während der Fahrt, die Speisepumpe nur wirken, wenn Lokomotive in der Fahrt ist; umgekehrt kommt also die Pumpe nicht zur Wirkung, wenn die Lokomotive stillsteht. Der Hahn würde also lediglich dazu dienen, die Fördermenge -der Pumpe zu regeln und kann schließlich so weit geöffnet werden, daß die Fördermenge der Pumpe der Verdampfungsmenge im Kessel entspricht. Das Reglerorgan kann gemäß einer weiteren Ausführungsform in der Verbindungsleitung zwischen Kreuzrohr und Dampfspeisepumpe auch in Fortfall kommen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Regeln der Dampfzufuhr zu Speisepumpen für Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfeinlaß der Pumpe mit dem Frischdampfrohr (ι) der Lokomotivmaschine verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitung (2) zwischen Dampfeinlaß der Pumpe und Frischdampf rohr ein Reglcrorgan (3) eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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