DE288136C - - Google Patents

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DE288136C
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sheet
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cardboard
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folding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/0096Lining or sheathing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/0003Shaping by bending, folding, twisting, straightening, flattening or rim-rolling; Shaping by bending, folding or rim-rolling combined with joining; Apparatus therefor
    • B31F1/0006Bending or folding; Folding edges combined with joining; Reinforcing edges during the folding thereof
    • B31F1/0009Bending or folding; Folding edges combined with joining; Reinforcing edges during the folding thereof of plates, sheets or webs
    • B31F1/0016Folding edges; Folding edges combined with joining; Reinforcing edges during the folding thereof, e.g. by introducing a thread; Folding the edges of a sheathing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVi 288136 KLASSE 54 a. GRUPPE
Vorrichtung zum Umkleben von Pappkartons. ■ Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umkleben von Pappkartons ο. dgl. mit Papierbahnen, bei der mittels Faltklappen das Papierblatt um den Pappkarton geschlagen wird.
Es sind derartige Vorrichtungen bekannt. Bei diesen sind die Faltklappen aber nur schwingbar gelagert.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Faltklappen derart angeordnet und verschiebbar gelagert sind, daß beim Umfalten des Papierblattes ein dieses straffziehendes Gleiten der Faltklappen über den Kanten des Pappkartons und auf diesem eintritt.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in Fig. ι im Querschnitt, in Fig. 2 im Grundriß, und in Fig. 3 im Querschnitt in einer zweiten Arbeitsstellung dargestellt.
Die Pappkartons, flach gefaltete Schachteln o. dgl. α, werden zwischen den Führungsleisten b in die Vorrichtung eingeschoben. Alsdann wird mittels eines durch ein Gestänge d hin und her bewegten Wagens e ein Papierblatt von dem Stapel f entnommen und unter den Pappkarton α gefördert, indem die an dem Wagen sitzenden Leisten g bei dessen Rückgang über heb- und senkbare Klebstoffwalzen h streichen und beim Anlangen über dem Stapel durch dessen Heben und Senken das oberste Blatt abnehmen. Wenn der so von den Leisten g getragene Papierbogen i sich unter dem Pappkarton ο. dgl. befindet, hebt sich eine Stange j, auf der eine Platte k befestigt ist, die mittels Federn I eine Platte m trägt. Diese Platte m legt sich gegen die Unterseite des Papierbogens, während von oben her eine Platte 11 den Pappkarton aus den Führungsleisten b heraus und die Oberseite des Papierbogens drückt, nn senken sich die Platten m und η gemeinsam so weit, bis der Papierbogen und das Kartonblatt zwischen zwei Faltklappen 0 ge- 4< > langen, die an ihren Enden Lappen f> und Bolzen r tragen, um die sie nach innen hin geschwenkt werden können. Diese Bolzen r stecken in Klötzen s, die in Führungen t gleiten und durch Federn u nach außen gedrückt werden. Die Führungen sind mittels Zahnstangen ν und Zahnräder w verstellbar. Wenn nun der Pappkarton mit dem Papierbogen zwischen den Faltklappen 0 liegt, werden diese etwas nach innen geschwenkt, so daß sie die ersteren bei dem nun folgenden Abheben der Platte η festhalten. Hierauf wird zuerst die eine Faltplatte und nach ihrem Zurückgehen die andere Faltplatte vollends umgelegt, wodurch der Papierbogen um das Kartonblatt o. dgl. gefaltet wird. Bei diesem Umlegen der Faltklappen findet wegen der Anordnung der Drehzapfen r unterhalb der Platte m und außerhalb der Ebenen der Faltklappen ein Gleiten der letzteren über die Kanten des Kartons zuerst nach oben und dann nach innen hin statt. Der Papierbogen wird also beim Umfalten um die Kanten des Kartonblattes nach oben hin gezogen und straff gespannt. Diese Wirkung wird noch dadurch verstärkt, daß die Faltklappen nach ihrem völligen Umlegen infolge weiteren Vorschubs ihrer Antriebsstangen χ auf dem Kartonblatt nach innen hin unter Spannen der Federn u gleiten, wobei sie natürlich die oben liegenden Teile des Papierblattes mitnehmen und dieses straffziehen. Gleichzeitig findet das Festpressen der mit Kleb-
stoff versehenen Kanten des Papierblattes statt, denn die federnd gelagerte Platte m stützt das Kartonblatt von unten.
Durch Verstellen der Führungsleisten b, der Klebstoffleisten g und der Führungen t ist es möglich, Kartonblätter verschiedener Größe mit Papierblättern zu umkleben. Statt der Papierblätter könnten natürlich auch Blätter oder Bahnen aus anderen Stoffen verarbeitet
ίο werden.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Vorrichtung zum Umkleben von Pappkartons o. dgl. mit Blättern aus Papier oder anderen Stoffen, bei der mittels Faltklappen das Papierblatt um den Pappkarton geschlagen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Pappkarton o. dgl. beim Umfalten des Papierblattes zwischen den Faltklappen (0) und deren außerhalb ihrer Ebene liegenden Drehzapfen (r) sich befindet, wodurch ein das Papierblatt straffziehendes Gleiten der Faltklappen über den Kanten des Pappkartons und auf diesem erzielt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzapfen (r) der Faltklappen (0) in Lagern (s) ruhen, die in seitlichen Führungen (t) in einer zum Werkstück parallelen Ebene verschiebbar angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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