DE288133C - - Google Patents

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DE288133C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/008Feeding coins from bulk
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D3/00Sorting a mixed bulk of coins into denominations
    • G07D3/02Sorting coins by means of graded apertures
    • G07D3/10Sorting coins by means of graded apertures provided by sieves arranged in series

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine zum Sortieren und Zählen von Münzen, durch welche die Münzen nach ihrer Wertangabe sortiert und selbsttätig an einem Zählwerk vorbeigeführt werden, um darauf gezählt und je nach ihrer Wertangabe in entsprechende Pakete oder Beutel verpackt zu werden.
Von den bekannten ähnlichen Münzensortiermaschinen mit mehreren übereinanderliegenden zweiteiligen Trichtern unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand. dadurch, daß infolge der Neigung der Seitenwände des äußeren ringförmigen Trichterteiles nach innen die Münzen in dem ringförmigen Behälter zwischen dem inneren und äußeren Teil eine geneigte Stellung einnehmen und infolgedessen leicht voneinander getrennt und so dem Zähler zugeführt werden können, so daß Unterbrechungen in der Arbeit des Zählens durch falsch gelagerte Münzen nicht eintreten können.
In den Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine gemäß vorliegender Erfindung.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Mitte derselben.
Fig. 3 ist die Draufsicht auf das Bett der Maschine.
. Fig. 4 ist die Seitenansicht dieses Bettes.
Fig. 5 zeigt in Einzelansicht den Trichter, in welchen die zu sortierenden Münzen eingebracht werden.
Fig. 6 ist ein Schnitt auf der Linie a-a der
Fig· 5·
Fig. 7 ist die Draufsicht auf eine der Sortierscheiben.
Fig. 8 ist ein Schnitt auf der Linie b-b der Fig. 7.
Fig. 9 ist die Draufsicht auf eine Führung für die in den Fig. 7 und 8 gezeigte Sortierscheibe.
Fig. 10 ist ein Schnitt auf der Linie c-c der Fig. 9.
Fig. 11 ist die Seitenansicht der fest angeordneten Führung für die Sortierscheibe und zeigt die Vorrichtung, die immer nur einer Münze gestattet, nach dem Zähler zu gelangen.
Fig. 12 ist ein Schnitt auf der Linie d-d der Fig. 11.
Fig. 13 ist ein Schnitt auf der Linie e-e der Fig. 11.
Fig. 14 ist ein Schnitt auf der Linie f-f der Fig. ii, und
Fig. 15 ist ein Schnitt auf der Linie g-g der Fig. 11.
Die Beine 1 tragen die Bettplatte 2 der Maschine, auf welcher Ständer 17 ihren Stützpunkt finden, die eine Anzahl von Trichtern 6, 8, io, 12 und 14 tragen. Jeder dieser Trichter besteht aus einem festen und einem beweglichen Teil, die hierunter näher beschrieben werden sollen, und von denen der letztere den Einfalltrichter 3 am oberen Teil der Maschine trägt. Der mittlere Teil dieses Einfalltrichters ist, wie bei 31 gezeigt, etwas erhaben, so daß die Münzen nach außen in einen ringförmigen Trog 32 abfallen können, aus welchem sie in den darunter befindlichen Trichter 6 fallen.
Dieser Trichter 6 hat einen äußeren, fest angeordneten ringförmigen Mantel, welcher von den Stützen 17 getragen wird und nach innen und unten geneigte konische Flächen 61 aufweist. In diesem feststehenden, ringförmigen
Teil ist ein sich drehender Teil 32 vorgesehen, dessen Außenfläche, wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt, nach außen geneigt ist und an ihrer unteren Kante radiale, auswärts geneigte Finger 33 trägt, oder, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, eine senkrechte Fläche 321 zwischen der Unterkante der konischen Fläche und den Fingern 33 ■ aufweist. Der Ring 32 wird von Speichen 31 getragen und trägt in der Mitte eine Muffe 30, welche auf eine Welle 18 paßt und an dieser senkrechten Welle befestigt ist. Die Welle 18 trägt an ihrem oberen Ende im Boden des Abfalltrichters 3 ein Lager 19 und an ihrem unteren Ende ein Lager 20, welches sich in den vertieften mittleren Teil 41 der Bettplatte 2 einlegt. An dieser senkrechten Welle 18 sitzt innerhalb der Vertiefung 41 ein Kegeltrieb 21, welches mit einem Kegeltrieb 22 auf einer horizontalen Welle 23 in Eingriff kommt, die an ihrem äußeren Ende eine Kurbel 24 mit Griff besitzt.
Die Bauart der Trichter 8, 10, 12 und 14 ist dieselbe wie die des Trichters 6; jeder dieser Trichter besitzt einen äußeren, fest angeordneten Teil mit inneren geneigten Wänden und einen inneren, sich drehendenTeil mit einer nach außen zu geneigten äußeren Fläche, der von der Welle 18 eine Drehung erfährt. Der einzige Unterschied zwischen den Trichtern ist in der Verschiedenheit der Entfernungen zwischen den nach außen geneigten radialen Fingern 33 zu erblicken.
Diese Finger sitzen in solchen gleichen Abständen an jedem der sich drehenden Teile, daß die Abstände zwischen den Fingern an den verschiedenen sich drehenden Teilen dem Durchmesser der Münzen entsprechen, die in dem betreffenden Trichter zurückbleiben sollen, bis sie dem Zählwerk zugeführt werden können. Wenn z. B. die Maschine zum Sortieren von Münzen in der amerikanischen Dollarwährung benutzt werden soll, so werden die Finger 33 an dem sich drehenden Gliede des Trichters 6 so weit voneinander entfernt angeordnet, daß sie alle Münzen von einem kleineren Durchmesser wie dem eines Halbdollarstückes passieren lassen. Die Finger 33 des sich drehenden Teiles des Trichters 8 müßten dann räumlich so weit voneinander getrennt angeordnet sein, daß sie den 5-Cent-, ίο-Cent- und i-Cent-Stücken den Durchtritt gestatten, jedoch die Vierteldollarstücke zurückhalten. Die Finger 33 des sich drehenden Teiles des Trichters 10 würden so weit voneinander angeordnet werden müssen, daß sie ein Durchtreten der Cent- und io-Cent-Stücke gestatten, während sie die au;. Nickel bestehenden 5-Cent-Stücke zurückhalten Die Finger 33 des sich drehenden Teiles des Trichters 12 müßten so weit voneinander entfernt angeordnet werden, daß sie nur ein Passieren der io-Cent-Stücke gestatten, während sie die Centstücke zurückhalten, und endlich die Finger 33 des Trichters 14 würden so weit voneinander .,entfernt sein müssen, daß sie die io-Cent-Stücke zurückhalten und dieselben zwingen, an der Drehung des beweglichen Teiles 14 teilzunehmen.
Die Enden der Finger 33 liegen in der Nähe der Unterkante des feststehenden Teiles an der geneigten Fläche 61. Die Neigung dieser Fläche 61 beträgt ungefähr 60 ° und die der Finger 33 des sich drehenden Gliedes 32 bildet mit der geneigten Fläche 6' einen rechten Winkel.
Bei ihrer Drehung rühren die beweglichen Teile der Trichter mittels ihrer Finger 33 die aus dem Abfalltrichter oder aus irgendeinem der anderen Trichter gefallenen Münzen um. Alle Münzen, deren Durchmesser kleiner ist, wie der Abstand zwischen zwei benachbarten Fingern 33, fallen dabei in den nächstniedrigen Trichter, und die in den Trichtern zurückgehaltenen Münzen treten, wie in Fig. 11 gezeigt, so weit in die Zwischenräume zweier benachbarter Finger, daß sie gezwungen werden, die Drehung des beweglichen Teiles des Trichters mitzumachen. Infolge der Anordnung der Fläche 61 dergestalt, daß ihre Neigung größer ist, wie die der Finger 33, werden die Münzen bei der Drehung des beweglichen Teiles mit bedeutender Geschwindigkeit gezwungen, sich gegen die Neigung des äußeren, feststehenden Gliedes zu legen.
An einer beliebigen geeigneten Stelle der geneigten Fläche 61 ist eine Öffnung40 angebracht, die groß genug ist, eine Münze von der Größe der in dem betreffenden Trichter befindlichen Münzen abfallen zu lassen. An der geneigten Fläche 61 ist eine Platte 36 (Fig. 14) befestigt, deren unterer Teil hinweggeschnitten ist, so daß zwischen ihr und der Fläche 61 ein Kanal für die Aufnahme einer einzigen Münze gebildet wird. Der untere Teil der Platte 36 ist abgeschrägt und bildet an ihrer Unterkante eine Messerschneide 361, während er an dem entgegengesetzten Ende, wie in Fig. 11 gezeigt, zur linken Hand eine nach oben gerichtete Schneidkante bildet. Der Kanal zwischen dem unteren Teil der Platte 36 und der geneigten Fläche 61 wird an seiner oberen Kante durch einen Absatz 3Ö3 begrenzt, welcher parallel zur Oberkante des feststehenden Teiles 6 verläuft, mit der Ausnahme, daß bei 36* der obere Teil der Platte 36 hinweggeschnitten ist, so daß eine Vertiefung für die Aufnahme eines Sternrades 38 gebildet wird, dessen Welle 381 durch das fest angeordnete Glied 6 hindurchtritt und an ihrem äußeren Ende Organe zum Antrieb der Welle einer Zählvorrichtung 37 trägt.
Der Kanal zwischen dem unteren Teil der Platte 36 und der geeigneten Fläche 61 wird [ durch einen Absatz 36s begrenzt, der in einer Flucht mit der rechten Kante der Öffnung 40 liegt. An dem Ende der Platte 36 zur linken
Hand ist ein Knopf 42 vorgesehen, und ein ähnlicher Knopf 421 sitzt am rechten Ende der Platte 36. An seiner unteren Kante ist der Knopf 42 in der Flucht des Absatzes 36s weggeschnitten, so daß eine Münze darunter passieren kann.
Unterhalb der Bahn der Finger 33 sitzt an der geneigten Fläche 61 ein Block 35 mit einer Nut 351J welche an seinem inneren Teil angeordnet und weit genug ist, um eine Münze aufnehmen zu können, und deren Boden parallel zur Flucht des Absatzes 36s verläuft. Dieser Block sitzt unter dem vorderen linken Ende der Platte 36 und sein vorderes oder linkes Ende erstreckt sich zur Linken des linken Endes der Platte 36 und ist, wie in der Fig. 11 bei 352: gezeigt, abgeschrägt.
Unmittelbar unterhalb der Öffnung 40 ist an der geneigten Platte 61 eine Platte 39 befestigt, deren obere Kante in einer Flucht mit der Bahn der unteren Fläche der Finger 33 liegt. Die untere Kante der Öffnung 40 ist mit Bezug auf die Oberfläche der Finger 33 so angeordnet, daß die Münzen, während sie an der Platte 39 ansteigen, mit ihrem Mittelpunkt weit über die Unterkante der Öffnung 40 hinausragen und beim Anschlagen gegen den Anschlag 36s durch die Öffnung abfallen.
Die Finger 33 sind lang genug, um zwei oder mehr Münzen, die gegeneinander gelagert sind, mit sich zu führen. In geeigneten Abständen voneinander sind an der geneigten Fläche 61 Knöpfe 46 (Fig. 9) angeordnet, welche den Knöpfen 42 und 42 1 ähnlich sind. Bei der Bewegung der Münzen durch die Finger 33 werden diese Knöpfe die Münzen von der Fläche 61 hinwegstoßen und dienen daher zur Bewegung der Münzen und verhindern ihr Zusammenkleben. Infolge dieser beständigen Bewegung und Trennung der Münzen voneinander werden die Münzen, die einen geringeren Durchmesser haben wie der Abstand zwischen zwei benachbarten Fingern beträgt, frei nach dem nächsten Trichter abfallen.
Wenn zwei oder mehr Münzen derselben Wertklasse nebeneinander zwischen zwei benachbarten Fingern 33 liegen, so wird, wenn die Platte 36 in der Bahn derjenigen Münze liegt, welche sich gegen die Fläche 61 lehnt, die betreffende Münze in die Nut 351 des Blockes 35 treten, und ihre Oberkante wird unter der unteren Kante des Knopfes 42 hinweg in den Kanal zwischen dem unteren Teil der Platte 36 und der Fläche 61 eintreten und wird nach vorn in Berührung mit dem Sternrad 38 geführt, so daß dasselbe eine Drehung ausführt und dadurch die Zählvorrichtung 37 fortschaltet. Die Münze wird dann mitgenommen und steigt an der Platte 39 an und fällt beim Antreffen gegen den Anschlag 36s durch die Öffnung 40 ab. Da die Nut 351 nur weit genug ist, um eine Münze aufnehmen zu können, so werden die anderen Münzen an der Oberfläche des Blockes
35 entlanggleiten, und die Kante des Knopfes 42, sowie die Schneide 3ο2 werden diese Münzen von derjenigen trennen, deren untere Kante in der Nut 351 sich befindet, und sie während ihrer Vorwärtsbewegung durch die Finger 33 von der Münze, die am unteren Teil der Platte
36 gezählt werden soll, getrennt halten. Sobald diese Münzen das rechte Ende der
Platte 36 passieren, fällt die der geneigten Fläche zunächstliegende gegen dieselbe, und nach Beendigung einer Drehung des beweglichen Teiles des Trichters kommt sie in die Nut 351 und in den Kanal hinter der Platte 36.
Wenn es einmal unbeabsichtigterweise vorkommen sollte, daß der Ring 32 in der verkehrten Richtung gedreht wird, so werden alle Münzen, welche sich zur Rechten der Platte 36 zwischen den Fingern 33 befinden, durch den Anschlag 421 abgelenkt, so daß sie nicht gegen das Ende der Platte 36 treffen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Münzensortier- und Zahlmaschine mit mehreren übereinanderliegenden Trichtern, die aus je einem festen und einem drehbaren Teil bestehen und je ein durch die Münzen gedrehtes Sternrad zur Fortschaltung der Zählvorrichtung enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand des äußeren, ringförmigen Teiles jedes Trichters nach innen geneigt ist und eine an der geneigten Seitenwand befestigte Platte (36) mit dieser Wand einen Kanal für die Führung der in geneigter Lage befindlichen Münzen nach dem Sternrad (38) bildet.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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