DE287751C - - Google Patents

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DE287751C
DE287751C DENDAT287751D DE287751DA DE287751C DE 287751 C DE287751 C DE 287751C DE NDAT287751 D DENDAT287751 D DE NDAT287751D DE 287751D A DE287751D A DE 287751DA DE 287751 C DE287751 C DE 287751C
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washing machine
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F13/00Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, with agitators therein contacting the articles being washed 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

Waschmaschinen, deren Bottich zum Waschen der .■■■'Wäsche' mittels Treibers und auch zum Auspressen der Wäsche unter'Verwendung des Deckels dient, sind bereits bekannt. Durch die. Erfindung wird bezweckt, diese Waschmaschinen weiter auszubilden.
Die Zeichnung stellt, die eier Erfindung gemäß eingerichtete Maschine in einer Ausführung dar. " Die Fig. i, 2 und 3 geben die Maschine in Ausrustling zum .Waschen, während die Fig. 4, 5 '.'■' und 6 dieselbe darstellen in Ausrüstung zum Pressen der. Wäsche. Fig. 7 stellt einen Einzelteil dar.
Dabei ist Fig. ι eine Vorderansicht,' Fig. 2 1S eine Draufsicht nach Fortnähme, oberer Teile, Fig. 3 ein Durchschnitt in vergrößertem Maßstab, Fig. 4 und 5 Durchschnitte, Fig. 6. eine. ■ Draufsicht, und Fig. 7 eine Draufsicht, auf einen '"Doppelboden im Waschbehälter.
a" B ist ein innen glattwandigei.7 heizbarer Bottich für die Aufnahme der Wäsche. A ist ein zur Bottichaclvsc exzentrisch: sitzender Wäschetreiber> dessen Achse vermittels eier .F)üchse/ im Deckel!) geführt und achsial verschiebbar gelagert ist. Der Deckel D, der so ; bemessen'ist, daß er später in den Bottich eingelassen werden kann, um als. Preßplattc zu. ·'■· dienen, wirddurch Riegel-C-und /7 vermittels deren horizontaler Flanken auf dem Rande des Bottichs getragen.■· Am,Riegel G ist eine Druck-. stange 15 angelenkt und vermittels des Suites 16 : (lTig. 3) in einer Schlitzknrve des. Deckelführungsstückes 14 derart geführt, daß beim Niederdrücken der Druckstange 15 der Riegel G sich gegen die Wand des Bottichs bewegt, und umgekehrt sich davon entfernt. Dem Riegel G gegenüber sitzen zwei Vorsprünge 17 am Deckelrand (Fig. 3), die unter einen an der Bottichwandung nach innen vorspringenden, rundum laufenden Gurt greifen und mit dem Riegel G zusammen den Deckel D im Bottich feststellen. Die ' Feststellung ist gegen Zurücktreiben des Riegels G dadurch gesichert, daß die. Sclilitzkurvc so gewählt ist, daß das Verhältnis des Weges der Flanke 12 zum Wege des Stiftes 16 unterhalb des Reibungskoeffizienten zwischen den reibenden Teilen bleibt.
Ist die Wäsche in den Bottich eingebracht, die Lauge zugegeben und durch Heizen des Bottichs nach Bedarf angewärmt, der Deckel aufgesetzt," der. Wäschetreiber gesenkt und die Wäsche durch ihn eine Weile bewegt, so wird der Beweger und gleichzeitig der Druckhebel 15 hochgehoben und damit der Beweger außer Bc rührung mit der Wäsche gebracht, sowie die Feststellung des Deckels D gelöst. Dann wird der Deckel D gedreht, damit der Beweger an eine andere Stelle des Wäscheganzen gelangt, wieder niedergelassen, der Deckel durch einen Druck auf den "Hebel 15 wieder festgestellt, dann mit dem so geänderten Angriff die Bewegung der Wäsche fortgesetzt und so absatzweise rundum im Kreise fortgefahren. Beim Einlegen der Wäsche ist natürlich Rücksicht darauf zu nehmen, daß der erforderliche leere Raum zwischen Wäsche und Deckel D ver-
bleibt, um den Beweger von der Wäsche völligabheben und versetzen zu können, so daß er beim Wiedersenken die Wäsche an einer anderen Stelle angreift.
. Die Bewegung des Wäschetreibers geschieht ·.· nach der dargestellten, keinen Teil der Erfindung ausmachenden Einrichtung vermittels des He-' bels K und an diesen angelenkter Seile 22 mit • Handgriffen 23 (Fig. 2), indem an diesen Hancl·'
ίο griffen abwechselnd gezogen wird, Diese. Art '· der Bewegung schließt eine Beschränkung des
• Bewegerhubes in sieh, wie er mit Rücksicht auf die Erhaltung der Lagerung für die nachfolgende
.".' Pressung und iür die Schonung der Wäsche, erforderlich ist. Die Beschränkung des Beweger-'.
■■ hubes ergibt sich daraus, daß mit fortschrciten-... dem Hub der' Winkel zwischen Seil und Antriebshebel immer gestreckter wird und schließlich das. Angriffsmoment ganz fortfällt. Gegeao benenfalls kann ein etwas größerer Hub durch : Kreuzen der Seile erzielt werden.
Nach Beendigung des Wasch Vorganges wird" die Wäsche zwecks Entwässerung gepreßt. Der Hebel K, der leicht lösbar auf der Achse des Bewegers sitzt, wird gelöst und der Beweger herausgenommen. Der Führungsschlitz des Riegels G verläuft in seinem oberen Teile horizontal, so daß der Riegel G so weit zurückgeschoben werden kann, daß er für das Einlassen des Deckels in den Behälter nicht mehr hinderlich ist. Auch die Riegel H lassen sich zurückschieben. Nun wird der Deckel auf die Wäsche und das Preß j och M, N auf den Deckel gesetzt. Das Preßjoch hat an seinen freien '.35 Enden Gabelungen 26, in die die Prcßschrau-. ben L eingebracht weiden. Damit diese beim Niederschrauben nicht ausweichen können, liegen zwischen den Schraubmuttern und den Gabe-.,-luijgen 26 geschlossene Unterlagsscheiben 27, die mit Haken hint ;r die Gabelungen 26 greifen. Der beim Waschen als Antriebshebel für den Beweger dienende Hebel K ist so gestaltet, daß er als Schraubenschlüssel für die Preßschraubenmuttem dienen kann. Der Spalt zwischen dem Preßdeckel D und der Wand des Bottichs wird vorteilhaft durch Auflegen eines Schutzringes 52 aus Faserstoff ■ (Fig. 4 und 5) auf die Wäsche abgedeckt und • dadurch die Wäsche vor. Beschädigung geschützt.
Der Preßdeckel ist aus Holz mit einer Reifenumfassung gedacht. Um zu verhüten, daß ·.'. das Preßjoch so gesetzt wird, daß die Platte quer zu ihren Materialfasern beansprucht wird, sind zweckmäßig die Riegel G und H so gesetzt, daß das Preßjoeh nur in der richtigen Stellung, quer zu den Materialfasern der Platte, aufgesetzt werden kann.
In geringem Abstande vom Bottichboden ist in bekannter Weise ein Doppelboden C so angeordnet, daß er nur am Umfange aufliegt.
Durch ihn soll der Metallboden beim Pressen entlastet lind ein Abstand · zwischen der /Wüsche : und dem heißen Metallboden geschaffen werden. . Für das Durchlassen der -Flüssigkeit ist dia Doppelboden durchlöchert. Um die Wäsche beim. Waschen vor Beschädigung, zu schützen, ist, und dies macht keinen Teil der Erfindung , aus, der Doppelboden. C gegen Bewegung gesichert, und zwar derart, daß er für die erf orderliehe-Reinigung noch· leicht herausnehmbar bleibt. Er trägt am Rande drei Warzen 10 (Fig. 7 Und 3) und einen Stift 8. Durch die dicht in den Bottich eingepaßten Warzen 10 ist der; Boden gegen Verschieben, und durch den Stift 8, .der'i'n eine Öffnung der Bottichwand '■·.'·■ eingreift, gegen Drehung gesichert; Ein· im- ■ richtiges, etwa hohles Einsetzen des Bodens C würde beim Pressen diesem selbst wie dem Bottich gefährlich werden. Dadurch aber, daß.der 80 : Stift 8 in die Wandung des Bottichs eingreift, wird es unmöglich, den. Boden überhaupt anders als mit richtigem Eingriff in den Bottich einzubringen, so daß dann alle Teile in richtiger Stellung sind. '
An der Außenseite der . Bottichwand ist zwischen dem Raum unter dem Boden C und , dem Raum' über der Wäsche ein Verbinder an-. geordnet. Die die Innenwand dieses Verbinders bildende Bottichwand ist längs der ganzen, Höhe des Verbinders gelocht (28, Fig. 3 und 4). Am untere-n Ende des Verbinders, der auch nicht zur 'Erfindung gehört, ist ein Hahn, angebracht. Beim Heizen können unten entstehende Dämpfe durch die Löcher 28 in den Verbinder und dort nach oben strömen, ohne · die Wäsche durcheinanderzutreiben, und beim Pressen nach oben treibende Flüssigkeit kann * abgelassen werden, welchen Höhenstand die Wäsche auch einnimmt. Die unteren Durchlochungen 28 sind durch eine Platte 9 (Fig. 3 und 7) gegen Überdeckung durch die Wäsche gesichert.
Vor dem Einlegen der Wäsche in den Bottich wird zweckmäßig ein Netz oder ein iür Flüssiglceit gut durchlässiges Tuch o. dgl. (in der·Zeichnung nicht angegeben) über den Boden C gelegt, das mit seinen Zipfeln längs der Bottichwand nach oben reicht. In diesem Netz liegt die Wäsche während der Behandlung und kann nach dem Pressen als ein fester Ballen in einem einzigen Zuge mit dem Tuche oder Netz aus- · gehoben werden. Soll einem ersten Behändlungsgang etwa, noch ein zweiter mit frischer Lauge folgen, so kann das Netz dazu dienen, die Wäsche nach der Pressung und dem Einfüllen frischer Lauge aufzulockern, ohne sie aus dem Behälter nehmen zu müssen.
Durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung wird der Bottich frei für das Waschen trotz des nachfolgenden Pressens, und für dieses frei trotz des vorhergeilenden
, Waschens, und für beide Vorgänge frei von störenden Teilen iiberhaxi.pt. Das Waschen sowohl wie das Pressen kann vor sich gellen, als ob die Vorrichtung nur für jeden einzelnen Vorgang bestände.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ί. Waschmaschine, deren Bottich zum ίο Waschen der Wäsche mittels Treibers und auch zum Auspressen der Wäsche imtcr Verwendung des Deckels dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Wäschetreiber mit ■ ■"'. seiner Achse achsial Verschiebbar undcxzentrisch im Bottichdeckel gelagert ist und (lieser drehbar auf dem Bottich sitzt, von ·■'.■'. Riegeln getragen wird, die die Festlegung des Deckels in jeder Stellung ermöglichen, , und nach Herausnehmen des Treibers .und Zurückziehen der Riegel mit Hilfe eines : übergelegten Joches durch am Bottich sich stützende Schrauben angezogen werden kann. ; 2i Waschmaschine nach Anspruch i, ge-
    :, kennzeichnet durch am Dcckclrand fest angebrachte, . unter Gurte der Bottichwand fassende und sich gegen diese stützende Vorsprünge (17), sowie radial verschiebbar auf '<■ dem Deckel gelagerte Tragriegcl (G1H), deren einer (G) gegen den Rand der Bottichwand gepreßt werden kann.
    3. Waschmaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen an einem Riegel (G) angelenkten Hebel (15), durch den mit- . : tels eines in einer auf dem Deckel (D) sitzenden Kurvcnschlitzführung (14) gleitenden Stifles der Riegel vor- und zurückbewegt werden kann, der gegen Bewegung durch Druck vom Bottic.hrand her aber gesichert ist und durch den durch Einführung des Stiftes (ifi) in eine Rast der Kurvenschlitzführung der Riegel in eine vollkommen zurückgezogene Lage gebracht werden kann.
    ■4. Waschmaschine nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (K), der dem Antreiben.des Wäschetreibers dient, beim Pressen der Wäsche als Schlüssel für die Bewegung der Jochschraubcnmuttcrn '.'■; verwendet ■ wird. : ;
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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