DE287682C - - Google Patents

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DE287682C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/12Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
    • E04C3/17Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with non-parallel upper and lower edges, e.g. roof trusses
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/12Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
    • E04C3/14Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with substantially solid, i.e. unapertured, web

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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES PATENTAMT:
:1p ■
Holzträger.
Zusatz zum Patent 285059.
Längste Dauer: 5. Mai 1928. ' ■ > .
Die Erfindung betrifft weitere vorteilhafte Ausbildungen und Verbesserungen der den Gegenstand des Patentes 285059 bildenden Trägerkonstruktion.
Sobald es sich um starke Hölzer handelt, die für bestimmte Zwecke geschlitzt und stark gespreizt werden sollen, wird zur Erleichterung die Spreizung in zweckmäßiger Weise so ausgeführt, daß der z. B. unterhalb der neutralen Faserschicht liegende Gurt ein- oder mehrmals gespalten wird. So können sich die neu entstandenen Teile bei der Biegung gegeneinander derart leicht verschieben, daß ein leichtes, weiteres Spreizen der Hölzer gut möglich ist, und so Träger mit großen Spreizungen, z. B.
■ für freitragende Binder, sich herstellen lassen. Der Gegenstand des Hauptpatents zeigt nur linsenträgerartige, nach oben und unten gebogene Träger. Um nun auch Träger nach
a° «dem Hauptpatent herstellen zu können, bei denen der untere Gurt ζ. Β. nicht nach unten durchgebogen ist, sondern gerade liegt, wird der Balken nur auf der einen Seite unaufgeschlitzt gelassen, während im übrigen der
»5 Balken der Länge nach aufgetrennt ist. So kann dann der eine durch die Schlitzung entstandene Teil gestreckte Form erhalten und der andere Teil entsprechend ausgebogen werden ; hierbei ergibt sich gegen den gestreckten Balkenteil eine Verkürzung; Das freie Ende . des ausgebogenen Teiles, wird dann' in geeigneter Weise mit dem freien Ende des gestreckten Teiles verbunden. '
Ferner werden Träger in der gleichen Weise hergestellt wie nach dem Hauptpatent, nur wird der eine, durch die Schlitzung entstandene, z. B. obere Teil (Obergurt) in der Mitte durchgeschnitten und die beiden Hälften nach oben gebogen, so daß der andere Teil, der Untergurt, keine nach unten gebogene Form erhält, und der hierdurch entstandene, etwas anders geformte Zwischenraum zwischen den Gurten in geeigneter Weise ausgefüllt, auch der zwischen den beiden oberen Gurtteilen entstandene Zwischenraum in der Mitte oben ausgefüllt oder ausgespreizt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen, und zwar zeigt:
Fig. ι einen zusammengesetzten Dachbinderträger mit nach oben gebogenem Untergurt, . und .
Fig. ι a den Mittelstoß des Untergurtes in größerem Maßstabe.
Fig. 2 zeigt einen einseitig gebogenen Träger, der dadurch hergestellt ist, daß die eine Seite des Balkens bis an ihr Ende aufgeschlitzt wurde. .
Fig. 3 und 4 zeigen zwei verschiedene Träger, bei denen der eine durch die Schlitzung entstandene Teil in der Mitte durchschnitten und mit längeren oder kürzeren Einsatzstücken versehen ist.
Der Träger nach der Ausführung der Fig. 1 besteht aus den beiden Balken α und b, deren Spreizung nach dem Hauptpatent durch ein-
gelegte Brett- oder Bohlenstücke c, c oder durch ein zwischengelegtes Gitterwerk usw. d, d erfolgt. Gemäß der Neuerung sind die unteren gebogenen Teile, der Träger bei β, e ihrer Länge nach so aufgetrennt, daß die sonst bei der Biegung dieser Teile in den Enden •f) f auftretenden wagerechten Schubspannungen in zweckdienlicher Weise derartig verkleinert sind, daß ein Spalten dieser Enden nicht mehr zu
ίο befürchten ist. Sollten die unteren Teile der Träger etwa noch stärker gewölbt sein müssen, als dies in der Zeichnung dargestellt ist, so werden sie durch zwei oder mehrere parallele Längsschnitte ο weiter zerjegt, so daß auch sehr starke Träger sich so durch die leichtere Biegung herstellen lassen. Bei großer Konstruktionshöhe ist auch die Herstellung von langen Trägern aus zwei zusammengesetzten Balken möglich, wenn ein Balken hinsichtlich
ao seiner Länge nicht mehr ausreichen würde.
Bekanntlich sind auch Träger in der Herstel-.lung billiger, wenn statt eines einzigen sehr langen und teuren Balkens kürzere und . billigere Balken verwendet werden können.' So lassen sich in einfacherer Weise mit verhältnismäßig kurzen Hölzern freitragende Binder schaffen, bei denen die Binderfüße — ohne Verdübelungen und Verschraubungen in der bekannten nicht einwandfreien Weise bei den Zusammensetzungen der Unter- und Obergurte anwenden zu müssen — unverschiebbar und sicher sowie billig hergestellt werden können. Zur Stoßausbildung des geschlitzten und gebogenen Gurtes ist beabsichtigt, Laschenbretter mit widerstandsfähigem Käseleim festzuleimen oder sonst in zweckdienlicher Weise zu befestigen; auch können die einzelnen abgebogenen unteren Holzteile, die zusammen den Untergurt des ganzen Trägers bilden, durch Ineinanderschieben in der Mitte — Einfügen von blattartigen Laschen — miteinander verbunden werden.
Dieser Träger vereinigt in sich folgende Vorzüge:
i. Er stellt einen fertigen Dachbinder dar, bei dem ein besonderes eisernes Zugband zwischen den Binderfüßen wegfallen kann und * auch sonst Eisen gespart wird.
2. Der natürliche Zusammenhang der HoIzteile bei den Binderfüßen — d. h. der natürliche Zusammenhang zwischen Ober- und Untergurt — macht teure und weniger zweckmäßige Verbindungen überflüssig.
3. Es lassen sich mit Leichtigkeit verschiedene Dachneigungen ausführen, je nachdem die Konstruktionshöhe (Pfeilhöhe) in der Mitte höher oder niedriger gewählt wird.
4. Die unteren, abgeschlitzten Brettlagen, die zusammen den Untergurt bilden, können in eine ästhetisch wirksame Bogenform' gebracht werden.
5. Die Binder lassen sich durch Anordnung von gut deckbaren Stößen und billigen Hölzern in großen Stützweiten und Konstruktions- ■ höhen ausführen.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist der Balken α so geschlitzt, daß nur an einem Ende die geschlitzten Teile zusammenbleiben. Der obere Teil h wird durch Einfügen des stegartigen Ausfi'illstückes c, bestehend aus einem Brett, einer Bohle oder einem anderen zusammenhängendem Konstruktionselement von geeignetem Baustoff, auch durch ein eingefügtes Gitterwerk nach oben gebogen, während der untere Balkenteil g gerade verbleibt. Vorteilhaft erhält dabei der obere Teil h geringere Stärke als der untere Teil g, doch ist hierbei angenommen, daß der Obergurt entsprechend den Druckbeanspruchungen — durch ein aufgelegtes oder miteingespanntes Bohlenstück usw. — entsprechend verstärkt werden kann. Die Enden der Teile g und h sind durch Schrauben usw. miteinander verbunden, und die wagerechte Scherkraft wird durch entsprechend eingesetzte Dübel i, i oder andere zweckdienliche Maßnahmen aufgenommen. An denjenigen Stellen, an denen die Teile g, h zusammentreffen, sind um den Balken vorteilhaft noch Schellen k, k o. dgl. herumzulegen.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 sind die oberen, durch die Schlitzung entstandenen Teile I, I des Balkens α in ihrer Mitte durch- , schnitten, so daß der untere Teil z. B. eine nicht nach unten ausgebogene, sondern gestreckte Lage erhält und die oberen Teile 1,1 allein abgespreizt werden können. In die Spreizung wird wieder eine Füllung c, wie vorerwähnt, eingesetzt. In den durch die Spreizung der Teile I zwischen deren Enden entstandenen Zwischenraum wird ein Einsatzstück m eingefügt, das fest eingepreßt und verbunden wird. Bei der Ausführung nach Fig. 4, die im wesentlichen derjenigen nach Fig. 3 gleicht, sind die Teile / des Balkens so weit verkürzt, daß ein längeres Einsatzstück η zwischen deren Enden eingebracht werden kann, wodurch ein die Form eines Sprengwerkes aufweisender Träger entsteht. Auch hier erfolgt die Spreizung wieder durch zwisehen die Teile I, n, I und α eingesetzte Konstruktionsteile, wie sie vorstehend erwähnt wurden.
Auch bei dieser Ausführung sind an den Stellen, an denen die Teile/ und α zusammen- ns stoßen, Schellen k um den Balken herumgelegt, oder es wird durch andere, entsprechende: Maßnahmen ein Aufreißen der Teile / und a sicher verhütet.
AUe Holzteile, die bei den Trägern gemäß iac der neuen Erfindung stark abgebogen werden, können durch Begießen mit warmem Wasser
— also durch sogenanntes Dämpfen — in zweckmäßiger Weise leichter biegsam gemacht werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Träger nach Patent 28505g, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen durch die Schlitzung entstandenen Teile der Träger,, die eine starke Biegung erhalten müssen, durch Längsschlitze (e) geteilt sind. .
2. Träger nach Patent 285059, dadurch gekennzeichnet, daß der Balken an der einen Seite bis an sein Ende aufgeschnitten und das freie Ende des Obergurtes (A) nach dem Einlegen der stegartigen Ausfüllung mit dem freien Ende des geraden Untergurtes (g) fest verbunden ist.
3. Träger nach Patent 285059, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Schlitzung entstandene obere Teil in der Mitte so durchschnitten und nach Abspreizung, unter Umständen auch etwaiger Verkürzung der , freien Enden zwischen diese ein Zwischenstück eingesetzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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