DE2646533B2 - Walmdachkonstruktion aus hölzernen, vorgefertigten Dachelementen - Google Patents

Walmdachkonstruktion aus hölzernen, vorgefertigten Dachelementen

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DE2646533B2 DE19762646533 DE2646533A DE2646533B2 DE 2646533 B2 DE2646533 B2 DE 2646533B2 DE 19762646533 DE19762646533 DE 19762646533 DE 2646533 A DE2646533 A DE 2646533A DE 2646533 B2 DE2646533 B2 DE 2646533B2
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    • E04B7/02Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs
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    • E04B7/02Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Walmdachkonstruktion aus Holz mit miteinander verbundenen, vorgefertigten rechteckigen, dreieckigen und trapezförmigen Dachelementen, die jeweils im Abstand zueinander verlaufende, gegeneinander versteifte Sparren bzw. Schifter aufweisen, wobei bei den rechteckigen Dachelementen die jeweils äußeren Sparren mit den Seitenkanten der Dachelemente bündig abschließen, während bei den trapezförmigen und dreieckigen Dachelementen zusätzlich zu den Schiftern jeweils ein in Richtung der schrägen Kante verlaufendes Randholz vorhanden ist.
Es ist bekannt, Walmdachkonstruktionen an Ort und Stelle zimmermannsmäßig zu errichten, wobei nicht nur die Herstellung der einzelnen Teile, sondern vor allem die Montage der üblichen Zimmermannskonstruktion auf der Baustelle ziemlich aufwendig ist. Es wurden daher bereits Fertigkonstruktionen für diesen Zweck entwickelt. Beispielsweise ist aus der französischen Offenlegungsschrift 2061529 eine Walmdachkonstruktion aus Holz bekannt, die aus vorgefertigten rechteckigen und dreieckigen Dachelementen besteht, die miteinander verbunden sind, wobei die rechteckigen Dachelemente mindestens zwei im Abstand zueinander verlaufende Sparren aufweisen, während bei den dreieckigen Dachelementen ein Randholz und mindestens zwei Schifter vorhanden sind. Sehr nachteilig macht sich bei dieser Konstruktion die Tatsache bemerkbar, daß eine Vielzahl von Abstandshaltern mit aufwendiger Verbindung zwischen den Sparren bzw. den Schiftern und zwischen letzterem und dem Randholz angebracht werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Walmdachkonstruktion der eingangs genannten Art die Dachelemente so auszubilden, daß sie mit relativ geringem Arbeitsaufwand aus wenigen Einzel
teilen hergestellt werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß die Sparren bzw. die Schifter zwischen einer inneren Spanplatte urid einer äußeren Spanplatte, zwischen denen sich auch eine Schicht aus wärmeisolierendem und schallschluckendem Material befindet, angeordnet sind, daß auf der Außenseite der äußeren Spanplatte die Konterlattung und die Dachlatten befestigt sind und daß die Schifter an ihrem dem
ίο Randholz zugewandten Ende rechtwinklig belassen sind und nur mit einer Kante an dem Randholz anliegen.
An dieser Stelle wird bemerkt, daß es aus der österreichischen Patentschrift 304831 bekannt ist, rechteckige Dachkonstruktionen aus vorgefertigten Dachelementen herzustellen, die mindestens zwei Sparren aufweisen, welche sich zwischen zwei Platten, nämlich einer Innen- und einer Außenschalung, befinden. Die Innenschalung kann als Spanplatte ausgebildet sein, mit der die Außenseiten der äußeren Sparren bündig abschließen. Außen ist eine Dachlattung vorgesehen und im Zwischenraum zwischen den beiden Schalungen kann ein wärmeisolierendes Material, vorzugsweise Glaswolle angeordnet sein.
Die erfindungswesentlichen Merkmale sind somit in der beanspruchten Randausbildung der Schifter und dem Verzicht auf eine unmittelbare Verbindung zwischen Schifter und Randholz zu sehen. Hierdurch wird eine wesentliche Arbeitseinsparung und damit eine Kosteneinsparung erzielt.
Bevorzugt wird gemäß der Erfindung eine Walmdachkonstruktion aus hölzernen, vorgefertigten rechteckigen, trapezförmigen und dreieckigen Dachelementen, die miteinander verbunden sind und von denen
a) die rechteckigen Dachelemente mindestens zwei Sparren aufweisen, die in üblichem Abstand zwischen einer inneren Spanplatte und einer äußeren Spanplatte angeordnet sind, wobei sich zwischen den Spanplatten eine Schicht aus wärmeisolierendeni und gegebenenfalls zugleich schallschluckendem Material, vorzugsweise Mineralwolle, befindet, auf der Außenseite der äußeren Spanplatte die Konterlattung und die Dachlatten angebracht sind und die jweils äußeren Sparren mit den entsprechenden Seitenkanten der Spanplatten bündig abschließen, und
b) die tranpezförmigen Dachelemente und die dreieckigen Dachelemente ein Randholz und mindestens zwei Schifter aufweisen, die in üblichem Abstand zwischen einer inneren Spanplatte und einer äußeren Spanplatte angeordnet sind, wobei sich zwischen den Spanplatten eine Schicht aus wärmeisolierendem und schallschluckendem Material, vorzugsweise Mineralwolle, befindet, auf der Außenseite der äußeren Spanplatte die Konterlattung und die Dachlatten angebracht sind und sowohl das Randholz als auch die jeweiligen äußeren Schifter mit den entsprechenden Seitenkanten der Spanplatten bündig abschließen.
Bei dieser Konstruktion weisen die trapezförmigen und die dreieckigen Dachelemente jeweils ein Randholz auf. Die Randhölzer von je zwei zu verbindenden trapezförmigen Dachelementen bzw. dreieckigen Dachelementen bilden dann, nachdem sie fest miteinander verbunden sind, in diesem Verbund den eigentlichen Gratsparren.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand der Fig. 1 bis 5 erläutert, ohne sie jedoch darauf einzuschränken.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemäße Walmdachkonstruktiiii, bei der die rechteckigen Dachelemente 1,1', die trapezförmigen Dachelemente 2,2', 4,4' und die dreieckigen Dachelemente 3, 3' durch gestrichelte Linien kenntlich gemacht sind. Die einzelnen Dachelemente sind miteinander verbunden, beispielsweise mittels Schrauben. Ό
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Walmdachkonstruktion, in der die Dachelementarten wiederum durch gestrichelte Linien gekennzeichnet sind.
Fig. 3 zeigt in Draufsicht einen Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen Walmdach, bei dem sehr deutlich die jeweiligen Dachelemente 2, 3, 3' und 4 mit den dazugehörenden Schiftern 13, den äußeren Schiftern 14, den Randhölzern 12 und der angedeuteten äußeren Spanplatte 7 zu sehen sind. Außerdem ist in dieser Figur ein Teil des rechteckigen Dachelements 1 mit einem Sparren 5 und einem äußeren Sparren 11 zu sehen. Aus dieser Figur ist ferner ersichtlich, wie sich aus je zwei einander gegenüberliegenden Randhölzern 12 nach der Montage, beispielsweise durch Verschrauben (nicht in der Figur dargestellt), der Gratsparren ergibt.
Fig. 4 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt aus dem Bereich, wo die Randhölzer 12 zum Gratsparren vereinigt sind. Man erkennt aus dieser Zeichnung deutlich, daß es gemäß der Erfindung nicht mehr erforderlich ist, die Enden der Schifter 13, 14, die am Randholz 12 zum Anliegen kommen, so abzusägen, daß sie flächig am Randholz 12 anliegen. Gemäß der Erfindung reicht es aus, wenn die Schifter 13,14 lediglich mit einer Kante 15 am Randholz 12 anliegen. Dies bedingt eine nicht unbeachtliche Arbeitszeit- und Materialeinsparung. Der eigentliche Zusammenhalt zwischen den Schiftern 13,14 und dem Randholz 12 wird durch die innere Spanplatte 6 und die äußere Spanplatte 7, die vorzugsweise mit den Schiftern 13,14 und dem Randholz 12 in einer Heißpresse unter Druck verleimt werden, erreicht. Das gleiche gilt im übertragenen Sinne für die erfindungsgemäßen rechteckigen Dachelemente 1.
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Dachelement. Dieser Querschnitt ist für alle Dachelemente, die gemäß der Erfindung für die Walmdachkonstruktion benötigt werden, repräsentativ. Zwischen den beiden Spanplatten 6,7 befinden sich die Sparren 5 bzw. die Schifter 13 und die äußeren Sparren 11 bzw. die äußeren Schifter 14. Bevor die Spanplatte 7 aufgeleimt wurde, wurden zwischen den Sparren bzw. den Schiftern auf der inneren Spanplatte 5 die Mineralwolhnatten 8 aufgeleimt. Auf der äußeren Spanplatte 7 erkennt man die Konterlatten 9 und die Dachlatten 10.
Bei der Montage der erfindungsgemäßen Dachelemente können die First- und Fußpunkte auf bekannte Weise ausgebildet sein. Vorzugsweise bedient man sich jedoch einer Firstpunktausbildung, bei der entweder die Sparren an ihren Firstenden durch ein sich über die gesamte Firstlänge erstreckendes Doppeltrapezholz zusammengehalten sind, wobei die Firstenden einen dem Querprofil des Doppeltrapezholzes entsprechenden Zuschnitt aufweisen, oder bei der die Sparren an ihren Firstenden durch ein sich über die gesamte Firstlänge erstreckendes Rundholz zusammengehalten sind, welches in zylindrischen Ausnehmungen lagert, die jeweils durch an den Stirnseiten von zwei zusammenstoßenden Sparren befindliche halbzylindrische Ausnehmungen gebildet sind. Bezüglich der Fußpunktausbildung wird bevorzugt, daß eine Fußschwelle an ihrer den Fußenden der Sparren zugewandten Seite eine der Neigung der Sparren entsprechende Abschrägung und eine schmale, horizontal verlaufende Auflagefläche aufweist.
Die erfindungsgemäßen trapezförmigen und dreieckigen Dachelemente, wie sie für den eigentlichen Walmdachabschnitt benötigt werden, lassen sich in entsprechender Konstruktion auch bei einem Haus mit Winkelgrundriß und Giebeldach anwenden, d. h. die trapezförmigen und dreieckigen Dachelemente werden im Kehlbereich in gleicher Weise wie im Gratbereich verwendet, allerdings mit dem Unterschied, daß mit Rücksicht auf die statischen Notwendigkeiten ein Kehlsparren erforderlich ist, an den die Dachelemente angeschlossen sind, z. B. durch Verschrauben. An dieser Stelle darf erwähnt werden, daß ähnliches für die erfindungsgemäßen rechteckigen Dachelemente 1, 1' gilt.
Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Dachelemente mit der eingebauten Wärme- und gegebenenfalls Schallisolierung wird zusätzlich erreicht, daß die Innenseiten des Dachraumes, also die Dachschrägen, tapezierfertig sind. Ein weiterer Vorteil, der es gestattet, Fertighäuser noch rationeller herzustellen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Walmdlachkonstruktion aus Holz mit miteinander verbundenen, vorgefertigten rechteckigen, dreieckigen und trapezförmigen Dachelementen, die jeweils im Abstand zueinander verlaufende, gegeneinander versteifte Sparren bzw. Schifter aufweisen, wobei bei den rechteckigen Dachelementen die jeweils äußeren Sparren mit den Seitenkanten der Dachelemente bündig abschließen, während bei den trapezförmigen und dreieckigen Dachelementen zusätzlich zu den Schiftern jeweils ein in Richtung der schrägen Kante verlaufendes Randholz vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sparren (5) bzw. die Schifter (13) zwischen einer inneren Spanplatte (6) und einer äußeren Spanplatte (7), zwischen denen sich auch eine Schicht aus wärmeisolierendem und schallschluckendem Material (8) befindet, angeordnet sind, daß auf der Außenseite der äußeren Spanplatte (7) die Konterlattung (9) und die Dachlatten (10) befestigt sind und daß die Schifter (13,14) an ihrem dem Randholz (12) zugewandten Ende rechtwinklig belassen sind und nur mit einer Kante (15) an dem Randholz (12) anliegen.
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