DE287459C - - Google Patents

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DE287459C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 287459 KLASSE 21 a. GRUPPE
EUGEN SALZER in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für eine Fernsprechanlage, deren Stationen sich vermittels Relais an gemeinsam zugängliche Amtsleitungen anschlie-Ben und außerdem mittels Linienwähler untereinander verkehren können. Anlagen dieser Art sind gewöhnlich so eingerichtet, daß eine Sprechstelle während einer Amtsverbindung eine sogenannte Rückfrage im Häusnetz über
ίο ihren Linienwähler halten kann, ohne daß sie trotz der Abschaltung ihres Sprechapparates von der Amtsleitung die letztere verliert. Eine vorzugsweise zweckmäßige Einrichtung hierfür besteht darin, daß die Amtsverbindungsschalter (sogenannte Posttasten) als Doppelsperrwerke ausgebildet werden, wobei man ohne weiteres die Möglichkeit hat, diese Sperrung so auszubilden, daß die Posttaste, deren Schaltung während der Rückfrage zum Teil aufgehoben werden muß, auch dementsprechend eine Zwischenlage einnimmt, an welcher man sie nach Beendigung den Rückfrage wiedererkennen kann, um leicht die vorher gehabte Amtsverbindung wiederherzustellen. Die übliehen Sperrsignale sind zu der erwähnten Wiedererkennung der Taste nicht ausreichend, da bei regem Amtsverkehr der Sprechstelle bei jeder der letzteren mehrere Sperrsignale erscheinen, deren jedes für eine bestimmte Posttaste dient. Durch die erwähnte halbe Sperrung der Posttaste wird auch in diesem Falle die von der Sprechstelle selbst gewählte Amtsleitung unterschiedlich gekennzeichnet.
Die vorliegende Erfindung hat nun den Zweck, eine solche die Einrichtung verteuernde doppelte Sperrung der Posttaste zu vermeiden und dennoch die Wiedererlangung der richtigen Amtsleitung nach Beendigung der Rückfrage zu sichern. Demgemäß werden die Posttasten derart angeordnet, daß sie entweder überhaupt nicht gesperrt werden — was zulässig ist, wenn das von der Posttaste eingeschaltete Amtsanschlußrelais in der bekannten Art über den Hörerhaken der Sprechstelle unabhängig von der Posttaste erregt gehalten wird — oder die Posttaste zwar zunächst gesperrt, aber bei Herstellung einer Rückfrageverbindung in der bekannten Art durch die Linien wählertaste ausgelöst wird, indem dabei die gemeinsame Sperrschiene der Post- und Privattasten entsprechend verschoben wird. Die Wirkung der Privattaste besteht dabei darin, daß 1. die für die Rückfrage gewünschte Sprechstelle des Hausnetzes an den Sprechapparat angeschlossen und 2. der letztere von der Amtsleitung abgetrennt wird, was in der bekannten Art durch einen von der Sperrschiene der Privattasten bewegten Umschalter oder durch ein Relais geschieht.
Gemäß der Erfindung ist nun weiter die Anordnung derart, daß die Wiederanschaltung des Sprechapparates an die Amtsleitung nach Beendigung der Rückfrage nicht durch eine bestimmte Posttaste zu geschehen braucht, sondern hierzu entweder eine nach der Rückfrage zu drückende besondere Taste, die für
alle Rückfrageverbindungen gemeinsam, also nur einmal am Apparat vorhanden ist, oder eine beliebige Posttaste dient. Im letzteren Falle werden die zu derselben Sprechstelle gehörigen Amtsanschlußrelais derart angeordnet, daß nach Erregung eines dieser Relais die übrigen trotz Drückens ihrer Posttasten nicht ansprechen können, damit der fälschliche Anschluß einer weiteren Amtsleitung
ίο verhindert wird. Dies kann beispielsweise durch einen für die Posttasten gemeinsamen stromentziehenden Widerstand erzielt werden. Die Erfindung sei näher an Hand der Zeichnung erläutert.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Sprechstellen N1, iV2, welche sich durch die Posttasten A1, A* wahlweise an zwei Amtsleitungen I, II und durch einen Linienwähler P untereinander und gegebenenfalls mit weiteren
zo Sprechstellen verbinden können. Die für den letzteren Verkehr dienenden Leitungen sind bei m und k angedeutet, und ihre Anordnung entspricht dem Üblichen, so daß eine nähere Erläuterung entbehrlich ist.
Durch Drücken der Posttaste A1 erhält die Sprechstelle N1 die Amtsleitung I, indem hierbei ein Relais rn durch einen Strom: +-Pol, Anker und Ruhekontakt eines Relais i, υ, rllt A1, 0, Hörerkaken von N1, —Pol anspricht und die vom Sprechapparat kommende Leitung f an die Amtsleitung I anschließt. Hierbei wird am Kontakt 2 in der bekannten Art eine Haltewicklung des Relais rn über den Hörerhäkenkontakt, einen Widerstand 0, Leitüng g und ein Relais i geschlossen, so daß auch nach Rückgang der Taste A1 das Relais rn erregt und die Leitung f mit I verbunden bleibt. Zugleich wird durch das Relais i 1. die gemeinsame Erregerleitung ν der Relais rlly r21 abgeschaltet, 2. am Kontakt p die Schlußzeichenbrücke der Amtsleitung geschlossen, 3. der Stromkreis der Sperrsignale s eingeschaltet. Würde die Sprechstelle N1 auch die Taste A2 drücken, so könnte dennoch das Relais r1% durch den Strom: +-Pol, Anker und Ruhekontakt des Relais i', r12, A2, 0, Hörerhaken von N1, —Pol nicht ansprechen, weil der Widerstand ο ihm den hierzu nötigen Strom entzieht.
Will die Sprechstelle N1 eine Rückfrage im Hausnetz m, k halten, so drückt sie die entsprechende Taste P des Linienwählers. Dabei wird ein Kontakt b geschlossen und ein Relais u erregt, welches den Sprechapparat der Stelle iV1 von der Leitung f auf die Leitung d, also von der Amtsleitung I auf das Hausnetz m, k umschaltet. Zugleich wird, wenn die Taste A1 gesperrt war, diese durch die Bewegung der Sperrschiene ζ des Linienwählers ausgelöst, so daß sie in die Ruhelage zurückkehrt. Nach Beendigung der Rückfrage wird entweder eine besondere Auslösetaste t des Linienwählers gedrückt und hierdurch das Relais u stromlos gemacht, so daß der Sprechapparat von N1 wieder mit der Leitung f verbunden wird, oder es wird zu gleichem Zweck eine beliebige der Posttasten A1, A2 gedrückt, indem diese in der an sich bekannten Art die Schiene ζ in die Ruhelage bringt.
In jedem Falle wird die vor der Rückfrage bestandene Amtsverbindung nach der Rückfrage mit Sicherheit wieder erlangt, ohne daß es nötig ist, die vorher gedrückte Posttaste wieder aufzusuchen oder durch besondere Mittel kenntlich zu machen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltungsanordnung für Selbstanschluß-Fernsprechstellen mit Rückfragemöglichkeit, bei welcher zu allen Schaltungen nur eine Handhabung . der Schaltorgane erforderlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung von Posttasten, die entweder überhaupt nicht sperrbar sind oder bei Rückfrage ganz ausgelöst werden, die Zurückschaltung des Sprechapparates (von N1) vom Hausnetz {in, k) auf die Zuleitung (/) der Amtsanschlußrelais (rllt r21) nach einer Rückfrage entweder durch eine besonders vorgesehene Taste (t) oder durch eine beliebige Posttaste (A1, A2) bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE761463C (de) * 1941-04-25 1953-06-29 Siemens & Halske A G Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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