DE286373C - - Google Patents

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DE286373C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/36Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with another asynchronous induction motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 286373 -; KLASSE 21 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1914 ab.
Bei zwei dreiphasigen Hochspannungs-Induktionsmotoren, welche sowohl unabhängig voneinander gespeist als auch in Kaskade geschaltet werden sollen, bietet das Anlassen in der Kaskade oft Schwierigkeiten. Der Grund ist folgender:
Da die Motoren an ein Hochspannungsnetz angeschlossen werden, müssen beide Statoren für Hochspannung gewickelt werden. Schaltet man nun beide Motoren in Kaskade, indem die Schleifringe beider Motoren miteinander verbunden werden, und verbindet man den Stator des Vordermotors mit dem Netz, so wird im Stator des Hintermotors eine Spannung von angenähert derselben Größe wie die Netzspannung induziert. Um den Motor anzulassen, müßte ein Widerstand und Kontroller verwendet werden, der für diese Hochspannung eingerichtet ist. Ein solcher Anlasser ist aber praktisch sehr schwer ausführbar. Deshalb muß die Sekundärwicklung des hinteren Motors je nach den Verhältnissen mehrfach parallel oder in Dreieck geschaltet werden. Es kann aber auch ein Transformator zwischen den Anlasser und Sekundärwicklung geschaltet werden.
Gegenstand vorliegender Erfindung zur Erlangung einer reduzierten Sekundärspannung im Hintermotor bei Kaskadenschaltung und somit zur Erreichung eines Anlaßwiderstandes für verminderte Spannung ist die Umschaltung dieser Sekundärwicklung von drei auf sechs Phasen. Die neue Schaltung ist aus Fig. 1 ersichtlich. Die Sekundärwicklung des Hintermotors wird mit neun Klemmen 1 bis 9 ausgeführt. In Kaskadenschaltung werden die Punkte 4, 5, 6 der Wicklung St2 miteinander kurzgeschlossen und der sechste Phasenanlaßwiderstand an die Punkte 1, 2, 3, 7, 8, 9 angeschlossen. Bei 2000 Volt Betriebsspannung braucht hierbei der Anlaßwiderstand nur für eine
maximale Spannung von
2000
.73
= 580 Volt
pro Phase zwischen 1 und 8, 1 und 4 usw. ausgeführt zu werden. Sollen, wie in Fig. 2 angenommen, die Motoren in an sich bekannter Weise in Einzelschaltung unabhängig voneinander gespeist werden, d. h. die Wicklungen Si1 und St2 beider Motoren am Netz liegen, während die Wicklungen R1 und R2 mittels eines gemeinsamen Änlaßwiderstandes AW angelassen werden, so werden hierfür die Punkte 7, 8, 9 der Wicklung St2 miteinander verbunden und die Klemmen i, 2, 3 an das Netz geschaltet. Wenn die Rotoren nur dreiphasig mit drei Schleifringen angeordnet
sind, so werden je zwei der sechs vorhandenen Phasen des Anlaßwiderstandes A W parallel geschaltet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Anlassen von Drei- j phasen-Induktionsmotoren in Kaskaden- ! schaltung, dadurch gekennzeichnet, daß j dieselbe Wicklung (St2) des in Kaskade j geschalteten Motors, welche bei Einzelschaltung der Motoren, in an sich bekannter Weise als Primärwicklung dienend, dreiphasig am Netz liegt, bei Kaskadenschaltung, als Sekundärwicklung des Hintermotors benutzt, sechsphasig geschaltet wird, so daß ein Anlaßwiderstand für verminderte Spannung der Netzspannung gegenüber verwendet werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. ,
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