DE437702C - Asynchroner Anwurfmotor fuer Synchronmaschinen - Google Patents

Asynchroner Anwurfmotor fuer Synchronmaschinen

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Publication number
DE437702C
DE437702C DES66513D DES0066513D DE437702C DE 437702 C DE437702 C DE 437702C DE S66513 D DES66513 D DE S66513D DE S0066513 D DES0066513 D DE S0066513D DE 437702 C DE437702 C DE 437702C
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DE
Germany
Prior art keywords
starter motor
synchronous
motor
synchronous machine
starting
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Expired
Application number
DES66513D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Jaroslav Kozisek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
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Publication of DE437702C publication Critical patent/DE437702C/de
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/46Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual synchronous motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Asynchroner Anwurfmotor für Synchronmaschinen. Für das Anlaufen von Synchronmaschinen (Synchronmotoren und Generatoren, Einankerumforrnern u. dgl.) werden asynchrone Anwurfmotoren verwendet. Diese können, wenn sie mit gleicher Polzahl wie die Synchronmaschine ausgeführt sind, diese aber nicht auf die synchrone Drehzahl bringen, da sie selbst für die Erzeugung des notwendi-: gen Drehmomentes untersynchron laufen müssen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es bekannt, den Anwurfmotor mit einer entsprechend geringeren Polzahl auszurüsten, so daß seine synchrone Drehzahl über der der Synchronmaschine liegt. Das geht aber nur, wenn die Synchronmaschine selbst eine verhältnismäßig hohe Polzahl hat, außerdem ist es schwierig, mit Hilfe der dann notwendigen Regulierwiderstände für die Synchronisierung die richtige Drehzahl des Anwurfmotors herzustellen. Man hat zwar schon vorgeschlagen, den Anwurfmotor mit derselben Polzahl wie die Synchronmaschine zu versehen und ihn, wenn er seine stabile asynchrone Drehzahl erreicht hat, mittels Gleichstromerregung des Läuferkreises auf die synchrone Drehzahl zu bringen. Bei einer derartigen Anordnung ist aber das Vorhandensein einer passenden Gleichstromquelle Vorbedingung. Auherdem muß der Läufer des Anwurfinotors gegenüber dem Läufer der Synchronmaschine, der gewöhnlich auf derselben Welle sitzt, auf eine bestimmte, genau einzuhaltende Lage eingestellt werden, damit der Läufer der Synchronmaschine beim Synchronisieren die richtige Stellung in bezug auf seinen Ständer einnimmt.
  • Ein weiterer bekannter Vorschlag geht dahin, für den Anwurfmotor der Synchronmaschine einen Wechselstromkollektormotor, insbesondere einen Reihenschlußmotor, zu verwenden. Eine derartige Anordnung ist aber aus wirtschaftlichen Gründen unzweckmäßig, da ein Wechselstromkollektormotor gegenüber einem Asynchronmotor gleicher Bauart und Leistung ein Mehrfaches der Anschaffungskosten erfordert.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Anordnung, die diese Unbequemlichkeiten und Nachteile vermeidet. Danach ist der Anwurfmotor mit einer im allgemeinen Asynchronmotorbetrieb bereits bekannten Drehstromerregerinaschine mit Fremderregung ausgerüstet. Durch Einstellen des für die Fremderregung der Erregermaschine notwendigen Reguliertransformators bmv. durch Verstellung der Bürsten an der Erregermaschine kann dann der ATiwurfmotor in einfacher Weise auf die synchrone oder etwas übersynchrone Drehzahl gebracht werden. Die Drehstromerregerniaschine fällt im vorliegenden Falle nur sehr klein aus, da sie nur für die Schlupfleistung des Anwurfmotors, der selbst verhältnismäßig klein ist, zu bemessen ist. Beispielsweise ist für das Anwerfen eines 5ooo-k'#V-Einankerumformers ein Anwurfmotor von etwa Zoo kW Leistung notwendig. Die Drehstromerregermaschine braucht nur für die etwa 3 Prozent betragende Schlupfleistung des Anwurfmotors, also für 6kW, bemessen werden.
  • In der Zeichnung ist die neue Anordnung an einem Beispiel veranschaulicht. i ist -ein Synchronmotor. 2 ist der asynchrone Anwurfmotor. Auf der gemeinsamen Welle sitzt außerdem noch die Drehstromerregermaschine 3. Diese wird mit Hilfe des Reguliertransformators 4 vom Netz 5 aus über Schleifringe erregt. Die Drehstromerregermaschine ist in der Zeichnung mit einer Kompensationswicklung ausgerüstet. Diese könnte gegebenenfalls aber auch weggelassen werden. In den Verbindungsleitungen zum Anw-urfmötör -sind die AnIaßwiderstände 6 eingeschaltet. Mit Hilfe dieser Widerstände wird der Anwurfrriotor und damit der Synchronmotor auf annähernd synchrone Drehzahl gebracht. Für den-Anschlußder: Hauptmaschine i an das Netz 5 wird dann mit Hilfe des Reguliertransformators ¢ eine Spannung von derartiger Größe und Phase in den sekundären Stromkreis des Anwurfmotors eingeführt, daß dieser die synchrone Drehzahl. annimmt.
  • Die neue Anordnung ist besonders vorteilhaft,bei Anwurfmotoren für Einankerumformer. Nach der Synchronisierung des Einankerumformers mit Hilfe der neuen- Anordnung -kann man nämlich mittels einer -einfachen Umschaltung- den @Anwurfmotor dazu benutzen, um die dem Einankerumformer zugeführte Wechselspannung und - daniit auch die Gleichspannung zu regeln. Man schaltet erfindungsgemäß nach dem Anwerfen des Einankerumformers eine der beiden Wicklungen des Anwurfmotors (zweckmäßig die Ständerwicklung) mit der Wechselstromwicklung des Einankerumformers in Reihe und führt dann mittels der Drehstromerregermaschine über die zweite Wicklung des Anwurfmotors eine zusätzliche Spannung in den Stromkreis des Einankerumformers ein.
  • Abb.2 der Zeichnung zeigt die endgültige Schaltung für das neue Verfahren an einem Beispiel. ' i ist der Einankerumformer mit den Schleifringen 7 für die Zuführung der Wechselspannung: 8 ist der dem Einankerumformer vorgeschaltete Transformator. Nach der UM -schaltung gemäß der Erfindung ist nun die Ständerwicklung des Anwurfmotors 2, wie in der Zeichnung dargestellt, in die Zuleitungen zwischen dem Transformator 8 und den Schleifringen 7 eingeschaltet. Mit Hilfe der Drehstromerregermaschine 3 kann dann durch Einstellen des Reguliertransformators bzw. durch Verstellen der Bürsten der Erregerinaschine eine Spannung von beliebiger Größe und Phase in der Ständerwicklung des Anwurfmotors induziert werden. Dementsprechend steigt oder sinkt die Spannung an den Klemmen des Einankerumformers und damit auch die erzeugte Gleichspannung am Kollektor.
  • Wird die Ständerwicklung des Anwurfmotors ohne weiteres, z. B. durch Auflösen des Sternpunktes, in den Stromkreis des Einankerumformers eingeschaltet, dann muß sie für die volle Betriebsstromstärke des Einankerumformers bemessen werden. Diesen Nachteil kann man vermeiden, wenn man die Ständerwicklung in -einzelne - Zweige -auflöst und diese Zweige für das Anwerfen hintereinanderschaltet, für die Beeinflussung der Gleichspannung des Einankerumformers dagegen parallel. Beispielsweise kann man bei einem zwölfpoligen Anwurfmotor die Wicklungen der einzelnen Polpaare (also 6 Wicklungszweige) zuerst hintereinander- und dann parallel schalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Asynchroner Anwurfmotor für Synchronmaschinen, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte Drehstromerregermaschine mit -Fremderregung für den Anwurfmotor, durch deren Einstellen der Anwurfmotor auf synchrone Drehzahl gebracht wird.
  2. 2. Schaltung für einen asynchronen Anwurfmotor nach Anspruch i zur Regelung der der Synchronmaschine (insbesondere einem Einankerurnformer) zugeführten Wechselspannung, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Anwurf der Synchronmaschine eine der beiden Wicklungen des Anwurfmotors (zweckmäßig die Ständerwicklung) mit der Wechselstromwicklung der Synchronmaschine in Reihe geschaltet und daß mittels der Drehstromerregermaschine und der von ihr erregten zweiten Wicklung des Anwurfmotors eine zusätzliche Spannung in den Stromkreis der Synchronmaschine eingeführt wird.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand der Wicklung des Anwurfinotors während der Einschaltung in den Stromkreis der Synchronmaschine dusch Parallelschaltung vermindert ist.
DES66513D 1924-07-12 1924-07-12 Asynchroner Anwurfmotor fuer Synchronmaschinen Expired DE437702C (de)

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DE437702C true DE437702C (de) 1926-11-26

Family

ID=7498877

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DES66513D Expired DE437702C (de) 1924-07-12 1924-07-12 Asynchroner Anwurfmotor fuer Synchronmaschinen

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DE (1) DE437702C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4304077A1 (de) 2022-07-04 2024-01-10 RENK GmbH System und verfahren zum starten von maschinen mit hohem trägheitsmoment

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP4304077A1 (de) 2022-07-04 2024-01-10 RENK GmbH System und verfahren zum starten von maschinen mit hohem trägheitsmoment

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