DE286278C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE286278C DE286278C DENDAT286278D DE286278DA DE286278C DE 286278 C DE286278 C DE 286278C DE NDAT286278 D DENDAT286278 D DE NDAT286278D DE 286278D A DE286278D A DE 286278DA DE 286278 C DE286278 C DE 286278C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tapes
- common
- wound
- roll
- music
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 3
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims 3
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 4
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
- G10F1/00—Automatic musical instruments
- G10F1/02—Pianofortes with keyboard
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei pneumatischen, mit Notenbändern spielenden
Musikinstrumenten mehrere Notenbänder gleichzeitig über verschiedene Gleitblöcke laufen zu
lassen, etwa indem man für Melodie und Begleitung verschiedene Bänder benutzte oder
auch durch verschiedene Bänder verschiedene Klangvorrichtungen oder bestimmte Teile einer
Klangvorrichtung betätigte.
ίο Hierbei waren für die verschiedenen Bänder
entweder ebensoviel Vorratsrollen und Aufwickelwalzen vorgesehen, oder man ließ die
Bänder von einer gemeinsamen Vorratsrolle auf verschiedene getrennt angetriebene Auf-
IS wickelwalzen auflaufen.
Hierbei haben sich nun Schwierigkeiten ergeben, weil bei der erwähnten Anordnung ein
vollkommen gleichmäßiger Lauf der Notenbänder, ein gleichmäßiges Abziehen durch die
ao verschiedenen Aufwickelwalzen praktisch nur schwer zu erzielen ist.
Gemäß vorliegender Erfindung wird nun das gleichmäßige und gleichzeitige Abrollen
und Spielen verschiedener Notenbänder ohne Anwendung verwickelter Gleichlaufeinrichtungen
dadurch erreicht, daß die verschiedenen Bänder auf eine gemeinschaftliche Aufwickelwalze
aufgerollt werden.
Der Gleichlauf und das richtige Spiel der verschiedenen Bänder wird ferner dadurch gewährleistet,
daß die Notenbänder schon bei ihrer Herstellung ebenfalls in der gleichen Weise laufen, d. h. daß beim Stanzen der
Noten diese ebenfalls auf eine gemeinschaftliche Aufwickelwalze aufgerollt werden.
Auf der Zeichnung ist ein Mehrfachnotenlauf gemäß vorliegender Erfindung in mehreren
Ausführungsformen dargestellt.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel laufen
die von ihren Rollen a b kommenden Notenbänder a1 b1 . über je einen Gleitblock
α1 δ2, die beide voneinander getrennt sind.
Die beiden Bänder werden beim Spiel auf eine gemeinschaftliche Walze c aufgewickelt und
laufen infolgedessen vollkommen gleichmäßig.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2
sind die beiden Notenbänder a1 b1 schon auf
eine gemeinschaftliche Vorratsrolle d aufgewikkelt
und werden beim Spiel wieder auf eine gemeinschaftliche Walze c aufgewickelt. Die
beiden Gleitblöcke α2 δ2 sind hier vereinigt
und zwischen den beiden Notenbändern angeordnet.
Wie bereits erwähnt, wird der präzise Gleichlauf der Notenbänder weiter noch dadurch
gesichert, daß die Notenbänder schon bei ihrer Herstellung in der gleichen Weise laufen, d. h.
für die Ausführung nach Fig. 1 auf zwei getrennten Walzen sich befinden und auf eine
gemeinschaftliche Walze auflaufen. -
Zum Stanzen der Noten für die Ausführung nach Fig. 1 kann man sich der in Fig. 3 dargestellten
Vorrichtung bedienen. Die Schablone, nach welcher gestanzt werden soll, ist auf die
Rolle β aufgewickelt und rollt sich über einem Einfallblock ab und auf die Walze g auf. Je
nach Anzahl der Bänder, welche gestanzt werden sollen, sind entsprechend viele Hebel h
und h1 vorhanden, die durch ihre Schenkel i
und i1 mit der eigentlichen'Stanzvorrichtung
klm bzw. k111 m1 verbunden sind., Die Schienen
η und n1 werden durch je ein Exzenter ο
und o1 ständig auf und, nieder bewegt und
gehen für gewöhnlich glatt an den Hebeln k und k1 vorbei. Sobald jedoch durch eine Öffnung
der Schablone der Einfa^lstift o2 in die Öffnung des Blockes f eingefallen ist:, kommt,
wie dies auf der rechten Seite /der Zeichnung Fig. 3 dargestellt ist, der Schenkel i1 in eine
etwas schiefe Stellung, derart, daß die Schiene«1
bei ihrem Niedergang ,den Schenkel k1 faßt
und dadurch den Stempel^1 »^herunterdrückt,
wodurch in den Papierstreifen' ein Loch , gestanzt wird. Es werden also von ■ ein und
derselben Schablone auf diese \¥eise die beiden
Notenbänder unter den ■ gleichen Bewegungsverhältnissen gestanzt, wie sie später
wieder im Instrument beim Spiel eintreten.
Notenbänder -für die Ausführung nach Fig. 2
würden beim Stanzen der Noten anfänglich schon auf eine gemeinschaftliche Walze aufgewickelt
sein und von dieser auf/ eine gemeinschaftliche Aufwickelwalze' aufgewickelt werden. . ' ' ■ ^
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:f. Pneumatisches Spielwerk mit mehreren gleichzeitig zur Wirkung kommenden Notenbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Notenbänder beim Spiel auf eine gemeinsame Walze aufgewickelt werden.
- 2. Spielwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Notenbänder beim Spiel von je einer Rolle abgewickelt, dann über getrennte Gleitblöcke geführt und auf eine gemeinsame Walze aufgewickelt werden.
- 3. Spielwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Notenbänder beim Spiel von einer gemeinsamen Vorratsrolle über zwei vereinigte Gleitblöcke geführt und auf eine gemeinschaftliche Walze aufgewickelt werden.
- 4. Verfahren zur Herstellung von Notenbändern für Spielwerke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschieden zu stanzenden Bänder bei ihrer Herstellung entweder von einzelnen Rollen oder von einer gemeinsamen Rolle ab- und auf eine gemeinschaftliche Walze aufgewickelt werden, so daß sie bei ihrer Herstellung in der gleichen Weise laufen wie später beim Spiel.
- 5. Vorrichtung zur Herstellung von Notenbändern gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzen für die verschieden zu lochenden Bänder von einer gemeinschaftlichen Schablone aus gesteuert werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286278C true DE286278C (de) |
Family
ID=541615
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286278D Active DE286278C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286278C (de) |
-
0
- DE DENDAT286278D patent/DE286278C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE286278C (de) | ||
| DE1233244B (de) | Vorrichtung zum rotierenden Bearbeiten kontinuierlich oder intermittierend gefoerderter Bahnen | |
| DE241212C (de) | ||
| DE2026050B2 (de) | Verfahren zum bearbeiten mehrerer bahneinheiten | |
| DE580976C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Spulenkoerpern mit Durchbrechungen | |
| DE74442C (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung von Ringankerkernen aus Bandeisen mit seitlichen, die Wicklungsräume bildenden Einser.kungen | |
| DE555616C (de) | Verfahren zur Herstellung von Bauplatten aus gepresstem Schilfrohr, Stroh u. dgl. | |
| DE508474C (de) | Selbsttaetige Presse zum nacheinander erfolgenden Hervorbringen von parallelen Schnitt- oder Lochreihen in unzerschnittenen Werkstofftafeln | |
| DE212913C (de) | ||
| DE273448C (de) | ||
| DE184536C (de) | ||
| DE473947C (de) | Verfahren zur Herstellung gleichmaessig gelochter und teilweise perforierter Papierstreifen aus Bandmaterial | |
| DE2018564B2 (de) | Vorrichtung zum Perforieren von Bahnen | |
| DE295640C (de) | ||
| DE1577879A1 (de) | Vorrichtung zur Wiedergabe von mehreren Motiven auf einem durchlaufenden Streifen,insbesondere durch Lochung | |
| DE222145C (de) | ||
| DE521623C (de) | Vorrichtung zum schrittweisen Vorwaertsbewegen einer zu bedruckenden Papierbahn bei Adressendruckmaschinen | |
| DE636522C (de) | Vorrichtung zum Auf- und Abrollen eines endlosen Bandes, insbesondere Kinofilms | |
| DE13301C (de) | Neuerungen an Flechtmaschinen | |
| DE1177464B (de) | Verfahren und Anordnung zum fortlaufenden Bearbeiten von fuer Formularsaetze bestimmten Papierbahnen | |
| AT221545B (de) | ||
| DE178300C (de) | ||
| DE154823C (de) | ||
| AT142588B (de) | Maschine zur Herstellung von Diagramm-, Registrierrollen u. dgl. | |
| DE198117C (de) |