DE285758C - - Google Patents
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- DE285758C DE285758C DENDAT285758D DE285758DA DE285758C DE 285758 C DE285758 C DE 285758C DE NDAT285758 D DENDAT285758 D DE NDAT285758D DE 285758D A DE285758D A DE 285758DA DE 285758 C DE285758 C DE 285758C
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- DE
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/06—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with three or more sliding bars
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/10—Actuating mechanisms for bars
- E05C9/16—Actuating mechanisms for bars with crank pins and connecting rods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sicherheitsschloß, insbesondere für Geldschranktüren,
mit beim Schließen durch eine Stoßstange ausgelösten Schnappriegeln, welches sich von den bekannten Bauarten dadurch un-■
terscheidet, daß eine doppelte Zuhaltung für die Schnappriegel vorgesehen ist, von denen
die eine durch die Stoßstange und den Schlüssel ausgelöst wird und die Riegel in
vorgeschobener und zurückgezogener Lage sperrt, während die zweite nur mittels des
Schlüssels ausgelöst werden kann und den Riegel nur in vorgeschobener Stellung sperrt.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dar, und zwar zeigt "
Fig. ι die Anordnung des Schlosses und der Geldschranktür;
Fig. 2 und 3 sind Innenansichten, welche die. Wirkungsweise der Riegel zeigen, und
Fig. 4 ist ein Teil von Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe.
Das Schloß, das in Fig. 1 mit 1 bezeichnet
ist, ist an die Geldschranktür 2 angesetzt. An der Tür ist in an sich bekannter Weise ein
System von Riegeln und Verbindungsstäben 3 vorgesehen, die durch ein Handrad 4 o. dgl.
vor- und zurückgeschoben werden können. Die horizontal beweglichen Stäbe S sind mit
Einschnitten versehen, in welche die nach oben und unten aus dem Schloß herauszubewegenden'
Riegel 6 einfassen. Unabhängig von dieser Verriegelung erfolgt der Verschluß durch
die Schnappriegel 7, deren Vorschnellen erfolgt, sobald beim Zuschlagen der Tür der
rückwärtige Pfosten gegen die durch die ganze Tür hindurchgehende Stoßstange 8 stößt. . - '
Die Schnappriegel 7, die durch ein Verbindungsstück 7a starr miteinander verbunden
sind und infolgedessen stets gemeinsam bewegt werden, sind (Fig. 2 und 3) in dem
Schloßgehäuse in beliebiger Weise geführt, z. B. mittels der in Hülsen 41 gleitenden Stangen
42 und. eines U-förmigen, an dem Verbindungsstück "7° befestigten Teiles, der aus zwei
wagerechten, durch ein senkrechtes Stück 43 verbundenen Armen 44, 45 besteht. Der untere
dieser Arme führt sich mit einem Schlitz an einem am Gehäuse sitzenden Zapfen 46, 50'
während der obere einen Ansatz 14 trägt, der in die Zuhaltungen einfaßt. Die Riegel 7 werden
durch Federn 9, die über ihre Führungsstangen 42 gelegt sind, aus dem Schloß herausgedrückt.
Gemäß der Erfindung sind für die Riegel 7 zwei voneinander unabhängige Zuhaltungen 10
und 11 vorgesehen, die übereinander liegen und von denen die hintere (10) einen rechteckigen
Ansatz 12 besitzt, während an der vorderen Zuhaltung 11 ein einseitig schräger
Ansatz 13 vorgesehen ist (Fig. 4), Die hintere Zuhaltung hält deshalb die Riegel 7 sowohl
in der vorgeschobenen als in der zurückgeschobenen Stellung, indem sich entweder
die vordere Kante oder die hintere Kante des
Ansatzes 12 gegen den Ansatz 14 legt, während
die Zuhaltung 11 den Riegel nur in der vorgeschobenen Stellung hält.
Beide Zuhaltungen schwingen um die Achse 15, werden durch Federn ioe, nffi in die Eingriffslage'gedrückt
und können durch einen Zapfen 16, der an der Trommel 17 befestigt
ist, ausgehoben werden. Die Drehung der Trommel 17 erfolgt in bekannter Weise durch
den Schlüssel. Der Zapfen 16 legt sich gegen die Unterseite 18 der beiden Zuhaltungen und
hebt sie dadurch an.
Die hintere Zuhaltung 10 wird außerdem beim Zuschlagen der Tür noch durch die Stoßstange
8 ausgelöst. Diese legt sich gegen einen Schieber 19, der durch eine Feder 20 stets in
der in Fig. 3 gezeigten zurückgeschobenen Lage gehalten wird und damit auch die Stoßstange
8 in seine äußere Endlage drückt. An dem Schieber ist ein Mitnehmer 21 angeordnet,
welcher um einen Bolzen 22 drehbar ist und durch eine Feder gegen einen Anschlagstift
gehalten wird. Durch diese Anordnung ist der Mitnehmer in Fig. 3 nach rechts entgegen
der Wirkung seiner Feder frei drehbar, während seine Drehung nach links durch den
erwähnten Anschlagstift begrenzt wird.
Bei der Bewegung des Schiebers 19 nach rechts ist der Mitnehmer 21 infolgedessen abgestützt,
er legt sich gegen den Mitnehmer 23 und schwingt diesen um seinen Drehpunkt 24. Der Mitnehmer 23 legt sich mit seiner oberen,
kurvenförmig ausgestalteten Oberfläche gegen einen entsprechenden Ansatz io6 an der hinteren
Zuhaltung 10, so daß diese bei der Schwingung des Mitnehmers 23 ausgehoben wird.
Bei der Rückwärtsbewegung der Stoßstange 8 und des Schiebers 19 erfolgt keine
Wirkung, da in diesem Falle der Mitnehmer 21 nachgibt. Die Wirkung der doppelten Zuhaltung
ist demnach folgende:
Sind die Riegel 7 zurückgezogen, so werden sie in der zurückgezogenen Stellung nur von
der Zuhaltung 10 gehalten. Schlägt man jetzt den Schrank zu, oder wird in anderer Weise
ein Druck gegen die Stoßstange 8 ausgeübt, so hebt diese die Zuhaltung 10 aus, die
Schnappriegel 7 sind infolgedessen frei und springen unter der Wirkung ihrer Federn 9
vor. Sind sie in dieser Stellung, so werden sie jetzt von beiden Zuhaltungen gehalten, und
es ist nicht möglich, durch einfaches Wiedereindrücken' der Stoßstange 8 und dadurch erfolgendes
Ausheben der Zuhaltung 10 die Riegel wieder zurückzuschieben. Eine Freigabe
der Riegel erfolgt erst, wenn auch die vordere Zuhaltung ausgehoben wird, und dies kann,
wie bereits ausgeführt, nur durch die Umdrehung der Schlüsseltrommel 17 erfolgen.
Zum Zurückziehen der Riegel mittels des Schlüssels ist an dem mit den Riegeln 7 verbundenen
Arm 44 ein Mitnehmer 26 vorgesehen, welcher um den Bolzen 27 schwingt und
durch eine Feder 27" in der in Fig. 4 gezeichneten Lage gehalten wird. Dreht sich die
Trommel 17 in der Richtung des Pfeiles in Fig. 3, so kommt der Zapfen 16 zur Anlage
mit einer Schulter an dem Mitnehmer 26 und nimmt ihn mit, nachdem vorher das Ausheben
der Zuhaltungen durch denselben Bolzen erfolgt ist. . ■
Beim Zuschließen, d. h. bei einer Drehung der Trommel 17 in umgekehrter Richtung,
gibt der Mitnehmer 26 federnd nach, damit die Trommel sich drehen kann, auch wenn die
Riegel 7 bereits eingeschnappt sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ·Sicherheitsschloß mit beim Schließen der Tür durch eine Stoßstange ausgelösten Schnappriegeln, dadurch gekennzeichnet, daß für die Schnappriegel zwei Zuhaltungen vorgesehen sind, von denen die eine sowohl durch die Stoßstange als auch durch den Schlüssel ausgelöst wird und die Riegel in vorgeschobener und zurückgezogener Lage sperrt, während die zweite nur durch den Schlüssel ausgelöst werden kann und den Riegel nur in vorgeschobener Stellung sperrt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285758C true DE285758C (de) |
Family
ID=541129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285758D Active DE285758C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285758C (de) |
-
0
- DE DENDAT285758D patent/DE285758C/de active Active
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