DE811925C - Schloss fuer Omnibustueren o. dgl. - Google Patents

Schloss fuer Omnibustueren o. dgl.

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Publication number
DE811925C
DE811925C DEP47715A DEP0047715A DE811925C DE 811925 C DE811925 C DE 811925C DE P47715 A DEP47715 A DE P47715A DE P0047715 A DEP0047715 A DE P0047715A DE 811925 C DE811925 C DE 811925C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
locking
doors
spring
bus doors
Prior art date
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Expired
Application number
DEP47715A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Sievers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FA Sievers Carl
Original Assignee
FA Sievers Carl
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE811925C publication Critical patent/DE811925C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B77/00Vehicle locks characterised by special functions or purposes

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Schloß für Omnibustüren o. dgl. Die bisher bekannten Omnibustürschlösser besitzen hakenartig ausgebildete Fallen. Diese Fallen haben eine verhältnismäßig geringe Verriegelungsfläche und sind daher einem schnellen Verschleiß unterworfen, wodurch die Sicherheit des Schlosses beeinträchtigt wird.
  • Die Erfindung geht nun grundsätzlich von dem Gedanken aus, diese Verriegelungsfläche zu vergrößern und dadurch den Verschleiß auf ein Mindestmaß herabzusetzen.
  • Gemäß der Erfindung wird dieses grundsätzlich durch eine an einer drehbaren Querachse sitzende Schließnase erreicht, deren Flügel hinter, sich im Schließkasten diametral gegenüberliegende Rasten greifen.
  • Es ist nun möglich, diese Schließnase auch als Falle auszubilden, und zwar geschieht dieses erfindungsgemäß dadurch, daß die Flügel mit sich diametral gegenüberliegenden Anlaufflächen versehen sind, und die Querachse unter dem Einfluß einer Rückholfeder steht. Die Betätigung dieser Querachse bzw. der Schließnase oder Falle mit Hilfe des schwenkbaren Türgriffes erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß auf der Querachse ein Nocken sitzt, an dem eine vom Griff betätigte Treibstange angreift.
  • Im allgemeinen sind bei Omnibustürschlössern die Fallen beiderseitig des Schlosses angeordnet, so daß also jedes Schloß zwei Fallen besitzt, die an den Schloßseiten herausragen.
  • Bei einer solchen beiderseitigen Anordnung sitzen erfindungsgemäß die Schließ- bzw. Fallennasen auf getrennten Querachsen. Auf jede dieser Achsen wirkt eine Treibstange, deren Bewegung wechselweise durch ein mit dem Griff gekuppeltes Segment erfolgt. Wenn also der Schwenkgriff nach der einen Seite bewegt wird, so wird die Falle der einen Schloßseite angezogen; wird der Schwenkgriff nach der anderen Seite bewegt, so wird die Falle der anderen Schloßseite betätigt.
  • Das Segment ist sehr einfach gestaltet und besteht erfindungsgemäß lediglich aus einer Platte, von der Lappen nach unten abgebogen sind, die sich vor Nasen legen, die an den Treibstangen sitzen.
  • Nun ist man außerdem in der Lage, den erfindungsgemäßen Verschluß mit einem zusätzlichen Baskülverschluß zu vereinen, wodurch die Sicherheit noch weiterhin erhöht wird. Grundsätzlich wird die Bewegung der Baskülstange von dem gleichen Segment abgeleitet, welches auch die Bewegung der Fallentreibstangen hervorruft.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Baskülverschluß erzielt durch eine zwischen den Fallentreibstangen geführte, unter Federwirkung stehende Baskülstange, gegen deren Mitnehmernocken sich zwei seitlich angeordnete und einander übergreifende Arme liegen, die sich kraftschlüssig gegen die vom Segment abgebogenen Lappen abstützen.
  • Weiterhin ist man nun erfindungsgemäß in der Lage, den gesamten Verschluß zu verriegeln, und zwar werden hierbei grundsätzlich die Griffe festgestellt, so daß man also nach Verriegeln nicht mehr in der Lage ist, diese Griffe zu bewegen. Diese Verriegelung geschieht von außen mit Hilfe eines Zylinderschlosses, während sie von innen mit einem einfachen Knebel erfolgen kann. Dieses wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß diese Verriegelüngsstangen mit Nasen versehen sind, die bei Mittelstellung der Schwenkgriffe in entsprechende Ausnehmungen dieser Griffe eintreten und von einer unter Federwirkung stehenden Nuß betätigt werden, durch die in an sich bekannter Weise der auch den Knebel tragende Vierkantdorn eines Zylinderschlosses hindurchtritt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Einsicht in das Eingerichte des Schlosses, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. i, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie E-F der Fig. i, Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Schließnase, Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Schließkastens von der Rückseite, Fig. 7 eine perspektivische Ansicht dieses Schließkastens von vorn.
  • Im Schloßkasten i befinden sich die beiden, in den Bunden 2 drehbar gelagerten Querachsen 3 und 4 (Fig.4). An ihren Enden besitzen sie zweiflügelige Schließnasen 5 und 6, die zwei diametral gegenüberliegende, schräge Flächen aufweisen. Durch am Schloßkasten I vorstehende Schutz- bzw. Führungskappen 8 werden sie teilweise umschlossen. Die Schließnasen 5 und 6 werden durch eine Feder 9 in ihre Anfangsstellung gedrückt. Die Bunde io und ii der Querachsen 3 und 4 tragen die Nocken 12 und 13. An den Nocken 12 und 13 liegen die Nasen 14 und 15, die sich auf den in Schlitzführungen verschiebbar gelagerten Treibstangen 16 und 17 befinden. Gegen Längsverschiebung sind die Querachsen durch die Zwischenstücke 18 und i9 gesichert. Die Treibstangen 16 und 17 weisen Anschläge 2o auf, gegen die sich heruntergebogene Lappen 21 eines Segmentes 22 stützen.
  • Dieses Segmentstück 22 ist um einen Bolzen 23 drehbar gelagert und besitzt einen Ausschnitt 24 zur Aufnahme des an der Nuß 25 sitzenden Hebels 26. Zur Aufnahme der an dem Schwenkgriff 68 sitzenden Stifte ist die Nuß 25 mit Löchern 27 versehen. Zwischen den Treibstangen 16 und 17 führt sich die Baskülstange 28, die an ihrem Ende mit einem Anschlag 29 versehen ist. Zwischen dem Anschlag 29 und dem Bolzen 23 liegen die um die Bolzen 30 und 31 drehbaren Winkelarme 32 und 33.
  • Die Baskülstange 29 steht unter dem Einfluß einer Feder 34, die sich einerseits gegen einen an der Stange sitzenden Vorsprung 35 und andererseits in einer Aussparung des Schloßkastens abstützt. Die Treibstangen 16 und 17 tragen ferner Anschläge 36, gegen die sich die heruntergebogenen Lappen 37 des Segmentes 38 anlegen.
  • Das Segment 38 ist um den Bolzen 39 drehbar gelagert und besitzt an seinem vorderen Ende ein Loch 40 zur Aufnahme eines auf dem Flügel 41 der Nuß 42 sitzenden Stiftes 43.
  • Gegen den Bolzen 39 legen sich die um die Bolzen 44 und 45 schwenkbaren Winkelarme 46 und 47, gegen die sich ein auf der Baskülstange 28 sitzender Anschlag 48 abstützt. Im Schloßkasten i lagert drehbar die Nuß 49 unter dem Druck der Feder 5o. Der Nußflügel 51 greift in eine Aussparung 52 der Verriegelungsstange 53. Diese führt sich in einem Schlitz 54 der Baskülstange 28.
  • Die Verlängerung 55 des Schloßkasten i besitzt an ihrer vorderen Kante einen Schlitz 56 zum Durchtritt des an der Verriegelungsstange 53 sitzenden Nockens 57, der in eine U-förmige Ausnehmung 58 des Schwenkgriffes 59 eingreift.
  • Durch die Nuß 49 ist ein Vierkant 6o gesteckt, der einerseits ein Zylinderschloß und andererseits einen Knebel 76' trägt. Das Zylinderschloß sitzt in einer Aussparung 61 der Griffplatte 62, und wird von einer Platte 63 abgedeckt. Auf dem Vierkant 6o sitzt ein Hebel 64, der in eine Ausnehmung einer zweiten Verriegelungsstange 65 eintritt.
  • Diese Verriegelungsstange trägt in der Mitte und an ihrem Ende Anschläge 66, die in Aussparungen 67 des Schwenkgriffes 68 eintreten. Die Verriegelungsstange 65 wird von einer Platte 69 abgedeckt.
  • Die Schließkästen 70 weisen an ihrer Eintrittsseite 71 Öffnungen 72 zum Eintritt der Schließnasen 6 auf. Die Eintrittsseiten 71 besitzen zwei diametral gegenüberliegende, schräge Kragen 73. Die Anschraubflächen 74 tragen nach der Eintrittsseite hin Führungslappen 75.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Die Zeichnung zeigt das Schloß in Verriegelungsstellung.
  • Soll das Schloß entriegelt werden, so kann dies vom Wageninnern aus mittels des auf dem Vierkant 6o sitzenden Knebels 76 und von außen über das Zylinderschloß geschehen. Dabei wird durch 'den Vierkant 6o die Nuß 49 entgegen der Kraft der Feder 50 gedreht. Der Nußflügel 51 in der Aussparung 52 der Verriegelungsstange 53 verschiebt diese. Damit gelangt der Nocken 57 aus der Ausnehmung 58 des Schwenkgriffes 59. Durch die Drehung des Vierkantes 6o wird gleichzeitig der auf diesem sitzende Hebel 64 bewegt und damit die Verriegelungsstange 65 eingezogen. Die an dieser vorstehenden Anschläge 66 werden aus den Aussparungen 67 des Schwenkgriffes 68 gezogen, so daß dieser geschwenkt werden kann.
  • Beim Verschieben der Tür werden die am Schloßkasten i befindlichen Führungskappen 8 unter die Führungslappen 75 des Schließkastens 70 geschoben, und die schrägen Flächen 7 der zweiflügeligen Schließnase über die diametral entgegengesetzt sitzenden schrägen Kragen 73 des Schließkastens geführt. Dabei wird beispielsweise die Schließnase 5 entgegen der Kraft der Feder 9 um ihre Querachse 3 gedreht. Sobald jetzt die Nasenflügel hinter den Kragen 73 gelangt sind, schnappen sie durch die Federkraft in ihre Anfangslage zurück und werden dort festgehalten.
  • Soll die Wagentür geöffnet werden, so wird beispielsweise durch Betätigung des Schwenkgriffes 68 die Nuß 25 gedreht, ihre Bewegung durch das Segment 22 und den Anschlag 2o auf die Treibstange 17 übertragen, und vom Anschlag 15 bzw. 14 je nach der Schwenkrichtung des Griffes auf die Nocken 13 bzw. 12 weitergeleitet, die ihrerseits die Querachse 3 bzw. 4 mit der Schließnase 6 so weit verdrehen, bis deren Flügel 7 wieder über den Kragen 73 des Schließkastens 70 geführt werden können. Gleichzeitig wird von dem Segment 22 aus über den Anschlag 25 die Baskülstange 28 von den beiden Winkelarmen 32 und 33 eingezogen, so daß sich die Wagentür öffnen läßt. Bei geöffneter, wie auch bei verschlossener Tür wird die Baskülstange 28 durch den Druck der Feder 34 auf den Anschlag 35 in ihrer vorgeschobenen Lage gehalten. Gleichzeitig befindet sich eine der beiden Schließnasen 5 bzw. 6 hinter dem schrägen Kragen eines Schließkastens 70. Wird der Schwenkgriff 59 betätigt, so werden über die Nuß 42 und das Segment 38 die gleichen Wirkungen ausgelöst, und zwar über die Lappen 37, die Anschläge 36 bei den Treibstangen, ferner über Lappen 37, die Arme 46 und 47, den Anschlag 48 für die Baskülstange 28.

Claims (7)

  1. P A T E N T A N S P R I J C H E i. Schloß für Omnibustüren u. dgl., gekennzeichnet durch eine,, an einer drehbaren Querachse sitzende zweiflügelige Schließnase, deren Flügel hinter, sich im Schließkasten diametral gegenüberliegende Rasten greift.
  2. 2. Schloß für Omnibustüren u. dgl. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel mit sich diametral gegenüberliegenden Anlaufflächen versehen sind, und die Querachse unter dem Einfluß einer Rückholfeder steht.
  3. 3. Schloß für Omnibustüren u. dgl. nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Querachse ein Nocken sitzt, an dem eine vom Griff betätigte Treibstange angreift.
  4. 4. Schloß für Omnibustüren u. dgl. nach Anspruch i bis 3, dadurch, gekennzeichnet, daß bei beiderseitiger Anordnung von Schließ- bzw. Fallennasen getrennte Querachsen vorgesehen sind, auf die je eine Treibstange wirkt, deren Bewegung wechselweise durch ein mit dem Griff gekuppeltes Segment erfolgt.
  5. 5. Schloß für Omnibustüren u. dgl. nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Segment Lappen abgebogen sind, die sich vor Nasen legen, welche an den Treibstangen sitzen.
  6. 6. Schloß für Omnibustüren u. dgl. nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch eine zwischen den Treibstangen geführte, unter Federwirkung stehende Baskülstange, gegen deren Mitnehmernocken sich zwei seitlich angeordnete und einander übergreifende Arme legen, die sich kraftschlüssig gegen die vom Segment abgebogenen Lappen abstützen.
  7. 7. Schlöß für Omnibustüren u. dgl. nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsstangen mit Nasen versehen sind, die bei Mittelstellung der Schwenkgriffe in entsprechende Ausnehmungen dieser Griffe eintreten und von einer unter Federwirkung stehenden Nuß betätigt werden, durch die in an sich bekannter Weise der auch den Knebel tragende Vierkantdorn eines Zylinderschlosses hindurchtritt.
DEP47715A 1949-07-03 1949-07-03 Schloss fuer Omnibustueren o. dgl. Expired DE811925C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2799649A3 (de) * 2013-04-30 2016-07-06 Pintsch Bamag Antriebs- und Verkehrstechnik GmbH Schlossanordnung für Außentüren von Fahrzeugen, insbesondere von Schienenfahrzeugen, Außentür mit einer solchen Schlossanordnung sowie Schienenfahrzeug mit einer solchen Außentür

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2799649A3 (de) * 2013-04-30 2016-07-06 Pintsch Bamag Antriebs- und Verkehrstechnik GmbH Schlossanordnung für Außentüren von Fahrzeugen, insbesondere von Schienenfahrzeugen, Außentür mit einer solchen Schlossanordnung sowie Schienenfahrzeug mit einer solchen Außentür

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