AT224494B - Betätigungseinrichtung für Dreh-Kipp-Fenster, -Türen od. ähnl. Öffnungsverschlüsse - Google Patents

Betätigungseinrichtung für Dreh-Kipp-Fenster, -Türen od. ähnl. Öffnungsverschlüsse

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AT224494B
AT224494B AT735460A AT735460A AT224494B AT 224494 B AT224494 B AT 224494B AT 735460 A AT735460 A AT 735460A AT 735460 A AT735460 A AT 735460A AT 224494 B AT224494 B AT 224494B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sash
frame
pin
scissors
wing
Prior art date
Application number
AT735460A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Frank
Original Assignee
Jaeger Frank & Co Kom Ges
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • E05D15/5205Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis with horizontally-extending checks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description


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  Betätigungseinrichtung für   Dreh-Kipp-Fenster,     - Türen   od. ähnl. Öffnungsverschlüsse 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Betätigung von Fensterflügeln oder Türen, die mit einem
Bedienungsgriff versehen sind, mit dem sie wahlweise um eine waagrechte Achse gekippt oder um eine lotrechte Achse geschwenkt werden können. 



   Ziel der Erfindung ist es, die Führung des Flügels zwangsweise mit nur einem Bedienungsgriff bzw. 



  Hebel über verdeckt im Rahmen oder Flügelholz liegende Gestänge und einer am oberen Flügel-Weit- schenkel angebrachten Scherenmechanik in die Kippstellung hinein oder aus der Kippstellung heraus zu bringen und mit diesem einzigen Bedienungshebel einen Schaltvorgang von der Dreh- in die Kippbetätigung, und umgekehrt, vorzunehmen und dabei zu verhindern, dass die Schaltmechanik für die beiden Betätigungsarten durch den Bedienungshebel betätigt werden kann, wenn sich der Flügel in der Dreh- oder Kippstellung befindet, so dass eine Fehlbedienung des Flügels bei geöffnetem Fenster unmöglich ist. 



   Bekannt   sind Betätigungseinrichtungen   an Dreh-Kippfenstern oder Türen, bei denen mittels eines Bedienungshebels am feststehenden Rahmen gelagerte Druck-und Zuggestänge und eine am oberen Rahmenholz quer zur Zugstange angeordnete Drehwelle über zwei Ausstellarme den Flügel zwangsweise in Kippstellung bringen und auch zwangsweise aus der Kippstellung an den Flügel heranführen. Dabei dient zum Drehen des Flügels ein an dessen Verschlussseite angeordnetes Verschlussgetriebe mit einem weiteren Bedienungshebel. Diese Betätigungseinrichtung hat erstens den Nachteil, dass sie zwei Bedienungshebel benötigt, um den Flügel zu kippen oder zu drehen, und zweitens denjenigen, dass die Beschlagteile sichtbar am Rahmen angebracht sind, was nicht nur unschön ist, sondern das Ansetzen von Staub begünstigt und die Sauberhaltung des Fensters erschwert. 



   Ferner ist eine Betätigungseinrichtung für Dreh-Kipp-Fenster oder Türen bekannt, bei der mit Hilfe verdeckt im Flügel liegender Ausstellscheren durch einen am unteren Flügel-Weitschenkel gelagerten Bedienungshebel der Flügel zwangsweise an-und abgedrückt wird. Bei dieser Ausführungsform müssen jedoch die Ausstellscheren, die in den senkrechten Flügelachsen liegen, bevor der Flügel gedreht werden kann, durch ein besonderes Verschlussorgan entriegelt werden. Dies führt zu einer umständlichen und nicht bedienungssicheren Betätigung des Flügels. 



   Schliesslich sind Betätigungseinrichtungen bekannt, mit denen durch einen einzigen Bedienungshebel und verdecktes Gestänge sich der Flügel sowohl in die Dreh- als auch in die Kippstellung bringen lässt, jedoch erfolgt hiebei die Führung des Flügels in die Kippstellung oder aus der Kippstellung heraus nicht zwangsweise, was insbesondere bei hohen, breiten und schweren Fenstern sehr nachteilig ist. 



   Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass eine oder mehrere zwischen dem feststehenden Rahmen und dem beweglichen Flügel liegende Scheren durch den zur Betätigung der'Scheren, zur Umschaltung für Kippen oder Schwenken des Flügels und zum Verschluss des Flügels dienenden Bedienungshebel über das Gestänge entweder mit dem feststehenden Rahmen oder dem beweglichen Flügel wahlweise in Kupplungseingriff gehalten oder ausser Kupplungsverbindung gebracht   sind und der Flügel   zwangsläufig vom Rahmen abgestellt oder gegen diesen angedrückt ist. 



   Die Betätigungseinrichtung kann in Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens eine solche Ausbildung haben, dass die Schere mit einem Rahmenzapfen in einem quer angeordneten zum Flügel passenden 

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Ausschnitt eines im Rahmen angebrachten Schieberbleches steckt, die Öffnung des Ausschnittes durch einen Schieber, der mit einem den Rahmen aufnehmenden Längsausschnitt versehen ist, geschlossen werden kann und zwei in Längsrichtung hintereinanderliegende Schieberzapfen aufweist, die in der   Schliessstellung   einen Treibstangenzapfen der Quertreibstange zur Betätigung des Schiebers zwischen sich ! aufnehmen. 



   Gemäss der Erfindung kann die Betätigungseinrichtung an der Schwenkachse des Fensters oder der Tür ein Kippschwenklager und bandartige Verschlussriegel aufweisen, deren unterer Teil über an den Ecken umgelenkte Treibstangen durch den Bedienungsgriff mit beginnender Schwenkbewegung von dem oberen
Teil ausser Eingriff gebracht wird, wobei gleichzeitig durch die Treibstangen der Rahmenzapfen der Schere am Rahmen verriegelt wird, wenn sich der Bedienungsgriff in der zur Schwenkbetätigung eingerichteten
Ebene befindet, wobei durch weitere Schwenkung des Bedienungsgriffes mit Hilfe des Treibgestänges der
Schere mit ihrem Scherenarm ausgestellt und dadurch der Flügel vom Rahmen abgekippt werden kann. 



   Schliesslich kann einem weiteren Erfindungsmerkmal zufolge die Quertreibstange einen Sicherheits- zapfen und der Flügel eine den Sicherheitszapfen bei gedrehtem Flügel hintergreifende Falle aufweisen, die um eine zur Achse des Sicherheitszapfens parallele Achse drehbar ist und durch eine Feder in Sicher-   heitsstellung   gebracht wird, wobei sich am Rahmen ein Anschlag befindet, der bei geschlossenem Fenster bzw. bei geschlossener Tür die Falle beispielsweise durch Drehung zur Freigabe des Sicherheitszapfens bringt. 



   Die Erfindung soll nunmehr an Hand der sie beispielsweise   wiedergebenden Zeichnung näher erläutert   werden, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Gesamtansicht der Betätigungseinrichtung nach der Erfindung bei ge- schlossenem Fenster, Fig. 2 die Ausstellschere und Sicherheitseinrichtung bei gekipptem Flügel, Fig. 3 eine Ausstellschere, Fig. 4 die Schere zu Beginn des Ausstellvorganges, Fig. 5 die in die Kippstellung ge- schaltete Schere, Fig. 6 die Schere bei geschlossenem Fenster und vollständig in die Schliessstellung ge- brachtem Bedienungshebel, Fig. 7 eine Seitenansicht der Scherenmechanik, Fig. 8 einen Schnitt nach der   Linie VIII-VIII,   der die Kipplagerung des Flügels in der Schliessstellung veranschaulicht, Fig. 9 die Kipp- lagerung in der Kippstellung, Fig.

   10 die Sicherungseinrichtung in der   Schliessstellung   des Flügels, Fig. 11 diese Einrichtung in der Kippstellung des Flügels, während Fig. 12 die Sicherungseinrichtung in der
Schwenkstellung wiedergibt. 



   An dem im Rahmen 1 sitzenden Flügel 2 befindet sich an einer Seite der Bedienungshebel 3, der auf verdeckt liegende Treibstangen 4,11 und 9 wirkt. An der dem Bedienungshebel gegenüberliegenden Seite des Flügels sind bandartige Verschlussriegel 8 upd unten ein Kippschwenklager 7 angebracht. Unter dem
Flügel an der Verschlussseite sitzt ein Kipplager für den Flügel und an der äusseren Kante eine Verriege- lung 5. An der Oberseite des Flügels befinden sich eine Sicherungseinrichtung gegen Fehlbedienung des
Bedienungshebels sowie zwei Ausstellscheren 12. 



   Das Gestänge setzt sich aus einer Verschlusstreibstange 4, einer Quertreibstange 11 und einer Band- treibstange 9 zusammen und wird an den Ecken durch Umlenkungen 10 umgelenkt. Der Bedienungshebel kann in zwei Stellungen betätigt werden, wobei er in einer Stellung das Kippen des Flügels und in der andern Stellung das Schwenken des Flügels bewirkt, und er wird durch Bewegung senkrecht zur Scheibe von einer Stellung in die andere gebracht, wobei er zweckmässigerweise das Kippen des Flügels in der
Stellung bewirkt, in der er den kleineren Abstand vom Flügel hat. Bei der Schwenkbewegung wird durch denBedienungsgriff3 lediglich   die Verschlussstange   abwärts bewegt, wobei der, seitliche Verschluss des Flü- gels geöffnet wird.

   Die Doppelfunktion des Bedienungshebels kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass er auf eine verschiebliche, mit einem Zahnrad versehene Achse wirkt, die in den beiden Ebenen, in denen die Betätigung des Bedienungshebels erfolgen kann, in verschiedene Zahnstangen eingreift. 



   In dem Flügel befindet sich mindestens eine Ausstellschere. Diese setzt sich aus einer Schere 12 mit einem Scherenarm 18 zusammen. Die Schere 12 ist mit Hilfe eines   Rahmenzapfens   28 lösbar mit dem
Rahmen 1 verbunden. Der Rahmenzapfen 28 greift in einen quer zum Rahmen angeordneten, zum Flügel hin offenen Ausschnitt 32 eines Schieberbleches   26.   Unter dem Schieberblech befindet sich ein Schieber
27 mit einem Längsschnitt 29a, der im rechten Winkel zum Ausschnitt 32 steht und den Rahmenzapfen 28 der Schere 12 umgreift. Zur Betätigung des Schiebers sind an ihm zwei Schieberzapfen 31 vorgesehen, die bei geschlossenem Flügel den Treibstangenzapfen 24 der Quertreibstange 11 aufnehmenund durchihn betätigt werden, so dass ein Austretendes Rahmenzapfens 28 aus dem Ausschnitt 32 des Schieberbleches verhindert wird.

   Das andere Ende der Schere 12 ist mit einem Flügelzapfen 13, der sich an der Quertreibstange 11 befindet, mit dem Flügel verbunden. Ausserdem weist die Schere 12 in der Mitte einen Scherenschlitz 15 auf, in dem der Scherenzapfen 16 des Scherenarmes 18 gleiten kann, der sich an dem einen Ende des Scherenarmes befindet. Das andere Ende des Scherenarmes ist mit Hilfe eines Anlenkzapfens 22 

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 drehbar mit der Quertreibstange 11 verbunden. Auf dem Flügel befindet sich ein festsitzender Zapfen 21, der in einen knieförmigen Kurvenschlitz 20 des Scherenarmes eingreift. Ferner sitzt auf dem Scherenarm ein mit ihm beweglicher Zapfen 19, der mit einem an einem Ende offenen Längsausschnitt 17 und dessen Schieber 37 zum Ausspreizen und Schliessen der Schere zusammenwirkt.

   Bei geschlossenem Fenster befindet sich die Schere zwischen Flügel und Rahmen, und wenn das Fenster in die geöffnete Stellung geschwenkt worden ist, liegt die Schere auf dem Flügel. 



   Das Kipplager (Fig. 8 und 9) besteht aus einem Stützbock 6, der am Rahmen befestigt ist und mit einem gewölbten Stützblech 41 des Flügels zusammenwirkt. 



   An dem andern Ende der Verschlusstreibstange 4 befindet sich ein Verschlussstangenzapfen 33, der bei geschlossenem und durch Kippen geöffnetem Flügel in ein Schliessblech 35 des Rahmens eingreift. 



  Dieses Schliessblech ist mit einer Austrittsöffnung 34 versehen, durch die der Verschlussstangenzapfen 33 beim Öffnen des Flügels durch Schwenkbewegung aus dem Schliessblech austritt. Um das Kippen des Flügels zu   ermöglichen, ist dasSchliessblech   nach oben verlängert und mit einer Aussparung 36 versehen. wobei der Verschlussstangenzapfen 33 bei der Schwenkbewegung des Bedienungshebels in die obere äussere Ecke der Aussparung 36 im Schliessblech 35 gelangt. 



   Um zu verhindern, dass die für die Kippbewegung des Flügels erforderliche Verbindung zwischen Rahmen und Flügel oder die für die Drehbewegung des Flügels erforderliche Verbindung zwischen Rahmen und Flügel durch Betätigung des Bedienungshebels gelöst wird, während sich der Flügel in der Kippoder Drehstellung befindet, ist eine Sicherungseinrichtung (Fig. 10-12) vorgesehen. Diese Einrichtung befindet sich in ein-oder mehrfacher Ausführung am oberen Flügelweitschenkel und besteht aus einem am Rahmen angebrachten Anschlagstück 42, das mit einer drehbaren, einen an der Quertreibstange 11 sitzenden Sicherungszapfen 44 hintergreifenden federnden Falle zusammenwirkt. Der Sicherungszapfen gleitet in einem Schlitz 45.

   Die Falle 43 ist um einen zu der Achse des Sicherungszapfens parallelen Bolzen 46 drehbar und wird durch eine Feder 47 in der den Sicherungszapfen umgreifenden Lage gehalten, wie es in Fig. 12 dargestellt ist. Das Anschlagstück 42 kann beispielsweise aus einem Blech oder Drahtbügel 42a bestehen, der mit Schraubösen oder einer Anschraubplatte versehen ist. 
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Schwenkbewegung vorgesehene Stellung, beispielsweisezunächst noch in ihrer Ruhelage bleibt, da sich der Scherenarm 18 in dem ersten und kürzeren Teil 38 des Kurvenschlitzes 20 bis zu dessen Knick an dem im Flügel festsitzenden Zapfen 21 und mit seinen
Scherenzapfen 16 in dem Scherenschlitz 15 der Schere 12 bewegen kann.

   Erst mit dem durch das weitere
Schwenken des Bedienungshebels 3 zunehmenden Hub der Quertreibstange 11 wird die Schere 12 ausgeschwenkt, indem der weiter nach rechts sich verschiebende Scherenarm 18 mit seinem Scherenzapfen 16 an das Ende des Scherenschlitzes 15 anschlägt und der am Scherenarm 18 mit ihm bewegliche Zapfen 19 in die Austrittsöffnung des an der Schere 12 sich befindenden Ausschnittes 17 tritt und an dessen Schräge
37 anschlägt. Mit der weiteren Verschiebung der Quertreibstange 11 gleitet der Kurvenschlitz 20 am fest- sitzenden Zapfen 21 und der bewegliche Zapfen 19 an der Schräge 37 entlang, so dass der Scherenarm 12 ! ausgeschwenkt und der Flügel vom Rahmen abgespreizt, also gekippt wird. Der Flügel selbst kippt an dem
Kippschwenklager 7 und dem Stützblock 6 zurück. 



   Beim Schliessen des Flügels erfolgen die Bewegungen in umgekehrter Reihenfolge. Bei geschlossenem
Flügel verringert der bewegliche Zapfen 19 des Schwenkarmes die Schere dadurch, dass er in den Längs- ausschnitt 17 der Schere tritt. Gleichzeitig wird die Schere 12 mit dem Rahmen durch den Quertreib- stangenzapfen 34 und den Schieber 27 entriegelt und die Verschlussriegel 8 wieder verriegelt. Gegen Ende der Schliessbewegung wird die Falle 43 der Sicherungseinrichtung durch das Anschlagstück 42 gedreht, so dass der Sicherungszapfen 44 in die linke Endstellung bei Bewegung der Quertreibstange treten und zur
Ausführung der Scherenbewegung durch den Bedienungshebel über die Treibstange wieder nach rechts be- wegt werden kann. 



   Bei der Dreh- oder Schwenkbewegung des Flügels, die ebenfalls nur aus der Schliessstellung heraus möglich ist, wird lediglich die Verschlusstreibstange 4 bewegt, die die Verschlüsse an der Verschlussseite des Flügels entriegelt. Da in der Schliessstellung die Scheren nicht mit dem Rahmen verbunden sind, kann der Flügel nach Bedienung der Verschlusstreibstange 4 sofort um die senkrechte Achse geschwenkt werden. 



   Wird der Flügel in dieser Weise gedreht bzw. geschwenkt, so löst sich das Anschlagstück 42 der Siche- rungseinrichtung von der Falle 43, die nun durch ihre Feder 47 hinter den Sicherungszapfen 44 greift und dadurch die Quertreibstange und die Bandtreibstange arretiert, so dass die bandartigen Verschlussriegel nicht gelöst werden können und der Flügel nicht aus dem Rahmen herausfallen kann. 



   Die Erfindung kann in verschiedener Hinsicht abgeändert werden, ohne dass der Erfindungsbereich ver- lassen wird. Insbesondere ist es möglich, die Getriebeeinrichtung zwischen Bedienungshebel und Beschlag an Fensterflügeln od. dgl. in abgeänderter Form auszubilden. Für die Erfindung wesentlich ist es, dass durch den Bedienungshebel 3 mit Hilfe des Gestänges wahlweise eine oder mehrere Scheren mit dem fest- stehenden Rahmen oder beweglichen Flügel ge-oder entkuppelt werden können und den Flügel zwangs- läufig abstellen oder andrücken. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Betätigungseinrichtung für   Dreh-Kippfenster,-Türen od. ähnl. Öffnungsverschlüsse,   bei welcher der Flügel mit nur einem Bedienungshebel und verdeckt liegendem Gestänge sowohl in die Dreh-als auch
Kippstellung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere zwischen dem feststehenden
Rahmen   (1)   und dem beweglichen Flügel (2) liegende Scheren (12) durch den zur Betätigung der Scheren, zur Umschaltung für Kippen oder Schwenken des Flügels und zum Verschluss des Flügels dienenden Be- dienungshebel (3) über das Gestänge (19,   11   entweder mit dem feststehenden Rahmen   (1)   oder dem be- weglichen Flügel (2) wahlweise in Kupplungseingriff gehalten oder ausser Kupplungsverbindung (28, 32) gebracht sind und der Flügel (2)

   zwangsläufig vom Rahmen   (1)   abgestellt oder gegen diesen angedrückt ist.

Claims (1)

  1. 2. Betätigungseinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schere (12) mit einem Rahmenzapfen (28) in einem quer angeordneten, zum Flügel passenden Ausschnitt (32) eines im Rahmen angebrachten Schieberbleches steckt, die Öffnung des Ausschnittes (32) durch einen Schieber (27), der mit einem den Rahmenzapfen (28) aufnehmendenLängsausschnitt (29a) versehen ist, geschlossen werden kann, u. zw. in Längsrichtung hintereinanderliegende Schieberzapfen (31) aufweist, die in der Schliessstellung einen Treibstangenzapfen (24) der Quertreibstange (11) zur Betätigung des Schiebers (27) zwischen sich aufnehmen.
    3. Betätigungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie an der Schwenkachse des Fensters oder der Tür ein Kippschwenklager 7 und bandartige Verschlussriegel 8 aufweist, EMI4.1 <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1
AT735460A 1959-12-31 1960-09-28 Betätigungseinrichtung für Dreh-Kipp-Fenster, -Türen od. ähnl. Öffnungsverschlüsse AT224494B (de)

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AT735460A AT224494B (de) 1959-12-31 1960-09-28 Betätigungseinrichtung für Dreh-Kipp-Fenster, -Türen od. ähnl. Öffnungsverschlüsse

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1708852B1 (de) * 1961-02-17 1970-10-22 Siegenia Frank Kg Ausstellvorrichtung fuer Fenster und Tueren od. dgl. mit Dreh-Kippfluegel
DE1683704A1 (de) * 1967-10-24 1970-10-22 Ver Baubeschlag Gretsch Co Dichtvorrichtung fuer die Fluegel von Fenstern,Tueren od. dgl.
DE1559878B1 (de) * 1966-04-20 1971-10-14 Gretsch Unitas Gmbh Beschlag fuer Drehkippfenster
DE2259851A1 (de) * 1972-12-07 1974-06-12 Gretsch Unitas Gmbh Fenster, insbesondere vertikal-schiebefenster
DE3345870A1 (de) * 1983-12-19 1985-06-27 Geze Gmbh, 7250 Leonberg Ausstellvorrichtung fuer fenster, tueren oder dergleichen mit dreh-kippfluegel

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