DE2854331C2 - - Google Patents
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- F16K31/44—Mechanical actuating means
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- F16K1/18—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps
- F16K1/22—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps with axis of rotation crossing the valve member, e.g. butterfly valves
- F16K1/221—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps with axis of rotation crossing the valve member, e.g. butterfly valves specially adapted operating means therefor
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Description
Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für
ein Drehklappenventil, in dessen Ventilgehäuse ein im
wesentlichen vertikaler Lagerungskörper zur Aufnahme
einer durch ein Betätigungsorgan drehbaren Ventilwelle
vorgesehen ist, die im Ventilsitzbereich mit einer
Verschlußklappe verbunden ist, wobei die Ventilwelle mit
dem Betätigungsorgan über einen in dem Lagerungskörper
zwangsgeführten Zylinderkörper gekoppelt ist, mit dem
das Betätigungsorgan durch ein Bewegungsgewinde
verbunden ist, und wobei der Zylinderkörper an seiner
äußeren Umfangsfläche zumindest eine mit einem
gegenüber der Längsachse des Zylinderkörpers geneigten
Nutabschnitt versehene Steuernut aufweist, in die ein
gehäusefestes Führungselement eingreift.
Derartige Drehklappenventile werden z. B. für Wasserrohre
verwendet, die unterirdisch verlegt sind.
Die meisten der herkömmlichen Drehklappenventile, die
für die Wasserversorgung und dergleichen verwendet
werden, sind aus Gußeisen hergestellt. Gegebenenfalls
wird ein Gewinde- bzw. Schneckenuntersetzungsgetriebe
verwendet, um die Schaltgeschwindigkeit des Ventils zu
verlangsamen. Das Ventilgehäuse weist also
große Abmessungen und somit ein großes Gewicht auf,
wodurch es schwierig wird, die Montagearbeiten für das
Drehklappenventil auszuführen.
Ein Drehklappenventil für Flüssigkeitsleitungen mit
einer Betätigungsvorrichtung der eingangs genannten Art
ist aus der US-PS 38 54 696 bekannt. Dieses weist einen
scheibenförmigen Ventilkörper auf, der axial an einer
Schulter innerhalb des Strömungspfades des
Ventilgehäuses anliegt. Um diesen Ventilkörper aus einer
Schließ- in eine Offen-Stellung zu bewegen, ist es
erforderlich, den Ventilkörper zuerst axial von dem
Ventilsitz abzuheben, um anschließend eine Schwenkung um
eine vertikale Ventilwelle zu ermöglichen. Zu diesem
Zweck ist die Ventilwelle einerseits relativ mit Hilfe
eines eine axiale und eine radiale Komponente
aufweisenden Schlitzes beweglich mit dem Ventilkörper
verbunden, andererseits ist die Ventilwelle innerhalb
eines Betätigungsmechanismus des Ventiles fest mit einer
beweglichen Steuerhülse verbunden, die ihrerseits durch
ortsfeste, in Schlitze am Umfang der Steuerhülse
eingreifende Formkörper geführt ist und in der Art einer
Bewegungsmutter mit der Gewindespindel des
Ventilbetätigungsrades verbunden ist.
Diese Lösung hat den Nachteil, daß keine
kontinuierliche Öffnung des Ventiles möglich ist und
darüber hinaus auch keine von der Stellung des
Ventilkörpers abhängige, unterschiedliche
Drehgeschwindigkeit des Ventilkörpers realisiert werden
kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Betätigungsvorrichtung für ein Drehklappenventil der im
Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu schaffen,
bei dem einerseits in Abhängigkeit von der Betätigung
des Ventiles eine kontinuierliche Veränderung der
wirksamen Öffnungsweite des Ventiles möglich ist und die
gleichzeitig auch bei gleichmäßiger Betätigung in
Abhängigkeit von der Stellung des Ventilkörpers
unterschiedliche Drehgeschwindigkeiten des
Ventilkörpers, z. B. zur Vermeidung von
Wasserschlagerscheinungen, ermöglicht.
Insbesondere soll es durch die Erfindung möglich sein,
bei gleichmäßiger Betätigung des Ventiles den
Öffnungsbeginn zu verlangsamen, die weitere Öffnung des
Ventiles nach Erreichen eines ersten Öffnungsabschnittes
aber zu beschleunigen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Ventilwelle mit dem Ventilkörper fest verbunden und
mit dem Zylinderkörper drehfest, jedoch axial
verschieblich gekuppelt ist, die Steuernut zur
Längsachse des Zylinderkörpers geneigte Nutabschnitte
unterschiedlicher Steigung aufweist, und die Steigung
der Steuernut zumindest in einem Abschnitt größer ist
als die Steigung des Bewegungsgewindes zwischen
Ventilwelle und Zylinderkörper, so daß eine Untersetzung
der Drehbewegung des Betätigungsorgans auf die
Ventilwelle erfolgt.
Bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen dargelegt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines
Ausführungsbeispieles und der Zeichnungen näher
erläutert. In diesen zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Drehklappenventiles
nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 eine Abwicklung des Umfangs eines inneren
Zylinderkörpers nach Fig. 1, und
Fig. 3 ein Diagramm, das den Zusammenhang zwischen
Strömungsgeschwindigkeit und Öffnung der
Ventilplatte des Drehklappenventiles nach Fig.
1 darstellt.
In Fig. 1 stellt das Bezugszeichen 1 ein hohles
zylinderisches Ventilgehäuse dar, das aus Kunstharz
hergestellt ist, mit hohlen zylindrischen
Anschlußstücken 2, die aus Kunstharz hergestellt sind
und entweder einstückig mit dem Ventilgehäuse 1
ausgebildet oder mit diesem verklebt, verschweißt bzw.
fest verbunden sind. Gummiringe 4 sind in Ringnuten 3
eingepaßt, die am Innenumfang nahe den äußeren Enden der
jeweiligen Mündungsstücke 2 ausgebildet sind. Auf diese
Weise sind günstige Montage- und Anschlußbedingungen für
die Verrohrung gegeben, wobei die Gummiringe einen
gewissen Lageausgleich zwischen den Mündungsstücken 2
und anzuschließenden Wasserrohren a ermöglichen.
Der untere Bodenabschnitt des Ventilgehäuses 1 wird
durch eine Stützplatte 22 gestützt, die sich unterhalb
der Anschlußstücke 2 erstreckt. Ein ringförmiger
Ventilsitz 5, der aus elastischem Material hergestellt
ist, ist auf die innere Umfangswand des Ventilgehäuses 1
aufgepaßt, und seine Kanten an beiden Enden sind nach
außen gebogen und in die innere Umfangswand des
Ventilgehäuses 1 eingepaßt. Die Kanten an beiden Enden
des Ventilsitzes 5 sind an ihren äußeren Kantenflächen
durch ringförmige, abgesetzte Abschnitte 7 abgestützt,
die an den Innenkanten der jeweiligen Mündungsstücke 2
gebildet sind. Ein Wulstabschnitt ist an einer als
Ventilkörper vorgesehenen scheibenartigen Ventilplatte 8
ausgebildet, die aus Kunstharz hergestellt und in den
Ventilsitz 5 eingepaßt ist, der sich in Richtung des
Durchmessers der Ventilplatte 8 erstreckt.
Eine Ventilwelle 9 ist in diesen Wulstabschnitt der
Ventilplatte 8 eingesetzt und steht mit einer
gerändelten Nut 10, die rund um den Außenumfang der
Ventilwelle 9 ausgebildet ist, in Eingriff und ist in
dieser befestigt. Das untere Ende der Ventilwelle 9 wird
vom unteren Bodenabschnitt des Ventilgehäuses 1 über ein
Lager 11 abgestützt, und ihr mittlerer Abschnitt wird
von der oberen Wand des Ventilgehäuses 1 über ein Lager
12 abgestützt. Das obere Ende der Ventilwelle 9
durchdringt die obere Wand des Ventilgehäuses 1 und ist
so verlängert, daß es in einen axial angeordneten
Zylinder 13 vorspringt, der einstückig mit dem
Ventilgehäuse 1 ausgebildet ist und oberhalb von diesem
vorspringt. Die Ventilwelle 9 ist ferner in einen hohlen
zylindrischen Zylinderkörper 15 eingesetzt, der in der
Lage ist, sich im Inneren des axialen Zylinders 13 nach
oben und unten zu bewegen, und dem es gestattet ist, mit
einer Federnut 16, die an der Innenumfangswand des
beweglichen Teils 15 ausgebildet ist und sich in der
axialen Richtung erstreckt, in eine Feder (nicht
gezeigt) einzugreifen.
Eine Spindel 23 ist in Schraubeingriff mit dem oberen
Abschnitt des beweglichen Zylinderkörpers 15 gebracht,
und ihr oberes Ende ragt nach oben über einen Deckel 14
am oberen Ende des axialen Zylinders 13 hinaus und steht
in Verbindung mit einer Drehgriffwelle 21. Eine
Steuernut 17, die eine Steigung aufweist, die größer ist
als die des Gewindes der obenerwähnten Spindel 23, ist
in den Außenumfang des beweglichen Teils 15 derart
eingeschnitten, daß der Führungswinkel der Steuernut 17
groß wird, wie er durch α 1 in Fig. 2 dargestellt ist,
wenn sich die Ventilplatte 8 beim Öffnen im Bereich von
0° bis etwa 20° schwenkt, und klein wird, wie dies durch
α 2 dargestellt wird, in einem Bereich von 20° bis 90°.
Bei diesem Beispiel ist deutlich, daß der Führungs- bzw.
Steigungswinkel α 2 größer ist als der der Schraube bzw.
Spindel 23. Außerdem ist eine zweite Steuernut 17 am
oberen Umfang des Zylinderkörpers 15 ausgebildet. Kugeln
19 sind in die Steuernuten 17 des Zylinderkörpers 15 von
Durchgangslöchern 18 her eingesetzt, die jeweils so
ausgebildet sind, daß sie die Umfangswand des axialen
Zylinders 13 durchdringen. Madenschrauben 20 sind in die
Durchgangslöcher 18 derart eingeschraubt, daß sie diese
Kugeln 19 in Druckberührung mit den Steuernuten 17
bringen.
Die Arbeitsweise dieses Drehklappenventils wird
nachstehend erläutert.
Wasserrohre a, a, die aus Kunstharz hergestellt sind,
sind am rechten bzw. linken Mündungsstück 2, 2 über die
Gummiringe 4, 4 angeschlossen und werden unterirdisch
mit dem Ventilgehäuse 1 verlegt, wobei dieses auf der
Stützplatte 22 abgestützt ist.
Wenn die Drehgriffwelle 21 gedreht wird, dann wird die
Spindel 23, die unmittelbar mit der Drehgriffwelle 21
verbunden ist, ebenfalls gedreht, so daß der
Zylinderkörper 15, der mit dieser Spindel 23 verbunden
ist, sich während der Drehung auf- und abbewegt. Da in
diesem Bereich die Steuernutsteigung am Außenumfang des
Zylinderkörpers 15 größer ist als diejenige des Gewindes
der Spindel 23, wird der Zylinderkörper 15 durch die
erste Steuernut 17 und die in dieser eingepaßte Kugel
19 so geführt, daß der Zylinderkörper 15 sich mit einer
Drehzahl dreht, die kleiner ist als die der Spindel 23.
Wenn sich beispielsweise die Spindel 23 achtmal dreht,
dann legt die Ventilwelle 9 eine Viertelumdrehung
zurück, wodurch Wasserschlagerscheinungen verhindert
werden. Eine sanfte Drehung wird für den Zylinderkörper
15 durch die Rollwirkung der Kugel 19 sichergestellt. Zu
dieser Zeit dreht sich die Ventilwelle 9, die mit dem
Zylinderkörper 15 mittels der Feder in Eingriff steht,
in Abhängigkeit von der Drehung des Zylinderkörpers 15,
ohne daß eine Bewegung in vertikaler Richtung verursacht
wird, wodurch die Ventilplatte 8 die Öffnungs- oder
Schließwirkung veranlaßt.
Die Drehung der Spindel 23, die eine kleine Steigung
aufweist, wird auf den Zylinderkörper 15, der eine große
Steigung aufweist, übertragen, z. B. derart, daß eine
Vierteldrehung der Ventilwelle 9 infolge von acht
Drehungen der Spindel 23 erfolgt, so daß die Drehung des
Zylinderkörpers 15 die Ventilwelle 9 dreht. Wegen dieser
Anordnung verhindert, wenn die Ventilplatte 8 in einer
Zwischenstellung zwischen voller Durchlaßstellung und
voller Sperrstellung angehalten wird, der
Reibwiderstand der Spindel 23 in Verbindung mit der
großen Steigung des Zylinderkörpers 15 die
Rückwärtsdrehung der Ventilplatte 8 und der Ventilwelle
9 infolge der Wasserströmung. Es ist deshalb möglich,
die Strömungsgeschwindigkeit bzw. den Durchsatz
einzustellen, während man die Öffnung der Ventilplatte 8
auf eine Zwischenstellung einstellt.
Da die Führungs- bzw. Steigungswinkel α 1 und α 2 der
ersten Steuernut 17 des Zylinderkörpers 15 den
Zusammenhang a 1 < α 2 erfüllen, wie in Fig. 2 gezeigt ist,
öffnet sich die Ventilplatte 8 nur allmählich von 0° bis
20°, wie in Fig. 3 gezeigt ist, weil der Steigungswinkel
α 1 groß ist, und öffnet sich rasch von 20° bis 90°, bis
sie die volle Durchlaßstellung erreicht, die durch eine
gestrichelte Linie in Fig. 1 angezeigt ist, weil sie von
der ersten Steuernut 17 geführt wird, die einen
Steigungswinkel α 2 aufweist, der kleiner ist als der
Steigungswinkel α 1. Wenn sich die Ventilplatte 8 um etwa
20° geöffnet hat, dann tritt die linke Kugel 19 in Fig.
2 mit der oberen zweiten Steuernut 17 in Fig. 2 in
Eingriff und führt die Schwenkbewegung der Ventilplatte
durch, wobei eine Führung und Steuerung durch die zuein
ander parallelen Nutabschnitte der ersten und zweiten
Steuernut 17 erfolgt. Wenn die Ventilplatte 8 geschlos
sen wird, ist ihre Drehgeschwindigkeit von 90° bis 20°
schnell und von 20° bis 0° langsam, weil die Ventilplat
te 8 von den Steuernuten 17 und den Kugeln 19 geführt
ist, wobei Wasserschlagerscheinungen verhindert werden.
Da, wie oben erläutert, ein Kunstharz-Drehklappenventil
in das Kunstharz-Ventilgehäuse eingebracht ist, ruht
kein übermäßiges Gewicht auf dem Ventilgehäuseabschnitt,
wenn das Drehklappenventil an ein Wasserrohr aus
Kunststoff angeschlossen wird.
Da die Ventilwelle 9 nicht unmittelbar mit der
Betätigungsdrehgriffwelle 21 verbunden ist, sondern der
zwischengeschaltete Zylinderkörper 15 derart angeordnet
ist, daß er die Drehung der Drehgriffwelle 21 untersetzt
auf die Ventilwelle 9 überträgt, ist es
möglich, die Öffnungs- oder
Schließgeschwindigkeit der Ventilplatte 8 zu
verlangsamen, um eine Wasserschlagerscheinung und die
Beschädigung der Ventilplatte 8 zu verhindern.
Bei dem vorliegenden Ventil sind die
Kunststoffmündungsstücke 2 einstückig an beiden offenen
Enden des Kunststoffventilgehäuses 1 angeformt.
Sofern überhaupt eine Verschiebung zwischen
Ventilgehäuse 1 und Wasserrohren a infolge des
Erdreichdrucks oder dgl., oder Rohrschwingungen infolge
Wasserschlages auftreten, kann dies durch die elastische
Verformung der Gummiringe 4 aufgenommen werden, wobei
man in der Lage ist, Beschädigungen des
Kunstharz-Ventilgehäuses 1 und -wasserrohrs a zu
vermeiden.
Claims (3)
1. Betätigungsvorrichtung für ein Drehklappenventil, in
dessen Ventilgehäuse ein im wesentlichen vertikaler
Lagerungskörper zur Aufnahme einer durch ein
Betätigungsorgan drehbaren Ventilwelle vorgesehen ist,
die im Ventilsitzbereich mit einer Verschlußklappe
verbunden ist, wobei die Ventilwelle mit dem
Betätigungsorgan über einen in dem Lagerungskörper
zwangsgeführten Zylinderkörper gekoppelt ist, mit dem
das Betätigungsorgan durch ein Bewegungsgewinde
verbunden ist, und wobei der Zylinderkörper an seiner
äußeren Umfangsfläche zumindest eine mit einem
gegenüber der Längsachse des Zylinderkörpers geneigten
Nutabschnitt versehene Steuernut aufweist, in die ein
gehäusefestes Führungselement eingreift,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) die Ventilwelle (9) mit dem Ventilkörper (8) fest verbunden und mit dem Zylinderkörper (15) drehfest, jedoch axial verschieblich gekuppelt ist,
- b) die Steuernut (17) zur Längsachse des Zylinderkörpers (15) geneigte Nutabschnitte unterschiedlicher Steigung aufweist, und
- c) die Steigung der Steuernut (17) zumindest in einem Abschnitt größer ist als die Steigung des Bewegungsgewindes zwischen Ventilwelle und Zylinderkörper, so daß eine Untersetzung der Drehbewegung des Betätigungsorgans (21, 23) auf die Ventilwelle (9) erfolgt.
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylinderkörper (15) eine zweite Steuernut (17)
aufweist, in die ein dem ersten Führungselement (19)
gegenüberliegendes zweites Führungselement (19)
eingreift und die zumindest zu einem Abschnitt der
ersten Steuernut (17) parallel verlaufend ausgeführt
ist.
3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Führungselement eine Kugel (19) ist.
Applications Claiming Priority (1)
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