DE28537C - Befestigen des Bodens bei Papierfässern und Verschlufs für denselben - Google Patents

Befestigen des Bodens bei Papierfässern und Verschlufs für denselben

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DE28537C
DE28537C DENDAT28537D DE28537DA DE28537C DE 28537 C DE28537 C DE 28537C DE NDAT28537 D DENDAT28537 D DE NDAT28537D DE 28537D A DE28537D A DE 28537DA DE 28537 C DE28537 C DE 28537C
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Germany
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closure
paper
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nut
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DENDAT28537D
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F. C. GLASER, Königl. Kommissionsrath in Berlin SW., Lindenstr. 80
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D3/00Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
    • B65D3/10Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines characterised by form of integral or permanently secured end closure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom ll. November 1883 ab.
Die Befestigung des Bodens im Papierfafs geschieht folgendermafsen:
Nachdem durch Aufwickeln eines endlosen, mit einem Lackbindestoff bestrichenen Papierstreifens auf einen Kern ein Cylinder C hergestellt ist, wird an jedem Kopfende K in diesen Cylinder in der Dicke des bis jetzt aufgelaufenen Papiers auf einer Maschine ein Einschnitt a-b gemacht, das zur. Herstellung des Mantels dienende endlose Papier jedoch nicht abgeschnitten. ■
Die Wickelung des Mantels wird nun bis zur erforderlichen Dicke fortgesetzt, das Papier jedoch an den beiden Kopfenden K bis zu den Einschnitten α b für eine einzige Umdrehung nicht mit dem Klebestoff bestrichen.
Es ist nun ein Mantel hergestellt, wie Fig. 2 zeigt. Darauf werden die beiden Ausschnitte D D, Fig. 2, herausgenommen und so die inneren Widerlager für die Böden gebildet, wie Fig. 3 zeigt. Alsdann werden die mit dem Klebestoff bestrichenen Böden hineingeprefst. Ueber die Böden werden darauf die Mantelabschnitte D D, nachdem sie an ihrer Aufsen- und unteren Schnittfläche ebenfalls mit dem Klebestoff bestrichen sind, wieder eingesetzt.
Die Böden bestehen wie die Wandungen des Fafsmantels aus beliebig vielen durch Klebestoff verbundenen Papierlagen.
Die zum Füllen und Entleeren der Fässer im Boden angebrachte Oeffnung ist mit folgendem Verschlufs versehen.
Bei demselben ist in dem aus Papiermasse bestehenden Boden b ein schraubenförmiges Muttergewinde derart eingeschnitten, dafs dasselbe an einigen Stellen unterbrochen ist. Der in dieses Gewinde hineinpassende Verschlufspfropfen c hat an der gleichen Anzahl von Stellen das Gewinde weggeschnitten, so dafs derselbe in der Art des bekannten Bajonnetverschlusses in die Oeffnung hineingebracht und durch eine kleine Drehung der Verschlufs bewirkt werden kann. Um eine vollständige Dichtung der entstandenen Fugen zu bewirken, wird in einer vorgesehenen Nuthe d in der Oeffnung des Bodens eine Dichtung eingelegt, über welche eine in die Nuth passende Metallplatte e gelegt wird. In dem mit Gewinde versehenen Pfropfen aus Papier wird bei seiner Herstellung bereits ein mit Kopf versehener Bolzen/" eingelegt, welcher an seinem Ende eine Mutter £■ trägt, durch welche die Metallplatte angespannt werden kann. Diese Mutter besitzt zwei Zapfen /z, auf welche ein Handgriff i zum Bewegen derselben pafst, welch letzterer an seinen die Zapfen der Mutter umgreifenden.Enden / excentrisch gestaltete Naben besitzt. Bei dieser Construction wird durch einfaches Hineinlegen und kleiner Verdrehung des Pfropfens der Verschlufs schon bewirkt, durch Umdrehen der Mutter mittelst des Griffes die Dichtung angeprefst und durch das Umlegen des mit dem excentrischen Ende versehenen Handgriffes das Festklemmen des Ganzen bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der dargestellte Verschlufs in dem Boden von Papierfässern, bestehend aus der Anordnung eines unterbrochenen Muttergewindes in der Oeffnung des Bodens, dementsprechender Anordnung des Schraubengewindes an dem Verschlufspfropfen und Verbindung beider mittelst einer durch eine volle Platte e angedrückten Dichtung, welche letztere durch einen Bügel? mit den auf den Zapfen h der Mutter g sitzenden excentrischen Naben / festgeklemmt wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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