DE284883C - - Google Patents

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DE284883C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/468Arrangements of nozzles with provisions for priming

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- Die Erfindung ist in einer Ausführungsform zeichnerisch zur Darstellung gelangt und betrifft eine neue Ventilanordnung für Injektoren mit zwei Schlabberkammern. Bei den bekannten Injektorenanordnungen dieser Art befand sich ein selbständiges Ventil zwischen beiden Schlabberkammern und ein zweites selbständiges Ventil zwischen der von der Dampfdüse entfernt liegenden Schlabberkammer und dem Schlabberrohr. Hieraus ergab sich der die praktische Verwendbarkeit des Injektors in Frage stellende Nachteil, daß schon bei geringem Fallenlassen von Wasser in der zweiten Schlabberkammer, also bei einer sehr häufig vorkommenden Störung, sich das zum Schlabberrohr führende Ventil öffnete und der Injektor aussetzte.
Nach der Erfindung wird dieser Übelstand vermieden, indem die beiden Ventile miteinander starr verbunden und so bemessen sind, daß sie durch zwischen ihnen, also in der zweiten Schlabberkammer, auftretenden Druck geschlossen gehalten und erst dann geöffnet werden, wenn auch unter dem Zwischenventil Überdruck entsteht. Ein Überdruck unter dem Zwischenventil entsteht aber erst bei längere Zeit andauernden Störungen, bei denen ein Aussetzen des Injektors unvermeidlich ist. Kleinere Störungen überwindet aber der mit der Ventilanordnung gemäß der Erfindung ausgerüstete Injektor.
Die Zeichnung ist ein Längsschnitt durch eine In j ektorausführungsf orm.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform vorliegender Neuerung im Schnitt dargestellt. Es ist ι ein Injektorgehäuse, 2 ist die Dampfkammer mit Dampf anschlußstutzen 3, 4 ist die Saugekammer mit Anschlußstutzen 5, 6 ist die vordere, den Dampfdüsen benachbarte Schlabberkammer für die Öffnungen zwischen erster und zweiter Wasserdüse, 7 ist die hintere Schlabberkammer für die Öffnungen der zweiten Wasserdüse, 8 ist die äußere Dampfdüse, 9 die innere Hauptdüse, die das von der ersten Wasserdüse kommende Wasser in die zweite einsaugt und hindurchfördert. 10 ist die vordere und 11 die hintere Wasserdüse, 12 ist eine spaltartige, in die vordere Schlabberkammer 6 ausmündende Öffnung zwischen vorderer und hinterer Wasserdüse, 13, 14 und 15 sind Öffnungen der hinteren Wasserdüse, die in die hintere Schlabberkammer 7 ausmünden. 16 ist eine von der vorderen Schlabberkammer 6 in die hintere Schlabberkammer 7 überleitende Öffnung, 17 ist eine von der .hinteren Schlabberkammer in den Schlabberabflußstutzen 18 ausmündende Öffnung.
Die Öffnungen 16 und 17 sind durch Ventile ig und 20 abgeschlossen, die auf irgendeine Weise starr miteinander verbunden sind, so daß sie sich immer nur gemeinsam von ihren Sitzen abheben können. Die obere wirksame Fläche des Ventiles 19 ist größer als die untere wirksame Fläche des Ventiles 20.
Die Wirkungsweise der neuen Injektoranordnung ist die folgende:
Wenn der Injektor aus irgendwelchen Gründen Wasser fallen läßt, so erfolgt dies stets an der engsten Stelle der Wasserdüse, im vorliegenden Falle also durch die öffnung 15, und dann bei weiterer Störung rückwärts schreitend durch die Öffnungen 14 und 13. In der Schlabberkammer 7 entsteht ein Druck, der aber infolge der starren Verbindung der Ventile 19 und 20 miteinander und ihrer Abmessungen keine Eröffnung des zum Schlabberrohr 18 führenden Ausganges 17 durch das Ventil herbeiführen kann. Hält nun die Störung im Injektorinneren an, so schreitet der Druck im Injektor weiter nach rückwärts, schließlich bis in die erste Schlabberkammer 6. Indem er dort unterhalb des Ventiles 19 wirkt, hebt er beide Ventile an und gibt somit den Auslaß zum Schlabberrohr 18 frei.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Injektor mit zwei Schlabberkammern, einem selbsttätigen Zwischenventil zwischen diesen und einem zweiten selbsttätigen zwischen der von der Dampfdüse entfernt liegenden Schlabberkammer und dem Schlabberrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden A^entile (19 und 20) miteinander starr verbunden und so bemessen sind, daß sie durch zwischen ihnen auftretenden Druck geschlossen gehalten und erst dann geöffnet werden, wenn unter dem Zwischenventil (19) Überdruck entsteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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