DE245495C - - Google Patents

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DE245495C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/34Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers without moving parts other than hand valves, e.g. labyrinth type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Removal Of Water From Condensation And Defrosting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 245495 KLASSE 13 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Oktober 1911 ab.
Die Erfindung betrifft ein Vorgefäß für Dampfwasserableiter für Heißdampfleitungen. Ist bei Verwendung gewöhnlicher Ableiter für Heißdampf z. B. die Bildung von Dampf wasser nur gering, und befindet sich in dem Ableiter bereits so viel Wasser, daß die Auftriebskraft des Schwimmers, welche das Auslaßventil öffnen soll, gleich der Kraft ist, welche auf das Ventil schließend wirkt, so
ίο entsteht ein indifferenter Zustand. Es erfolgt dadurch ein ununterbrochenes geringes Offenhalten des Ventiles des Dampfwasserabieiters, welche geringe Öffnung genügt, um die Menge des zufließenden Wassers als Dampf entweichen zu lassen.
Um diesen indifferenten Zustand aufzuheben, ist es erforderlich, daß das Dampfwasser plötzlich und in großen Mengen in den Raum, in welchem der Schwimmer sich bewegt, herein tritt. Dieses wird in bekannter Weise erreicht durch Vorschalten eines Gefäßes zur Anstauung von Dampfwasser. /
Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß bei einem vor einem Ableiter in bekannter Art vorgeschalteten zweiteiligen Gefäß zum Anstauen des Dampfwassers die untere Kammer an der Stelle, an welcher der Ableiter angeschlossen ist, eine Erweiterung nach oben besitzt, so daß das Wasser nicht in den Ableiter fließen kann und ein Wasserabschluß zwischen dem Ableiter einerseits und der Vorkammer andererseits entsteht. Durch den Wasserabschluß bildet sich nach Niederschlagen von Dampf im Ableiter ein Minderdruck, wodurch ein plötzliches Überströmen des im Vorraum angesammelten Dampfwassers durch einen Heber veranlaßt wird.
Die Figur zeigt ein Beispiel eines derartigen Gefäßes zur Anstauung von Dampfwasser. In der oberen Kammer A sammelt sich das Dampfwasser; 1 ist das Ausgleichrohr, 2 der Heber, B die untere Kammer, B1 der erhöhte Teil der Kammer B, C der Ableiter.
Der mit Wasser gemischte Dampf tritt in das vorgeschaltete Gefäß A in Pfeilrichtung ein, das Wasser wird sich in dem unteren Teil sammeln, während der Dampf durch das enge Ausgleichrohr 1 nach der Kammer B und von dort nach dem Ableiter übertritt. Der Dampf wird im Ableiter sowohl, wie in der Kammer B langsam sich niederschlagen, und zwar so lange, bis die Kammer B ganz mit Wasser angefüllt ist. Die Kammer B ist an der Stelle, an welcher der Ableiter angeschlossen ist, etwas nach oben zu erweitert, so daß das Wasser aus der Kammer B nicht in den Ableiter hineinfließen kann. Hat das Wasser in der Kammer B eine gewisse Höhe erreicht, so wird der Teil B1, welcher etwas erhöht liegt, vollständig durch Wasser von dem Raum A abgeschlossen. Der Dampf, welcher durch das Ausgleichrohr bis jetzt durch die Kammer B in den Ableiter gelangte, schlägt sich bereits in der Kammer B vollständig nieder; ein Dampfzutritt zum Ableiter findet nicht mehr statt.
Der im Ableiter befindliche Dampf schlägt sich nieder, und es tritt im Ableiter ein Minderdruck ein, welcher sich auch sofort dem in der Kammer B befindlichen Wasser überträgt. Durch den in der Kammer A vorhandenen Heber wird nun infolge des geringeren Druckes im Ableiter das in der Kammer A angesammelte Wasser durch Kammer B nach dem
Ableiter herübergedrückt, so daß plötzlich eine größere Wassermenge dem Ableiter zufließt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aus zwei Kammern bestehendes Vorgefäß mit Heber für Dampfwasserableiter, dadurch gekennzeichnet, daß die untere j Kammer (B) mit einer Erweiterung (B1) versehen ist, so daß zwischen Vorgefäß (A) und Ableiter (C) ein Wasserverschluß gebildet werden kann, um ein Eintreten von Dampf in den Ableiter zu verhindern und hierdurch nach Eintreten von Unterdruck im Ableiter ein plötzliches Übertreten von Dampfwasser zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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