DE2846339A1 - Elektrischer eierkocher - Google Patents

Elektrischer eierkocher

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DE2846339A1
DE2846339A1 DE19782846339 DE2846339A DE2846339A1 DE 2846339 A1 DE2846339 A1 DE 2846339A1 DE 19782846339 DE19782846339 DE 19782846339 DE 2846339 A DE2846339 A DE 2846339A DE 2846339 A1 DE2846339 A1 DE 2846339A1
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Rudolf Schulte
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    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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    • A47J27/04Cooking-vessels for cooking food in steam; Devices for extracting fruit juice by means of steam ; Vacuum cooking vessels
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    • A47J29/02Egg-cookers for eggs or poached eggs; Time-controlled cookers
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    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/44Parts or details or accessories of beverage-making apparatus
    • A47J31/54Water boiling vessels in beverage making machines
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47J43/07Parts or details, e.g. mixing tools, whipping tools
    • A47J2043/0744Means for storing the power cord

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  • Cookers (AREA)

Description

  • Kennwort: "Dampfumlauf"
  • Herr Rudolf Schulte, 5768 Sundern, Röhre 34 Herr Helmut Hoffmann, 5768 Sundern, Im Birkenhain Elektrischer Eierkocher Die Erfindung betrifft einen elektrischen Eierkocher, umfassend ein durch einen Boden abgeschlossenes Gehäuse, einen Deckel und einen zwischen beiden einsetzbaren, die Eier aufnehmenden Träger, wobei zwischen der Oberseite eines das Gehäuse horizontal unterteilenden Trennbodens und dem Deckel ein wasseraufnehmender Garraum und zwischen dem Boden des Gehäuses und der Unterseite des Trennbodens ein Aufnahmeraum für eine eltrische Heizeinrichtung sowie Schalt- und Regeleinrichtungen gebildet sind.
  • Bei bekannten Eierkochern der genannten Art schließen der Trennboden des Gehäuses zusammen mit dessen Außenmantel und dem Deckel einen Kochraum für die Eier ein. Der Trennboden ist dabei durch eine an ihrer Unterseite angeordnete Heizeinrichtung aufheizbar, während das schalenförmige Gehäuse zur Aufnahme des Wassers dient. Die zum Kochen der Eier notwendige Wassermenge ist dabei auch bei einer geringen Anzahl an Eiern verhältnismäßig groß, da das Wasser die Eier in der Regel überdecken soll.
  • Dementsprechend erfordert das Erhitzen dieser Wassermenge auf Siedetemperatur und das anschließende Halten dieser Temperatur über einen bestimmten Zeitraum einen hohen Stromverbrauch, während die Aufheizung der relativ großen Wassermenge auch zeitaufwendig ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Eierkocher der eingangs genannten Art zu entwickeln, der einen geringen Wasserbedarf und damit einen niedrigen Stromverbrauch aufweist und die zum Kochen auch einer größeren Anzahl Eier erforderliche Temperatur schnell erreicht.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die elektrische Heizeinrichtung Bestandteil eines dampferzeugenden Durchlauferhitzers ist, dessen beheizter Kanal an seinen Enden einen in die tiefste Stelle des Trennbodens einmündenden Wassereinlauf und ein den Wasserspiegel im Garraum überragendes, den Trennboden durchdringendes Steigrohr aufweist. Dies hat zur Folge, daß das durch den Wassereinlauf in den Kanal einfließende Wasser gleichmäßig über der gesamten Heizeinrichtung verteilt wird, wobei des bei entsprechender Heizleistung der Heizeinrichtung im Kanal verdampfen und als Wasserdampf aus dem Steigrohr in den Garraum strömen kann. Die erforderliche Wassermenge kann dabei sehr gering gehalten werden, da kein Wasser die Eier bedecken muß, sondern diese gleichmäßig von Wasserdampf umgeben werden.
  • Eine besonders platzsparende Bauweise und ein guter Wäremübergang zwischen der Heizeinrichtung und dem Kanal ergibt sich, wenn beide aus miteinander wärmeleitend verbundenen etwa kreisförmigen Rohren gebildet sind. Diese liegen übereinander und können beispielsweise miteinander verlötet oder auch einstückig in einem gegossenen Gehäuse z.B. aus Leichtmetall angeordnet sein.
  • Die vom Heizkörper aufnehmbare und zu verdampfende Wassermenge ergibt sich in einfacher Weise aus der zur Ausfüllung des Garraumes über einen bestimmten Zeitraum erforderlichen Menge an Wasserdampf.
  • Nach einem weiteren Ausbildungsmerkmal der Erfindung ist der Trennboden leicht trichterförmig ausgebildet und in seinem Zentrum mit dem Wassereinlauf versehen, während das Steigrohr etwa im Umfangsbereich des Trennbodens angeordnet ist, wobei Steigrohr und Wassereinlauf über Schläuche mit dem Kanal des Durchlauferhitzers flexibel verbunden sind. Der Wassereinlauf und der unter dem Trennboden des Gehäuses liegende Teil des Steigrohres bilden auf diese Weise eine kommunizierende Röhre, in der das Wasser entsprechend der Füllmenge jeweils nur bis etwas über den Trennboden steigen kann. Ein Zurückfließen des Wassers aus dem Wassereinlauf kann zweckmäßig durch ein darin angeordnetes Rückschlagventil verhindert werden.
  • Beim Einschalten des Eierkochers wird das im Heizkörper befindliche Wasser erhitzt und tritt als Wasserdampf am oberen Ende des Steigrohrs aus, das zur besseren Verteilung zweckmäßig eine Düse aufweist. Ein Teil des Wasserdampfes entweicht jeweils durch einen im Deckel des Eierkochers vorgesehenen Durchbruch.
  • Der übrige Teil des Wasserdampfes kondensiert am Deckel und fließt durch den Wassereinlauf in den Heizkörper zurück. Auf diese Weise bildet sich ein Kreislauf aus Wasser und Wasserdampf, der so lange aufrechterhalten bleibt, bis das gesamte Wasser verdampft ist. Die Heizeinrichtung weist zweckmäßig einen Übertemperaturschalter, beispielsweise einen Temperaturschütz, auf, der aufgrund der entstehenden Übertemperatur im trockenen Heizkörper den Eierkocher abschaltet und eine optische oder akustische Anzeige auslöst.
  • Für eine besonders sichere Handhabung bei niedrigen Herstellungskosten sind das Gehäuse, der Träger und der Deckel des Eierkochers zweckmäßig aus Kunststoff gefertigt. Dadurch werden bei defekten Kabeln Unfälle durch den elektrischen Strom vermieden, da keine leitenden Metallteile berührt werden. Auch die Wärmeverluste werden auf diese Weise gering gehalten, da Kunststoff langsamer abkühlt als insbesondere Leichtmetall.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen: Fig.1 einen Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen Eierkocher, Fig.2 eine Untenansicht des Eierkochers mit entferntem Boden.
  • Ein dem Ausführungsbeispiel zugrundegelegter Eierkocher 10 besteht im wesentlichen aus einem topfartig gestalteten Gehäuse 11, einem haubenförmigen Deckel 12 und einem zwischen diesem und dem Gehäuse 11 einsetzbaren, scheibenförmigen Träger 13 für die Eier.
  • Das Gehäuse 11 weist einen kreisförmigen, horizontalen Trennboden 14 auf, der das Gehäuse 11 in einen unteren Aufnahmeraum 15 für eine elektrische Heizeinrichtung 16, einen Kanal 17 sowie Schalt- und Regeleinrichtungen und eine obere, schalenförmige Vertiefung 18 unterteilt, die bei aufgesetztem Deckel 12 einen Garraum 19 für die Eier bildet. Nach unten wird das Gehäuse 11 durch einen als Standfuß fungierenden Boden 20 abgeschlossen.
  • Die Heizeinrichtung 16 besteht hier aus einem etwa kreisförmig gebogenen Rohr, das unter dem Kanal 17 verläuft und mit diesem verbunden, beispielsweise verlötet, ist. Es versteht sich, daß statt der dargestellten Heizeinrichtung 16 auch eine andere vorgesehen sein kann, beispielsweise ein den Kanal 17 spiralförmig umgebender Heizdraht. Die Heizeinrichtung 16 und der Kanal 17 sind durch beide umgreifende Schellen 21 mit Isolierbuchsen 22 verschraubt, die an der Unterseite des Trennbodens 14 befestigt sind. Die Heizeinrichtung 16 und der Kanal 17 verlaufen in einer zum Boden 20 des Gehäuses 11 parallelen, horizontalen Ebene in einem gewissen Abstand vom Boden 20 und dem Trennboden 14. Dieser ist leicht trichterförmig gestaltet und mittig mit einem angeformten, stutzenförmigen Wassereinlauf 23 versehen, der die Trennfläche 14 durchsetzt und in den Aufnahmeraum 15 ragt. Im Randbereich der Trennfläche 14 des Gehäuses 11 verläuft ein vertikales Steigrohr 24 beidseitig des Trennbodens 14 sowohl in den Aufnahmeraum 15 als auch in den Garraum 19, wie insbesondere Fig.1 zeigt. Der Wassereinlauf 23 und das Steigrohr 24 sind mittels Schläuchen 25 mit den Enden des Kanals 17 verbunden, wobei zwischen dem Wassereinlauf 23 und dem diesen zugeordneten Schlauch 25 ein Winkelstück 26 zwischengeschaltet ist, das ein in Fig.1 nur eingedeutetes Rückschlagventil 27 aufweist. Dieses verhindert ein Zurückfließen des Wassers aus dem Wassereinlauf 23 in die trichterförmige ertiefung 18 und ein Ausströmen von Wasserdampf. Das Steigrohr 24 ist an seinem oberen Ende mit einer im vorliegenden Fall aufsteckbaren Düse 28 versehen, die eine Anzahl von den ausströmenden Wasserdampf gleichmäßig verteilenden Schlitzen 29 aufweist. Zur einfachen Handhabung sind am Deckel 12 und am Träger 13 seitlich abstehende Griffe 30 angeordnet, die ein gemeinsames Ergreifen des Deckels 12 und des Trägers 13 ermöglichen.
  • Die Stromversorgung des Eierkochers 10 erfolgt über ein Anschlußkabel 31, das mit der Heizeinrichtung 16 verbunden ist. Zwischen dem Anschlußkabel 31 und den Anschlüssen an der Heizeinrichtung 16 sind über eine Anschlußklemme 38 mittels nicht näher dargestellter elektrischer Leitungen ein Übertemperaturschalter 32 und ein Summer 33 angeordnet, wobei der Übertemperaturschalter 32 hier mit der Schelle 21 an der Heizeinrichtung 16 und dem Kanal 17 befestigt ist, wie Fig.2 zeigt. Zur Aufwicklung des Anschlußkabels 31 kann im Aufnahmeraum 15 eine Kabelaufnahme 34 vorgesehen sein.
  • Zur Inbetriebnahme des Eierkochers 10 werden der Deckel 12 und der Träger 13 an dem Griff 30 vom Gehäuse 11 abgehoben und eine geringe Menge Wasser in die Vertiefung 18 des Eierkochers 10 gefüllt. Das Wasser fließt durch den Wassereinlauf 23 und das Winkelstück 26 in den Kanal 17 bis in den Ansatz des Steigrohrs 24 über dem Trennboden 14 des Gehäuses 11. Der Wassereinlauf 23 bildet mit dem Steigrohr 24 eine durch den Heizkörper 17 verbundene kommunizierende Röhre, wodurch das Wasser in gleicher Höhe steigen kann und ein Zurückfließen aus dem Wassereinlauf 23 durch das im Winkelstück 26 angeordnete Rückschlagventil 27 verhindert wird. Nach Einfüllen des Wassers werden die zu kochenden Eier in den Träger 13 eingesetzt, der dazu entsprechende Öffnungen 35 aufweist. Der Träger 13 wird mit dem Deckel 12 auf das Gehäuse 11 aufgesetzt, wobei der Träger 13 durch einen Rand 36 im Gehäuse 11 festklemmbar ist.
  • Das im Kanal 17 befindliche Wasser wird beim Einschalten des Eierkochers 10 erhitzt, verdampft im Steigrohr 24 und strömt aus den Schlitzen 29 der Düse 28 als Wasserdampf aus, der den Garraum 19 gleichmäßig erfüllt. Ein Teil des Wasserdampfes entweicht durch einen Durchbruch 37 im Deckel 12 ins Freie, während der restliche Wasserdampf an der Innenseite des Deckels 12 kondensiert. Das so gebildete Kondenswasser tropft auf den Trennboden 14 des Gehäuses 11, der in Richtung auf den Wassereinlauf 23 leicht trichterförmig geneigt verläuft, und fließt durch den Wassereinlauf 23 in den Heizkörper 17 zurück. Der Garraum 19 ist auf diese Weise nur von Wasserdampf konstanter Temperatur ausgefüllt, der die Eier gart und mit dem im Heizkörper 17 befindlichen Wasser solange einen Kreislauf bildet, bis das gesamte Wasser durch den Durchbruch 37 im Deckel 12 verdampft ist. Die im Heizkörper 17 sodann ansteigende Temperatur betätigt den Ubertemperaturschalter 32, der dann den Summer 33 auslöst und die Beendigung des Kochvorganges anzeigt. Stattdessen kann selbstverständlich auch eine optische Signaleinrichtung vorgesehen sein.
  • Die dargestellte Ausführung ist, wie bereits erwähnt, nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Ausgestaltungen möglich. So ist es denkbar, das Gehäuse und den Deckel rechteckförmig auszugestalten. Statt des einzelne Öffnungen für die Eier aufweisenden Trägers kann dieser beispielsweise siebartig ausgebildet sein, wodurch die Eier übereinander im gesamten Garraum stapelbar sind.

Claims (7)

  1. Kennwort: " Dampfuml auf " Ansprüche: ( Elektrischer Eierkocher, umfassend ein durch einen Boden abgeschlossenes Gehäuse, einen Deckel und einen zwischen beiden einsetzbaren, die Eier aufnehmenden Träger, wobei zwischen der Oberseite eines das Gehäuse horizontal unterteilenden Trennbodens und dem Deckel ein wasseraufnehmender Garraum und zwischen dem Boden des Gehäuses und der Unterseite des Trennbodens ein Aufnahmeraum für eine elektrische Heizeinrichtung sowie Schalt- und Regeleinrichtungen gebildet sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die elektrische Heizeinrichtung (16) Bestandteil eines dampferzeugenden Durchlauferhitzers ist, dessen beheizter Kanal (17) an seinen Enden einen in die tiefste Stelle des Trennbodens (14) einmündenden Wassereinlauf (23) und ein den Wasserspiegel im Garraum (19) überragendes, den Trennboden (14) durchdringendes Steigrohr (24) aufweist.
  2. 2. Elektrischer Eierkocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung (16) und der Kanal (17) aus miteinander wärmeleitend verbundenen etwa kreisförmigen Rohren gebildet sind.
  3. 3. Elektrischer Eierkocher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennboden (14) leicht trichterförmig ausgebildet ist und in seinem Zentrum den Wasser einlauf (23) aufweist und das Steigrohr (24) etwa im Umfangsbereich des Trennbodens (14) angeordnet ist, wobei Steigrohr (24) und Wassereinlauf (23) über Schläuche (25) mit dem Kanal (17) des Durchlauferhitzers flexibel verbunden sind.
  4. 4. Elektrischer Eierkocher nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Wassereinlauf (23) und das damit verbundene Ende des Kanales (17) ein Rückschlagventil (27) geschaltet ist.
  5. 5. Elektrischer Eierkocher nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Steigrohrs (24) eine Düse (28) angeordnet ist.
  6. 6. Elektrischer Eierkocher nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung (16) einen Übertemperaturschalter (32) aufweist.
  7. 7. Elektrischer Eierkocher nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das den Trennboden (14) aufweisende Gehäuse (11), der Träger (13) und der Deckel (12) aus Kunststoff gefertigt sind.
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