DE284298C - - Google Patents

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DE284298C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/10Catching insects by using Traps
    • A01M1/103Catching insects by using Traps for crawling insects
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/02Stationary means for catching or killing insects with devices or substances, e.g. food, pheronones attracting the insects
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M2200/00Kind of animal
    • A01M2200/01Insects
    • A01M2200/011Crawling insects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 284298-. KLASSE 45 k. GRUPPE
LORENZ DOBLANZKY in EICHSTÄTT.
Fangkasten für Forstschädlinge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Fangvorrichtung für Forstschädlinge, und zwar ins-•besondere für die den jungen Nadelholzanlagen besonders gefährlichen Rüsselkäfer. Die Beobachtung hat gelehrt, daß diese Schädlinge die Gewohnheit haben, stets am Rande der Gegenstände entlangzukriechen, welche sie betreten haben. Aus dieser Beobachtung zieht der Erfinder zu dem Zweck Nutzen, um die Schädlinge zu veranlassen, die Eintrittslöcher des Fangkastens aufzusuchen. Gemäß der Erfindung erhält der Oberteil des Fangkastens auf seiner Oberseite eine längere Aussparung, deren seitliche Begrenzungen von vertieften Rinnen gebildet werden, die an den Enden nach den.Fallöcherh hin zusammenlaufen. Indem die Rüsselkäfer, ihrer Gewohnheit folgend, den Rand der Aussparung aufsuchen, gelangen sie in die Rinne und beim Weiterkriechen werden sie von der Rinne in das eine oder das andere von den beiden Fallöchern geleitet, worauf ihnen der Rückweg mittels an. sich bekannter Hilfsmittel, nämlich ineinandergesteckter Trichter und Fallklappen, versperrt
wird. .' ■ '
Es hat sich gezeigt, daß das Fangen am besten gelingt, wenn die Rüsselkäfer den Weg bis zum Falloch im Trocknen und im Dunkeln zurücklegen. Daher hat der Erfinder seinem Fangkasten ein abnehmbares, über die Kriechrinnen hinaus sich erstreckendes Dach hinzugefügt, welches einen Spalt zum Durchlassen ■ der Schädlinge freiläßt, der jedoch so eng gehalten wird, daß Waldschnecken nicht in das. Innere der Vorrichtung gelangen können.
Auf der Zeichnung ist der Fangkasten in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι ist eine Aufsicht, und
Fig. 2 der Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach den Linien C-D bezw. E-F der Fig. 2.
Der Unterteil 1 des Fangkastens ist durch zwei siebförmige Querwände 2, 3 in drei. Kammern a, b, c unterteilt. In jeder Querwand ist für die Schädlinge eine Durchlaßöffnung 4 vorgesehen, welche durch eine sich nach der Kammer b öffnende Klappe .5 abgeschlossen wird. Die Klappen 5, welche leicht beweglich sein müssen, bestehen zweckmäßigerweise aus Aluminium, damit sie von den Forstschädlingen beim Übergang von den Kammern a, c nach der Kammer b angehoben werden können, ihnen aber den Rückweg versperren. Die Streben 6 dienen zum Schutz der Klappen 5.
Auf dem Unterteil 1 des Fangkastens liegt abnehmbar das als Deckel ausgebildete Oberteil 7, welches eine ovale Aussparung 8 auf seiner Oberseite besitzt. Die Begrenzung der Aussparung 8 wird durch eine vertiefte Rinne 9 gebildet, an die sich zwei senkrechte Bohrungen 10 anschließen. Unterhalb jeder Bohrung 10 befindet sich ein doppelwandiger Trichter 11, der in die Kammer α bzw. c mündet.
Das Oberteil 7 ist durch ein Schutzdach 12 abgedeckt. Am einen Ende ist das Dach durch eine Schraube 13 drehbar und am anderen Ende durch einen Zapfen 14 lösbar mit dem Oberteil 7 verbunden. Zwischen dem Dach 12 und dem Oberteil 7 befindet sich ein Spalt zum Durchlassen der zu fangenden Schädlinge.
Der Fangkasten wird bis zur Unterkante des Oberteiles 7 in der Nähe des frischen Wurzelstockes einer Fichte oder Föhre eingegraben. . Nachdem in die Kammer b saftige frische Föhrenzweige als Köder gelegt sind, ist der Kasten fangfertig.
Die durch den Köder angelockten Forstschädlinge gelangen durch den Spalt zwischen Deckel 12 und Oberteil 7, der den großen Waldschnecken u. dgl. den Zutritt verwehrt, zur Aussparung 8. Die Schädlinge laufen in der Rinne 9 entlang, bis sie durch eine der Öffnungen 10 und den entsprechenden Trichter 11 in die Kammer α bzw. c fallen. Die doppelte Wandung der Trichter macht ein Zurückkriechen der Schädlinge unmöglich. Aus den Kammern a, c kriechen sie durch die Durchlaßöffnungen 4 unter Anheben der Klappen 5 in die mittlere Kammer b, um zu dem Köder zu gelangen, der infolge der siebartigen Ausbildung der Wände 2 bereits von weitem gewittert werden kann. Hiermit ist der Fangprozeß vollendet, da die Klappen 5 den Schädlingen den Rückweg versperren. Der Fangkasten braucht nur von Zeit zu Zeit nachgesehen und mit frischen Zweigen versehen zu werden; im übrigen kann er sich selbst überlassen bleiben.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Fangkasten für Forstschädlinge, welche, wie z. B. die Rüsselkäfer, die Gewohnheit haben, stets am Rande eines Gegenstandes entlangzukriechen, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil (7) des Fangkastens auf seiner Oberseite eine längere Aussparung (8) besitzt, deren seitliche Randbegrenzungen von vertieften Rinnen (9) gebildet werden, die an den Enden nach zwei zu Doppeltrichtern (11) und Fallklappen (5) führenden Fallöchern (10) zusammenlaufen.
2. Fangkasten nach Anspruch 1, mit abnehmbarem Dach, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Dach sich zwecks Abhaltens der Waldschnecken über die Kriechrinnen (9) hinaus erstreckt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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