DE283565C - - Google Patents

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DE283565C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
    • A61C1/12Angle hand-pieces

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Unter den in der Praxis befindlichen Handstücken bzw. Winkelstücken, bei denen das Bohrwerkzeug, Plombierwerkzeug o. dgl. im Winkel zum Körper bzw. Griff angeordnet ist, gibt es bereits solche, bei denen auch der Körper, und zwar an dem den Kopf mit dem Werkzeug haltenden Ende, winkeJförmige Gestalt besitzt, um hierdurch gewisse Schräglagen des Werkzeuges zum Ausführen gewisser Arbeiten zu ermöglichen, die sich bei gerader
■ Gestalt des Griffes nicht bewirken lassen. Diese Winkelbiegung des Griffes bzw. Körpers ist regelmäßig eine stumpfwinklige, und der Erfolg dieser Formgebung besteht, im Grunde genommen, einzig in dem Herbeiführen der schrägen Lage des Werkzeuges, wodurch sich ja, wie gesagt, gewisse Arbeiten, die mit geradem Handstück schwieriger oder gar nicht auszuführen wären, nun doch ausführen lassen;
so da es sich aber hierbei vornehmlich um Arbeiten an den Seiten der Kiefer handelt, gehört hierzu als weitere Voraussetzung für das Gelingen, daß man die Tätigkeit des Werkzeuges auch an schwerer zugänglichen Stellen genau überwachen kann, wozu als Regel ein weites Aufmachen des Mundes und als häufige Ausnahme ein Wegdrücken, Nachaußendrücken des inneren Backenfleisches gehört, beides mit dem weiteren Zweck, die Arbeitsstelle am Kiefer ordentlich beleuchten und besichtigen zu können.
In diesen wichtigen Beziehungen genügen nun die bisherigen Handstücke mit Winkelkörper keineswegs, und es ist der Zweck der ' vorliegenden Erfindung, hierin Wandel zu schaffen. Erreicht wird die erstrebte Wirkung dadurch, daß der Körper außer dem schon vorhandenen einen Winkel noch einen zweiten von Wechselwinkellage ·. in bezug zum ersten erhält, vorzugsweise in der Ausführung, daß die beiden Winkel unmittelbar in einem gemeinsamen Schenkel zusammenhängen. In der beispielsweisen Ausführungsform, die die beiliegende Zeichnung zeigt, ist α dieser gemeinsame Schenkel, der nach der einen Seite hin zu dem Winkel b gehört, den er mit dem Schenkel c bildet, und nach der anderen Seite hin zu dem Winkel d, den er mit dem Schenkel e bildet. Das Doppelwinkel- oder, geometrisch ausgedrückt, Wechsel-Winkelstück e α c sitzt bei e an dem Griff f und hält bei c den Kopf g mit dem Werkzeug A, welches senkrecht zu dem letzten Schenkel des zweiten Winkels steht und in dem gezeichneten Beispiel ein Bohrer ist. Der Kopf g kann in an sich bekannter Weise um die Längsachse des Schenkels c gedreht werden, so daß man das Werkzeug z. B. aus der ausgezogen dargestellten Lage in die punktiert angedeutete verdrehen kann. Daß innerhalb des Wechselwinkelstückes zweckentsprechende Übertragungsmittel für die Drehbewegung des Werkzeuges vorhanden sind, ist selbstverständlich. Außerdem ist es bei einem solchen Instrument selbstverständlich, daß die Schenkel nicht scharf, sondern im Bogen oder einer Kurve zusammenhängen, und zwar einerseits in dem konkaven Teil b, andererseits in dem

Claims (1)

  1. konvexen Teil oder Scheitel b', wohingegen von den entsprechenden Teilen d und d' des anderen Winkels der Teil d' mehr eine sekundäre Rolle spielt.
    Ist es nötig, das Werkzeug in der ausgezogen veranschaulichten Weise zu benutzen, so tritt der Winkel bzw. die konkave Krümmung b in Wirkung, indem sie den betreffenden Mundwinkel aufnimmt und so hält, daß
    ίο er nicht nach vorn oder hinten wegrutscht, sondern einen unzweifelhaft sicheren Halt in b findet, so daß man den Mund an dieser Stelle bzw. von hier aus bedeutend öffnen und sehr gut beleuchten kann, d. h. gerade da besonders gut, wo sich die Arbeitsstelle am Kiefer befindet, wie dies ja erreicht werden soll und offensichtlich mit vollem Erfolge erreicht wird. Muß dem Werkzeug aber die punktiert gezeichnete Lage gegeben werden, · so kann nicht nur die konkave Krümmung d in gleicher Weise wie b benutzt werden, sondern jetzt tritt auch die konvexe Krümmung d' in Wirkung, indem sie zum Zurückdrücken des inneren Backenfleisches, also nach außen hin, dient und außerdem V die Zunge herunterdrückt. Der Operateur erhält auf diese Weise ebenfalls einen vorzüglichen Einblick in den betreffenden Mundteil, oder er kann die Arbeitsstelle in denkbar bester Weise beleuchten, und gleichzeitig ist seinem Instrument eine sehr gute Bewegungsfreiheit ermöglicht, so daß die Arbeit erheblich bequemer und sicherer und im ganzen viel besser ausgeführt werden kann.
    Pa τ en ϊ-Αν Spruch:
    Zahnärztliches Handstück mit winklig gebogenem Körper und quer zum Kopf liegender Bohrerwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Kopf und dem Griff außer dem bekannten einen Winkel noch einen zweiten enthält, der sich in Wechselwinkellage zu dem ersten befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0012869A1 (de) * 1978-12-22 1980-07-09 Siemens Aktiengesellschaft Zahnärztliche Handstückanordnung
US4278428A (en) * 1978-12-22 1981-07-14 Siemens Aktiengesellschaft Dental handpiece
US6045844A (en) * 1997-08-28 2000-04-04 Board Of Trustees Operating Michigan State University Method for the inhibition of fungal growth in fruits and vegetables
EP2266487A3 (de) * 2002-12-20 2011-03-30 TTi Turner Technology Instruments Inc. Dentalmedizinisches Handstück

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