DE28325C - Apparat zur Anzeige des Wasser" standes von Dampfkesseln an entfernten Orten - Google Patents
Apparat zur Anzeige des Wasser" standes von Dampfkesseln an entfernten OrtenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/78—Adaptations or mounting of level indicators
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Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Diese Erfindung bezweckt, die Beaufsichtigung der Dampfkessel in besserer Weise als bisher
vornehmen zu können, indem der Flüssigkeitsstand nicht allein wie bisher am Behälter selbst,
sondern auch an beliebig gelegenen Orten beobachtet werden kann.
Zur Erklärung ist der Apparat in Verbindung mit dem Dampfkessel in Fig. 1 schematisch in
mehreren Formen dargestellt. A bedeutet den Dampfkessel, α und b Rohrleitungen, welche
vom höchsten bezw. niedrigsten anzuzeigenden Wasserstande abgezweigt sind. Beide Leitungen
werden an den Punkten, wo der Wasserstand angezeigt werden soll, durch den Niveauanzeiger
B vereinigt. Drei Arten dieses Niveauanzeigers Βλ B2 Bz sind in der Zeichnung veranschaulicht.
Sowohl α als b sind ganz mit Wasser gefüllt. Um, das Uebergewicht der höheren Wassersäule
in α auszugleichen, ist bei B1 und B2 ein mit
Quecksilber gefülltes U-förmiges Rohr c angeordnet. In dem Mafse, als ein Sinken' des
Wasserstandes im Kessel vor sich geht, entfernen sich die Quecksilberspiegel beider Schenkel
von einander, während sie sich bei steigendem Wasserstande wieder nähern. Damit die
Flüssigkeitssäule in der Leitung α selbst bei den gröfsten Niveauschwankungen im Kessel
nahezu ihre volle Höhe behält, ist der Querschnitt derselben dicht am Kessel bei α1 entsprechend erweitert. Durch die Anordnung
eines Condensationsraumes «2 ist aufserdem
dafür Sorge getragen, dafs die Leitung α möglichst gefüllt bleibt.
Infolge dieser Vorkehrungen kann also bei B1
und B2 aus dem Niveauunterschied der Quecksilber?
Säulen der jeweilige Wasserstand im Kessel abgeleitet werden. Da aber dieser Unterschied nur unbedeutend
ist, so wäre ein directes Ablesen unthunlich. Man mufs deshalb auf Multiplication
dieses Unterschiedes Bedacht nehmen. Die Multiplication vermittelst eines schrägen Röhrenschenkels
oder vermittelst des im Querschnitt halbkreisförmigen Schwimmers vom halben specifischen
Gewichte der betreffenden Flüssigkeit (sogenannten E 1st er'sehen Schwimmers), welche
Vorrichtungen bei Zugmessern für Schornsteine Verwendung finden, ist in diesem Falle weniger
vortheilhaft als das folgende Hülfsmittel:
Zwischen dem einen Schenkel des Rohres c und dem anschliefsenden Leitungsrohr α bezw. b
schaltet man ein enges Rohr d ein. Dieses Rohr wird zum Theil mit einer besonderen
Flüssigkeit gefüllt und ist auf eine solche Länge aus Glas gebildet, dafs der Begrenzüngsspiegel
der besagten Flüssigkeit mit dem Leitungswasser bei allen stattfindenden Schwankungen sichtbar
bleibt. Wie leicht einzusehen ist, werden diese Schwankungen zu den Schwankungen des Quecksilbers
in umgekehrtem Verhältnisse der zugehörigen Rohrijuerschnitte stehen. Bei Flüssigkeiten,
welche leichter als Wasser sind, mufs, wie bei B1 gezeigt ist, das Rohr d als umgekehrtes
U-Rohr angeordnet werden.
Bei richtiger Wahl der Querschnitte von c und d (unter Berücksichtigung der speeifischen
Gewichte aller in Frage kommenden Flüssigkeiten) hat man es demnach in der Hand, die
Schwankungen des Begrenzungsspiegels in d
denen des Wassers im Kessel ganz gleich zu gestalten, so dafs durch erstere das Niveau im
Kessel veranschaulicht wird.
Für die Praxis soll vornehmlich die in Fig. 2 angegebene Anordnung benutzt werden, bei
welcher das Rohr d durch ein weiteres Glasrohr k umschlossen ist, welches nach dem Anschlufs
α führt, während andererseits das U-Rohr c durch die Kammer i1 und die nach dem Anschlufs
b führende Ringkammer c2 ersetzt ist. Ein Manometer dient zur Vervollständigung des
Instrumentes. Statt des Quecksilbers können auch andere Flüssigkeiten als Gegengewicht
gegen den Ueberdruck in α angewendet werden, welche, wenn sie specifisch leichter als die
Füllungsflüssigkeit der Rohre α und b sind,
natürlich in umgekehrten U-Rohren angeordnet sein müfsten.
Die Gegengewichtsflüssigkeitssäule im Niveauanzeiger kann auch, wie es bei Manometern
und Barometern geschieht, durch eine federnde Platte ersetzt werden, welche entweder direct
als Feder wirkt, oder aber, wie dies bei B3, Fig. 1 , veranschaulicht ist, eine besondere
Feder c2 besitzt. Die geringen Bewegungen dieser Platte werden dann in der gebräuchlichen
Weise vergröfsert auf eine Scala übertragen. An Stelle der federnden Platte kann auch ein
Kolben mit Feder oder aber eine Bourdon-Feder treten.
In solchen Fällen, wo es erwünscht sein sollte, bei Erreichung des niedrigsten oder des
höchsten Wasserstandes Nothsignale zu geben, soll, wie bei B"1 gezeigt ist, eine Notsignalvorrichtung
CD angeschlossen werden. Dieselbe enthält in dem U-Rohr e ebenfalls Quecksilber.
Einer der beiden Schenkel ist gegen den anderen sehr eng gehalten, um die Schwankungen
des Quecksilberspiegels daselbst so grofs wie möglich zu machen. Besagter Spiegel tritt
nun beim gefahrdrohenden Flüssigkeitsstande mit dem Pole f eines elektrischen Läutewerkes
D in Berührung, wodurch das Signal gegeben wird. Natürlich kann auch die Anordnung
derart sein, dafs ein durch Stromschlufs arretirtes Läutewerk im verlangten Moment
ausgelöst wird. Unter Umständen soll B die Function von C gleich mitversehen. Bei
dem Niveauanzeiger B3 erreicht man denselben Zweck, wenn der Zeiger bei seinem äufsersten
Ausschlage beiderseits durch Berührung eines Stiftes den Strom schliefst.
In solchen Fällen, wo man sich von dem guten Zustande der gedachten Vorrichtungen
jederzeit überzeugen will, soll eine Vorkehrung getroffen werden, um die Verschiebung der
Quecksilberspiegel bezw. der federnden Platte, sobald solche bei den gefahrdrohenden Flüssrgkeitsständen
im Behälter auftreten, nachahmen zu können. Dies wird am besten durch einen Kolben £ erreicht, der an die Vorrichtungen
angeschlossen wird und durch seine Bewegungen die Quecksilberspiegel u. s w. bewegt, sobald
die Vorrichtungen nach einer Seite hin am Kessel abgesperrt werden. In Fig. 1 ist dies
durch den Hahn g geschehen gedacht. An Stelle des Kolbens E soll, abgesehen von ähnlichen
Mitteln wie Membranen etc., der Auslafs i (s. bei B1) Verwendung finden, welcher geöffnet
wird, nachdem durch einen benachbarten Hahn h die betreffende Vorrichtung einerseits
vom Kessel abgesperrt ist. Je nachdem i und h bei α oder b eingebaut sind, läfst sich durch
ihre Bewegungen der höchste bezw. niedrigste Flüssigkeitsstand im Niveauanzeiger nachahmen.
Die Druckübertragung in den Röhren α und b
kann durch beliebige tropfbare Flüssigkeiten erfolgen, nur mufs darauf gesehen werden, dafs
bei den Schwankungen keine wesentlichen Verschiedenheiten in den Säulenlängen stattfinden.
Dies erreicht man dadurch, dafs die Querschnitte an allen Stellen, wo man mit der
Druckübertragungsflüssigkeit wechseln will, erweitert werden, damit der Berührungsspiegel
der Flüssigkeiten nur unmerklichen Schwankungen unterworfen ist. An diesen Stellen können
auch, um eine Vermischung der Flüssigkeiten zu verhindern, Membranen eingeschaltet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein durch die Rohre α und b mit einem Dampfkessel in Verbindung gesetzter Apparat zur Anzeige von dessen Wasserstand an entfernten, beliebig gelegenen Orten, welcher sowohl eine Quecksilbersäule c, Fig. 1 bei B1 B2, bezw. cl c2, Fig. 2, als auch eine Indicirfliissigkeit d enthält, in dessen Verbindungsrohr a eih so mit Condensationskammer a2 ausgerüsteter Wasserfang αx eingeschaltet ist, dafs in ihm der Wasserspiegel bei allen Schwankungen des Wasserstandes im Kessel constant bleibt, und welcher eventuell mit einer Signalvorrichtung versehen sein kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28325C true DE28325C (de) |
Family
ID=304575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28325D Active DE28325C (de) | Apparat zur Anzeige des Wasser" standes von Dampfkesseln an entfernten Orten |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE28325C (de) |
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