DE2830249C2 - Ausrückvorrichtung für eine Kupplung - Google Patents
Ausrückvorrichtung für eine KupplungInfo
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Description
Unterlegscheibe hinsichtlich des Betätigungselements verhindert
2. Ausrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegscheibe (21) an ihrem
Innenrand mindestens zwei Ausnehmungen aufweist, nämlich eine Ausnehmung (36) für den Haltelappen
(17) und mindestens eine weitere Ausnehmung (37) für einen seitlich vorspringenden Sperrnocken
(24) des Betätigungselements (11).
3. AusrückvC'-rkhtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Sperrnocken (24) des Betätigungselemenis (11) sich axial von der transversalen
Fläche (20) des letzteren, die mit dpr Unterlegscheibe
(21) abgedeckt ist, erstreckt ui.J daß sein freies Ende in einigem Abstand von dem oder den Haltenocken
(17) des Betätigungselements liegt.
4. Ausrückvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegscheibe
zur Verhinderung einer Drehung mittels der Umfangskante ihrer Ausnehmung (37) mit dem
Betätigungselement zusammenwirkt.
5. Ausrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegscheibe (21) an der
Umfangskante der Ausnehmung (37) für einen Sperrnocken (24) des Betätigungselements eine abgewinkelte
Lasche (47) aufweist, die sich gegen den Sperrnocken legen kann.
6. Ausrückvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine abgewinkelte
Lasche (47) oder Zunge aus dem Inneren der Scheibe ausgestanzt und abgebogen ist.
Die Erfindung betrifft eine Ausrückvorrichtung für eine Kupplung mit einem ringförmigen Betätigungselement,
das durch eine Ausrückgabel verschiebbar ist und zum axialen Eingriff der Ausrückgabel mindestens einen
seitlich vorspringenden Haltelappen trägt, sowie einem
ringförmigen Angriffselement, das ein Aktionsglied aufweist, das hinsichtlich des Betätigungselements drehbar
gelagert und imstande ist, unter der Wirkung des letzteren eine Kupplung auszurücken, wobei das Betätigungselement
auf einer axial zwischen dem Haltelappen und dem Angriffselement angeordneten Transversalfläche
eine ringförmige Stütz- und Unterlegscheibe zur Ab
stützung der Ausrückgabei aufweist.
Aus der DE-OS 26 59 578 ist ein Kupplungsausrücklager der genannten Gattung bekannt, bei dem die Verstärkungsplatte
von eine gerade Fläche aufweisenden vorstehenden Laschen des Betätigungselements an einer
Verdrehung, insbesondere vor dem Zusammenbau, gehindert wird.
Bei einer Ausbildung des Kupplungsausrückers, bei der die Abstützplatte in Kontakt mit einer Queriiäche
des Betätigungselements steht, und zwar axial zwischen dem Eingriffselement und Rückhalteiaschen, kann die
Abstützplatte nicht mehr mit den Rückhaltelaschen zusammenwirken. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, bei einem Kupplungsausrücker der genannter
Gattung die zusammenwirkenden Teile so auszubilden, daß die Unterlegscheibe leicht und rasch auf die
Ausrückmuffe aufgebracht werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stütz- und Unterlegscheibe an ihrem Innenrand
mindestens eine Ausnehmung aufweist, die zusammen mit einem seitlichen Vorsprung des Betätigungselements
eine Drehung der Unterlegscheibe hinsichtlich des Betätigungselements verhindert
Die Montage der Unterlegscheibe kann dann so vor sich gehen, daß sie auf den Haltelappen der Ausrückmuffe
aufgelegt und so fange gedreht wird, bis sie axial in ihre endgültige Lag*, gelangt Vorzugsweise besitzt
die Unterlegscheibe in ihrem Innenrand mindestens zwei Ausnehmungen, von denen die eine zur Aufnahme
des Haltelappens der Ausrückmuffe und die andere zur Aufnahme eines die Drehung in der endgültigen Lage
verhindernden Vorsprungs des Betätigungseiements dient.
In diesem Falle geschieht das Anbringen der Unterlegscheibe an dem Betätigungselement mit der gleichen
Bewegung, nämlich zuerst durch axiale Verschiebung, bis der Halteiappen von der betreffenden Ausnehmeng
der Unterlegscheibe freikommt, dann Drehung der Unterlegscheibe (eine Viertelumdrehung;, bis die andere
•to Aussparung der Unterlegscheibe dem Vorsprung des
-Betätigungselements gegenübersteht, und schließlich axiale Verschiebung, so daß diese Aussparung sich mit
dem Sperrnocken verklinkt
Das Betätigungselement besitzt dazu einerseits zwei Haltelappen und andererseits zwei Sperrnocken, während
die Unterlegscheibe vier Ausnehmungen an ihrem Innenrand aufweist, die allgemein kreuzförmig angelegt
sind, nämlich zwei Ausnehmungen für den axialen Durchtritt der Haltelappen und zwei Ausnehmungen
für das Zusammenwirken mit den Sperrnocken.
Vorteilhafterweise erstreckt sich ein Sperrnocken des Betätigungselements axial von der transversalen Fläche
des Betätigungselements weg, wobei sein freies Ende in einem Abstand von dem oder den Haltenockcn des Betätigungselements
liegt.
Der Innenrand der ringförmigen Unterlegscheibe weist zumindest eine der genannten Ausnehmungen auf,
wodurch eine örtliche Verklammerungszone gebildet wird, die eine Drehung gegenüber dem Betätigungselement
verhindert, da diese ja einen Sperrnocken besitzt,
, der in die Ausnehmung eingreift und sie vollständig aus-■
jfüllt Es kann sich dabei beispielsweiswe um eine einfa- «
ehe Abflachung handeln, gegebenenfalls mit einer oder
mehreren Einkerbungen. Jedenfalls läßt sich bereits al-
G5 lein durch das Verschiebungsorgan, an dem die Ausrückmuffe angebracht ist, die auf den Betätigungsflansch lose aufgelegte Unterlegscheibe problemlos
axial in ihrer Stellung halten, wobei das Verschiebungs-
organ an dem Haltelappen des Betätigungselements angreift und sich an der Unterlegscheibe abstützt.
In den Unteransprüchen sind weitere günstige Ausgestaltungen des Gegenstands nach Anspruch 1 angegeben.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieien näher
erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Ausrückers aui Richtung des Pfeiles I in F i g. 2,
F i g. 2 einen Achsenschnitt in Richtung der gebrochenen Linie H-H in Fig. 1,
F i g. 3 einen weiteren Achsenschnitt in Richtung der Linie III—III der Fi g. 1 zusammen mit dem zugeordneten
Verschiebungsorgan,
F i g. 4 ein Explosionsbild zur Verdeutlichung des Zusammenbaus der verschiedenen Teile und
F i g. 5 bis 8 den F i g. 1 bis 4 entsprechende Darstellungen einer Ausführungsvariante, wobei in Fig.6 ferner
die zugehörige Kupplungsgabel gezeigt ist.
Die in den Figuren dargestellte Ausrückvorrichtung 10 besteht allgemein einerseits aus einem Betätigungselement
11, das mittels eines Verschiebungsorgans (praktisch einer Kupplungsgabel 12, Fig.3) betätigt
werden kann, und andererseits aus einem Angriffselement 13, dessen Wirkorgan 14 drehbar gegenüber dem
Betätigungselement 11 gelagert ist und unter der Wirkung
des letzteren auf die nicht dargestellte Ausrückmechanik einer Kupplung einzuwirken hat.
Das Betätigungselement 11 das aus einem allgemein ringförmigen Teil, beispielsweise aus Kunststoff, besteht,
weist in seiner mittleren Zone eine Muffe 15 auf, mit der es auf irgendein Trag- und Führungsorgan aufgesteckt
werden kann, beispielsweise auf die Trompete, die gewöhnlich die Eingangswelle des Wechselgetriebes
umgibt, das auf die zu betätigende Kupplung folgt (nicht dargestellt).
An ihrem dem Angriffselement 13 gegenüberliegenden Ende trägt die Muffe 15 auf ihrer Außenseite im
dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Haltelappen 17, die diametral einander gegenüber seitlich vorspringen.
Diese Haltelappen 17, die mit der Muffe 15 aus einem Stück bestehen, haben im dargestellten Beispiel einen
rinnenförmigen Querschnitt, wobei die konkave Seite axial dem Angriffselement 13 abgewandt ist.
In ihrer minierer Zone trägt die Muffe 15 einen radialen
Flansch 18, gegen desse Stirnseite 19 das Angriffselement 13 anliegt. Die Rückseite 20 des Flansches 18 ist
mit einer Unterlegscheibe 21 abgedeckt, die zur Unterstützung der entsprechenden Kupplungsgabel 12 geeignet
ist.
Auf der Seite der Trar.sversalfläche 20 besitzt das Betätigungselement 11 an der Übergangsstelle des
Flansches 18 zu der Muffe 15 eine zylindrische Tragfläche 22 von etwas größerem Durchmesser als die Muffe
15.
Ferner ist die Muffe 15 mit Eingriffsmitteln ausgerüstet, welche die Unterlegscheibe 21 an der Drehung
hindern; es handelt sich im dargestellten Beispiel um mindestens einen Sperrnocken 24, der am äußeren Umfang
der Muffe 15 seitlich vorspringt. Im dargestellten Beispiel sind zwei solche Sperrnocken 24 vorgesehen,
die diametral einander gegenüber angeordnet sind und jeweils axial mit den Haltelappen 17 fluchten. Diese
Sperrnocken 24 erstrecken sich von der Rückseite 20 des Flansches 18 tangential gegenüber der zylindrischen
Tragfläche 22 an der Wurzel dieses Flansches bis zu einer Stelle, die axial noch einen deutlichen Abstand von
den Haltelappen 19 hat. Die axiale Länge D i dieser
Sperrnocken 24 ist größer als die Dicke DI der Unterlegscheibe
21. Außerdem bildet im dargestellten Beispiel jeder Sperrnocken 24 eine abgeflachte Fläche 25.
Die beiden so an den beiden Sperrnocken 24 ausgebildeten ebenen Flächen 25 verlaufen parallel zueinander
und parallel zur Achse der ganzen Anordnung. Die axiale Länge D 1 der Sperrnocken ist ferner größer als
diejenige D 3 der zylindrischen Tragfläche 22 und diese
ίο wiederum größer ali die axiale Erstreckung D 2 der
Unterlegscheibe 21.
Das Angriffseiernent 13, das wie das Betätigungselement
11 grundsätzlich eine Muffe darstellt, besteht aus einem Kugellager, dessen innnere Schale das Wirkorgan
14 bildet, das auf die Auskupplungsvorrichtung der betreffenden Kupplung einwirken soll, während die äußere
Schale 27 des Kugellagers an der Stirnseite 19 des Flansches 18 des Betätigungselements 11 anliegt
Das Angriffselement 13 ist axial mit dem Betätigungselement 11 durch eine Federscheibe 28 verbunden, die
an ihrem äußeren Umfang zu diese:. Zweck Zungen 29 trägt, die je an ihrem äußeren Ende ein L jch 30 besitzen.
Die Zungen 29 können mit ihren Löchern 30 sich im Haken 32 verklinken, die am äußeren Umfang der Unterlegscheibe
21 ausgebildet sind. Die Federscheibe 28 liegt a:: der Kante der äußeren Lagerschale 27 an. die
von dem Flansch 18 des Betätigungselements 11 abgelegen ist. Somit wird das Angriffselement in Axialrichtung
elastisch gegen den Flansch 18 des Betätigungselements 11 gedrückt.
Im dargestellten Beispiel bestehen die Haken 32, mit
denen die Unterlegscheibe 21 zur axialen Verbindung mit der Federscheibe 28 ausgerüstet ist, aus umgebogenen
Axialansätzen einer Schürze 34, die am äußeren Umfang der Untelegscheibe 21 ausgebildet ist. Diese
Schürze 34 greift über den Flansch 18 des Betätigungseiements ί ί und verlangen sich axiai jenseits desselben.
Der Außendurchmesser der äußeren Lagerschale 27
ist kleiner als der Innendurchmesser der Schürzt 34, so daß ein Spiel / zwischen dem Angriffselement 13 und
der Schürze 34 verbleibt, die das Angriffselement 13 in der Nähe des Flansches 18 teilweise übergreift. Das Angriffselement
13 kann sich also radial frei in allen Richtungen gegenüber dem Flansch 18 des Betä-igungselements
11 verschieben, soweit es nicht von der Federscheibe 28 daran gehindert wird und in Berührung mit
der Stirnfläche 19 des Flansches 18 bleibt. Es handelt sich somit um eine selbstzentrierende Ausrückmuffe.
Die Unterlegscheibe 21 besitzt an ihrem Innenrand im dargestellten Ausführungsbeispiel mindestens drei
Ausnehmungen, nämlich zwei diametral einander gegenüberliegende Ausnehmungen 36, die über die Haliolappen
17 des Betätigungselements 11 passen, und mindestens
eine dritte Ausnehmung 37, die auf einen Sperrnocken 24 paßt und eine Verbindung der Unterlegscheibe
21 mit dem Betätigungselement 11 bewirk*.
Da das Betätigungselement 11 im vorliegenden Beispiel zwei Sperrnocken 24 besitzt, sind demgemäß zwei
Ausnehmungen 37 am inneren Rand der Unterlegscheibe 21 vorgesehen. Somit besitzt die Unierlegscheibe 21
an ihrem Innenrand vier Ausnehmungen, die, wie dargestellt, kreuzförmig verteilt sind.
Wie Fig.4 zeigt, wird die Unterlegscheibe 21 mit
dem Betätigungselement 11 derart verbunden, daß die Scheibe 21 zuerst a:.jf\l in Richtung des Pfeiles Fi aufgeschoben
wird, bis die Ausnehmungen 36 von den Haltelappen 17 freikommen, dann wird die Scheibe eine
Viertelumdrehung in Richtung des Pfeiles Fl gedreht.
so daß ihre Ausnehmungen 37 den Sperrnocken 24 des Betätigungselements 11 gegenüberstehen. Schließlich
wird sie in Richtung des Pfeiles F3 axial verschoben, bis die Ausnehmungen 37 auf den Sperrnocken 24 aufsitzen.
Am Ende dieser letzten axialen Bewegung verklinkt sich die Unterlegscheibe 21 mittels ihrer axialen Haken
32 mit den Mitnehmern 29 der Federscheibe 28 dank der zu diesem Zweck vorgesehenen Öffnungen 30 in den
Mitnehmern 29.
Wie Fig.3 zeigt, besitzt die Ausrückgabel 12 der Kupplung, auf der die dargestellte Ausrückvorrichtung
angebracht werden soll, ein Loch 40 mit zwei parallelen Flanschen 41, die um einen Abstand £ voneinander entfernt
sind. Der Abstand E ist gleich demjenigen der beiden Abflachungen 25 an den Sperrnocken 24. Die
Öffnung 40 besitzt außerdem zwei in den Figuren nicht sichtbare Ausnehmungen, die zum Durchlaß der Halteiappen
17des Betatigungseiements il ausreichen.
Die Montage der Ausrückvorrichtung 10 an der Ausrückgabel 12 geschieht also durch Eingriff des Betätigungselements
11 mit der Ausrückgabel mittels der Ausnehmungen, die zu diesem Zweck in der öffnung 40
derselben vorgesehen sind, sowie durch radiale Verschiebung der Ausrückgabel hinsichtlich der Ausrückmuffe,
bis die Sperrnocken 24 des Betätigungsgliedes 11 mit ihren parallelen Flanken 41 an der Kante der Öffnung
40 der Ausrückgabel 12 anliegen (F i g. 3).
Am Ende dieser Gleitbewegung kommen außerdem elastisch verformbare Zungen 42, die zu diesem Zweck
von der Ausrückgabel 12 getragen werden, in Anlage an den Haltelappen 17 des BetätjgungsglieHe.s 11 (Fig, 3),
wodurch die Ausrückvorrichtung 10 in Axialrichtung mit der Ausrückgabel 12 verklinkt wird. Die Zungen 42
werden hierbei zunächst durch die Halteklappen 17 elastisch zusammengedrückt und kehren dann nach Freiav€ uürCif uiCS^nj?M ■·"■ ·!;"
^n;«ng3!=£C ΞΙϊΓϊΚΓλ
durch die Ausrückvorrichtung 10 in Radialrichtung mit der Ausrückgabel 12 verklinkt wird. Außerdem gewährleisten
die Sperrnocken 24 des Betätigungselements 11 gleichzeitig nicht nur die Sperrung der Unterlegscheibe
21 gegen Drehung auf dem Betätigungselement 11, sondern auch die Sperrung des ganzen Elements 11 und
damit der Ausrückvorrichtung 10 gegen Drehung hinsichtlich der Gabel 12.
In der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 8 besitzt die
Unterlegscheibe 21 an ihrem inneren Rand an den Ausnehmungen 37 abgewinkelte Laschen 47, die sich an die
entsprechenden Sperrnocken 24 des Betätigungselements
11 anlegen können, wie insbesondere F i g. 5 und 7 zeigen. Die Winkellaschen 47 bedecken dann die
Sperrnocken 24 und schützen diese gegen die Ausrückgabel 12, die nunmehr nicht mehr unmittelbar auf die
Sperrnocken 24, sondern nur auf die Winkellaschen 47 einwirken kann. Außerdem besitzt die Unterlegscheibe
21 an ihrem innenrand eine v/eitere abgewinkelte Zunge
46, die im gleichen Sinne wie die Winkellaschen 47 axial gerichtet und in Umfangsrichtung zwischen diesen
angeordnet ist und so zwischen den entsprechenden Ausnehmungen 37 steht. Praktisch befindet sich die abgewinkelte
Zunge 46 in einem Winkelabstand von 90° von den Winkellaschen 47 und damit von den Ausnehmungen
37 gegenüber einer Ausnehmung 36 der Unterlegscheibe 21.
Die Bedeutung dieser Zunge 46 ergibt sieh, wenn man
auf F i g. 6 zurückgreift, in der schematisch die Ausrückgabel 12 eingezeichnet ist, der die Ausrückvorrichtung
10 zugeordnet ist Die Ausrückgabel 12 besitzt in ihrem mittleren Bereich eine öffnung 50, durch die sie von der
Ausrückvorrichtung 10, genauer gesagt von der Ausrückmuffe 15, erfaßt werden kann, bis sie mit halbwellenförmigen
Verformungen 52 an der Unterlegscheibe 21 anliegt und in Berührung mit den Winkellaschen 47
derselben steht.
Die oben erwähnten elastischen Zungen 42, die zu einer Feder 53 gehören und an der dem Flansch 18
zugekehrten Seite der Haltelappen 17 anliegen, gewährleisten eine federnde Anlage der Ausrückgabel 12 an
der Unterleg- und Stützscheibe 21.
Im übrigen ist die Ausrückgabel 12 an einem ihrer Enden in einem hinsichtlich der betreffenden Kupplung
festen Punkt um einen Zapfen 55 schwenkbar und elastisch verformbare Zungen 56, die zu der Blattfeder 53
gehören, halten das betreffende Ende der Ausrückgabel 12 elastisch in Anlage an dem Zapfen 55.
Zur Montage der Anordnung muß man dann so vorgehen, daß nach dem Zusammenbau der Ausrückvorrichtung
10 mit der Ausrückgabel 12 und der Verbindung der Ausrückvorrichtung mit ihrer Führung die
Ausrückgabei in Richtung des Pfeiles FA in F i g. 6 nach unten geschoben wird, um sie an den Zapfen 55 vorbeizubringen;
dann wird sie in bezug auf die Ausrückvorrichtung 10 wieder nach oben geschoben, um einerseits
das obere Ende der Gabel in Eingriff mit dem Zapfen 55 zu bringen und gleichzeitig die elastischen Zungen 56
von der anderen Seite mit dem Zapfen 55 in Eingriff zu bringen.
Die Winkellasche 46 der Stütz- und Unterlegscheibe 21 ist an derjenigen Seite der Ausrückvorrichtung 10
angeordnet die dem freien, vom Gelenkzapfen 55 abgewandten Ende der Ausrückgabel 12 zugewandt ist, wie
F i g. 6 zeigt Somit kann sich diese Winkellasche 46 der Abwärtsbewegung der Ausrückgabel vor dem Aufhängen
am Zapfen 55 nicht widersetzen. Das wäre nicht der ΠλΠ ...Ann A'·-
all tt\iui \st\
*»va t»nk n-ae· !»nk
vniSiiSvii 5*Sti i^ii
g 5
in F i g. 6 eingezeichnet, auf der gegenüberliegenden Seite der Ausrückvorrichtung 10, die dem Zapfen 55
zugewandt ist, befände. Dies ist aus Fig.6 deutlich erkennbar.
Der Zusammenbau der Ausrückvorrichtung nach F i g. 5 bis 8 geschieht ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4: Wie die Pfeile Fl, F2 und F3 in
F i g. 8 zeigen, wird die Unterleg- und Stützscheibe 21 zuerst in Axialrichtung auf die Ausrückmuffe aufgeschoben,
dann um 90° gedreht und schließlich weiter auf den Nocken 18 aufgeschoben, bis sie in ihre endgültige
Stellung kommt in der die Haken 32 in Eingriff mit den Mitnehmern 29 der axialen Federscheibe 28 komme".
Es ist möglich, die Unterleg- und Stützscheibe 21 auf andere Weise an der Ausrückmuffe festzulegen, als sie
mit der Federscheibe 28 zu verbinden. Im übrigen läßt sich die Unterlegscheibe bereits allein durch das zugeordnete
Steuerorgan 12 festlegen, da diese die Unterlegscheibe von ihrer Anbringung an fest gegen den
Flansch 18 anpreßt
Grundsätzlich genügt bereits eine Ausnehmung am Innenrand der Unterlegscheibe 21, um diese gegen Drehung
zu sichern, und diese Ausnehmung ist nicht notwendig 90° von den anderen Ausnehmungen der Unterlegscheibe
entfernt.
Es ist auch nicht unbedingt notwendig, derartige Ausnehmungen auf der Unterlegscheibe 21 vorzusehen, um
die Unterlegscheibe an den rialtelappen 17 vorbeizubringen,
obwohl diese Ausnehmungen die Montage der Unterlegscheibe sehr erleichtern: wenn keine Ausnehmungen
vorhanden sind, läßt sich durch Schrägstellung
Q !
der Unterlegscheibe gegenüber der Ausrückmuffe 15 zuerst der eine Haltelappen in die öffnung einführen;
dann wird die Scheibe so weit gedreht, daß der andere Hallclappen entiprechend durchgeführt werden kann,
vorausgesetzt, daß der Innendurchmesser der Unterlegscheibe
21 im Vergleich zu dem Durchmesser der Ausrückmuffe 15 genügend groß ist.
Sc^Keßlich besteht das Sperrglied an dem Betätigungselement,
das mit dem Innenrand der Unterleg-" scheibe 21 zwecks Verhinderung einer Drehung derselben
zusammenwirkt, nicht notwendig aus einer Abflachung oder einem Sperrnocken; es genügt, wenn der
Innenrand der Unterleg- und Stützscheibe eine örtliche Verklammerungszone aufweist, die mit irgendeinem
komplementären Verklammerungsmittel an dem Betatigungselement
zusammenwirkt. Jedenfalls wird die Unterlegscheibe durch die Gestaltung ihrer Innenkante an
einer Drehung gehindert.
übrigens erstrecken sich die abgewinkelten Lappen
und Zungen 47, 46 entlang der Tangentialränder der Ausnehmungen 36, 37, aus denen sie ausgestanzt und
abgewinkelt sind. Sie benötigen also keinen zusätzlichen Materialverbrauch zu ihrer Ausbildung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
30
35
40
45
55
60
65
Claims (1)
1. Ausrückvorrichtung für eine Kupplung mit einem ringförmigen Betätigungselement, das durch eine
Ausrückgabel verschiebbar ist und zum axialen Eingriff der Ausrückgabel mindestens einen seitlich
vorspringenden Haltelappen trägt, sowie einem ringförmigen Angriffselement, das ein Aktionsglied
aufweist, das hinsichtlich des Betätigungselements drehbar gelagert und imstande ist, unter der Wirkung
des letzteren eine Kupplung auszurücken, wobei das Betätigungselement auf einer axial zwischen
dem Haltelappen und dem Angriffselement angeordneten Transversalfläche eine ringförmige Stütz-
und Unterlegscheibe zur Abstützung der Ausrückgabel aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stütz- und Unterlegscheibe (21) an ihrem Innenrand mindestens eine Ausnehmung (37) aufweist,
die zusammen mit einem seitlichen Vorsprung
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Family Applications (1)
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