DE282940C - - Google Patents
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- DE282940C DE282940C DENDAT282940D DE282940DA DE282940C DE 282940 C DE282940 C DE 282940C DE NDAT282940 D DENDAT282940 D DE NDAT282940D DE 282940D A DE282940D A DE 282940DA DE 282940 C DE282940 C DE 282940C
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- Germany
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- shoe
- joints
- dried
- floors
- heat
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D95/00—Shoe-finishing machines
- A43D95/12—Devices for conditioning, tempering, or moistening
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 282940 KLASSE 71 c. GRUPPE
Schuhböden- und Schuhgelenk-Trockengestell. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. August 1914 ab.
Vorliegende Erfindung stellt ein Trocknungsgestell dar zum Trocknen der Böden und
Gelenke an Schuhen.
Das Trocknen der Schuhböden vor oder nach dem Bimsen derselben geschah bisher
in der Weise, daß die Schuhe auf ein flaches Tischplattengestell, welches mit Drahtgeflecht
gleichmäßig überzogen war, aufgesetzt wurden, unter welchem die Heizkörper lagerten.
ίο Bei dieser Trocknung stellte sich der Übelstand
ein, daß die Trocknung ungleichmäßig und durch die Zwischenräume zwischen den Stiefeln der größte Teil der Hitze verloren
ging und diese das Oberleder der Schuhe mehr oder weniger ausdörrte. Vorliegende
Erfindung hilft diesem Übelstand vollständig ab, dadurch, daß nur die Böden und Gelenke
der Trocknung ausgesetzt sind, während die Zwischenräume zwischen den Stiefeln abgeschlossen
sind und somit ein Entweichen der Hitze verhindert wird, wodurch der übrige Teil der Schuhe, speziell das Oberleder, der
Außentemperatur ausgesetzt und geschmeidig bleibt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Schuhe in Steilstellung, mit den Böden und
Gelenken den Wärmequellen zu, zum Trocknen aufgestellt werden und entweder nur zwei
gegenüberstehende Stiefel oder mehrere paarweise sich gegenüberstehende, in geschlossenen,
möglichst enggehaltenen Kammern getrocknet werden, welche jede für sich eine kräftig wirkende
Luftzirkulation besitzt. Hierdurch wird erreicht, daß die aus den Gelenken und Böden
durch die Wärme herausgeholte Feuchtigkeit allerschnellstens nach oben entweichen
kann.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Schnitt, Fig. 2 eine Ansicht, Fig. 3 einen Schnitt und
Fig. 4 eine Ansicht.
Die Trockenvorrichtung besteht aus einem aus Holz oder aus sonst passendem Material
hergestellten Gestell, welches durch eine Anzahl · schräg, angeordneter Wände α und durch
senkrechte Wände b in verschiedene Fächer eingeteilt wird. Diese Fächer werden nach
beiden Ansichtseiten abgeschlossen durch die schraffierten Wände f. Durch jedes dieser
Fächer läuft der Länge nach eine Gas-, Wasser-, Dampf- oder elektrische Heizung c. Unter
dieser Leitung erstreckt sich ebenfalls der Länge nach durch jedes Fach eine mit Löchern
d versehene geschlossene Zufuhrkammer e, in welche die frische Luft durch die
Seitenwände des Gestells ungehindert eintreten kann. Die Abschlußwände f sind aus Asbest
oder anderem Material, das die Wärme schlecht leitet, hergestellt und werden befestigt unten
an der oberen Kante der beiderseitigen Wände der Luftzufuhrkammer e und oben an der
unteren Kante der durch jedes Fach der Länge nach durchlaufenden Leisten g, in welchen
Schlitzlöcher h angebracht sind, durch welche die feuchte Luft nach außen entweichen
kann.
Die Abschlußwände b sind nach den zu trocknenden Schuhböden und Gelenken geformt,
wie auch die Öffnungen i der Wände f sich nach Form, Umriß und Größe den zu
trocknenden Böden und Gelenken anpassen,
so daß die gegengestellten Stiefel die öffnungen ausfüllen. Hierdurch wird ein geringer
Teil des äußeren Umfanges der Böden und
Gelenke auf die Wand f aufzuliegen kommen und somit nicht voll und ganz der Trocknung
ausgesetzt sein. Wenngleich die praktischen Versuche ergeben haben, daß dieses von geringer Bedeutung, so läßt sich diesem dadurch
abhelfen, daß vor dem Aufstellen der Stiefel zum Trocknen zwischen Sohlenüberstand
und Oberleder eines jeden Stiefels ein gliederartig verschiebbarer Scherenkranz k,
welcher aus Blech oder sonst passendem Material hergestellt ist, eingeklemmt wird. Hierdurch
wird erreicht, daß nach dem Aufstellen der Stiefel in entsprechend größeren öffnungen
der Wand f der äußere Umfang der Sohlen und Gelenke ganz der Hitze ausgesetzt
wird. Hierbei liegt der äußere schraffierte Umfang e der Schere auf der Wand f auf,
während der schmalere Innenrand m der Schere k zwischen Sohle und Oberleder zu
liegen kommt.
Eine weitere Anwendungsart ist dadurch gegeben, daß die Wände f einfach geradlinig
verlaufen, wie in Fig. 3 unter f1 punktiert dargestellt
ist; hierbei werden die Wölbungen r der Böden und Gelenke durch Auftrag auf
Wand f1 mit passendem Material aufg'epolstert,
wie in Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Bei dieser Trocknung wird der Stiefel in das so
hergestellte Polster, gegengebettet, wobei ebenfalls die Böden und Gelenke nur von der
Hitze betroffen werden.
Die Längenunterschiede der verschiedenen Nummerngrößen der Stiefel werden bei den
gleichen Trockenkammerhöhen ausgeglichen durch Unterschieben von Keilen n. Alle
Stiefel werden ohne Rücksicht auf ihre Nummerngröße unter die Federn 0 geschoben.
Sämtliche Federn 0 sind in gleicher Höhe an der Leiste g befestigt. Bei einem Stiefel der
größten Nummer liegt die Kappenferse auf der Wand α auf. Bei einem kleineren Schuh
wird zwischen die Kappenferse und die Wand a der Keil η eingeschoben.
In der Zeichnung ist ein kleiner Stiefel f mit eingeschobenem Keil η gezeichnet und
ein großer Stiefel q, welcher auf der Wand a aufliegt.
Der Gebrauch des Erfindungsgegenstandes vollzieht sich folgendermaßen:
Der zu trocknende Stiefel, z. B. p in der Zeichnung, wird mit der Spitze unter der Feder
ο eingesetzt, so daß der Boden und das Gelenk die Öffnung i bedeckt, wobei der
Absatz gegen die Seitenwand der Kammer e stößt. Zum Aufruhen des Stiefels unten wird
der Keil η untergeschoben und die Heizung eingeschaltet. Gelenke und Böden sind der
Einwirkung der von der Heizung aufsteigenden heißen Luft direkt ausgesetzt und werden
in kurzer Zeit, durch Entweichen der feuchten Luft nach oben, getrocknet, während der
übrige Teil des Stiefels von der Hitze nicht betroffen wird, da dieser durch die Wand f
von der Heizkammer getrennt ist. Für eine gute Luftzirkulation in jedem der Fächer ist
dadurch gesorgt, daß die Kammern e an den beiden äußeren Gestellseitenwänden offen sind,
so daß stets frische Außenluft in dieselben eintreten kann, hier bereits vorgewärmt wird und dann
durch die Löcher d in den Heizraum tritt, wo sie durch die Heizung c stark erhitzt wird, die
Gelenke und Böden trocknet und durch die Löcher h entweicht.
Claims (3)
1. Schuhboden- und Schuhgelenk-Trokkengestell,
dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe aus einer oder mehreren allseitig geschlossenen Heizkammern besteht, deren
Öffnungen dem äußeren Umfang der zu trocknenden Schuhboden und Gelenke der
Schuhe angepaßt sind und von diesen verdeckt werden, so daß die unten in den Trockenkammern vorgesehenen Heizkörper
(c) ihre Hitze den senkrecht stehenden Schuhboden und Gelenken direkt mitteilen,
während der übrige Teil des Schuhes, von der Heizkammer durch Wand (f) abgeschlossen, von der Hitze nicht betroffen
wird.
2. Schuhboden- und Schuhgelenk-Trokkengestell
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiefel vor dem Aufstellen zum Trocknen mit einem zwischen
Sohlenüberstand und Oberleder eingeklemmten Scherenkranz (k) versehen wird. .
3. Schuhboden- und Schuhgelenk-Trokkengestell
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Wänden (f)
eine Polsterung (r) entsprechend den Wölbungen der zu trocknenden Böden und
Gelenke aufgebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE282940C true DE282940C (de) |
Family
ID=538550
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT282940D Active DE282940C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE282940C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950986C (de) * | 1953-11-08 | 1956-10-18 | Robert Klein | Gestellartige Aufnahmevorrichtung fuer zu trocknende Schuhwerkstuecke, insbesondere Absatzteile, die mit Klebstoff eingestrichen sind |
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- DE DENDAT282940D patent/DE282940C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950986C (de) * | 1953-11-08 | 1956-10-18 | Robert Klein | Gestellartige Aufnahmevorrichtung fuer zu trocknende Schuhwerkstuecke, insbesondere Absatzteile, die mit Klebstoff eingestrichen sind |
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