DE28277C - Waschmaschine für Rüben und Kartoffeln mit verstellbaren Rührarmen - Google Patents

Waschmaschine für Rüben und Kartoffeln mit verstellbaren Rührarmen

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DE28277C
DE28277C DENDAT28277D DE28277DA DE28277C DE 28277 C DE28277 C DE 28277C DE NDAT28277 D DENDAT28277 D DE NDAT28277D DE 28277D A DE28277D A DE 28277DA DE 28277 C DE28277 C DE 28277C
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DE
Germany
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beets
potatoes
washing
tubers
washer
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Active
Application number
DENDAT28277D
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English (en)
Original Assignee
P. F. d'hennezel in Liez, Aisne, Frankreich
Publication of DE28277C publication Critical patent/DE28277C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N12/00Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
    • A23N12/02Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching
    • A23N12/023Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching for washing potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 89: Zucker- und Stärkefabrikation.
Pätentirt im Deutschen Reiche vom 5. December 1883 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zum Waschen von Rüben, Kartoffeln und anderen Knollengewächsen, der aus einem einfachen Troge ohne doppelten Boden mit seitlichem Einfülltrichter, aus gezahnten Mitnehmemuffen, welche beschlagene Arme tragen, und aus einem Schöpfrade besteht.
Die Anordnung des seitlichen Trichters gestattet die Einführung der Knollen aus einer gewissen Entfernung.
Der Trog ohne doppelten Boden beseitigt den Verlust der kleinen Wurzeln, der Wurzelspitzen etc., welche man mit dem schmutzigen Wasser an einem der Enden sammelt, wo ein Schöpfrad angeordnet ist, welches das Ganze in die Fabrik hebt und leitet.
Da dieses Schöpfrad mit einer Sicherheit, welche man mit Pumpen nicht erreichen kann, das vom Waschapparat kommende schmutzige, dicke und mit Wurzeln und Wurzelstücken versetzte Wasser emporhebt, so bietet es den Vortheil, den Waschapparat im Boden anordnen zu können, welcher nun die Knollen direct und ohne die theuere und oft mangelhafte Unterstützung eines Elevators empfangen kann.
Die Mitnehmemuffen gestatten eine rasche Verstellung der Arme um die Welle des Waschäpparates und bieten den Vortheil, dafs sie mit geringen Kosten und ohne Zeitverlust durch andere ersetzt werden können.
Der Beschlag (die Armatur) der Arme besteht aus gerippten, gestreiften oder eingeschnittenen Metallflächen, oder aus Bürsten, Kettchen etc., deren Reibung auf die Knollen die Entfernungder anhaftenden Erde und daher die gute Reinigung kräftig unterstützt.
Diese gezahnten Mitnehmemuffen können nicht allein auf Waschapparate, sondern auch auf alle Apparate angewendet werden, wo dies vortheilhaft ist, z. B. auf Rührapparate, Misch- und Knetapparate etc.
,Diese Muffen können, wie leicht begreiflich, so angeordnet werden, dafs sie so wie einen oder mehrere Arme auch Rechen, Flügel, Spiralen und andere Werkzeuge tragen.
Fig. ι der Zeichnung stellt im Längenschnitt einen nach dieser Erfindung construirten Apparat zum Waschen von Rüben dar.
Fig. 2 ist ein Querschnitt desselben.
Fig. 3 zeigt im Detail eine gezahnte Mitnehmemuffe, die einen Arm trägt, der mit eingeschnittenem Metall beschlagen ist.
Dieser Waschapparat, welcher aus Blech oder Mauerwerk, mit oder ohne einen Ueberzug aus Cement, Holz oder Blech und ohne doppelten Boden construirt ist, hat ein schwaches Gefalle gegen jenes Ende zu, wo sich gleichzeitig die Ausschöpfgrube des schmutzigen Wassers und der Einschütttrichter für die zu waschenden Wurzeln oder Knollen befindet. Er ist seiner ganzen Länge nach mit einer horizontalen Wellet versehen, die auf Lagern B aufruht. Durch ihre Drehung und mittelst der entlang einer kürzeren oder längeren Schraubenlinie angeordneten einfachen Arme C und der Doppelarme D bewirkt diese Welle die methodische Waschung der Wurzeln, indem sie letztere dem Wasserstrom entgegen nach jenem Ende des Waschapparates stöfst, wo sich der Zuleitungshahn R befindet.
Das Schöpfrad E kann mehr oder weniger nahe der Austrittsöffhung O des Abfallwassers, der kleinen Rübenwurzeln, Rübenschwänze oder anderen Theile angeordnet und entweder durch die Welle des Waschapparates selbst oder in anderer Weise getrieben werden.
Die Muffe bildet einen Ring b aus Gufs, der dem Durchmesser der Welle, welche er einschliefst, angepafst ist und an seinen Enden Zähne α hat, welche die Form eines Sperrrades oder einer Ratsche haben."
Eine dieser Muffen b, versehen mit einer Verstärkung der Unterlage, erhält einen Stellkeil und wird auf die Welle aufgepafst. Man reiht sonach eine Serie von Muffen an dieselbe, die durch ihre Zähne in einander greifen und in dieser Richtung geschlossen durch eine letzte Muffe, die eine Druckschraube trägt, erhalten werden.
Alle diese Muffen zusammen bilden sodann nur eine einzige Röhre, die einen grofsen Widerstand gegen eine Verdrehung leistet.
Durch das Lockern der Druckschraube können die Muffen von der Welle herabgezogen oder um ihre Achsen so gewendet werden, dafs sie veränderte Stellungen einnehmen, die sie leicht und sicher durch ein neues Eingreifen der Zähne und durch ein neues Anziehen der Schraube beibehalten.
Die Muffe kann auch aus zwei Theilen construirt sein, die durch Bolzen etc. befestigt werden.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: An einem Apparat zum Waschen von Rüben, Kartoffeln und anderen Knollengewächsen:
1. Die Anordnung eines seitlichen Trichters behufs Einführung der zu waschenden Wurzeln oder Knollen aus einer gewissen Entfernung.
2. Die Verwendung eines einfachen Troges ohne doppelten Boden mit einer sanften Neigung gegen jenes Ende, wo sich die Ausschöpfgrube für das Schmutzwasser und auch der Einschütttrichter befinden.
3. Die Verwendung eines Schöpfrades, das, entweder durch die Rührwelle oder in ähnlicher Weise bewegt, zum Emporheben der Waschwässer und Rübenabfälle u. s. w. dient.
4. Die Mitnehmemuffen b mit Sperrradzähnen a.
5. Die Anwendung von beschlagenen (armirten) Rührarmen zu obigem Zwecke.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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