DE30157C - Gerstenwaschmaschine, zugleich verwendbar für anderes Getreide und gekörnte Substanzen - Google Patents
Gerstenwaschmaschine, zugleich verwendbar für anderes Getreide und gekörnte SubstanzenInfo
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- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1884 ab.
Die in den Brauereien und Mälzereien zur Verarbeitung gelangende Gerste bedarf vor der
Ausbreitung in den Malztennen einer Waschung, deren Nothwendigkeit allgemein anerkannt ist,
welche bisher aber nur selten vorgenommen wird, weil es an einer dazu geeigneten Maschine
fehlt.
Eine solche Maschine mufs das Getreide gut waschen und dasselbe möglichst von Wasser
befreit auswerfen, sie mufs für die meisten Betriebe leicht transportabel, deshalb fahrbar
sein, um in den verschiedenen Tennenabtheilungen verwendet werden zu können, endlich,
so construirt, dafs sie behufs Reinigung in einfachster Weise aus einander zu nehmen ist.
Zu dem Ende besteht die in beiliegender Zeichnung dargestellte Waschmaschine aus einem
geneigt gelagerten Trog α, welcher auch die Lager für die der ganzen Länge nach durchgehende
Welle b trägt. In diesem Trog befindet sich eine Siebrinne c, deren unterer Theil,
wie aus dem Profil C-D zu ersehen, genau concentrisch zur Welle b gestaltet ist. Zur
Unterstützung dieser Siebrinne dienen die Blechscheiben dy d.2 dB. Von diesen haben d1 und d2
solche Aussparungen e, dafs das im Trog d befindliche Wasser frei circuliren kann.
Die Welle b, welche mittelst Maschinenoder Menschenkraft bewegt werden kann, ist
auf ihrer ganzen innerhalb der beiden Blechwände dx und d3 gelegenen Länge mit Flügeln/
derart versehen, dafs dieselben eine vollständig zusammenhängende archimedische Schraube
bilden.
Eine oberhalb der ganzen Vorrichtung angebrachte Brause versorgt dieselbe mit dem
nöthigen Waschwasser, welches durch einen am untersten Ende in Verbindung mit dem
Auslafsstutzen h angebrachten Heberüberlauf stets auf gleichem Stande innerhalb des Troges
erhalten wird.
Das Aufschütten des Waschgutes erfolgt am unteren Ende der Wäsche entweder direct und
partienweise oder durch eine regulirbare Gosse continuirlich. Durch die Flügel / der nach
rechts herum gedrehten Welle b wird dasselbe gleichmäfsig gewendet und in steigender Richtung
die Siebrinne c entlang geschoben. Auf diesem Wege verläfst es das Wasser bei m und
wird unter fortwährendem Wenden über den trockenen Theil m η der Siebrinne c fortbewegt,
bis es bei η ausfällt. Auf diesem letzteren Wege findet das Abtropfen um so vollkommener
statt, je mehr das Waschgut infolge der Bewegung der Flügel/ genöthigt ist, sich zu
überkollern.
Die Welle b liegt am oberen Ende der Maschine in einem offenen Metalllager, am unteren
Ende ist sie mittelst einer Stopfbüchse i durch die Wand des Troges α geführt. Um die
Welle ausheben zu können, ohne die Stopfbüchse zu öffnen, besitzt dieselbe folgende
Einrichtung. Der die Flügel/ tragende Schaft endet vor der Trogwand. Ein kurzes Wellenstück
bx ist an dieser Stelle mittelst einer rechtsgängigen
Schraube s in den Schaft "so hineingeschraubt, dafs es dessen directe Verlängerung
bildet. Auf diesem Wellenstück Z>1; welches
durch die Stopfbüchse tritt, ist die Antriebsvorrichtung befestigt.
Will man nun die Welle ausheben, so ist nur. nöthig, unter gleichzeitigem Festhalten des
Schaftes b (durch Anfassen eines Flügels), die Antriebsvorrichtung und mit ihr das Stück bx
nach links zu drehen. Dadurch wird die Schraube s aus dem, Wellenschaft herausgeschraubt
und letzterer kann mit den darauf befestigten Flügeln einfach ausgehoben werden.
Ein Gleiches lä'fst sich mit der Siebrinne c, welche nirgends befestigt oder verschraubt ist,
sondern frei im Troge steht, thun, so dafs alle Theile der ganzen Maschine jeden Augenblick
nachgesehen und gereinigt werden können. An der tiefsten Stelle des Troges α ist eine
Ablafsschraube χ angebracht.
Bei Handbetriebsmaschinen, wie solche im Brauerei- und Mälzereibetriebe benöthigt werden,
ruht der Trog auf einem leichten Gestelle mit Rädern, wie durch die Zeichnung dargestellt,
so dafs die ganze Maschine wie eine Schiebkarre transportirt werden kann. Für andere
Zwecke, welche eine stationäre Aufstellung uiid kräftigere Construction der Maschine erfordern,
kann dieselbe auch von anderen Materialien hergestellt, z. B. der Trog gemauert
werden. Solche Fälle treten z. B. ein, wenn
die Waschmaschine für Getreide in Mühlen, für Spodium, Mineralien u. s. w. Verwendung
findet.
Claims (2)
1. An Waschmaschinen für Gerste, andere Getreide und gekörnte Substanzen die geneigt
liegende, zu der Schraubenwelle concentrische Siebrinne, in welcher das Waschgut
durch Umdrehung der Schraubenwelle gewendet und fortgeschoben wird, derart, dafs erst das Waschen, dann das Ausheben
aus dem Wasser, weiter das Abtropfen, endlich das Auswerfen des Waschgutes aus
der Siebrinne erfolgt.
2. Die Zusammenfügung der Schraubenwelle aus einem kleinen, die Antriebsvorrichtung
. tragenden Theile b1 und dem Wellenschaft b
dadurch, dafs ersterer in letzterer eingeschraubt ist, mit dem Zweck, durch eine der
Betriebsrichtung entgegengesetzte Drehung von i>j beide Theile zu trennen und die
Maschine zerlegbar zu machen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30157C true DE30157C (de) |
Family
ID=306295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30157D Expired - Lifetime DE30157C (de) | Gerstenwaschmaschine, zugleich verwendbar für anderes Getreide und gekörnte Substanzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30157C (de) |
-
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