DE282756C - - Google Patents

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DE282756C
DE282756C DENDAT282756D DE282756DA DE282756C DE 282756 C DE282756 C DE 282756C DE NDAT282756 D DENDAT282756 D DE NDAT282756D DE 282756D A DE282756D A DE 282756DA DE 282756 C DE282756 C DE 282756C
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
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    • G02B21/241Devices for focusing

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  • Optics & Photonics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
··■- JVr 282756 -KLASSE 42h. GRUPPE
Fa. CARLZEISS in JENA.
Vorrichtung zur feinen Einstellung für Mikroskope.
Zusatz zum Patent 276962.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Dezember 1913 ab. Längste Dauer: 19. Mai 1928.
Die Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltung einer Vorrichtung zur feinen Einstellung für Mikroskope nach Patent 276962. Es bietet nämlich eine solche Vorrichtung die Möglichkeit, in einfacher Weise das Übersetzungsverhältnis für die Feinbewegung zu verändern, indem man in an sich bekannter Weise das mehrfache Zahnrädervorgelege mit einer Anzahl ein: und ausschaltbarer Räder versieht, so daß innerhalb der gewählten Abstufungen der Mikroskoptubus je nach Bedarf mit größerer oder kleinerer Feinheit eingestellt werden kann. In der Regel wird für die praktischen Bedürfnisse eine Abstufung in
zwei Übersetzungen genügen, so daß beim Wechsel der Übersetzung beispielsweise ein Vorgelege-Räderpaar auszuschalten und durch ein Zwischenrad zu ersetzen ist. Die Umschaltung der Räder kann in beliebiger Weise ermöglicht sein, etwa indem die beweglichen Räder mit ihren Achsen in einem schwenkbaren Gestell gelagert oder indem sie auf ihren Achsen verschiebbar angeordnet sind. In jedem Falle hat man dabei zu beachten,
daß beim Wechsel der Übersetzung die auszuschaltenden Räder so lange in Eingriff bleiben, bis die einzuschaltenden bereits eingreifen, damit der Mikroskoptubus auch während des Umschaltens in seiner Lage gehalten wird.
Auf der Zeichnung ist ein Mikroskop dargestellt, bei dem die feine Einstellung durch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bewirkt wird, das zwei verschiedene Übersetzungen zuläßt. Fig. ι ist ein teilweise im Schnitt gezeichneter Aufriß des Mikroskopoberteils; Fig. 2 ist ein Querschnitt durch das Mikroskop nach der Schnittebene 2-2 der Fig. 1. Ein vertikal verschiebbarer Schlitten a, der den Mikroskoptubus b mit der groben Einstellung trägt, wird an einem zu seiner Führung dienenden Ansatz α1 durch eine gegen das feste Gestell c des Mikroskops sich stützende Schraubenfeder d nach unten gepreßt und drückt mittels einer beiderseits in Spitzen gelagerten Stange e auf das eine Ende eines Hebels f, der im Innern des Mikroskopgestells c auf einer festen Schneide f1 gelagert ist. An seinem andern Ende trägt der Hebel f ein zu seinem festen Drehpunkte konzentrisches Zahnradsegment f2 und greift damit in einen Zahntrieb g ein, dessen Achse g1 in der gezeichneten Stellung mittels eines zweifachen Vorgeleges, bestehend aus den Rädern h, h1, i und i1, und der auf der letzten Triebachse i2 befestigten Knöpfe iz und «4 gedreht werden kann. In das erste Vorgelegerad h greift nun noch gemäß der vorliegenden Erfindung ein zweites, in der gezeichneten Stellung leer mitlaufendes, kleineres Rad k, dessen Breite so groß ist, daß es, falls es der Antriebsachse i2 genähert wird, gleichzeitig auch in das Triebrad i1 eingreift. Die Achse g1 der Räder g und h sowie die Antriebsachse i2 sind im Gestell c des Mikroskops fest gelagert, während die Achse A2 der Räder h1

Claims (1)

  1. und i sowie die Achse k1 des Rades k in einem gemeinsamen, um die Achse g1 schwenkbaren Rahmen angeordnet sind, der aus zwei durch einen Bolzen I gegeneinander versteiften Blechen I1 und I2 besteht. Das eine Blech I1 besitzt eine als Handgriff dienende Verlängerung P, die aus dem Innern des Mikroskopgestells c heraustritt, und mittels der der Rahmen von außen verstellt werden kann. Eine Schnapp-
    ίο feder m hält den Handgriff Is und damit auch den Rahmen in seiner jeweiligen Lage fest. Rückt man den Handgriff Is aus der gezeichneten Lage nach oben, so wird der Eingriff der Räder i und i1 aufgehoben, das Vorgelege damit abgeschaltet und statt dessen das als Zwischenrad wirkende Rad k zum Eingriff mit dem Triebrade i1 gebracht, so daß das Übersetzungsverhältnis entsprechend den angewandten Zähnezahlen verkleinert wird.
    JTATEN τ- An Spruch:
    Vorrichtung zur feinen Einstellung für _ Mikroskope nach Patent 276962, dadurch gekennzeichnet, daß das mehrfache Zahnrädervorgelege eine Anzahl ein- und ausschaltbarer Räder (i, i1, k) besitzt, um das Übersetzungsverhältnis verändern zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109399B (de) * 1957-11-02 1961-06-22 Wild Heerbrugg Ag Mikroskop mit Grob- und Feintrieb zur Einstellung des Schlittens
US5381442A (en) * 1993-04-01 1995-01-10 Massachusetts Institute Of Technology Coherent Fourier transform radiometer for determining the thickness distribution of an oil film on a body of water based on the brightness temperature of the oil film and water over a range of radiation frequencies

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109399B (de) * 1957-11-02 1961-06-22 Wild Heerbrugg Ag Mikroskop mit Grob- und Feintrieb zur Einstellung des Schlittens
US5381442A (en) * 1993-04-01 1995-01-10 Massachusetts Institute Of Technology Coherent Fourier transform radiometer for determining the thickness distribution of an oil film on a body of water based on the brightness temperature of the oil film and water over a range of radiation frequencies
US5672007A (en) * 1993-04-01 1997-09-30 Massachusetts Institute Of Technology Radiometer for determining oil film thickness

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