DE282340C - - Google Patents
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- DE282340C DE282340C DENDAT282340D DE282340DA DE282340C DE 282340 C DE282340 C DE 282340C DE NDAT282340 D DENDAT282340 D DE NDAT282340D DE 282340D A DE282340D A DE 282340DA DE 282340 C DE282340 C DE 282340C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H1/00—Tops
- A63H1/22—Colour tops
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKi 282340 -KLASSE 77/. GRUPPE
THE SAPPER NOVELTY COMPANY in TRENTON, New Jersey, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1912 ab.
Die Erfindung "betrifft einen Farbenkreisel, der aus einem Hohlkörper besteht, in dem ein
zweiter Körper ähnlicher Form gleichachsig gelagert ist. Die Oberfläche des letzteren ist von
außen durch Ausschnitte im äußeren Hohlkörper sichtbar; gleichzeitig ist er mit Flügeln
versehen, die seine Drehgeschwindigkeit im Vergleich zu der des äußeren Kegels verzögern.
Die Form und die Größe der Ausschnitte in
ίο der Wand des äußeren Hohlkegels ist beliebig.
Auf der Oberfläche des inneren Kreiselkörpers sind bunte Felder, Streifen o. dgl. angeordnet.
Wenn sich der Kreisel dreht und der äußere Hohlkörper etwas schneller umläuft als der
innere Körper, verändern sich die in den Ausschnitten des ersteren erscheinenden Farben
allmählich und bringen verschiedenartige Farbenwirkungen hervor.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß Mittel zum Verstellen, d. h. Schließen und
öffnen der Ausschnitte vorgesehen sind, vermöge deren die Farbenwirkung abgetönt, beendigt
oder hervorgerufen wird. Auch kann man die Drehgeschwindigkeit des Kreisels beliebig
beeinflussen und so eine weitere Veränderung der Farben herbeiführen. Diesem Zwecke dient eine am oberen Ende angebrachte
selbsttätige Aufziehvorrichtung, die gestattet, den Kreisel auch fortwährend im Laufen zu erhalten.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. ι veranschaulicht im Aufriß einen Kreisel'gemäß
der Erfindung, teilweise im Schnitt.
Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstabe den Kopf mit der Aufzieh- und Verstellvorrichtung.
Fig. 3 veranschaulicht einen in vergrößertem Maßstabe dargestellten Schnitt nach Linie 3-3
der Fig. 1.
Fig. 4 zeigt den Kreisel in Ansicht.
Fig. 5 zeigt Mittel zur Lagerung des bunten inneren Kegels auf der Welle des Kreisels.
Ein Hohlkegel 50 ist mit in bestimmten Abständen angeordneten, etwa nach den Mantellinien
verlaufenden Ausschnitten 60 versehen. An seinem unteren Rande ist ein Ring 80 befestigt,
in dem gleichzeitig der nach oben gerichtete Flansch go des Bodens 100 festgeklemmt
wird. Der Boden 100 hat eine Spitze 110,
in welcher ein Lager 120 vorgesehen ist. In dem oberen büchsenartigen Teil 70 des Hohlkegels
50 befindet sich ein .zweites Lager 130. In den beiden Lagern 120 und 130 dreht sich
die Welle 140. Unten an der Welle 140 sitzen die radial angeordneten Bremsflügel 150 unter
der Bodenscheibe 160. Die Scheibe 160 trägt den auf der Welle 140 befestigten inneren
Kegel 180 (Fig. 5), dessen Oberfläche mit bunten Streifen oder Feldern beliebiger Form versehen
ist. Ein klemmendes kegelförmiges
Glied 190 besitzt ein zum Gewinde 210 auf
der Welle 140 passendes inneres Gewinde 200. Dieses klemmende Glied 190 hat den Zweck,
den oberen Teil des Kegels 180 gegen die kegelförmige
Unterlage 170 zu pressen und ihn in bestimmter Höhe festzuhalten.
Im Boden 100 des äußeren Hohlkörpers (Fig. 1) sind Öffnungen 220 angebracht, mit
Hilfe deren er sich leicht entfernen läßt, so daß die Welle mit dem inneren Kegel 180 herausgenommen
und das klemmende Glied 190 losgeschraubt werden kann, wenn man den
bunten Kegel 180 durch einen anderen verschieden gefärbten Kegel ersetzen will. Den
Hohlkegel 50 umgibt der verstellbare Hohlkegel 240, der oben als eine die Hülse 70 einschließende
Hülse ausgebildet und mit der Büchse 230 fest verbunden ist. Im Kegel 240 sind in Mantellinien verlaufende Ausschnitte
250 und spiralförmige Schlitze 260 vorgesehen, die beispielsweise übereinander so angeordnet
sind, daß jeder derselben etwas schräger verläuft als der unmittelbar unter ihm befindliche, wodurch beim Umlauf der
Eindruck von sich verschiebenden Spiralen hervorgerufen wird. Das obere Ende der
Hülse 70 ist als Sperradverzahnung 270 ausgebildet, in die zwei sich gegenüberliegende
Sperrklinken 280 greifen, die mit Zapfen an der drehbar auf der Büchse 300 gelagerten
Trommel 290 befestigt sind. Gleichzeitig ist auf dieser Büchse 300 eine Kapsel 310 drehbar,
innerhalb deren Seitenwand 320 eine Spiralfeder 330 (Fig. 3) angeordnet ist. Diese
Feder ist um die Nabe 340 der Trommel 290 gewickelt und mit dem einen Ende an der
Seitenwand 320 und mit dem anderen Ende an der Nabe 340 befestigt.
Im Innern der Büchse 300 verläuft eine Spindel 350, die an einem Ende den Querstab
360 trägt, der in die Schlitze 370 der Hülsen 70 und 230 greift. Die Schlitze 370
in der Büchse 70 sind symmetrisch zu jenen Schlitzen 370 der Hülse 230 geneigt, so daß
beim Heben oder Senken der Spindel 350 der Stab 360, da er in beiden Schlitzen 370 geführt
wird, die Hülsen 70 und 230 und damit die beiden Kegel 50 und 240 gegeneinander verstellt. Auf der Spindel 350 ist als Griff
ein Knopf 380 lose drehbar durch eine auf der mit Gewinde versehenen Spindel 350 sitzende
Mutter 380 a befestigt.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist ein mit bunten Streifen versehener Kegel 180
auf der Welle 140 befestigt. Die Welle 140 ist in dem oberen Teil des Kegels 50 bei 130
und in dem Boden 100 gelagert, der für das das untere Ende der Welle 140 aufnehmende
Lager 120 eine Aussparung besitzt.
Der Kreisel wird in Umdrehung versetzt durch Abziehen der mit einem Knopf 390 versehenen
Schnur 400, die auf die Trommel 290 aufgewickelt ist, mit der einen Hand, während
man das kapselartige Glied 310 mit der anderen festhält. Die sich abwickelnde Schnur
400 versetzt die Trommel 290 in Umdrehung, und durch die Sperrklinken 280 und die Sperrzähne
270 wird die Büchse 70 und mit ihr der Kegel 50 und der Kegel 240 mitgenommen.
Der innere bunte Kegel 180 wird durch die Lagerreibung mitgenommen und dreht sich mit
seiner Welle 140 im gleichen Sinne wie die Hohlkegel 50 und 240; seine Umläufe werden
jedoch diesen gegenüber durch die Bremsflügel 150 verzögert. Die Schnur 400 kann
mehrere Male hintereinander abgezogen werden, bis der Kreisel mit der gewünschten Geschwindigkeit
umläuft; sie wickelt sich jedesmal, wenn der Knopf 390 losgelassen wird, wieder selbsttätig im gleichen Sinne auf. Dies
wird durch die Feder 330 erreicht, die in dem Bestreben, sich zu entspannen, die Trommel
in dem entgegengesetzten Sinne wie der Kreisel dreht. Auch die Sperrklinken 280 gestatten
der Trommel 290, sich im entgegengesetzten Sinne wie die Büchse 70 zu drehen, so daß
die Schnur 400 stets rasch wieder aufgewikkelt wird. Wenn die Spindel 350 mit Hilfe
des Knopfes 380 gehoben oder gesenkt wird, nimmt sie den Querstab 360 in den Schlitzen
370 mit, der infolgedessen das kegelförmige äußere Glied 240 gegenüber dem kegelförmigen
Glied 50 verstellt, wodurch gewisse Öffnungen im kegelförmigen Glied 50 geschlossen werden.
Auf diese Weise wird die Wirkung der auf dem Kegel 180 angebrachten Farben, die
durch die Öffnungen der kegelförmigen Glieder 50 und 240 sichtbar sind, verändert.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Farbenkreisel mit in einem umlaufenden Hohlkörper gleichachsig und drehbar gelagertem zweiten Kreisel und in dem äußeren Teile angebrachten Ausschnitten, die beim Laufen die buntfarbige Oberfläche des inneren Kreisels sichtbar werden lassen, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Hohlkörper aus zwei ineinandergesteckten Deckkegeln mit einander entsprechenden Ausschnitten besteht, die an der Spitze mit gleichachsigen, zwei gegenüberliegende Schlitze gleicher Neigung tragenden Hülsen versehen sind, wobei die Schlitze der einen Hülse sich mit denen der anderen kreuzen, so daß die Ausschnitte in den Deckkegeln auch während des Laufens des Kreisels durch einen in die Schlitze beider Hülsen eingreifenden Querstab gegeneinander verstellt werden können, wennman den letzteren mit Hilfe eines oben auf dem Kreisel angebrachten Knopfes o. dgl. hebt oder senkt.
- 2. Kreisel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte selbsttätige Aufzugvorrichtung unter Vermittlung eines Zahngesperres o. dgl. derart mit dem oberen Ende des Kreisels zu einem Ganzen vereinigt ist, daß sie stets zur Hand ist und ein wiederholtes Aufziehen des noch laufenden Kreisels ermöglicht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE282340C true DE282340C (de) |
Family
ID=537998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT282340D Active DE282340C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE282340C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE941774C (de) * | 1954-04-11 | 1956-04-19 | Karl Rohrseitz Metallwarenfabr | Spielzeug-Farbenkreisel |
-
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- DE DENDAT282340D patent/DE282340C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE941774C (de) * | 1954-04-11 | 1956-04-19 | Karl Rohrseitz Metallwarenfabr | Spielzeug-Farbenkreisel |
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