DE28224C - Sicherheitspapier - Google Patents

Sicherheitspapier

Info

Publication number
DE28224C
DE28224C DENDAT28224D DE28224DA DE28224C DE 28224 C DE28224 C DE 28224C DE NDAT28224 D DENDAT28224 D DE NDAT28224D DE 28224D A DE28224D A DE 28224DA DE 28224 C DE28224 C DE 28224C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
sheet
dye
glue
same
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT28224D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F- NOWLAN in London
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE28224C publication Critical patent/DE28224C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D25/00Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof
    • B42D25/20Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof characterised by a particular use or purpose
    • B42D25/29Securities; Bank notes

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Accounting & Taxation (AREA)
  • Finance (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT!
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
FRANCIS NOWLAN in LONDON. Sicherheitspapier.
Zusatz-Patent zu No. 16595 vom 8. Juli 1881.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1884 ab. Längste Dauer: 7. Juli 1896.
Nach dem ursprünglichen Verfahren wurde die erforderliche Schrift und der Untergrund auf der Fläche des Documents theilweise in unveränderlichen, theilweise in veränderlichen Farben oder in einer derselben gedruckt und ein Deckblatt aus transparentem Papier über das Ganze geklebt.
Dieses Verfahren bietet zwar Schutz gegen Abänderungen, besitzt jedoch einige praktische Nachtheile, wie z. B.:
a) das unklare Aussehen des Druckes durch das dünne Deckpapier;
b) ungenügendes Durchdringen der Tinte durch das Deckpapier und das Klebemittel in das Material des Werthpapieres;
c) Verhärten des Farbstoffes der Linien und anderen Theile, durch deren directe Berührung mit dem Klebmittel und das daraus entstehende Vermindern der Schnelligkeit und Ausdehnung der klecksähnlichen Wirkung in Gegenwart der ändernden Flüssigkeit.
Bei der Ausführung meiner Verbesserungen unter Verwendung eines der bekannten chemischen Papiere verfahre ich wie folgt:
Auf der Rückseite eines solchen Papieres, an der Stelle, wo die Summe eingetragen wird, stelle ich eine Reihe Linien oder eine andere Verzierung aus löslichem Farbstoff mit einem löslichen Bindemittel dar, wie z. B. fein gemahlene Kohle oder Indischroth, welches in erforderlicher Consistenz mit Gummiwasser gemengt wird.
Der Liniir-Apparat, welcher zum Auftragen der Linien verwendet wird, mufs im Stande sein, so viel Farbstoff aufzutragen, dafs derselbe beim Aufbringen von Flüssigkeiten zum Auslöschen der Tinte oder Schrift so ausläuft, dafs das Auslaufen sichtbar sein mufs.
Auf die Rückseite des so behandelten Papieres klebe ich ein dünnes Blatt wasserdichten Papieres und vertheile den Klebstoff z. B. durch Walzen derart, dafs er nicht mit den Linien aus dem erwähnten Farbstoff in Berührung kommt. In anderen Worten: es werden nur die nicht behandelten Stellen zusammengeklebt, während der behandelte Theil, d. h. der mit Farbstoff versehene ohne Klebstoff bleibt und die beiden Lagen einfach durch das im Farbstoff vorhandene Klebmittel derart zusammengehalten werden, dafs eine Reihe kleiner Behälter gebildet werden, in welche die zum Löschen der Schrift des Papieres angewendete Flüssigkeit eindringt und sich in Berührung mit den Linien ansammelt, wobei dieselbe durch die wasserdichte Rückwand am Entweichen verhindert wird. Um ■ das Trennen der Papierlagen zu verhindern, wird der Check bezw. das Werthpapier an entsprechender Stelle gaufrirt, wie z. B. um die Kanten herum.
Wird nun behufs Entfernens der Schrift Flüssigkeit auf die Fläche gebracht, so mufs dieselbe während des Löschens der Schrift eine bemerkbare Reaction auf die zwischen den Papierlagen angebrachten Chemikalien ausüben.
Um die Spuren dieser Reaction zu entfernen, wäre es nothwendig, eine geeignete Flüssigkeit anzuwenden; bevor dieselbe jedoch ihre Wirkung ausüben kann, dringt sie durch das Papier und sammelt sich in den Sammelräumen, wie vorher angegeben, an und ist durch die wasserdichte Rückwand am Entweichen verhindert. Einmal eingedrungen, übt die Flüssigkeit ihre lösende Wirkung auf die farbigen Linien aus, die auf diese Weise unterbrochen werden, so dafs ein sich constant vergröfsernder Klecks zwischen den beiden Papierschichten erzeugt wird, welcher sich durch chemische oder andere Mittel nicht entfernen läfst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Herstellung von Sicherheitspapier für Checks, Werthpapiere und Documente jeder Art, bestehend in der Verwendung eines Blattes chemischen Papieres, das an der unteren Seite an den für die Werthangabe bestimmten Stellen mit kräftigen Linien oder Verzierungen aus unlöslichem Farbstoff (z. B. gemahlener Kohle oder Indischroth), der mit einem löslichen Bindemittel (z. B. Gummiarabicum) angerieben ist, versehen ist, in Verbindung mit einem Blatt wasserdichten Papieres, auf welches das erste Blatt so geklebt wird, dafs die mit Farbstoff behandelten Stellen desselben keinen besonderen Klebstoff erhalten, sondern durch etwaige aufgebrachte Flüssigkeit der Klebstoff der Farbe gelöst wird, zur klecksartigen Verbreitung derselben und Entstellung des Documentes, nicht aber zur Beseitigung der Werthangabe beiträgt.
DENDAT28224D Sicherheitspapier Expired DE28224C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE28224C true DE28224C (de) 1900-01-01

Family

ID=304481

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT28224D Expired DE28224C (de) Sicherheitspapier

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE28224C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE28224C (de) Sicherheitspapier
DE1216336C2 (de) Durchschreibeverfahren zur UEbertragung von Maschinen- und Handschrift von Blaettern oder Folien und Beschriftungs- sowie UEbertragungsblatt zu dessen Ausfuehrung
DE1239713B (de) Kopierpapier
DE16595C (de) Sicherheitspapier, bestehend aus zwei aufeinander geklebten Papieren mit Farbendruck auf den Innenflächen derselben
DE2801015A1 (de) Identitaetskarte, z.b. scheckkarte
DE2401921A1 (de) Uebertragbare, witterungsbestaendige bedruckungen
DE586253C (de) Verfahren zum Beschriften von Flachdruckfolien
DE696716C (de) Verfahren zur Herstellung von Abziehbildern
DE1944905A1 (de) Verfahren zum Bedrucken flaechiger Materialien
DE163073C (de)
DE6752743U (de) Schutzfilm fuer ein material, das eine bevorzugte verwendungsrichtung hat.
DE169121C (de)
DE2454117C3 (de) Bedruckbarer oder beschriftbarer, aufwickelbarer Klebstreifen
DE109369C (de)
DE57848C (de) Druck-Tinte
AT160090B (de) Verfahren zur Verhütung des Zusammenklebens von flächenartig aufeinanderliegenden, vorzugsweise glasdurchsichtigen blattartigen Körpern.
DE733837C (de) Farbband fuer Schreibmaschinen
DE1945253A1 (de) Lufttrocknende druckbare Signierfarbe
AT125494B (de) Schablonenbogen für Vervielfältigungszwecke.
DE102004039871A1 (de) Bedrucktes Trägersubstrat, Verfahren zur Herstellung desselben und Verwendung eines solchen Trägersubstrats
DE53569C (de) Vorrichtung zum Liniiren
DE422659C (de) Verfahren nebst Vorrichtung zur Herrichtung von zum Drucken geeigneten Flaechen auf starren Platten
DE2125416A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Ab ziehbildern
DE92652C (de)
DE157404C (de)