DE2820523C2 - Schaltungsanordnung für Fernsprech- Nebenstellenzentralen zur Durchführung von Wahlwiederholungen - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernsprech- Nebenstellenzentralen zur Durchführung von WahlwiederholungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Femsprech-Nebenstellenanlagen zur Durchführung
von Wahlwiederholungen, wobei die zur Wiederholung vorgesehenen, von einem Teilnehmeranschluß kommenden
Wahlinformationen über die zum Informationsaustausch zwischen den peripheren Funktionseinrichtungen
und der Zentraleinrichtung gemeinsam vorgesehenen Informations-Verbindungswege erfolgt, wobei
außerdem die gesamte Wahiinformation unabhängig vom Zielort über einen anschlußbezogen adressierbaren
Arbeitsspeicher der zentralen Verarbeitungseinrichtung läuft, und wobei die zur Aufnahme und wiederholenden
Wiedergabe der gespeicherten Wahiinformation dienende Wahlwiederholungs-FunktioRseinheit jeweils
nach Bedarf einem Teilnehmeranschluß zugeordnet werden kann.
Über eine Nebenstellenanlage an des öffentliche Fernsprechnetz indirekt angeschlossene Teilnehmersteilen weisen einen wesentlich höheren Nutzungsgrad auf als direkt an das Netz angeschlossene Fernsprech-Teilnehmer-Hauptanschlüsse. Bei einem Verbindungsaufbau von Teilnehmerstellen einer Nebenstellenanlage zu anderen Teilnehmerstellen der gleichen oder einer anderen Nebenstellenanlage wird deshalb häufig der Besetztzustand des Verbindungszielortes angetroffen. Um zum gewünschten Verbindungsaufbau zu kommen, müssen deshalb so lange Wahlwlederholungen vorgenommen werden, bis endlich der Freizustand des gewünschten Teilnehmers angetroffen wird. Diese Vorgänge erfordern jedoch viel Zeit und Konzentration, die sich in erheblichem Maße verringern lassen, wenn die sich wiederholenden Wahlvorgänge von selbsttätig arbeitenden Wahlwiederholungseinrichtungen durchgeführt werden.
Über eine Nebenstellenanlage an des öffentliche Fernsprechnetz indirekt angeschlossene Teilnehmersteilen weisen einen wesentlich höheren Nutzungsgrad auf als direkt an das Netz angeschlossene Fernsprech-Teilnehmer-Hauptanschlüsse. Bei einem Verbindungsaufbau von Teilnehmerstellen einer Nebenstellenanlage zu anderen Teilnehmerstellen der gleichen oder einer anderen Nebenstellenanlage wird deshalb häufig der Besetztzustand des Verbindungszielortes angetroffen. Um zum gewünschten Verbindungsaufbau zu kommen, müssen deshalb so lange Wahlwlederholungen vorgenommen werden, bis endlich der Freizustand des gewünschten Teilnehmers angetroffen wird. Diese Vorgänge erfordern jedoch viel Zeit und Konzentration, die sich in erheblichem Maße verringern lassen, wenn die sich wiederholenden Wahlvorgänge von selbsttätig arbeitenden Wahlwiederholungseinrichtungen durchgeführt werden.
Solche Wahlwiederholungseinrichtungen müssen außer den zur Informationsaufnahme notwendigen Schaltmitteln
entweder eine eigene Sendeeinrichtung aufwcisen oder sich der in der Teilnehmerstelle befindlichen
Sendeeinrichtung bedienen oder zumindest mit einem derartigen Funktionsorgan versehen werden, das einen
steuernden oder auslösenden Einfluß auf solche .Sendeeinrichtungen
ausübt, die in der Zentraleinrichtung angeordnet sind.
Eine derartige Fernsprechvermittlungsanlage ist dargestellt und beschrieben in der DE-OS 15 37 009. Hier
ist ein zentrales Wiederholungsspeichersystem vorgesehen, daß gemeinsam allen Teilnehmern zur Verfugung
steht, Die gesamte Steuereinrichtung der Anlage muß deshalb so ausgelegt sein, daß sie auch die Merkmale für
das Wiederholungsspeichersystem beinhaltet und dieses bei Bedarf ansteuern kann. Soll eine Anlage mit dem
Merkmal Wahlwiederholung nachträglich ausgestattet
b5 werden, so sind erhebliche Eingriffe in das Steuersystem
erforderlich. Dies ist besonders dann unvorteilhaft, wenn nur wenige Teilnehmer dieses Merkmal nut/.cn
wollen.
Soll bei der Wahlwiederholung die Sendeeinrichtung ters MC dienen als Informationseingänge, die Anschlußdes
Teilnehmerapparates genutzt werden, dann kommt punkte O 0,O1,O 2,0 3 als Informationsausgänge. Der
man nicht umhin, hierfür einen besonderen Platz im Zeitpunkt ihrer Durchlässigkeit für den Informations-Teilnehmerapparat
bereitzustellen. Das aber bedeutet fluß wird durch das dem Microcomputer MC eingegedie
Verwendung eines diesen Platz bereits bietenden 5 bene Programm bestimmt Für die Ausgänge OO bis
oder eines besonderen Appanitegehäuses. Will man der O 3 besteht eine innere Abhängigkeit, für die Eingänge
damit in jedem Fall auftretenden Typenvermehrung be- Kl bis KS besteht sowohl eine innere als auch eine
gegnen, dann kann das nur durch die Hinzufügung einer äußere Abhängigkeit. Die äußere Abhängigkeit wird eibesonderen
Apparatur geschehen, die dann zweckmäßi- nerseits von der vom Informationsspeicher /S über die
gerweise, um keinen Eingriff in die bestehende Appara- io Eingänge /1, /2, /4 und /8 aufgenommenen Befehlsinteschaltung
vornehmen zu müssen, zwangsläufig auch formation sowie andererseits durch die von der Teilnehmit
einer eigenen Sendeeinrichtung und einem Energie- meranschlußschaltung TS gelieferten Schaltlageninforanschluß
auszustatten wäre. mation und die innere Abhängigkeit vom Schaltzustand
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanord- der Datenkontrollausgänge RO bis RI bestimmt Die
nung vorzustellen, die die Funktion einer Wahlwieder- 15 Verknüpfung von äußerer und innerer Abhängigkeit
holungs-Funktionseinheit mit möglichst wenigem bauli- nehmen die Gatter G1 bis G 8 vor.
chen Aufwand und mit möglichst geringem Eingriff in Die Einspeicherung der von der zentralen Verarbeiein bestehendes, über Daten- und Adressierungswege tungseinheit ZVE über den Befehlsausgang Be gelieferverfügendes, sowie unter Benutzung von Speichern be- ten und auf die Eingänge /1 bis /8 des Informationsspeitriebenes Fernsprechvermittlungssystem erfüllt Außer- 20 chers /S wirkenden Information sowir die Ausgabe der dem soil die Wahiwiederhoiungs-Funktionseinheit ei- an den Ausgängen O 0 bis O 3 des Microcomputers MC nem Teilnehmeranschluß leicht nachträglich zugeord- bei Anforderang auftretenden und auf den Eingang CV net werden können. der zentralen Verarbeitungseinheit ZVE zu leitenden Eine Lösung hierfür ist im kennzeichnenden Teil des Information geschieht durch eine von dem Ausgang Ad Patentanspruches 1 der Erfindung angegeben. Hiernach 25 der zentralen Verarbeitungseinheit ZVEgelieferte Zielwird im wesentlichen die Wahlwiederholungs-Funk- adresse.
chen Aufwand und mit möglichst geringem Eingriff in Die Einspeicherung der von der zentralen Verarbeiein bestehendes, über Daten- und Adressierungswege tungseinheit ZVE über den Befehlsausgang Be gelieferverfügendes, sowie unter Benutzung von Speichern be- ten und auf die Eingänge /1 bis /8 des Informationsspeitriebenes Fernsprechvermittlungssystem erfüllt Außer- 20 chers /S wirkenden Information sowir die Ausgabe der dem soil die Wahiwiederhoiungs-Funktionseinheit ei- an den Ausgängen O 0 bis O 3 des Microcomputers MC nem Teilnehmeranschluß leicht nachträglich zugeord- bei Anforderang auftretenden und auf den Eingang CV net werden können. der zentralen Verarbeitungseinheit ZVE zu leitenden Eine Lösung hierfür ist im kennzeichnenden Teil des Information geschieht durch eine von dem Ausgang Ad Patentanspruches 1 der Erfindung angegeben. Hiernach 25 der zentralen Verarbeitungseinheit ZVEgelieferte Zielwird im wesentlichen die Wahlwiederholungs-Funk- adresse.
tionseinheit an die Teilnehmeranschlußschaltung der Nach diesen Vorausbetrachtungen kann nun zum
mit der Ergänzung zu versehenden Teilnehmerstelle an- Verfolgen der zur Einspeicherung einer Wahlinformageschlossen
und für die Einspeicherung einer mit nor- tion und zum nachfolgenden Abruf eine;· solchen Wahlmalen
Schaltmitteln abgegebenen Wahlinformation der 30 einspeicherung sich abspielenden Vorgänge übergan-Arbeitsspeicher
in der zentralen Verarbeitungseinrich- gen werden Ausgangszustand sei eine an den Informatung
mitbenutzt Die aus dem Arbeitsspeicher ausgele- tionseingängen Kl und K 2 des Microcomputers MC
j§ sene oder auch beim Einschreiben mitgelesene Wahlin- herrschende Ruhepotentiallage. In diesem Ruhezustand
£1 formation gelangt über einen durch Adressierung her- durchläuft der Microcomputer AiC lediglich eine im
H gestellten. Informationsverbindungsweg zu der einem 35 Wechsel das Gatterpaar CiIG 2 oder die Gattergrupf|
eigenen Abfrage- Einlesc-Verarbeitungs- und Ausgabe- pe G 5 bis G 8 nacheinander freigebende Abfrageschleiv|
programm folgenden Wahlwiederholungs-Funktions- fe. Das hierzu notwendige Beeinflussungspotential wird
% einheit. Bei Aufnahme eines aus der Teilnehmerstelle über die Ausgänge RO und Ri des Microcomputers
'? abgeleiteten Wahlausgabebefehls wird die gespeicherte AiCgeliefert Wird dieser Ruhezustand durch eine über
'■'} Wahlinformation zur zentralen Verarbeitungseinheit 40 die Signalausgänge ka und kb der Teilnehmeranschluß-
;s geleitet. Die zentrale Verarbeitungseinheit enthält oder schaltung 7*5 ausgegebene Belegungsmeldung der An-'*
steuert dann diejenige ohnehin vorhandene Sendeein- Schlußleitung geändert, dann geht der Microcomputer
richtung, die geeignet ist, den gewünschten Zielort an- AiCin einen Auswerte- und Bearbeitungslauf über, um
; zusprechen. dessen Ergebnis in entsprechender Aufbereitung an den
: Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfol- 45 Informationsausgängen OO bis O 3 anstehen zu lassen,
gend anhand einer Zeichnung näher erläutert Aus- Von hier aus wird es beim Vorliegen der aus der zentragangspunkt
für die Betrachtung ist eine Teilnehmerstel- len Verarbeitungseinheit ZVE gelieferten Ansteuer-Ie
Tn die über eine Teilnehmeranschlußschaltung FSmit adresse Adübtr die damit offengehaltene Gattergruppe
der Nebenstellenanlage verbunden ist Von den die vol- G 9 bis G12 zur weiteren Bearbeitung auf den Eingang
: Ie Funktion der Nebenstellenanlage ermöglichenden 50 Cv der zentralen Verarbeitungseinheit Z VE gegeben.
\ Schalteinheiten sowie Schalt- und Verbindungswegen Die zentrale Verarbeitungseinheit ZVE veranlaßt nun ist, um die Übersicht zu wahren, nur der für die Kann- durch entsprechende Adressierung Adder Befehlswege ■: zeichnung der Erfindung wesentliche Anteil eingezeich- Ss zt'.'iächst den Aufbau einer über den Koppelpunkt net Hierzu gehörea das Koppelfeld KF, ein Innenverr vl des Koppelfeldes KF verlaufenden Verbindung der bindungssatz /KS, ein Wahlaufnahmesatz WAS, eine 55 Teilnehmerstelle 7»7 mit einem freien iunenverbin-Amtsübertragung AUE, der weiterführende Verbin- dungssatz/VSund dann die Hinzuschaltung eines Wahldungsweg WV und die alle restlichen Aufgaben erfül- aufnahmesatzes WAS. Damit ist die Wahlaufnahmefälende zentrale Verarbeitungseinrichtung ZVE Etwas higkeit erreicht ynd der Teilnehmer erhält zur Kenn-' ausführlicher, jedoch ebenfalls auf das zum Verständnis zeichnung dieses Schaltzüstandes den Wählton übermitnotwendige beschränkt, ist die Wahlwiederholungs- 60 telt.
\ Schalteinheiten sowie Schalt- und Verbindungswegen Die zentrale Verarbeitungseinheit ZVE veranlaßt nun ist, um die Übersicht zu wahren, nur der für die Kann- durch entsprechende Adressierung Adder Befehlswege ■: zeichnung der Erfindung wesentliche Anteil eingezeich- Ss zt'.'iächst den Aufbau einer über den Koppelpunkt net Hierzu gehörea das Koppelfeld KF, ein Innenverr vl des Koppelfeldes KF verlaufenden Verbindung der bindungssatz /KS, ein Wahlaufnahmesatz WAS, eine 55 Teilnehmerstelle 7»7 mit einem freien iunenverbin-Amtsübertragung AUE, der weiterführende Verbin- dungssatz/VSund dann die Hinzuschaltung eines Wahldungsweg WV und die alle restlichen Aufgaben erfül- aufnahmesatzes WAS. Damit ist die Wahlaufnahmefälende zentrale Verarbeitungseinrichtung ZVE Etwas higkeit erreicht ynd der Teilnehmer erhält zur Kenn-' ausführlicher, jedoch ebenfalls auf das zum Verständnis zeichnung dieses Schaltzüstandes den Wählton übermitnotwendige beschränkt, ist die Wahlwiederholungs- 60 telt.
Funktionseinheit JVlVdargestellt Sie besteht aus einem Gibt nun der Teilnehmer die den Verbindungszielort
auf einem einzigen Chip untergebrachten Microcompu- bestimmende Wahlinformation ab, so gelaugt diese über
ter MC, der als Steuereinrichtung dient und im Aufbau die Teilnehmeranschlußschaltung TS und die Koppel-
etwa dem Typ TMS 1000 der Firma Texas Instruments punkte ν 1/ν 2 des Koppelfeldes KF zum Wahlaufnah-
entspricht, einem 4 Bit-Informationsspeicher IS sowie 65 mesatz WAS. Von hier aus wird sie entweder unverän-
den zum Teil ersatzweise für funktionell entsprechende dert oder in geeignet umgesetzter Form dem Eingang
Einheiten stehenden Gaitern G 1 bis G12. Die An- Vv der zentralen Verarbeitungseinheit ZVE zugeleitet
schlußnunkte K 1. K 2. K 4 und K 8 des Microcomou- und hier neben der weiteren Verarbeitung in den durch
die AnschluQnummer der Teilnehmerstelle Tn zugeordneten Platz im Arbeitsspeicher AS eingeschrieben. Von
diesem Platz aus gelangt die Wahlinformation zu der dem Teilnehmer zugeordneten Wahlwiederholungs-Funktionseinheit WW. Als Ausgangstor dient der sich s
vom Befehlsweg Be abzweigende Abgang zum Informationsspeicher /5. Ein Einlaß in den Informationsspeicher /5 findet jedoch nur dann statt, wenn die Eingangsverriegelung e mit der zugehörigen Adresseninformation Ad versorgt und damit aufgehoben wird.
Nach Übernahme der im Informationsspeicher /S befindlichen Information durch den Microcomputer MC
werden dessen Speichermittel über den Schaltausgang R 2 des Microcomputers MCzur Aufnahme der Folgeinformation zurückgestellt. Da allen Wahlinformatio- is
nen. gleichgültig ob sie einen Zielort innerhalb der Nebenstellenanlage ansprechen oder ob sie diese teilweise
auf einem über die Amtsübertragung AUE gehenden
weiterführenden Verbindungsweg WV verlassen, eine entsprechende Kennung im Arbeitsspeicher mitgegeben wird, können sie alle von hier aus wieder zur richtigen Wahlwiederholungs-Funktionseinheit WWzurückgeführt werden. Anfang und Ende eines Informationsflusses lassen sich dabei durch das über die Kontrollausgänge ka und kb der Teilnehmeranschiußschaltung 75
erhaltene Signalbild markieren.
Findet der wählende Teilnehmer Tn einen nicht antwortenden oder besetzten Zielort vor, dann kann er den
Belegungszustand durch Auflegen des Handapparates beenden und die vorhin erfolglos verlaufende Wahl zu
einem beliebigen Zeitpunkt durch Aktivierung seiner Wahlwiederholungs-Funktionseinheit WW selbsttätig
ablaufen lassen. Erforderlich hierzu ist lediglich die Durchführung des Belegungsvorganges und die Bildung
eines einfachen Kennsignales. Dieses Kennsignal kann durch die Abgabe einer einzigen, nicht als Wahlinformalion nutzbaren Ziffer oder eines sonstigen nicht der
Wahlinformation zuzurechnenden Signales mit der Erdtaste oder einer Sondertaste oder auch durch irgend
eine andere als Kennung dienende Schaltmaßnahme gebildet werden.
Beim Abheben des Handapparates an der Teilnehmerstelle Tn, um eine abgehende Verbindung aufzubauen, wird in bekannter Weise ein Wahlaufnahmesatz
WAS mit der Teilnehmerstelle Tn verbunden. Dieser Wahlaufnahmesatz 7/4Sempfängt auch das zum Zweck
der Wahlwiederholung von der Teilnehmerstelle 7naus abgegebene Kriterium und gibt ein entsprechendes Signa! an die zentrale Verarbeitungseinheit ZVE ab. Dadurch wird die zentrale Verarbeitungseinheit ZVE ver-
anlaßt, die betreffende Wahlwiederholungsfunktionseinheit WWper Adressierung anzusteuern, um die dort
gespeicherte Wahlinformation abzurufen. Diese Wahlinformation wird dann entweder intern verarbeitet oder
bei Externverbindungen über die aufgebaute Strecke des Sprechweges Wv ausgesendet.
Läuft danach eine Wiederholungswahl oder auch eine Neuwahl ab, dann wird auch diese in die Wahlwiederholungs-Funktionseinheit WW zurückgegeben und die
vorher vorhandene Information so überschrieben oder gelöscht, daß nur noch die zuletzt von der zentralen
Verarbeitungseinrichtung behandelte Wahlinformation eingespeichert bleibt Zusätzlich zu der zum Wiederholungsabruf vorgesehenen Informationsablage können
der VVahiwiederhöiinigsfunkiionseinheit WW auch in
dieser für einen beliebigen Zeitraum verbleibende, also beim normalen Abruf eines Wahlvorganges nicht beeinflußbare nur durch Kurzwahlkennzifferngabe abrufbarc
Ziel-Wahlinformationen eingegeben werden. Dabei wird die Weitergabe der Wahl zum Zielort unterbunden
und der zur Wahlwiederholungs-Funktionseinheii WW führende Wahlinformationsrückfluß auf hierfür reservierte Speicherbereiche des Microcomputers Λ/C'gcleitet.
Diese Unterbindung kann z. B. durch ein der Wahlinformation vorangestelltes Vorbereitungszeichen, etwa
als Erdtastendruck, wenn es sich um eine Impulswahlgabe oder als Sonderzeichenbetätigung, wenn es sich um
eine Tastwahlgabe handelt, erfolgen. Zur Steuerung des Wahlinformationsrückflusses in bestimmte Speicherbereiche des Informationsspeichers /5 dient die nachfolgend zu gebende Kurzwahlinformation; sie wirkt als
Steuerbefehl für den Microcomputer MCzur Bereitstellung eines bestimmten Speicherbereiches in den die
nachfolgend eingegebene vollständige Wahlinformation einzuspeichern ist. Die Anzahl der mit verschiedenen
Kurzwahlinformationen anzusprechenden Speicherbereiche hängt zum einen von der Möglichkeit ab, freie
Ziffernkombinationen zu finden und wird zum anderen von der Kapazität des Microcomputers MC der Wahl-Wiederholungs-Funktionseinheit WW bestimmt. Für
den Kurzwahlabruf genügt im einfachsten Fall die Abgabe der Kurzwahlnummer. Kann die Kurzwahlnummer nicht durch eine freie Ziffer eingeleitet werden,
dann muß auch hier die Voranstellung eines Sonderkennzeicherhf erfolgen.
Abschließend ist noch zu erwähnen, daß als Tcilnchmeranschlußschaltung im Sinne des Patentanspruches
auch diejenigen Anschlußschaltungen zu verstehen sind, die als Zwischenglieder für andere anzusprechende Apparaturen wie z. B. Abfrage- oder Vermittlungsstellen
dienen.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung für Fernsprech-Nebenstellenanlagen
zur Durchführung von Wahlwiederholungen, wobei die zur Wiederholung vorgesehenen,
von einem Teilnehmeranschluß kommenden Wahlinformationen über die zum Informationsaustausch
zwischen den peripheren Funktionseinrichtungen und der Zentraleinrichtung über die gemeinsam
vorgesehenen Informations-Verbindungswege erfolgt, wobei außerdem die gesamte Wahlinformation
unabhängig vom Zielort über einen anschlußbezogenen adressierbaren Arbeitsspeicher der zentralen
Verarbeitungseinrichtung läuft, und wobei die zur Aufnahme und wiederholenden Wiedergabe der
gespeicherten Wahlinformation dienende Wahlwiederholungs-Funktionseinheii
jeweils nach Bedarf einem Teilnehmeranschluß zugeordnet werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wahlw-iederhoiüiigs-Füiikiionseniheii
(WW) einer Teilnehmeranschlußschaltung (TS) fest zuordenbar ist,
daß die Zwischenspeicherung der Wahlinformation in einem einziffrigen Informationsspeicher (JS) der
Wahlwiederholungsfunktionseinheit (WW) über den der zentralen Verarbeitungseinheit (ZVE) zugeordneten
Arbeitsspeicher (AS) erfolgt, wobei jede einzelne, eine Wahlziffer darstellende information über
einen von der zentralen Verarbeitungseinheit (ZVE) zur entsprechenden Wahlwiederholungs-Funktionseinheit
(WW^ zurückführenden, durch Adressierung
(Ad-JS) hergestellten Informati^nsweg (Be-JS)
geleitet wird, daß die die Wahlintormation in ihrer Gesamtheit übernehmende und speichernde Steuereinrichtung
(MC) der Wahlwiederholungs- Funktionseinheit
(WW) mit einem eigenen Abfrage-, Verarbeitungs-
und Ausgabeprogramm arbeitet, daß die Funktion dieser programmierbaren Steuereinrichtung
(MC) von der über die Befehlseingänge (K 1 bis K 8) hereinkommenden Zustandsinformationen
über die vorübergehend und/oder ständig herrschende Schaltlage der Teilnehmerstelle (Tn) und/
oder Teilnehmeranschlußschaltung (TS) direkt bestimmt wird, und daß ein für die Wahlwiederholung
vorgesehenes Schalt- bzw. Funktionskriterium der Teilnehmerstelle (Tn) durch die programmierbare
Steuereinrichtung (MC) über die Schaltpunkte (ka, kb) sowie über Gatter (G 1 bis G 4) an ihren Eingängen
(kl, kl) erkannt wird und auch parallel dazu über einen mit der Teilnehmerstelle (Tn) verbundenen
Wahlaufnahmesatz (WAS) zur zentralen Verarbeitungseinheit
(ZVE) gelangt, wodurch zu einem beliebigen Zeitpunkt vorher eingespeicherte Wahlinformation
über einen durch Adressierung (Ad) hergestellten, über Verknüpfungsgatter (C 9, GlO,
ClI, C 12) verlaufenden Informationsweg (Cv)zur
Weitergabe an die auswertende Stelle innerhalb der zentralen Verarbeitungseinheit (ZVE) oder zu einer
Externüberiragung (AUE) zwecks Aussendung geleitet wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
(MC) der Wahlwiederholungs-Funktionseinheit (WW) \m wesentlichen durch einen vorzugsweise als
Ein-Chip-Einheit ausgeführten Microcomputer (MC)gebildet wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Teilnehmerschaltung
(TS) entnommenen Kriterien zur Erkennung des Anschluß- und Signalzustandes der Teilnehmersteile
(Tn) zunächst der Steuereinrichtung (MC) der Wahlwiederholungs-Funktionseinheit (WW) zugeleitet
und dann von dieser in den der zentralen Verarbeitungseinheit (ZVE) zuzuleitenden Informationsfluß
(C 9, G10, G11 und G 12-Cv; eingefügt
werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782820523 DE2820523C2 (de) | 1978-05-11 | 1978-05-11 | Schaltungsanordnung für Fernsprech- Nebenstellenzentralen zur Durchführung von Wahlwiederholungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782820523 DE2820523C2 (de) | 1978-05-11 | 1978-05-11 | Schaltungsanordnung für Fernsprech- Nebenstellenzentralen zur Durchführung von Wahlwiederholungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2820523A1 DE2820523A1 (de) | 1979-11-15 |
| DE2820523C2 true DE2820523C2 (de) | 1986-09-11 |
Family
ID=6039075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782820523 Expired DE2820523C2 (de) | 1978-05-11 | 1978-05-11 | Schaltungsanordnung für Fernsprech- Nebenstellenzentralen zur Durchführung von Wahlwiederholungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2820523C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3493688A (en) * | 1966-03-23 | 1970-02-03 | Bell Telephone Labor Inc | Automatic recall switching system |
-
1978
- 1978-05-11 DE DE19782820523 patent/DE2820523C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2820523A1 (de) | 1979-11-15 |
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