DE2820523C2 - Schaltungsanordnung für Fernsprech- Nebenstellenzentralen zur Durchführung von Wahlwiederholungen - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprech- Nebenstellenzentralen zur Durchführung von Wahlwiederholungen

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DE2820523C2
DE2820523C2 DE19782820523 DE2820523A DE2820523C2 DE 2820523 C2 DE2820523 C2 DE 2820523C2 DE 19782820523 DE19782820523 DE 19782820523 DE 2820523 A DE2820523 A DE 2820523A DE 2820523 C2 DE2820523 C2 DE 2820523C2
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Harald Dipl.-Ing. 6236 Eschborn Schnabel
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Telenorma Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Femsprech-Nebenstellenanlagen zur Durchführung von Wahlwiederholungen, wobei die zur Wiederholung vorgesehenen, von einem Teilnehmeranschluß kommenden Wahlinformationen über die zum Informationsaustausch zwischen den peripheren Funktionseinrichtungen und der Zentraleinrichtung gemeinsam vorgesehenen Informations-Verbindungswege erfolgt, wobei außerdem die gesamte Wahiinformation unabhängig vom Zielort über einen anschlußbezogen adressierbaren Arbeitsspeicher der zentralen Verarbeitungseinrichtung läuft, und wobei die zur Aufnahme und wiederholenden Wiedergabe der gespeicherten Wahiinformation dienende Wahlwiederholungs-FunktioRseinheit jeweils nach Bedarf einem Teilnehmeranschluß zugeordnet werden kann.
Über eine Nebenstellenanlage an des öffentliche Fernsprechnetz indirekt angeschlossene Teilnehmersteilen weisen einen wesentlich höheren Nutzungsgrad auf als direkt an das Netz angeschlossene Fernsprech-Teilnehmer-Hauptanschlüsse. Bei einem Verbindungsaufbau von Teilnehmerstellen einer Nebenstellenanlage zu anderen Teilnehmerstellen der gleichen oder einer anderen Nebenstellenanlage wird deshalb häufig der Besetztzustand des Verbindungszielortes angetroffen. Um zum gewünschten Verbindungsaufbau zu kommen, müssen deshalb so lange Wahlwlederholungen vorgenommen werden, bis endlich der Freizustand des gewünschten Teilnehmers angetroffen wird. Diese Vorgänge erfordern jedoch viel Zeit und Konzentration, die sich in erheblichem Maße verringern lassen, wenn die sich wiederholenden Wahlvorgänge von selbsttätig arbeitenden Wahlwiederholungseinrichtungen durchgeführt werden.
Solche Wahlwiederholungseinrichtungen müssen außer den zur Informationsaufnahme notwendigen Schaltmitteln entweder eine eigene Sendeeinrichtung aufwcisen oder sich der in der Teilnehmerstelle befindlichen Sendeeinrichtung bedienen oder zumindest mit einem derartigen Funktionsorgan versehen werden, das einen steuernden oder auslösenden Einfluß auf solche .Sendeeinrichtungen ausübt, die in der Zentraleinrichtung angeordnet sind.
Eine derartige Fernsprechvermittlungsanlage ist dargestellt und beschrieben in der DE-OS 15 37 009. Hier ist ein zentrales Wiederholungsspeichersystem vorgesehen, daß gemeinsam allen Teilnehmern zur Verfugung steht, Die gesamte Steuereinrichtung der Anlage muß deshalb so ausgelegt sein, daß sie auch die Merkmale für das Wiederholungsspeichersystem beinhaltet und dieses bei Bedarf ansteuern kann. Soll eine Anlage mit dem Merkmal Wahlwiederholung nachträglich ausgestattet
b5 werden, so sind erhebliche Eingriffe in das Steuersystem erforderlich. Dies ist besonders dann unvorteilhaft, wenn nur wenige Teilnehmer dieses Merkmal nut/.cn wollen.
Soll bei der Wahlwiederholung die Sendeeinrichtung ters MC dienen als Informationseingänge, die Anschlußdes Teilnehmerapparates genutzt werden, dann kommt punkte O 0,O1,O 2,0 3 als Informationsausgänge. Der man nicht umhin, hierfür einen besonderen Platz im Zeitpunkt ihrer Durchlässigkeit für den Informations-Teilnehmerapparat bereitzustellen. Das aber bedeutet fluß wird durch das dem Microcomputer MC eingegedie Verwendung eines diesen Platz bereits bietenden 5 bene Programm bestimmt Für die Ausgänge OO bis oder eines besonderen Appanitegehäuses. Will man der O 3 besteht eine innere Abhängigkeit, für die Eingänge damit in jedem Fall auftretenden Typenvermehrung be- Kl bis KS besteht sowohl eine innere als auch eine gegnen, dann kann das nur durch die Hinzufügung einer äußere Abhängigkeit. Die äußere Abhängigkeit wird eibesonderen Apparatur geschehen, die dann zweckmäßi- nerseits von der vom Informationsspeicher /S über die gerweise, um keinen Eingriff in die bestehende Appara- io Eingänge /1, /2, /4 und /8 aufgenommenen Befehlsinteschaltung vornehmen zu müssen, zwangsläufig auch formation sowie andererseits durch die von der Teilnehmit einer eigenen Sendeeinrichtung und einem Energie- meranschlußschaltung TS gelieferten Schaltlageninforanschluß auszustatten wäre. mation und die innere Abhängigkeit vom Schaltzustand Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanord- der Datenkontrollausgänge RO bis RI bestimmt Die nung vorzustellen, die die Funktion einer Wahlwieder- 15 Verknüpfung von äußerer und innerer Abhängigkeit holungs-Funktionseinheit mit möglichst wenigem bauli- nehmen die Gatter G1 bis G 8 vor.
chen Aufwand und mit möglichst geringem Eingriff in Die Einspeicherung der von der zentralen Verarbeiein bestehendes, über Daten- und Adressierungswege tungseinheit ZVE über den Befehlsausgang Be gelieferverfügendes, sowie unter Benutzung von Speichern be- ten und auf die Eingänge /1 bis /8 des Informationsspeitriebenes Fernsprechvermittlungssystem erfüllt Außer- 20 chers /S wirkenden Information sowir die Ausgabe der dem soil die Wahiwiederhoiungs-Funktionseinheit ei- an den Ausgängen O 0 bis O 3 des Microcomputers MC nem Teilnehmeranschluß leicht nachträglich zugeord- bei Anforderang auftretenden und auf den Eingang CV net werden können. der zentralen Verarbeitungseinheit ZVE zu leitenden Eine Lösung hierfür ist im kennzeichnenden Teil des Information geschieht durch eine von dem Ausgang Ad Patentanspruches 1 der Erfindung angegeben. Hiernach 25 der zentralen Verarbeitungseinheit ZVEgelieferte Zielwird im wesentlichen die Wahlwiederholungs-Funk- adresse.
tionseinheit an die Teilnehmeranschlußschaltung der Nach diesen Vorausbetrachtungen kann nun zum mit der Ergänzung zu versehenden Teilnehmerstelle an- Verfolgen der zur Einspeicherung einer Wahlinformageschlossen und für die Einspeicherung einer mit nor- tion und zum nachfolgenden Abruf eine;· solchen Wahlmalen Schaltmitteln abgegebenen Wahlinformation der 30 einspeicherung sich abspielenden Vorgänge übergan-Arbeitsspeicher in der zentralen Verarbeitungseinrich- gen werden Ausgangszustand sei eine an den Informatung mitbenutzt Die aus dem Arbeitsspeicher ausgele- tionseingängen Kl und K 2 des Microcomputers MC j§ sene oder auch beim Einschreiben mitgelesene Wahlin- herrschende Ruhepotentiallage. In diesem Ruhezustand £1 formation gelangt über einen durch Adressierung her- durchläuft der Microcomputer AiC lediglich eine im H gestellten. Informationsverbindungsweg zu der einem 35 Wechsel das Gatterpaar CiIG 2 oder die Gattergrupf| eigenen Abfrage- Einlesc-Verarbeitungs- und Ausgabe- pe G 5 bis G 8 nacheinander freigebende Abfrageschleiv| programm folgenden Wahlwiederholungs-Funktions- fe. Das hierzu notwendige Beeinflussungspotential wird % einheit. Bei Aufnahme eines aus der Teilnehmerstelle über die Ausgänge RO und Ri des Microcomputers '? abgeleiteten Wahlausgabebefehls wird die gespeicherte AiCgeliefert Wird dieser Ruhezustand durch eine über '■'} Wahlinformation zur zentralen Verarbeitungseinheit 40 die Signalausgänge ka und kb der Teilnehmeranschluß- ;s geleitet. Die zentrale Verarbeitungseinheit enthält oder schaltung 7*5 ausgegebene Belegungsmeldung der An-'* steuert dann diejenige ohnehin vorhandene Sendeein- Schlußleitung geändert, dann geht der Microcomputer richtung, die geeignet ist, den gewünschten Zielort an- AiCin einen Auswerte- und Bearbeitungslauf über, um ; zusprechen. dessen Ergebnis in entsprechender Aufbereitung an den : Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfol- 45 Informationsausgängen OO bis O 3 anstehen zu lassen, gend anhand einer Zeichnung näher erläutert Aus- Von hier aus wird es beim Vorliegen der aus der zentragangspunkt für die Betrachtung ist eine Teilnehmerstel- len Verarbeitungseinheit ZVE gelieferten Ansteuer-Ie Tn die über eine Teilnehmeranschlußschaltung FSmit adresse Adübtr die damit offengehaltene Gattergruppe der Nebenstellenanlage verbunden ist Von den die vol- G 9 bis G12 zur weiteren Bearbeitung auf den Eingang : Ie Funktion der Nebenstellenanlage ermöglichenden 50 Cv der zentralen Verarbeitungseinheit Z VE gegeben.
\ Schalteinheiten sowie Schalt- und Verbindungswegen Die zentrale Verarbeitungseinheit ZVE veranlaßt nun ist, um die Übersicht zu wahren, nur der für die Kann- durch entsprechende Adressierung Adder Befehlswege ■: zeichnung der Erfindung wesentliche Anteil eingezeich- Ss zt'.'iächst den Aufbau einer über den Koppelpunkt net Hierzu gehörea das Koppelfeld KF, ein Innenverr vl des Koppelfeldes KF verlaufenden Verbindung der bindungssatz /KS, ein Wahlaufnahmesatz WAS, eine 55 Teilnehmerstelle 7»7 mit einem freien iunenverbin-Amtsübertragung AUE, der weiterführende Verbin- dungssatz/VSund dann die Hinzuschaltung eines Wahldungsweg WV und die alle restlichen Aufgaben erfül- aufnahmesatzes WAS. Damit ist die Wahlaufnahmefälende zentrale Verarbeitungseinrichtung ZVE Etwas higkeit erreicht ynd der Teilnehmer erhält zur Kenn-' ausführlicher, jedoch ebenfalls auf das zum Verständnis zeichnung dieses Schaltzüstandes den Wählton übermitnotwendige beschränkt, ist die Wahlwiederholungs- 60 telt.
Funktionseinheit JVlVdargestellt Sie besteht aus einem Gibt nun der Teilnehmer die den Verbindungszielort
auf einem einzigen Chip untergebrachten Microcompu- bestimmende Wahlinformation ab, so gelaugt diese über
ter MC, der als Steuereinrichtung dient und im Aufbau die Teilnehmeranschlußschaltung TS und die Koppel-
etwa dem Typ TMS 1000 der Firma Texas Instruments punkte ν 1/ν 2 des Koppelfeldes KF zum Wahlaufnah-
entspricht, einem 4 Bit-Informationsspeicher IS sowie 65 mesatz WAS. Von hier aus wird sie entweder unverän-
den zum Teil ersatzweise für funktionell entsprechende dert oder in geeignet umgesetzter Form dem Eingang
Einheiten stehenden Gaitern G 1 bis G12. Die An- Vv der zentralen Verarbeitungseinheit ZVE zugeleitet
schlußnunkte K 1. K 2. K 4 und K 8 des Microcomou- und hier neben der weiteren Verarbeitung in den durch
die AnschluQnummer der Teilnehmerstelle Tn zugeordneten Platz im Arbeitsspeicher AS eingeschrieben. Von diesem Platz aus gelangt die Wahlinformation zu der dem Teilnehmer zugeordneten Wahlwiederholungs-Funktionseinheit WW. Als Ausgangstor dient der sich s vom Befehlsweg Be abzweigende Abgang zum Informationsspeicher /5. Ein Einlaß in den Informationsspeicher /5 findet jedoch nur dann statt, wenn die Eingangsverriegelung e mit der zugehörigen Adresseninformation Ad versorgt und damit aufgehoben wird.
Nach Übernahme der im Informationsspeicher /S befindlichen Information durch den Microcomputer MC werden dessen Speichermittel über den Schaltausgang R 2 des Microcomputers MCzur Aufnahme der Folgeinformation zurückgestellt. Da allen Wahlinformatio- is nen. gleichgültig ob sie einen Zielort innerhalb der Nebenstellenanlage ansprechen oder ob sie diese teilweise auf einem über die Amtsübertragung AUE gehenden weiterführenden Verbindungsweg WV verlassen, eine entsprechende Kennung im Arbeitsspeicher mitgegeben wird, können sie alle von hier aus wieder zur richtigen Wahlwiederholungs-Funktionseinheit WWzurückgeführt werden. Anfang und Ende eines Informationsflusses lassen sich dabei durch das über die Kontrollausgänge ka und kb der Teilnehmeranschiußschaltung 75 erhaltene Signalbild markieren.
Findet der wählende Teilnehmer Tn einen nicht antwortenden oder besetzten Zielort vor, dann kann er den Belegungszustand durch Auflegen des Handapparates beenden und die vorhin erfolglos verlaufende Wahl zu einem beliebigen Zeitpunkt durch Aktivierung seiner Wahlwiederholungs-Funktionseinheit WW selbsttätig ablaufen lassen. Erforderlich hierzu ist lediglich die Durchführung des Belegungsvorganges und die Bildung eines einfachen Kennsignales. Dieses Kennsignal kann durch die Abgabe einer einzigen, nicht als Wahlinformalion nutzbaren Ziffer oder eines sonstigen nicht der Wahlinformation zuzurechnenden Signales mit der Erdtaste oder einer Sondertaste oder auch durch irgend eine andere als Kennung dienende Schaltmaßnahme gebildet werden.
Beim Abheben des Handapparates an der Teilnehmerstelle Tn, um eine abgehende Verbindung aufzubauen, wird in bekannter Weise ein Wahlaufnahmesatz WAS mit der Teilnehmerstelle Tn verbunden. Dieser Wahlaufnahmesatz 7/4Sempfängt auch das zum Zweck der Wahlwiederholung von der Teilnehmerstelle 7naus abgegebene Kriterium und gibt ein entsprechendes Signa! an die zentrale Verarbeitungseinheit ZVE ab. Dadurch wird die zentrale Verarbeitungseinheit ZVE ver- anlaßt, die betreffende Wahlwiederholungsfunktionseinheit WWper Adressierung anzusteuern, um die dort gespeicherte Wahlinformation abzurufen. Diese Wahlinformation wird dann entweder intern verarbeitet oder bei Externverbindungen über die aufgebaute Strecke des Sprechweges Wv ausgesendet.
Läuft danach eine Wiederholungswahl oder auch eine Neuwahl ab, dann wird auch diese in die Wahlwiederholungs-Funktionseinheit WW zurückgegeben und die vorher vorhandene Information so überschrieben oder gelöscht, daß nur noch die zuletzt von der zentralen Verarbeitungseinrichtung behandelte Wahlinformation eingespeichert bleibt Zusätzlich zu der zum Wiederholungsabruf vorgesehenen Informationsablage können der VVahiwiederhöiinigsfunkiionseinheit WW auch in dieser für einen beliebigen Zeitraum verbleibende, also beim normalen Abruf eines Wahlvorganges nicht beeinflußbare nur durch Kurzwahlkennzifferngabe abrufbarc Ziel-Wahlinformationen eingegeben werden. Dabei wird die Weitergabe der Wahl zum Zielort unterbunden und der zur Wahlwiederholungs-Funktionseinheii WW führende Wahlinformationsrückfluß auf hierfür reservierte Speicherbereiche des Microcomputers Λ/C'gcleitet.
Diese Unterbindung kann z. B. durch ein der Wahlinformation vorangestelltes Vorbereitungszeichen, etwa als Erdtastendruck, wenn es sich um eine Impulswahlgabe oder als Sonderzeichenbetätigung, wenn es sich um eine Tastwahlgabe handelt, erfolgen. Zur Steuerung des Wahlinformationsrückflusses in bestimmte Speicherbereiche des Informationsspeichers /5 dient die nachfolgend zu gebende Kurzwahlinformation; sie wirkt als Steuerbefehl für den Microcomputer MCzur Bereitstellung eines bestimmten Speicherbereiches in den die nachfolgend eingegebene vollständige Wahlinformation einzuspeichern ist. Die Anzahl der mit verschiedenen Kurzwahlinformationen anzusprechenden Speicherbereiche hängt zum einen von der Möglichkeit ab, freie Ziffernkombinationen zu finden und wird zum anderen von der Kapazität des Microcomputers MC der Wahl-Wiederholungs-Funktionseinheit WW bestimmt. Für den Kurzwahlabruf genügt im einfachsten Fall die Abgabe der Kurzwahlnummer. Kann die Kurzwahlnummer nicht durch eine freie Ziffer eingeleitet werden, dann muß auch hier die Voranstellung eines Sonderkennzeicherhf erfolgen.
Abschließend ist noch zu erwähnen, daß als Tcilnchmeranschlußschaltung im Sinne des Patentanspruches auch diejenigen Anschlußschaltungen zu verstehen sind, die als Zwischenglieder für andere anzusprechende Apparaturen wie z. B. Abfrage- oder Vermittlungsstellen dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprech-Nebenstellenanlagen zur Durchführung von Wahlwiederholungen, wobei die zur Wiederholung vorgesehenen, von einem Teilnehmeranschluß kommenden Wahlinformationen über die zum Informationsaustausch zwischen den peripheren Funktionseinrichtungen und der Zentraleinrichtung über die gemeinsam vorgesehenen Informations-Verbindungswege erfolgt, wobei außerdem die gesamte Wahlinformation unabhängig vom Zielort über einen anschlußbezogenen adressierbaren Arbeitsspeicher der zentralen Verarbeitungseinrichtung läuft, und wobei die zur Aufnahme und wiederholenden Wiedergabe der gespeicherten Wahlinformation dienende Wahlwiederholungs-Funktionseinheii jeweils nach Bedarf einem Teilnehmeranschluß zugeordnet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Wahlw-iederhoiüiigs-Füiikiionseniheii (WW) einer Teilnehmeranschlußschaltung (TS) fest zuordenbar ist, daß die Zwischenspeicherung der Wahlinformation in einem einziffrigen Informationsspeicher (JS) der Wahlwiederholungsfunktionseinheit (WW) über den der zentralen Verarbeitungseinheit (ZVE) zugeordneten Arbeitsspeicher (AS) erfolgt, wobei jede einzelne, eine Wahlziffer darstellende information über einen von der zentralen Verarbeitungseinheit (ZVE) zur entsprechenden Wahlwiederholungs-Funktionseinheit (WW^ zurückführenden, durch Adressierung (Ad-JS) hergestellten Informati^nsweg (Be-JS) geleitet wird, daß die die Wahlintormation in ihrer Gesamtheit übernehmende und speichernde Steuereinrichtung (MC) der Wahlwiederholungs- Funktionseinheit (WW) mit einem eigenen Abfrage-, Verarbeitungs- und Ausgabeprogramm arbeitet, daß die Funktion dieser programmierbaren Steuereinrichtung (MC) von der über die Befehlseingänge (K 1 bis K 8) hereinkommenden Zustandsinformationen über die vorübergehend und/oder ständig herrschende Schaltlage der Teilnehmerstelle (Tn) und/ oder Teilnehmeranschlußschaltung (TS) direkt bestimmt wird, und daß ein für die Wahlwiederholung vorgesehenes Schalt- bzw. Funktionskriterium der Teilnehmerstelle (Tn) durch die programmierbare Steuereinrichtung (MC) über die Schaltpunkte (ka, kb) sowie über Gatter (G 1 bis G 4) an ihren Eingängen (kl, kl) erkannt wird und auch parallel dazu über einen mit der Teilnehmerstelle (Tn) verbundenen Wahlaufnahmesatz (WAS) zur zentralen Verarbeitungseinheit (ZVE) gelangt, wodurch zu einem beliebigen Zeitpunkt vorher eingespeicherte Wahlinformation über einen durch Adressierung (Ad) hergestellten, über Verknüpfungsgatter (C 9, GlO, ClI, C 12) verlaufenden Informationsweg (Cv)zur Weitergabe an die auswertende Stelle innerhalb der zentralen Verarbeitungseinheit (ZVE) oder zu einer Externüberiragung (AUE) zwecks Aussendung geleitet wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (MC) der Wahlwiederholungs-Funktionseinheit (WW) \m wesentlichen durch einen vorzugsweise als Ein-Chip-Einheit ausgeführten Microcomputer (MC)gebildet wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Teilnehmerschaltung (TS) entnommenen Kriterien zur Erkennung des Anschluß- und Signalzustandes der Teilnehmersteile (Tn) zunächst der Steuereinrichtung (MC) der Wahlwiederholungs-Funktionseinheit (WW) zugeleitet und dann von dieser in den der zentralen Verarbeitungseinheit (ZVE) zuzuleitenden Informationsfluß (C 9, G10, G11 und G 12-Cv; eingefügt werden.
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