DE282000C - - Google Patents

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DE282000C
DE282000C DENDAT282000D DE282000DA DE282000C DE 282000 C DE282000 C DE 282000C DE NDAT282000 D DENDAT282000 D DE NDAT282000D DE 282000D A DE282000D A DE 282000DA DE 282000 C DE282000 C DE 282000C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, dünnere Platten aus feuerfester Masse in der Weise herzustellen, daß die Platten innerhalb einer Form von der Größe und dem 'Inhalt mehrerer aufeinanderliegender Plätten mittels durchgezogener Schneiddrähte zerlegt werden, worauf das ganze Plattenpaket aus der Form herausgehoben und in demselben Zustande, d. h. ohne Trennung der einzelnen Platten, getrocknet und gebrannt wird. Diese Arbeitsweise hat den Vorteil, daß die einzelnen Blättchen einmal während des ganzen Arbeitsganges nicht von Hand berührt zu werden brauchen, so daß sie vollständig gleichmäßig bleiben, sodann aber auch wegen des Zusammenhaltens bis zur Fertigstellung sich nicht so leicht zurückziehen können, als dies bei der Einzelbehand- lung der Fall _ist. Auch die Bruchgefahr wird beträchtlich verringert, wenn das ganze Plattenpaket zusammenbleibt und die Platten sich gegenseitig stützen können.
Bei derartigen Vorrichtungen bereitet es nun gewisse Schwierigkeiten, den zerlegten Formkuchen aus der Form heraus und mögliehst ohne Berührung auf das beim Trocknen erforderliche Unterlagsbrett o. dgl. zu bringen. Das Herausheben des zerlegten Kuchens aus der Form geschieht in bekannter Weise durch Anheben des Formbodens, der an einem Stempel angeordnet ist, welcher zweckmäßig durch einen Fußhebel gehoben und gesenkt wird. Ist der Kuchen nun aus der Form herausgehoben, so daß er allseitig frei auf dem Stempel ruht, so handelt es sich darum, ihn möglichst ohne Berührung auf das Unterlagsbrett; o. dgl. zu bringen. Um diese Arbeit
zu erleichtern, soll die an sich bekannte, auf der Bodenplatte liegende Abnehmeplatte der vorliegenden Erfindung gemäß gelenkig mit der Bodenplatte verbunden werden, so daß man sie mit der einen Hand erfassen und hochheben kann, während man mit der anderen Hand den abkippenden Forminhalt mittels eines geeigneten Unterlagsbrettes o. dgl. auffängt.
Die Erfindung möge an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
In Fig. ι bis 3 ist die gesamte Vorrichtung in zwei Aufrissen und dem Grundriß dargestellt.
Fig. 4 bis 7 zeigen die Form- und Schneidvorrichtungen allein in größerem Maßstabe in verschiedenen Schnitten und Ansichten, während
Fig. 8 und 9 den Form- und Aushebestempel allein in größerem Maßstabe darstellen.
Die Form a, von der Größe mehrerer, hier 10, aufeinanderliegender Platten, ist auf einem Tische b befestigt und nach unten infolge eines Tischausschnittes offen. Als unterer Abschluß der Form dient eine Bodenplatte d, die mittels eines Stempels e gehoben und gesenkt werden kann. Dies geschieht zweckmäßig durch einen Fußhebel f, der die Bewegung auf den Stempel, z. B. mittels einer Zahnstange und eines Zahnsektors g, überträgt.
Zu beiden Seiten der feststehenden Form a sind Schlittenführungen angebracht, in denen ein Rahmen h mittels Handgriffes i hin und her bewegt werden kann. Dieser Rahmen dient als Träger der Schneiddrähte k, die quer zu der Form übereinandergespannt sind und je nach der Plattenstärke fest eingestellt wer-

Claims (1)

  1. gewünschte
    den können. Bewegt man den Rahmen h mittels des Handgriffes i an der Form entlang, so durchfahren die Drähte k die Form vom einen Ende zum anderen und zerlegen hierbei den Formkuchen in die
    Anzahl einzelner Platten.
    Nachdem die Form mit Masse gefüllt und vollgeschlagen ist, zieht man die Schneiddrähte hindurch. Alsdann bewegt man den
    ίο Stempel e mit der Bodenplatte d durch den Fußhebel f nach oben, wodurch der ganze Forminhalt ausgehoben wird und freiliegt. Um ihn jetzt nicht oder möglichst wenig berühren zu müssen·, ist die auf der Bodenplatte d ruhende Unterlagsplatte ft gelenkig mit der Bodenplatte verbunden, so daß man sie mit der einen Hann erfassen und hochheben kann, während man mit der anderen Hand den abkippenden Forminhalt mittels eines Unterlagsbrettes o. dgl. auffängt. Alsdann wird der ganze Forminhalt in eins getrocknet und gebrannt. Infolge der scharfen Schneidfugen bleibt hierbei die Trennung in einzelne Plättchen gewahrt, so daß diese später leicht einzeln abgenommen werden können. Das Paket kann jedoch bis zur Verwendungsstelle, also auch während seiner Beförderung, zusammenbleiben, wodurch die Bruchgefahr auf das geringste Maß beschränkt wird.
    Paten τ-An Spruch:
    Vorrichtung zur Herstellung dünnerer Platten aus feuerfester Masse, bei welcher die Platten innerhalb einer Form von der Größe und dem Inhalt mehrerer aufeinanderliegender Platten mittels durchgezogener Schneiddrähte zerlegt werden, worauf das ganze Plattenpaket mit Hilfe einer Unterlagsplatte aus der Form herausgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlagsplatte mit dem zum Ausheben des zerlegten Formkuchens aus der Form dienenden, nach oben beweglichen Formboden gelenkig verbunden ist und zum seitlichen Ablegen des ganzen Plattenpaketes hochgeklappt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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