DE2818613B2 - Ventilfederspannvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Ventilfederspannvorrichtung für VerbrennungskraftmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ventilfederspannvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen mit einer
Greifervorrrichtung, die radial schließbare Greiferarme aufweist, und einer k:-aftbetätigten Abdrückvorrichtung,
die mit mindestens einem Abdrückbauteil versehen ist der auf der Oberseite eines Ventilfedertellers ansetzbar
und axial zum Ventilschaft sowie relativ zur geschlossenen Greifervorrichtung verschiebbar ist, wobei der
Ventilfederteller entgegen der Federvorspannung soweit verschoben wird, daß der die Befestigungsteile
aufnehmende Abschnitt des Ventilschaftes zu Demontage- oder Montagezwecken zugänglich ist, nach Patent
26 31 746.
Der ältere Vorschlag gemäß dem Hauptpatent geht von der Feststellung aus, daß der Ein- und Ausbau der
Ventile mit Hilfe bekannter Ventt'federspannvorrichtungen umständlich und zeitraubend ist, da die
bekannten Vorrichtungen auf einen Widerlagerangriff an der Unterseite des Zylinderkopfes angewiesen sind
und damit eine geeignete Halterung für den ganzen Zylinderkopf bedingen. Um den Arbeitsaufwand beim
Ein- und Ausbau der Ventile von Verbrennungskraftmaschinen wesentlich zu verringern und die Ventilfederspannvorrichtung besonders einfach bedienbar und
betätigbar zu machen, wurde im Hauptpatent vorgeschlagen, daß die Ventilfederspannvorrichtung eine
radial auf dem Ventilschaft kraftschlüssig schließbare Greifervorrichtung mit mindestens zwei Greiferarmen
aufweist, die mit der Halterung des Abdrückbauteils derart verbunden sind, daß das Abdrückbauteil relativ
zu der auf dem Ventilschaft geschlossenen Greifervorrichtung axial verschiebbar ist. Diese Ventilfederspannvorrichtung bedarf keiner den Zylinderkopf hintergreifenden Widerlagerbauteile, bedingt also nicht den
Abbau des ganzen Zylinderkopfs und die Anbringung von den Zylinderkopf hintergreifenden Widerlagerbauteile, sondern sie wird einfach axial von oben mit dem
Abdrüekbaufcil auf den Ventilfederteller aufgesetzt, mit
der Greifervorrichtung am Ventilschaft verspannt und unter Ausnutzung der kraftschlüssigen Verbindung
zwischen der Greifervorrichtung und dem Ventilschaft als Widerlager zum Niederdrücken des Ventilfedertellers betätigt. Dadurch werden sowohl die Greifervorrichtung als auch das Abdrückbauteil auf derselben Seite
des Zylinderkopfs wirksam, wodurch insbesondere die
-V-J<
VorbereitungEzeiten bei der Montage und Demontage
der Ventilfederspannvorrichtung wesentlich verkürzt werden.
Die Ventilfederspannvorrichtung nach dem Hauptpatent bedingt zum Aufbringen der Gegenkraft das
Ansetzen der Greifervorrichtung an dem Ventilschaftende. Insbesondere bei Ottomotoren kann das Ventilschaftende jedoch nicht ohne weiteres erfaßt werden.
Dadurch ist die Verwendung der Ventilfederspannvorrichtung begrenzt, insbesondere für Dieselmotoren
geeignet
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Ventilfederspannvorrichtung so zu verbessern, daß ihre
Anwendung bei Aufrechterhaltung aller funktionellen Vorteile auf praktisch alle Motorarten und Ventilausführungen,
insbesondere solche mit kurzen Ventilschaftenden erweitert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß die Greifervorrichtung derart seitlich versetzt vom
Abdrückbauteil mit dessen Halterung verbunden ist, daß sie auf einem vom Ventilschaft seitlich beabstandeten,
am Motor befestigten vorspringenden Teil Λ-hließbar
ist, und daß ein Widerlagerbauteil mit einer sowohl von dem Abdrückbauteil als auch von der Angriffsstelle der
Greifervorrichtung seitlich beabstandeten Widerlagerfläche an einem stationären Teil der Ventilfederspannvorrichtung
angebracht ist. Als vorspringender Teil zum kraftschlüssigen und/oder formschlüssigen Festspannen
der Greiferarme der Greifervorrichtung eignet sich besonders ein Schwinghebel-Lagerbolzen, der bei vielen
Ottomotoren aus dem Zylinderkopf nach oben vorsteht. Gegebenenfalls kann auch ein besonderer, in den
Zylinderkopf eingeschraubter Gewindebolzen zum Festspannen der Greifervorrrichtung dienen. Nach dem
Festspannen der Greifervorrichtung wird das Abdrückbauteil auf den Ventilteller aufgesetzt und der
zugehörige Druckmittelantrieb eingeschaltet, der das
Abdrückbauteil und mit diesem die Ventilfeder um einen bestimmten Hub parallel zur Geräteachse und in
Richtung des Ventilschaftes soweit verschiebt, daß die Befestigungsteile montiert oder demontiert werden
können. Beim Niederdrücken des Ventilteller*, durch das
Abdrückbauteil verhindert das mit der Widerlagerfläche beispielsweise auf den Zylinderzopf abgestützte
Widerlagerbauteil ein Abkippen der Ventilfederspannvorrichtung um den Angriffspunkt der Greifervorrichtung.
Die Ventilfederspannvorrichtung wirkt in dieser Ausführungsform als zweiarmiger Hebel, bei dem der
eine Hebelarm durch das Abdrückbauteil, der andere Hebelarm durch das Widerlagerbauteil und das Lager
durch die Einspannstelle der Greifervorrichtung gebildet sind.
Zur Erleichterung der Handhabung der Ventilfederspannvorrichtung bei der Montage und Demontage der
Befestigungsteile ist in bevorzugster Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß das Widerlagerbauteil an
der Ventilfederspannvorrichtung schwenkbar angebracht und der Abstand zwischen der wirksamen
Widerlagerfläche und der Befestigungsstelle des Widerlagerbauteiles an der Ventilfederspannvorrichtung
änderbar ist. Dadurch kann die gesamte Ventilfederspannvorrichtung
um die Einspannstellc der Greifervorrichtung
bei der Montage und Demontage verschwenkt werden, so daß die Ventilfeder und der Vcntilfederteller
leicht aufgesteckt und abgenommen werden können.
Zur Anpassung an unterschiedliche Angriffspunkte, insbesondere bei unterschiedlichen Mctortypen ist es
zweckmäßig, auch nnnd''stens eine Ahdrückbauteil
höhenverstellbar und auch in seinem Abstand zur Einspannstslle der Greifervorrichtung verstellbar an
der Ventilfederspannvorrichtung anzubringen.
Durch lösbare Befestigung des Abdrückbauteils an einem die Greiferarme außen umschließenden, stoßstangenbetätigten Ringflansch kann die Ventilfederspannvorrichtung entweder entsprechend dem Hauptpatent mit zur Greifervorrichtung koaxialen Abdrückbauteilen und/oder mit gegenüber der Einspannstelle
ίο der Greifervorrichtung seitlich versetztem Abdvückbauteil
ausgestattet werden. Funktionell und baulich kann die erfindungsgemäße Ventilfederspannvorrichtung
im übrigen der Ventilfederspannvorrichtung gemäß Hauptpatent entsprechen, insbesondere also ein
Gehäuse aufweisen, in welchem wahlweise, schaltbare, getrennte Druckmittelantriebe zur Betätigung des oder
der Abdrückdaumen und der Greiiervorrichtung angeordnet
sind. Die wirksamen Greiferbacken bestehen vorzugsweise aus Hartmetall.
>o Im folgenden wird die Erfindung ^inand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausiührungsb^ispieis näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht, teilweise als Axialschnitt, der auf einen Ventilteller aufgesetzten und mit der
:=> Greifervorrichtung an einem motorfesten Schraubbolzen
verspannten Ventilfederspannvorrichtung gernäß der Erfindung vor dem Abdrücken des Ventilfedertellers,
Fi g. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie H-Il der
Fi g. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie H-Il der
jo F i g. 1 in der Stellung nach dem Abdrücken des Ventilfedertellers.
In den F i g. 1 und 2 ist die als Ganze mit 1 bezeichnete Ventilfederspannvorrichtung in verschiedenen Betriebsstellungen,
aufgesetzt auf einem Ventil mit
s"> Ventilschaft 2, Ventilfeder 3 und Ventilfederteller 4 dargestellt. Die Schnittansichten gemäß Fig. I und 2
sind rechtwinklig zueinander gelegt. Von dem Zylinderkopf ist jeweils nur schematisch ein kurzer Abschnitt 5
dargestellt.
•to Die Ventilfederspannvorrichtung 1 weist ein hohlzylindnsches
Gehäuse 10 auf, dessen Zylinderraum am rückwärtigen Ende von einem Abschlußdeckel 11 dicht
verschlossen ist. Im Zylinderraum des Gehäuses 10 sind zwei voneinander unabhängige Betätigungskolben 12
·»■> und 13 axial verschieblich geführt. Die den Kolben 12
bzw. 13 zugeordneten Druckkammern 14 bzw. 15 werden über separate Kanäle 16 bzw. 17 von in der
Zeichnung nicht dargestellten, wahlweise schaltbaren Druckmittelantrieben beaufschlagt. Ein durch Siche-
v> rungsstifte 18 axial im zylindrischen Gehäuse 10
festgelegter Kolben 19 begrenzt einseitig die dem Kolben 13 zugeordnet? Zylinderkammer 15. Alle
Kolbe" .12, 13 und 19 sowie der Abschlußdeckel 11 sind
durch nichtbezeichnete O-Ringe zur Zylinderwand
">■"> abgedichtet.
Die Axialbewegung des rückwärtigen Kolbens 12
wird bei dem dargsstellten Ausführungsbeispiel translatorisch auf ein Abdruckbauteil 20 übertragen, das über
eine Abdrückklaue «20 von oben auf den Ventilfedertel-Mi
ler 4 wirkt. Zur Übertragung der Kolbenbewcgung auf das Abdrückbauleil 20 dienen eine durch den Kolben 12
beaufschlagbare, quer zur Zylinderachse verlaufende und axial verschicbliche Hubbrücke 21. die in achsparallelen
Schulzen 22 im Gehäuse 10 geführt ist. zwei mit den Luden der Hubbrücke 21 verbundene, achsparullcl
im (ichäuse 10 verschieblich gelagerte Stoßstangen 2J
und eiri an den aus dem Gehäuse IO vorstehenden freien
linden der Stoßstangen 23 befestigter RineflanHli 24.
An der Unterseite des Ringflanschs 24 ist in dem
dargestellten Ausführungsbeispiel das Abdrückbauteil 20 verschraubt. Mit Hilfe der Verschraubung kann auch
die Höhenlage des Abdrückbauteils gegebenenfalls zusammen mit derjenigen des Ringflanschs 24 gegenüber den Stoßstangen 23 verstellt werden. Außerdem ist
im Anschlußabschnitt des Abdrückbauteils ein Langloch 40 ausgebildet, mit dessen Hilfe der Abstand der
AbdrUckklaue 120 von der Geräteachse 41 verstellt und
dem seitlichen Abstand zwischen der Ventilachsc und der Einspannstelle der Greifervorrichtung 30 angepaßt
werden kann.
Von dem vorderen Kolben 13 wird die Greifervorrichtung 30 betätigt, die aus zwei in der der Schnittebene
gemäß F i g. 1 entsprechenden Axialebene schwenkbar gelagerten doppelarmigen Hebeln besteht. Die beiden
doppelarmigen Hebel 30 sind an zwei Ankerschienen 31
gelagert, die parallel 7iir 7y!mHprach.S? !Π ?!ΠΡΓ
rechtwinklig zu den beiden Stoßstangen 23 verlaufenden Axialebene angeordnet und an dem zylindrischen
Gehäuse 10 befestigt sind. Die Schwenklager für die Greiferarme 30 sind an radialen Lagerzapfen 32
ausgebildet, die mit den freien Enden der Ankerschienen 31 verbunden sind. Die beiden Ankerschienen 31 sind
etwa in der Mitte zwischen ihren Austrittsstellen aus dem Gehäuse 10 und den die Lagerzapfen 32 tragenden
freien Enden durch einen als Schraubbolzen ausgebildeten Quersteg 33 miteinander verbunden. Der Quersteg
33 durchgreift radiale öffnungen in beiden Greiferarmen 30 und führt die beiden Greiferarme dadurch in der
durch die Schwenklagerpunkte bestimmten axialen Schwenkebene. Die Greiferbacken 34 werden durch
Hartmetallplatten gebildet, die im Betrieb geringe Verschleißerscheinungen haben.
Zwischen die den Greiferbacken 34 entgegengesetzten Enden der doppelarmigen Greiferhebel greift ein
Spreizkeil 35 ein, der mit dem vorderen Betätigungskolben 13 verbunden ist. Wenn der Betätigungskolben 13
durch Beaufschlagung der ihm zugeordneten Druckkammer 15 axial nach unten vorgeschoben wird, drückt
der Spreizkeil 35 die Gegenarme der doppelarmigen Greiferhebel 30 radial auseinander und schließt dadurch
die Greiferbacken 34 auf einem geeigneten Ankerelement, das in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
durch einen in den Zylinderkopf eingeschraubten, nach oben vorstehenden Schraubbolzen 42 gebildet ist. Eine
zwischen dem Quersteg 33 und dem der Greifervorrichtung zugeordneten Betätigungskolben 13 bzw. dem
Spreizkeil 35 wirksame, axial angeordnete Schraubenfeder 36 belastet den Kolben 13 entgegen der
Betätigungsrichtung und versucht letzteren in das hohlzylindrische Gehäuse tO zurückzudrängen.
In F i g. 2 sind gestrichelt Abdrückdaumen 20' gezeigt,
die neben dem Abdrückbauteil 20 in symmetrischer Anordnung um die Geräteachse 41 entsprechend dem
Vorschlag des Hauptpatents vorgesehen sein können.
Auf der dem Abdrückbauteil 20 gegenüberliegenden Seite der Greifervorrichtung 30 ist eine längenverstellbare Stütze 44 angebracht Letztere besteht aus einem
über ein Schwenklager 45 mit dem Gehäuse verbundenen Schraiibbolzcn und einer auf dessen freies {!rule
aufgeschraubten Hülse 46. Die Hülse 46 ist am unteren Ende durch einen Fußteil 47 abgeschlossen, dessen
Unterseite eine Widerlager- und Abstützfläche 48 für
die Stütze 44 bildet.
Die Funktion der beschriebenen Ventilfederspannvorrichtung ergibt sich deutlich durch Vergleich der
beiden Betriebsstellungen gemäß den Fig. I und 2. In
beiden Figuren sind die Greiferbacken 34 der Greifervorrichtung 30 auf dem freien oberen Ende des
Ankerelements 42 festgespannt. In dieser Stellung steht die den Kolben 13 beaufschlagende Zylinderkammer 15
unter Druck. Die auf dem motorfesten Ankerelement 42 geschlossenen Greiferbacken 34 legen das zylindrische
Gehäuse 10 axial am Zylinderkopf fest, so daß bei Beaufschlagung der hinteren Zylinderkammer 14 die
Abdrückklaue 120 des Abdrückbauteils 20 über den
den Ringflansch 24 unter Niederdrücken des Ventilfedertellers 4 entgegen der Kraft der Feder 3 axial
verschoben wird. Die Schubbewegung des Kolbens 12 und der ihm zugeordneten Übertragungselemente ist
durch die Länge der beiden Schlitze 22 im Gehäuse 10 begrenzt. In der in F i g. 2 dargestellten Wirkstellung des
Abdrückelements 20 ist der die Befestigungskeile 6 aufnehmende Abschnitt des Ventilschafts 2 zu Demontage- b~w. Montagezwecken zugänglich.
Die schwenkbare Stütze 44 dient beim Niederdrücken des Ventiltellers 4 durch das seitlich versetzt angeordnete Abdrückteil 20 als Widerlager i<nd verhindert, daß das
Gehäuse aufgrund der Gegenkraft der Feder 3 um den an der Einspannstelle des Ankerelements 42 zwischen
den Greiferbacken 34 gebildeten Schwenkpunkt zur Seite abkippt. Die Höhenverstellbarkeit des im dargestellten Ausführungsbeispiel als Stütze ausgebildeten
Widerlagerbauteils 44 ist zur Anpassung an unterschiedliche Motorausführungen zweckmäßig, unter Umständen sogar notwendig.
Wie insbesondere aus Fig.2 leicht zu erkennen ist.
kann diese Ventilfederspannvorrichtung selbst bei Ventilausführungen mit kurzen Ventilschäften problemlos angesetzt werden, so beispielsweise am vorstehenden Ende eines Schwinghebel-Lagerzapfens. Eines
Hintergreifens des Zylinderkopfs bedarf es dabei nicht. Anstelle der Ausbildung des Widerlagerbauteils 44 als
Stütze ist auch dessen Ausbildung als Zuganker möglich, wobei das Widerlagerbauteil jedoch auf der anderen
Seite, also auf der Seite des Abdrückbauteils 20 am Gehäuse 10 anzulenken ist Bei der Ausbildung als
Zuganker ist das freie Ende mit einem hakenför jigen Ansatz zu versehen, der beispielsweise an einer
Nockenwelle hintergriffig angesetzt werden kann, um die Kippkräfte beim Niederdrücken der Ventilfeder 3
aufzunehmen.
Nach Entfernen der Keile 6 und Belüftung der hinteren Zylinderkammer 14 drängt die Ventilfeder 3
alle bei der Abdrückbewegung beteiligten Elemente in die in F i g. 1 dargestellte Lage zurück, so daß eine
zusätzliche Rückstellfeder bei der beschriebenen Vorrichtung überflüssig ist
Claims (9)
1. Ventilfederspannvorrichtung für Verbrennungsmaschinen mit einer Greifervorrichtung, die radial
schließbare Greiferarme aufweist, und einer kraftbetätigten Abdrückvorrichtung, die mit mindestens
einem Abdrückbauteil versehen ist der auf der Oberseite eines VentilfederteUers ansetzbar und
axial zum Ventilschaft sowie relativ zur geschlossenen Greifervorrichtung verschiebbar ist, wobei der
Ventilfederteller entgegen der Federvorspannung soweit verschoben wird, daß der die Befestigungsteile aufnehmende Abschnitt des Ventilschaftes zu
Demontage- oder Montagezwecken zugänglich ist nach Patent 2631746, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifervorrichtung (30 ... 35)
derart seitlich versetzt vom Abdrückbauteil (20,120) mit dessen Halterung (10,12, 21 bis 24) verbunden
ist daß sie auf einem vom Ventilschaft (2) seitlich beabstandc'en, am Motor befestigten vorspringenden Teil (42? schließbar ist und daß ein Widerlagerbauteil (44, 46) mit einer sowohl von dem
Abdrückbauteil (20,120) als auch von der Angriffsstelle der Greifervorrichtung (30 bis 35) seitlich
beabstandeten Widerlagerfläche (48) an einem stationären Teil (5) der Ventilfederspannvorrichtung
(1) angebracht ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Abdrückbauteil
(20, 120) und die Greifervorrichtung (30 bis 35) an jo einem gemeinsamen Kopf (10) gehaltert und von
getrennt schaltbaren Druckmittelantrieben (12, 14,
16 und 13, 15, 17) betätigbar sind und daß das
Abdrückbauteil (20, 120} an einem die Greiferarme (30) außen umschließenden, stcJstangenbetätigten η
Ringflansch (24) lösbar befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (40) zum Höhenverstellen und seitlichen Verschieben mindestens eines
Abdrückbauteils (20, 120) gegenüber dessen Halterung (10, 12, 21 bis 24) bzw. bezüglich der
Greifervorrichtung (30) vorgesehen sind
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlagerbauteil
(44) an der Ventilfederspannvorrichtung (1) schwenkbar angebracht ist und daß der Abstand
zwischen der wirksamen Widerlagerfläche (48) und der Befestigungsslelle (45) des Widerlagerbauteils
(44) an der Ventilfederspannvorrichtung (1) änderbar ist. Vi
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Abdrückbauteil (20,120) und das Widerlagerbauteil (44)
auf entgegengesetzten Seiten der Achse (41) der Greifervorrichtung (30 ... 35) angeordnet sind und
das Widerlagerbauteil als Stütze (44) ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Abdrückbauteil (20,120) und das Widcrlagcrbautcil auf
derselben Seite der Greifervorrichtung (30 bis 35) ><"
ängeördnef sind und das Widcrl,tgcrbaiiieil als
hinlergriffige Zugstange ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprlirhe I bis h,
dadurch gekennzeichnet, dall dir (,reiferanne
jeweils als doppclarmige \ |rhr| f 10) ausgebildet sind, ··'·
daß /.wischen die HelHliguripviid'1!! Ί'τ dnppelarniigcn
Greifcrhcbel (10) ein Sp'-i/knl (! >) zum
radialen Schließen der Ans'r iff·.' Φ-η (14) einfiihrbar
ist, daß die beiden Greifernebel an zwei aus der
vorderen Stirnseite des Gehäuses (10) parallel zur Gehäuseachse (41) vorstehenden Ankerschienen
(31) gelagert sind, daß die Schwenklager der beiden Greiferhebel an den freien Enden der beiden
Ankerschienen abgestützt sind und daß ein die beiden Ankerschienen (31) im Bereich zwischen
deren Befestigungsstellen am Gehäuse und den Lagerstellen von einem Quersteg (33) miteinander
fest verbunden sind, der die beiden Greiferhebel (30) durchsetzt und in einer Ebene mit den beiden
Ankerschienen hält
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die wirksamen Greiferbacken (34) aus Hartmetall bestehen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der am Motor
befestigte und vorspringende Teil (42) ein Schwinghebel-Lagerbolzen oder ein Gewindebolzen ist
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19782818613 DE2818613C3 (de) | 1978-04-27 | 1978-04-27 | Ventilfederspannvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen |
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Publications (3)
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| DE2818613A1 DE2818613A1 (de) | 1979-10-31 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3138147C1 (de) * | 1981-09-25 | 1983-03-31 | Adolf 4300 Essen Güntner | Kraftbetriebene Ventilfederspannvorrichtung, insbesondere für Verbrennungskraftmaschinen |
Families Citing this family (2)
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| CN105465355B (zh) * | 2014-09-03 | 2018-03-06 | 上海汽车集团股份有限公司 | 双离合变速器及其液压控制系统 |
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| DE2631746C2 (de) * | 1976-07-15 | 1978-06-22 | Adolf 4300 Essen Guentner | Ventilfederspannvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen |
-
1978
- 1978-04-27 DE DE19782818613 patent/DE2818613C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3138147C1 (de) * | 1981-09-25 | 1983-03-31 | Adolf 4300 Essen Güntner | Kraftbetriebene Ventilfederspannvorrichtung, insbesondere für Verbrennungskraftmaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2818613C3 (de) | 1981-03-12 |
| DE2818613A1 (de) | 1979-10-31 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |