DE28158C - Feuersicherer Bühnen-Verschlufs - Google Patents

Feuersicherer Bühnen-Verschlufs

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Publication number
DE28158C
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DE
Germany
Prior art keywords
fire
rollers
hood
curtain
stage lock
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Active
Application number
DENDAT28158D
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English (en)
Original Assignee
R. kiderlen JR. in Dresden, Holbeinstrafse 73, part. rechts
Publication of DE28158C publication Critical patent/DE28158C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/16Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
ROBERT KIDERLEN JR.™ DRESDEN. Feuersicherer Bühnen-Verschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. September 1883 ab.
Die Zeichnung zeigt einen Theater - Schutzvorhang in Vorderansicht, im Durchschnitt und im Detail. Der Vorhang, aus Wellblech construirt und gehörig versteift, besteht aus zwei Theilen d und e, die auf zwei gegen einander geneigten schiefen Ebenen ab und bc, Fig. i, herabgehen. Die Theile d und e sind derart auf Rollen ff (s. auch Fig. 2 und 5) gesetzt, dafs sie sich, der eigenen Schwere folgend, gegen einander in Bewegung setzen, sobald sie sich selbst überlassen werden; sie stofsen dann in der Mitte der Bühnenöffnung zusammen. Durch zwei Winden g g, Fig. 1, werden sie mittelst Seile die schiefe Ebene hinaufgezogen, womit der Bühnenraum geöffnet ist. In dieser Stellung werden sie durch Haken h festgehalten, welche sich hinter der Mauer ti festlegen (s. auch Fig. 3). Unter dem Haken h befindet sich eine Spiralfeder k, Fig. 3 und 7, welche, angezogen, den Haken h auszulösen strebt. Damit dies im geeigneten Moment vor sich geht, ist eine in der horizontalen Ebene verschiebbare Platte / und ein senkrecht geführter Bolzen /' (s. Fig. 3 und 7) zwischen die Spirale k und den Haken h eingeschaltet. Wird diese Platte / in irgend einer Weise, z. B. durch einen im Moment der Feuersgefahr angeregten Elektromagnet, fortgezogen, so wird durch ihr Ausweichen die Feder frei, der Bolzen /' trifft, von der Feder k getrieben, nun auf den Haken h auf und hebt ihn aus. Die auslösende Bewegung der Platte / kann aber auch mittelst einer am Ringe /'" befestigten Schnur, nach Art eines Klingelzuges, sowohl von der Bühne aus als auch von jeder beliebigen anderen Stelle innerhalb und aufserhalb des Theaters bewirkt werden.
An ihren oberen Kanten tragen die Theile des Vorhanges wiederum Rollen m m, Fig. 1 und 4. Sie sind verschieden in ihren Durchmessern und so angeordnet, dafs sie eine schiefe Ebene bilden. Auf den Rollen m ruht eine Haube Q mit offenem Boden und seitlichen Oeffnungen q q, Fig. 1 und 4. Bevor sich die beiden Theile des Vorhanges gegen einander in Bewegung setzen, befindet sich die bewegliche Haube Q in ihrer tiefsten Lage, denn sie ruht mit ihren beiden äufsersten Enden ihrer unteren Kanten auf den kleinsten Rollen m des Vorhanges. Setzen sich die beiden Theile des Vorhanges in Bewegung, so nähern sich diese Rollen vom kleinsten Durchmesser einander und lassen Rollen von immer gröfserem Durchmesser an ihre Stelle treten. Die Rollen wirken auf diese Weise wie ein Keil und heben die Haube empor. Bei geschlossenem Vorhang hat die Haube ihre höchste Lage inne. Die Oeffnungen q q, Fig. ι und 4, sind dabei über die die Haube umgebende Zarge r, Fig. 1, gelangt, sind dadurch frei geworden und haben nun einen Abzug für die Rauchgase geschaffen. Wird der Vorhang wieder aufgezogen, so sinkt die Haube Q wieder in die Zarge r zurück (s. Fig. 4). Die Oeffnungen kommen unter den oberen Rand der Zarge r und werden dadurch geschlossen gehalten. Der Vorhang ist mit einem Mauerwerk umgeben, sb dafs der umschlossene Raum
bei emporgehobener Haube als Schlot dient
(s. Fig. 2 und 6).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Unterstützung der beiden Hälften des
    Bühnenverschlusses auf den geneigten Schienen ab und bc vermittelst der Rollen//, welche
    nach Auslösung der Hemm vorrichtung selbstthätig hinabrollen, in Verbindung mit den am oberen Theile des Verschlusses angebrachten Rollen m von verschiedenen Durchmessern, welche beim Schliefsen der Bühne die mit den Oeffnungen q q versehene Haube Q selbsttätig heben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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