DE2812709C2 - Vorrichtung zur Gewinnung von Zellmaterialien aus Körperhöhlen - Google Patents

Vorrichtung zur Gewinnung von Zellmaterialien aus Körperhöhlen

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Gewinnung von Zellmaterialien aus Körperhöhlen, bestehend aus einem ausdehnbaren Ballon, der mit einem Hohlzylinder verbunden ist, durch den sich zur Aufblähung des Ballons ein Fluidmittel pumpen läßt. Insbesondere betrifft sie ein Instrument, mit dem Zellmaterial aus dem Endometrium entnommen werden kann.
Die Untersuchung des Endometriums spielt in der Diagnostik prämaligner und maligner Gewebeveränderungen eine entscheidende Rolle. Sie ist aber auch angezeigt für die Verlaufskontrolle therapeutischer Maßnahmen und für die Funktionsdiagnostik des Endometriums, welche die Beurteilung hormonell bedingter Einflüsse bzw. schwangerschaftsbedingter Veränderungen einschließt.
Die Untersuchung von Einzelzellen ist für die klinische Diagnostik, insbesondere bei der Früherkennung von Krebskrankheiten sehr bedeutsam. Sie beruht auf dem Prinzip der Exfolitativzytologie, nämlich der Untersuchung spontan aus dem Krebsgewebe abgeschilferter oder durch einfach zur Abschilferung zu bringender Tumorzellen. Diese Zellen müssen gut beurteilbar und von normalen Zellen eindeutig unterscheidbar sein.
Die Probleme der Zelldiagnostik am Endometrium liegen z. B. darin, daß hormonell gesteuerte proüferisrende Prozesse zelluläre Veränderungen im Endometrium provozieren können, die den Nachweis eventuell
ίο vorhandener atypischer Zellen erschweren. Hinzu kommt die schlechte Gewinnbarkeit endometrialer Zellen, die im wesentlichen nur durch eine verbesserte Probenentnahme vermieden werden kann.
Zellmaterial aus dem Endometrium wird im allgemeinen durch Ausschabung gewonnen. Für die Beurteilung funktioneller Schleimhautbildner genügt die Gewinnung eines Gewebestreifens. Diese Methoden stellen einen operativen Eingriff dar. Es wurden aber auch zahlreiche andere Methoden für die Zellgewinnung entwickelt, die nicht unter Narkose durchgeführt werden müssen. Alle diese Entnahmeverfahren und -instrumente erfordern jedoch eine geschickte Handhabung und sind mit Nachteilen belastet, die im wesentlichen mit ihrer Funktionsweise zusammenhän-
gen.
Bei den bekannten Aspirations- und Spülmethoden ist die Ergiebigkeit des ausgespülten bzw. aspirierten Materials abhängig von dem Abschilfcrungsgrad des Endometriums. Es können dabei nur Zellen gewonnen werden, die in lockeren bzw. losen Verbänden auf der Oberfläche des Endometriums liegen. Die Wirkung des Spüldrucks auf das Gewebe ist im Lumen des Uterus ungleichmäßig verteilt und nicht kontrollierbar. Ferner kann die Entnahme nicht aus allen Regionen erfolgen und die so gewonnenen Zellen besitzen im allgemeinen einen schlechten Erhaltungsgrad.
Auch das Abstreichen mit bürstenähnlichen Instrumenten bringt keine wesentlichen Vorteile, da diese Vorrichtungen in der Wirkung auf die Uterus-Schleimhaut ebenfalls nicht steuerbar sind und die Zellausbeute und die Ausschaltung einer Verletzung von der Geschicklichkeit des Anwenders abhängt. Die Wiedergewinnung der Zellen ist ferner schwierig, da Schleimhautfetzen in den Borsten der Vorrichtung hängenbleiben. Andere Abstreichkanülen wirken auf das Endometrium sehr aggressiv, so daß Läsionen und Blutungen entstehen können. Auch diese Instrumente erlauben keine steuerbare Anwendung und garantieren keine· repräsentative Zellentnahme.
Aus der DE-OS 27 13 212 ist eine Vorrichtung zur Gewinnung von Zellmaterial aus der Speiseröhre bekannt, bei der auf ein unten abgeschlossenes, flexibles Rohr eine ausdehnbare Hülse so angebracht wird, daß sie um das Rohr eine Art Manschette bildet. Die Hülse kann lediglich in seitlicher Richtung aufgeblasen werden. Dieses Gerät ist daher zur Zellgewinnung aus dem Endometrium, bei dem auch die der Einführungsrichtung gegenüberliegende Fläche untersucht werden muß, ungeeignet. Bei dem bekannten Gerät wird durch Entspannung bzw. Verkleinerung der Hülse die Herausnahme erleichtert. Dem Verlust des gewonnenen Zellmaterials wird dadurch entgegengewirkt, daß die Einführung und die Herausnahme des Rohres mit der Hülse durch eine am weiten Ende offene Kanüle hindurch erfolgt. Mit diesen Maßnahmen kann jedoch Zellverschleppung und -verlust nicht verhindert werden, da die Cervikalkanalwand beim Hinausnehmen des Rohres auch bei entspannter Hülse mit dieser in engem
Kontakt stehen würde.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist nun die Schaffung einer Vorrichtung, mit der bei einfacher Handhabung genügend gut erhaltenes und damit repräsentatives Zellmaterial gewonnen werden kann, s ohne daß die Möglichkeit einer Verletzung des Gewebes besteht Insbesondere sollte -nit der Vorrichtung eine von dem Endometrium bis in die Tubenwinkel reichende Zellgewinnung durchführbar sein.
Es hat sich nun gezeigt, daß sich diese Aufgabe mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art lösen läßt, bei wn'cher der Ballon mit der Öffnung des Hohlzylinders umlaufend verbunden ist und sich in diesen Hohlzylinder einziehen läßt und der Hohlzylinder als Einführungselsment ausgebildet ist und zur r« Manipulation, d. h. zum Ausstülpen und Einstülpen des Ballons sowie zur Unterstützung der Zellablösung, ein durch den Hohlzylinder hindurchgeführter und mit dem Inneren des Ballons verbundener Zugstab vorgesehen ist Die erfindungsgemäße Vorrichlung arbeitet nach :·> dem Prinzip eines Abklatsch- bzw. Abreibtverfahrens. Nach einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung ist der Hohlzylinder an seinem Einführungsende verjüngt, um eine einfache und schmerzfreie Einführung zu ermöglichen.
Die Zellen werden an der Oberfläche des Ballons, z. B. aus Naturkautschuk oder aus einem thermoplastischen Elastomeren, gesammelt Die Zellausbeute kann wesentlich erhöht werden, wenn der Ballon an seiner Oberfläche angerauht ist Er wird mittels eines geeigneten Gases oder einer geeigneten Flüssigkeit von außen beschickt, so daß er aus dem Hohlzylind^r ausstülpen und sich den Innenwandungen des Organs lückenlos anlegen kann.
Der Zugstab dient insbesondere zum Einziehen des ausgestülpten Ballons in sich selbst und in den Hohlzylinder hinein. Dadurch wird verhindert, daß das gewonnene Zellmaterial beim Herausholen der Vorrichtung abgestreift und Fremdmaterialien eingeschleppt werden. Der Zugstab ist mit dem oberen Pol auf der Innenseite des Ballons verbunden. Die Verbindung kann über einen am oberen Teil des Zugstabs anbringbaren Faden, der mit seinem Ende an der inneren Oberfläche des Ballons befestigt ist, erfolgen.
Ist der Zugstab innen hohl ausgebildet, so kann das Gas oder die Flüssigkeit an dem unteren Ende des Zugstabs eingeleitet werden. In diesem Fall ist der Zwischenraum zwischen dem Führungsrohr jnd dem Zugstab am oberen Teil des Führungsrohres abgedichtet.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung gehen aus der folgenden Schilderung weiterer Details sowie aus den beigefügten Abbildungen hervor.
Es zeigt zeigt in schematischer Vereinfachung F i g. 1 ein Prinzipbild zur Erläuterung der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
F i g. 2 eine Ausführungsform, bei der zur Ausdehnung des Ballons das Fluidmittel durch den Hohlzylinder eingeleitet wird;
F i g. 3a im Längsschnitt die Einführungsspitze und Fig. 3b die Ausgestaltung des Endes des Hohlzylinders, wobei der Zugstab hohl ausgebildet ist.
Aus Fig. 1 geht hervor, daß der Ballon 1 mit der öffnung des Hohlzylinders 2 umlaufend kraftschlüssig und flüssigkeits- bzw. luftdicht verbunden ist. Die Verbindung kann gleichzeitig so ausgebildet sein, daß eine Entfernung des Ballons 1 vom Hohlzylinder 2 nach der Verwendung möglich ist Zur Einziehung des Ballons 1 in den Hohlzyünder 2 ist ein Zugstab 3 vorgesehen, der an der Innenseite des Ballons 1, möglichst an dessen oberem Pol, zentral befestigt ist Bei Einführung von Gas bzw. einer geeigneten Flüssigkeit durch den Stutzen 4 kann der Ballon 1 nach der Einführung in das Organ herausgestülpt werden und paßt sich an die jeweilige Form des Untersuchungsortes an. Zur Verhinderung des Entweichens von Gas bzw. Flüssigkeit ist der Hohlzylinder 2 unten abgedichtet Durch ein geeignetes Ventil an dem Stutzen 4 bzw. durch Aufsetzen einer Injektionsspritze kann das Volumen des eingeführten Gases oder der Flüssigkeit und somit der Umfang des Ballons verkleinert oder vergrößert werden, wodurch die Zellgewinnung von den Wandungen des Organs erleichtert wird.
In F i g. 2 wird eine vorteilhafte Ausführungsform schematisch wiedergegeben. In dem Hohlzylinder 2 wird ein Zugstab 3 beweglich angebracht. Am oberen Teil ist der Zugstab 3 mit dem Ballon 1 mittels eines Fadens 5 verbunden. Eine direkte Verbindung des Zugstabs 3 mit dem Ballon 1 ist ebenfalls möglich. Die Verwendung eines kurzen Fadens verhindert jedoch, daß der Zugstab 3 im ausgedehnten Zustand des Ballons 1 die Wandung des zu untersuchenden Organs verletzen kann.
Der Ballon 1 befindet sich vor der Einführung der Vorrichtung in dem etwas verjüngten Teil 6 des Hohlzylinders 2. Der Anschlag 7 kann die Einführungstiefe der Vorrichtung begrenzen; er kann beliebig einstellbar angebracht werden. Nach der Einführung der Vorrichtung in die Körperhöhle durch Schieben des Bedienungselementes 8 wird der Zugstab 3 und damit auch der Ballon 1 aus dem Hohlzylinder 2 herausgedrückt. Die Flüssigkeit bzw. das Gas wird ebenfalls über den Stutzen 4 durch den Zwischenraum zwischen dem Hohlzylinder 2 und dem Zugstab 3 eingeleitet. Eine am unteren Teil des Hohlzylinders 2 angebrachte Dichtung 9 verhindert, daß das Gas bzw. die Flüssigkeit entweicht. Der ausgedehnte Ballon 1 nimmt die Form des Organs an bzw. liegt an dessen Innenwandungen lückenlos an. Durch Drehen des Instrumentes, gleichzeitiges Verändern des Volumens des Ballons t sowie durch Hin- und Herschieben des Zugstabs 3 können zusätzliche reibende Bewegungen der Oberfläche des Ballons 1 an der Schleimhaut erzeugt werden, wodurch die Zellausbeute wesentlich erhöht wird.
Der Zugstab 3 kann auch innen hohl ausgebildet sein. Diese Ausführungsart ist in F i g. 3a und b dargestellt. In diesem Fall dient der Zugstab 3 gleichzeitig zur Einleitung des Mittels zur Dehnung des Ballons 1. An dem oberen Teil des Zugstabs 3 werden eine oder mehrere Austrittsöffnungen 10 vorgesehen (Fig.3a). Das Ende des Zugstabs 3 ist zweckmäßigerweise in Form einer Injektionsspritze 11 ausgebildet (Fig.3b). Zur Verhinderung des Entweichens von Gas bzw. Flüssigkeit ist ein Dichtungsring 9 vorgesehen, der in den Zwischenraum zwischen dem Hohlzylinder 2 und dem Zugstab 3 angebracht ist.
Der aus dem Hohlzylinder 2 herausragende Teil des Zugstabs 3 kann mit Markierungen versehen sein, die eine Ablesung der Einführungstiefe der Vorrichtung ermöglichen.
Die Wiedergewinnung des gewonnenen Zellmaterials aus den Wandungen des Ballons 1 kann auf verschiedene Weise erfolgen. Nachdem der Ballon 1 wieder entfaltet bzw. aufgeblasen ist, können die Zellen
entweder über eine Kontakt- oder Abklatschvorrichtung direkt auf den Objektträger übertragen werden, wodurch eine Zuordnung des Zellmaterials zur Entnahmeregion ermöglicht wird. Man kann aber auch die gesamte Ballonoberfläche mittels einer Lösung, z. B. einer alkoholischen Fixierlösung, abspulen und das gesamte Zellmaterial durch Zentrifugieren gewinnen.
Die Vorrichtung eignet sich insbesondere zur Zellentnahme von Körperhöhlen, die von außen zugänglich sind. Mit Hilfe der Vorrichtung können auch therapeutische Maßnahmen, z. B. eine Blutstillung in Hohlorganen, eingeleitet werden. Durch Ausdehnung des Ballons 1 mittels einer Flüssigkeit, z. B. einer physiologischen Lösung, wird eine erhebliche Dehnung des Ballonkörpers erzielt, wobei offene Blutgefäße an den Wandungen des Hohlorgans komprimiert und die Blutung zum Stehen gebracht werden kann.
Es ist ebenfalls möglich, die Ausdehnung des Ballons 1 durch Röntgenkontrastmittel zu erzielen, um den Sitz der Vorrichtung röntgenologisch überprüfen oder um wichtige Aufschlüsse über den inneren Aufbau des Organs erhalten zu können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Gewinnung von Zellmaterialien aus Körperhöhlen, bestehend aus einem ausdehnbaren Baiion, der mit einem Hohlzylinder verbanden ist, durch den sich zur Aufblähung des Ballons ein Fluidmittel pumpen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballon (1) mit der Öffnung des Hohlzylinders (2, 6) umlaufend verbunden ist und sich in diesen Hohlzylinder (2, 6) einziehen läßt und daß der Hohlzylinder (2, 6) als Einführungselement ausgebildet ist und daß zur Manipulation, d. h. zum Ausstülpen und fcinstülpen des Ballons (1) sowie zur Unterstützung der Zellablösung, ein durch den Hohlzylinder (2, 6) hindurchgeführter und mit dem Inneren des Ballons
(1) verbundener Zugstab (3) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder (2) an seinem Einführungsende verjüngt isL
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballon (1) an seiner Oberfläche angerauht ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Teil des Hohlzylinders (2) ein Stutzen (4) vorgesehen ist, an dem eine zur Einleitung des Fluidmittels dienende Vorrichtung, z. B. eine Injektionsspritze (11), befestigbar ist und daß der Hohlzylinder (2) am unteren Teil abgedichtet (9) ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugstab (3) innen hohl ausgebildet ist und mindestens eine Öffnung (10) am oberen Ende aufweist, und daß an seinem unteren Ende eine zur Einleitung des Fluidmittels dienende Vorrichtung (11) befestigbar ist, und daß der Zwischenraum zwischen dem Hohlzylinder (2) und dem Zugstab (3) am oberen Teil des Hohlzylinders
(2) abgedichtet (9) ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugstab (3) mit der inneren Oberfläche des Ballons (1) durch einen am oberen Teil des Zugstabs befestigten Faden (5) verbunden ist.
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