DE281165C - - Google Patents

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DE281165C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/12Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/29Feeding of belted ammunition
    • F41A9/32Reciprocating-slide-type belt transporters
    • F41A9/33Reciprocating-slide-type belt transporters with cartridge stripping means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 281165 -KLASSE 72 h. GRUPPE
Gleitschloß für Maschinengewehre. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gleitschloß, insbesondere für Schultermaschinengewehre, mit dem ein zwangläufig geführter Schwinghebel verbunden ist, der mit seinem beim Öffnen des Verschlusses niederschwingenden Ende die von dem zurückgleitenden Schloß aus dem Patronenzuführer gezogene Patrone in einer Führung des Schlosses bis in die Richtung des Laufes hinabschiebt, wobei
ίο die abwärts bewegte Patrone beim Auftreffen auf die vom Schloß aus dem Lauf gezogene leere Patronenhülse diese vor sich herschiebt und dadurch zwecks Freigabe auslöst.
Bei dieser bekannten Vorrichtung ist es nicht möglich, nach Beendigung der Patronenzufuhr auch die letzte aus dem Lauf gezogene Patronenhülse durch die Einwirkung des Schwinghebels aus dem Gewehr zu entfernen. Hierzu war die Anordnung eines besonderen Handhebels im'Gewehrkasten erforderlich.
Der Erfindung gemäß wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß mit dem Schloß ein Ausstoßschieber verbunden ist, der, solange die Patronenzufuhr andauert, durch die jeweils aus dem Patronenzuführer gezogene Patrone in zurückgedrängter Lage im Schloß gehalten wird, nach beendeter Patronenzufuhr aber in die Bahn des Schwinghebels vortritt, von diesem alsdann erfaßt und abwärts bewegt wird, um durch ihn auch die letzte aus dem Lauf gezogene Patronenhülse auszulösen und auszuwerfen. Beim Hochschwingen nimmt der Schwinghebel den Ausstoßschieber wieder in die obere Endstellung mit zurück.
Auf den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht und Fig. 2 einen Längsschnitt eines mit dem neuen Schloß "ausgerüsteten Schultermaschinengewehres; das Schloß mit ungespanntem Schlagbolzen befindet sich in Schließstellung. Fig. 3 stellt in größerem Maßstabe eine Seitenansicht des Schlosses mit gespanntem Schlagbolzen in Schließstellung vor Abgabe eines Schusses und Fig. 4 eine solche in geöffneter Stellung nach Abgabe eines Schusses dar. Fig. 5 ist eine obere Ansicht des Schlosses nach Fig. 3. Fig. 6 und 7 sind vordere Endansichten des in Fig. 3 bzw. 4 gezeigten Schlosses. Fig. 8 ist eine obere und Fig. 9 eine hintere Ansicht der Patronenzufübrvorrichtung.
Das neue Schloß α des mit Schulterkolben j versehenen Maschinengewehres besteht aus einem kastenartigen Gehäuse und ist in zweckmäßiger Weise verschiebbar zwischen den Schlittenwänden b und in dem. Kasten c des Maschinengewehres gelagert und in bekannter Weise durch einen bei d angelenkten Gabelarm e mit dem Schloßfuß / verbunden. Letzterer ist mittels Bolzen g an den Schloßkurbelarm h angelenkt, der auf der Schloßkurbelwelle i sitzt, die auf ihrem rechten, aus dem Kasten c heraustretenden Ende den mit Handgriff versehenen Ladehebel k trägt. Auf der Kurbelwelle i sitzt das die Vorbringfeder m beeinflussende Kurvenstück η. Die Anordnung dieser Teile ist so gewählt, daß zur Öffnung des Abschlusses bzw. Zurückbewegung des Schlosses der Handhebel k von vorn nach hinten zurückgeschwungen werden muß, und daß beim Zurückgehen oder Öffnen des Schlosses der von dem Kurbelarm h und dem Schloß-
fuß f mit Gabelarm e gebildete Knickhebel nach oben hin einknickt (Fig. 4).
In dem Schloß α ist der unter Einwirkung der Feder 0 stehende Schlagbolzen p sowie dessen Spannhebel q gelagert, ebenso der doppelarraige, gabelförmige Abzugshebel r, dessen durch eine Feder s beeinflußter hinterer Arm vor den zurückbewegten Schlagbolzen tritt und diesen so lange gespannt hält, bis der Abzugshebel r durch den Anschlag t der Abzugsstange u umgelegt und ausgelöst wird. Das Umlegen des Spannhebels und Spannen des Schlagbolzens geschieht in bekannter Weise durch die Einknickbewegung des Gabelarmes e, gegen den sich der Spannhebel q mit seinem langen Arm stützt.
In die vordere Stirnseite des Schlosses α ist ein in senkrechter Richtung gleitbarer bügelartiger Patronenausstoßer ν eingesetzt, der sich hinten gegen ein federndes Widerlager«) und vorn gegen den Haken x1 eines am Schloß angelenkten doppelarmigen Hebels χ stützt. Der Ausstoßer ν ist mit einem Ausschnitt v1 versehen. Das hintere freie Ende des Hebeis χ führt sich zwangläufig in einer Kurvennut y, derart, daß das Vorderende des Hebels χ beim Zurückgleiten des Schlosses nach unten und beim Vorglciten des Schlosses nach oben schwingt. An dem vorderen Ende x1 des Hebels χ befindet sich ein Zapfen x2, der in den Ausschnitt v1 eingreifen kann. Seitlich am Schloßgehäuse, in Höhe des Patronenlagers 2 des Patronenzuführers 3, ist eine Kralle s angebracht, die sich beim Schließen des Schlosses über den Rand des Bodens der im Patronenzuführer liegenden Patrone schiebt und beim Öffnen die zwischen Kralle und Ausstoßer ν festgeklemmte Patrone aus dem Patronengurt 4 zieht. Zum Ausziehen der Hülse der abgefeuerten Patrone aus dem Lauf.5, der in bekannter Weise gleitend in einem rohrartigen Wassermantel 6 gelagert ist, dient die auf der Vorderfläche des Schlosses angebrachte Patronenführungsleiste 8 in Verbindung mit den beiden federnden Krallen 7. Die Leiste 8 schließt sich nach abwärts an die Kralle 2 an und erstreckt sich bis zu den beiden Krallen 7. Anstatt einer Leiste 8 können auch zwei Leisten, auf jeder Seite eine, auf der Vorderfläche des Schlosses vorgesehen sein, wodurch die Patrone nicht nur einseitig, sondern auf zwei gegenüberliegenden Seiten geführt und aus dem Lauf gezogen wird. Im Boden des Kastens c ist eine Auslaßöffnung c1 für die leeren Patronenhülsen vorgesehen.
Angenommen, der'Patronengurt sei durch den Zuführer gezogen, es liege eine Patrone in diesem, und das in die Ruhe- oder Schließstellung vorbewegte Schloß habe den Rand der im Zuführer befindlichen, sich gegen den federnd gelagerten Ausstoßer ν stützenden Patrone mit der Kralle s erfaßt (Fig. 2). Dreht man nun den Ladehebel wieder soweit als möglich nach hinten, so wird beim Zurückgehen des Schlosses diese Patrone aus dem Gurt und dem Zuführer gezogen. Beim Zurückgleiten des Schlosses wird auch das Vorderende des Hebels χ durch die Nutführung y zunächst langsam, dann schneller niedergeschwungen, wobei der Haken x1 die aus dem Zuführer gezogene Patrone zwischen Ausstoßer ν einerseits und Kralle ζ und Führungsleiste 8 andererseits bis in die Richtung der Seelenachse des Laufes und bis gegen die Stützkrallen 7 abwärts schiebt, die die Patrone in dieser Stellung sichern (Fig. 4 und 7). Beim Niederschieben der Patrone ist der federnd gelagerte Ausstoßer ν durch den Boden der Patrone so weit in das Schloßgehäuse zurückgedrückt bzw. eingeschoben, daß der Ausschnitt v1 des Ausstoßers der Bahn des Zapfens x2 entrückt ist, der Zapfen also beim Niederschwingen des Hakens x1 nicht in den Ausschnitt v1 eingreifen kann.
Bewegt sich alsdann das Schloß wieder nach vorn, so schiebt es in bekannter Weise die von ihm gehaltene Patrone in den Lauf und diesen selbst nach vorn in die Schießstellung! Während der Vorbewegung des Schlosses schwingt der Haken x1 des Hebels χ in die obere Endlage zurück. Wenn das Schloß seine Schließlage erreicht, erfaßt die Kralle s den Boden der neuen Patrone im Zuführer, die gleichzeitig den Ausstoßer in zurückgedrückter oder zurückgeschobener. Lage hält. Es liegt dann eine Patrone im Lauf, die Patrone im Zuführer ist vom Schloß erfaßt, und der Schlagbolzen ist gespannt (Fig. 3). Das Maschinengewehr ist also geladen und schußfertig und kann in bekannter Weise zur Abgäbe von Einzel- oder Dauerfeuer verwendet werden.
Nach Abgabe eines Schusses zieht das zurückgleitende Schloß die leere Patronenhülse aus dem Lauf und die neue Patrone aus dem Zuführer. Der hierbei wieder niederschwingende Haken x1 schiebt diese neue Patrone wieder abwärts bis in Höhe des Laufes, wobei sie die vor ihr befindliche leere Patronenhülse zwischen die seitlich ausweichenden no Krallen 7 hindurchdrückt und die auf diese Weise ausgelöste leere Patronenhülse durch die Öffnung c1 im Kastenboden ins Freie befördert.
Ist die Patronenzufuhi" aus dem Zuführer 11S beendet, so zieht nach Abgabe des letzten Schusses das zurückgleitende Schloß keine neue Patrone mehr aus dem Zuführer, sondern nur die letzte leere Patronenhülse aus dem Lauf. Der Ausstoßer ν ist dann nicht länger gegen seine Federlagerung in das Schloßgehäuse eingeschoben, sondern befindet sich
in seiner vorderen ausgeschobenen Endlage, so daß der beim Zurückgleiten des Schlosses wieder abwärts- schwingende Haken x1 mit seinem Zapfen x- in den Ausschnitt v1 des Ausstoßerschlittens ν eingreifen kann, um dem letzteren eine ruckweise Abwärtsbewegung zu geben. Hierbei stoßen die unteren Enden des Ausstoßers ν gegen die von den Krallen 7 getragene leere Patronenhülse und werfen sie.
indem sie sie zwischen den federnden Krallen 7 hindurchdrücken, nach unten hin durch die Auslaßöffnung c1 aus.
Bei dem darauf erfolgenden Wiedervorgleiten des Schlosses hebt der wieder-hochschwingende Zapfen λ·2 des Hebels χ den Ausstoßer ν rait hoch und bringt ihn in seine obere Endstellung zurück.
Der vor dem Schloß oberhalb des Gleitlaufes 5 angeordnete Zuführer für die Patronen besteht aus einem fiächliegenden Gehäuse 3, durch das der die Patronen enthaltende Gurt quer hindurchgeleitet ist. Die Weiterbewegung des Gurtes, um nach jedem Schuß eine neue Patrone in das Patronenlager 2 vor die Kralle ζ des Schlosses zu bringen, wird durch den Gurtschieber 9 bewirkt, der seine Querbewegung durch Vermittlung einer Gurtschieberkurbel 10, 11, 12 von dem zurückgleitenden Lauf 5 erhält. Zu diesem Zweck greift der Kurbelarm 10 mit einem Zapfen io1 in eine Aussparung 51 des Laufes ein, während der Kurbelarm 12 in eine Schlitzführung 91 des Gurtschiebers 9 hineinragt. An dem Gurtschieber 9 befindet sich , ein federnder Zubringerhebel 13, der beim Ausschub des Gurtschiebers infolge Rückgleitung des Laufes hinter eine neue Patrone greift und diese bei seinem Einschub mitnimmt und sie in die richtige Lage im Zuführer bringt. Das Aus
weichen der Patronen bzw. des Patronengurtes beim Ausschieben des Gurtschiebers wird durch geeignete Sperrhebel 14 (Fig. 1) verhindert.
Die übrige Einrichtung des Maschinengewehres und das Zusammenwirken der einzelnen Teile ist bekannt und bedarf daher keiner weiteren Erläuterung.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Gleitschloß für Maschinengewehre mit zwangläufig geführtem Schwinghebel zum Senken der aus dem Patronenzuführer gezogenen Patrone in die Richtung des Laufes, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (x) nach Beendigung der Patronenzufuhr einen in seine Bahn vortretenden Ausstoßschieber (v), der bis-' lang von der jeweilig aus dem Patronenzuführer gezogenen Patrone in zurückgedrängter Lage im Schloßgehäuse gehalten wurde, abwärts bewegt, um auch die letzte aus dem Lauf gezogene Patronenhülse auszuwerfen.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweckmäßig in Form eines Bügels gehaltene Ausstoßschieber (v) in wagerechter Richtung nach hinten federnd abgestützt ist.
3. Schloß nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (x) zum Hinabschieben der Patrone in der Führung des Schlosses mit einem hakenartigen Ansatz (λ-1) und zum Niederbewegen des Ausstoßschiebers (v) bzw. Wiederhochziehen desselben mit einem in einen Ausschnitt (v1) des letzteren eingreifenden Zapfen (x2) versehen ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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