DE2811597C2 - Maschine mit Vorrichtungen zum gleichzeitigen Formen gegebenenfalls Füllen und Versiegeln sowie Ausstanzen von aus thermoplastischer Kunststoffolie tiefgezogenen Behältern - Google Patents

Maschine mit Vorrichtungen zum gleichzeitigen Formen gegebenenfalls Füllen und Versiegeln sowie Ausstanzen von aus thermoplastischer Kunststoffolie tiefgezogenen Behältern

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DE2811597C2 DE19782811597 DE2811597A DE2811597C2 DE 2811597 C2 DE2811597 C2 DE 2811597C2 DE 19782811597 DE19782811597 DE 19782811597 DE 2811597 A DE2811597 A DE 2811597A DE 2811597 C2 DE2811597 C2 DE 2811597C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine mit Vorrichtungen zum gleichzeitigen Formen, gegebenenfalls Füllen und Versiegeln sowie Ausstanzen von aus thermoplastischer Kunststoffolie tiefgezogenen Behältern, die in mindestens 2 versetzten Reihen in der Kunststoffolie angeordnet sind.
Aus der deutschen Auslegeschrift 20 00 618 ist eine Maschine der eingangs genannten Art bekanntgeworden, bei der aus der thermoplastischen Kunststoffolie Einzclbchälter erzeugt und gegebenenfalls nach Füllen und Versiegeln ausgestanzt werden. Das Ausstanzen der Behälter soll unter minimalstem Materialabfall der Kunststoffolie erfolgen. Zu diesem Zweck sind in Längserstreckung der Kunststoffolie hintereinander liegende Werkzeugreihen notwendig, mittels denen eine Werkzeuglücke in der einen Reihe durch ein Stanzwerkzeug in der anderen Reihe abgedeckt ist und wobei jedes Stanzwerkzeug so ausgebildet ist, daß es in einem ersten Siiinzhub nur einen Teil der Oberkanten eines Behälters ausstanzt und erst nach einem Vorschubschritt der gesamten Kunststoffolie um eine Behälterlänge den restlichen Teil der Oberkanten desselben Behälters in einem zweiten Stanzhub ausstanzt, wobei dieser für den betrachteten Behälter zweite Stanzhub gleichzeitig den ersten Stanzhub für die Behälter der nachfolgenden Reihe bildet. Um dieses vorbeschriebene teilweise Ausstanzen der Behälter zu ermöglichen, ist es notwendig, daß die Schnittlinien der einen Behälterreihe mit der anderen miteinander fluchten.
In der Stanztechnik, /.. B. gemäß der deutschen Offenlcgungschrifi 25 39 157 ist es ferner bekannt, zur guten Ausnutzung des Ausgangsmaterials die sogenannten WorksiückiHit/en verschachtelt auszustanzen. Dm dies zu erreichen, wird dabei eine Presse mit dem Werkzeug quer über die Materialbahn verfahren und nach jedem Querweg um 180 Grad geschwenkt. Dabei wird jeweils nur ein einziges Werkstücknui/.cn ausgestanzt.
Aus der deutschen Patentschrift 11 45 784 ist sehließ-
lieh eine Maschine bekanntgeworden, mittels der die Behälter sowohl einzeln als auch in Mehrfachgebinden zusammenhängend hergestellt werden können. Derartige Maschinen sollen einerseits einen möglichst hohen Ausstoß aufweisen und andererseits eine gute Ausnutzung des Kunststoffolienmalerials bieten, so daß möglichst wenig Abfall beim Ausstanzen der Mehrfachgebinde entsteht. Solange die, in Vorschubrichtung gesehen. Vorder- und Hinterkanten der Mehrfachgebinde quer zur Kunststoffolienvorschubrichtung miteinander fluchten, ist dieses Ziel auf einfache Weise zu erreichen, da jeweils mehrere Mehrfachgebinde gleichzeitig geformt, gefüllt, versiegelt und ausgestanzt werden können. Sind jedoch die Mehrfachgebinde so gestaltet, daß sie im Interesse einer möglichst guten Ausnutzung der Kunststoffolie versetzt angeordnet werden müssen, so ergeben sich beim Formen, Füllen, Versiegeln sowie Ausstanzen Schwierigkeiten mit den Werkzeugen, da diese die gegeneinander versetzten Mehrfachgebinde nicht gleichzeitig formen, füllen, versiegeln sowie ausstanzen können, so daß im allgemeinen sämtliche Vorrichtungen mit ihren Werkzeugen verdoppelt werden müssen, um die gegeneinander versetzten Mehrfachgebinde jeweils getrennt herzustellen, zu füllen, zu versiegeln sowie auszustanzen.
Es versteht sich, daß eine solche Maschine in der Herstellung sehr aufwendig ist und es fraglich ist, ob die Einsparung an Folienmaterial den erheblichen höheren Preis der Maschine auf lange Sicht ausgleicht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Maschine der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die *.-s gestattet, bei geringstmöglichem Materialaufwand und ohne Verringerung der Ausstoßrate in Reihen versetzt angeordnete Behälter zu formen, gegebenenfalls zu füllen und zu versiegeln sowie auszustanzen, ohne daß es nötig wäre, die Formvorrichtung, Füllvorrichtung und Siegelvorrichtung erheblich gegenüber der üblichen Bauweise zu verändern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß aus mindestens jeweils drei zu einem regelmäßigen Vieleck angeordneten und über Sollbruchstellen miteinander verbundenen Behältern bestehende Mehrfachgebinde in mindestens zwei in Vorschubrichtung der Kunststoffolie verlaufenden Längsreihen ineinander greifend versetzt zueinander angeordnet sind und daß die Vorrichtungen Werkzeuge zum gleichzeitigen Formen und gegebenenfalls Füllen und Versiegeln von mindestens einem ganzen Mehrfachgebinde jeweils einer Längsreihe sowie einem Teil mindestens eines in Vorschubrichtung versetzt angeordneten Mehrfachgebindes einer benachbarten Längsreihe aufweisen und daß ferner die Vorrichtung zum Ausstanzen Werkzeuge zum Ausstanzen der Mehrfachgebinde jeder Reihe als Ganzes aufweist.
Mit den Mitteln nach der Erfindung wird erreicht, daß bei ineinandergreifender versetzter Anordnung der Mehrfachgebinde die Werkzeuge der einzelnen Vorrichtungen so ausgebildet werden, daß die Mehrfachgebinde mindestens einer Längsreihe im ganzen behandelt und die Mehrfachgebinde der anderen Reihen nur teilweise behandelt werden. Das bringt den erheblichen Vorteil mit sich, daß die Formwerkzeuge sowie gegebenenfalls Füll- und Siegelwerkzeuge gegenüber einer Maschine der üblichen Bauweise nur unwesentlich abgeändert zu werden brauchen, wobei die Vorrichtungen, die die Werkzeuge aufnehmen, überhaupt nicht verändert zu werden brauchen; dennoch lassen sich Mehrfachgebinde im ganzen ausstanzen. Die Erfindung löst also das Problem, wie die ineinandergreifende versetzte Zuordnung der reihenweise angeordneten Mehrfachgebinde auszusehen hat. um bei geringstem Materialaufwand und maschinell einfacher Bauweise einerseits das Formen und gegebenenfalls das Fü'lcn und Versiegeln sowie andererseits das Ausstanzen der Mehrfachgcbindc im ganzen zu ermöglichen.
Die Stanzvorrichtung kann in der Weise ausgebildet sein, daß die Werkzeuge der Stanzvoi richtung die
ίο Kunststoffolie übergreifend zum gleichzeitigen Ausstanzen der Mehrfachgebinde jeder Reihe als ganzes eingerichtet sind. Gemäß einer anderen Möglichkeit weist die Vorrichtung zum Ausstanzen Werkzeuge zum gleichzeitigen Ausstanzen von quer zur Vorschubrichtung fluchtenden Mehrfachgebinden und Werkzeuge zum nachfolgender. Ausstanzen von quer zur Vorschubrichtung versetzten Mehrfachgebinden auf.
Mit der erfindungsgemäßen Maschine ist es möglich, die Leistung um die Hälfte zu erhöhen, ohne daß die Taktzahl vergrößert werden muß und ohne daß die Breite der zu verarbeitenden Kunststoffolie um einen entsprechenden Betrag vergrößert werden muß. Versuche haben gezeigt, daß bei einem 6fach-Gebinde die Breite der Kunststoffolie nur um etwa 25% erhöht zu werden braucht, um 50% mehr Mehrfachgebinde zu formen. Der Unterschied ergibt sich daraus, daß beim Herstellen von 6fach-Gebinden in der üblichen Weise ein entsprechender höherer Folienverschnitt auftritt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus
jo der nachstehenden, anhand zweier in der Zeichnung gezeigte Ausführungsbeispiele gegebenen Beschreibung und es zeigt
F i g. 1 eine schematische, perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Maschine,
Fig.2 eine schematische Draufsicht auf das Unterwerkzeug der Formvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform und
Fig.3 eine schematische Draufsicht auf das Unterwerkzeug einer Formvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform.
Wie schon erwähnt, entspricht die gezeigte Maschine in ihrem Aufbau und ihrer Wirkungsweise im wesentlichen der in der DE-PS 11 45 784 gezeigten, so daß auf eine ins einzelne gehende Beschreibung ihrer Elemente und deren Funktionsweise verzichtet werden kann.
Bei der Maschine gemäß F i g. 1 wird eine Kunststofffolie von einer Vorratsrolle 3 abgezogen, durchläuft zunächst eine Heizeinrichtung 6 und sodann eine Formvorrichtung 10, aus der eine geformte Kunststoffolie la heraustritt. Mittels einer nicht dargestellten Füllvorrichtung werden die in der geformten Kunststoffolie la gebildeten Behälter 20 gefüllt und anschließend mit einem von einer Vorratsrolle 4 abgezogenen Streifen 2 abgedeckt, der in einer Schweißvorrichtung 11 auf die geformte Kunststoffolie la aufgeschweißt wird. Anschließend gelangt die geformte und verschlossene Kunststoffolie la in eine Ausstanz- und Auswurfvorrichtung 12a, 126, wo die Mehrfachgebinde 7.7a aus der geformten Kunststoffolie la ausgestanzt werden, so daß eine gitterartige Restfolie 8 verbleibt, die als Abfallprodukt anfällt. Die einzelnen Vorrichtungen 6, tO, 11,12a, 126, 17 sind auf Führungsstangen 9 verschiebbar und feststellte gelagert, so daß ihr Abstand auf die Größe der Mehrfachgebinde 7, 7a eingestellt werden kann. Die
b5 Formvorrichtung 10, die Schweißvorrichtung 11 und die Ausstanz- und Auswurfvorrichtung 12a, 12b sind im wesentlichen gleich aufgebaut und bestehen aus die Führungsstangen 9 übergreifenden Bügeln 13 und unterhalb
der Bügel 13 angeordneten, auf- und abverschiebbaren Platten 14. die in Säulen 15 an den Bügeln 13 geführt sind und mittels Hydraulik- oder Pneumatikarbeitszylindern 16 auf- und abbewegt werden. Bei der Formvorrichtung 10 sind das Oberwerkzeug und das Unterwerkzeug, die die Verformung der erwärmten Kunststoffolie 1 bewirken, durch 5 bezeichnet.
Entsprechend sind in der Schweißvorrichtung 11 Siegelwerkzeuge 18 und in der Ausstanz- und Auswurfvorrichtung 12a, 126 Stanzwerkzeuge 19a, 19b vorgesehen. Eine Vorschubvorrichtung 17 ist im Bereich hinter der Ausstanz- und Auswurfvorrichtung 12a, \2b angeordnet und bewirkt den Vorschub der Restfolie 8. Die Vorschubvorrichtung 17 besteht aus einer Halterung 27, die auf den Führungsstangen 9 mittels eines Hydraulikoder Pneuniatikarbeitszylinders 26 verschoben werden kann. Auf der Halterung 27 sind zwei parallele Walzen 28, 29 angeordnet, zwischen denen die Restfolie 8 hindurchgeführt ist. Die Walzen 28. 29 sind mit einem nicht dargestellten Freilauf versehender bewirkt.daß sie sich drehen können, wenn die Halterung 27 entgegengesetzt zum Folienvorschub nach links verschoben wird, während die zwischen den Walzen 28, 29 eingeklemmte Restfolie 8 in Vorschubrichtung mitgenommen wird, wenn die Halterung 27 mittels des Hydraulik- oder Pneumatikarbeitszylinders 26 nach rechts verschoben
Eine weitere Halterung 25 ist fest auf den Führungsstangen 9 festgeklemmt und dient als Widerlager für einen Hydraulik- oder Pneumatikzylinder 26. Die Halterung 25 ist ebenfalls mit parallelen Walzen 30,31 versehen, zwischen denen die Restfolie 18 durchgeführt ist. Diese Walzen 30,31 weisen ebenfalls Freiläufe auf, wobei diese genau im umgekehrten Sinne gegenüber demjenigen der Walzen 28, 29 wirken. Über die Walzen 30, 31 halten sie die Restfolie 8 fest, während die Halterung 27 mit den Walzen 28, 29 zurückläuft und sie gestatten das Hindurchschieben der Restfolie 8 zwischen den Walzen 30, 31 wenn die Halterung 27 mit den Walzen 28,29 in Vorschubrichtung bewegt wird.
Die ausgestanzten Mehrfachgebinde 7 gelangen über Rutschen 24 in nicht dargestellte Sammelbehälter.
Die in Fig. 1 dargestellte Maschine ist dazu bestimmt. Mehrfachgebinde 7 mit jeweils drei auf einem gleichseitigen Dreieck angeordnete Behälter 20 herzustellen, zu füllen, zu verschließen und auszustanzen. Die Behälter 20 eines jeden Mehrfachgebindes 7 hängen miteinander über Sollbruchlinien 21 zusammen, so daß sie bei Gebrauch leicht voneinander getrennt werden
In F i g 2 ist schematisch dargestellt, wie das Formen. Füllen und Versiegeln der Mehrfachgebinde 7 erfolgt. Hierzu ist von links nach rechts laufend die Kunststoffolie 1 dargestellt, die im dargestellten Beispiel die Formvorrichtung 10 durchläuft. Zur Klarheit der Darstellung sind nur drei Mehrfachgebinde 7 mit je drei Behältern 20 dargestellt, wobei die auf- und abbewegliche Platte i4 der Formvorrichtung 10 das Unterwerkzeug 5 trägt, welches auf der einen Seite einen Vorsprung 5a und auf der anderen Seite eine Ausnehmung 5b aufweist Die Platte 14 ist beiderseits der Kunststoffolie 1. la mittels der Säulen 15 geführt.
Wie man erkennen kann, sind die V.ehrfaehgebinde in zwei Reihen angeordnet, wobei die Mehrfachgebinde der beiden Reihen gegeneinander versetzt und ineinandergreifend geformt werden, so daß möglichst wenig Reslfolic entsteht. Während eines Formvorganges wird jeweils in einer Reihe ein Mehrfachgebindc 7 mit den drei Behältern 20 als Ganzes geformt, während von den Mehrfachgebinden 7 in der anderen Reihe aus einem Mehrfachgebinde 7 nur ein Behälter 20 und aus dem nachfolgenden Mehrfachgebinde 7 der gleichen Reihe ■> zwei Behälter 20 geformt werden.
Insgesamt werden also mit jedem Arbeitstakt sechs Behälter 20 geformt, was der Gesamtzahl der Behälter 20 zweier Mehrfachgebinde 7 entspricht.
In Fig. 2 ist nur das Werkzeug 5 der Formvorrich-I» tung 10 dargestellt, jedoch gilt für eine Füllvorrichtung und eine Sicgelvorrichtung das entsprechende. Auch bei diesen Vorrichtungen ist eine solche Anordnung zu treffen, daß insgesamt sechs Behälter 20 gefüllt bzw. versiegelt werden, so daß nach Verlassen der Schweißvorrich- \5 tung 11 jeweils alle Mehrfachgebinde 7 der beiden Reihen ausgestanzt werden können.
Wie man erkennen kann, weisen die entsprechenden Werkzeuge nur die Vorsprünge 5a bzw. Ausnehmungen 5b auf, wobei derartige Werkzeuge ohne weiteres in die entsprechenden Vorrichtungen einsetzbar sind.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Maschine sind zwei Stanzvorrichtungen 12a und 120 vorgesehen, welche um mindestens eineinhalb Schrittweiten voneinander entfernt angeordnet sind. Die Stanzvorrichtung 12a weist dabei Stanzwerkzeuge 19a auf, die jeweils die Mehrfachgebinde 7 einer Reihe ausstanzen, während die Stanzwerkzeuge \9b der Stanzvorrichtung 126 die Mehrfachgebinde 7 der anderen Reihe ausstanzen.
Selbstverständlich ist es auch möglich, eine besondere jo Stanzvorrichtung zu schaffen, die breiter ist, als die üblichen Stanzvorrichlungen, so daß es in diesem Falle möglich ist, die Mehrfachgebinde 7 beider Reihen gleichzeitig in einer Stanzvorrichtung auszustanzen.
In Fig. 3 ist ein Formwerkzeug 5' zur Herstellung y, von Mehrfachgebinden 7a, die jeweils sechs geformte Behälter 20 aufweisen, dargestellt. In diesem Falle werden durch die Formvorrichtung gleichzeitig die Mehrfachgebinde 7,7 der beiden äußeren Reihen geformt, während von den Mehrfachgebinden 7a der mittleren, versetzt angeordneten Reihe, jeweils zwei Behälter 20 eines Mehrfachgebindes 7a sowie vier Behälter eines nachfolgenden Mehrfachgebändes 7a der gleichen Reihe gleichzeitig mit den äußeren Mehrfachgebinden 7a geformt werden. Die Anordnung der einzelnen Behälter v, 20 der Mehrfachgebinde 7a ist so getroffen, daß die auf der Diagonalen der Mehfachgebinde liegenden äußeren Behälter 20 den Seitenkanten 22 der Kunststoffolie la benachbart sind. Auf diese Weise fluchten sämtliche Behälter 20 der äußeren Mehrfachgebinde la quer zur vt Vorschubrichtung miteinander, während die Behälter der mittleren Mehrfachgebinde 7a demgegenüber um etwa den halben Behälterdurchmesser in Vorschubrichtung versetzt sind. Auf diese Weise sind nur verhältnismäßig wenig hervorragende Vorsprünge 5'a bzw. Ausnehmungen 5'b vorzusehen, was sich für die Ausbildung der Formwerkzeuge 5' bzw. entsprechend der Füllvorrichtung bzw. der Siegelwerkzeuge 18' vereinfacht auswirkt
Bei dieser Anordnung ist es möglich, durch eine Verbo breiterung der Kunststoffolie 1 um etwa 25% eine zusätzliche Reihe von zu formenden Mehrfachgebinden la vorzusehen, wodurch der Ausstoß der Maschine um 50% erhöht wird, während die Verluste durch die Restfolic 8 entsprechend verringert werden.
Auch bei diesen Mehrfachgebinden 7a mit sechs geformten Behältern 20 kann die Stanzvorrichtung entweder doppelt vorhanden sein, wobei in der ersten Stanzvorrichtung die Mehrfachgcbinde 7a der äußeren Rei-
hen ausgestanzt werden, während in der folgenden Stanzvorrichtung die Mehrfachgebinde la der mittleren Reihe ausgestanzt werden, oder aber die Stanzvorrichtung wird so verbreitert, daß gleichzeitig die Mehrfachgebinde la aller drei Reihen ausgestanzt werden kön- 5 nen.
Da insgesamt gesehen nur die Ausstanzvorrichtung bei der erfindungsgeniäßen Maschine gegenüber einer herkömmlichen Maschine erheblich abgewandelt bzw. verdoppelt werden muß, läßt sich mit einem verhältnis- io mäßig geringen Aufwand ein großer Vorteil bei der Herstellung von Mehrfachgebinden erzielen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
20
JO
J5
40
45
1JO
55
60
b5

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Maschine mit Vorrichtungen zum gleichzeitigen Formen, gegebenenfalls Füllen und Versiegeln so- r> wie Ausstanzen von aus thermoplastischer Kunststoffolie tiefgezogenen Behältern, die in mindestens zwei versetzten Reihen in der Kunststoffolie angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß aus mindestens jeweils drei zu einem regelmäßigen Vieleck angeordneten und über Sollbruchslellcn miteinander verbundenen Behältern (20) bestehende Mehrfachgebinde (7, Ta) in mindestens zwei in Vorschubrichtung der Kunststoffolie verlaufenden Längsreihen ineinandergreifend, versetzt zueinander angeordnet sind und daß die Vorrichtungen (10, 11) Werkzeuge (5,5', 18,18') zum gleichzeitigen Formen und gegebenenfalls Füllen und Versiegeln von mindestens einem ganzen Mehrfachgebinde (7, Ta) jeweils einer Längsreihe sowie einem Teil mindestens eines in Vorschubrichtung versetzt angeordneten Mehrfachgebindes (7, Ta) einer benachbarten Längsreihe aufweisen und daß ferner die Vorrichtung (12a, Mb) zum Ausstanzen Werkzeuge (19a, 196,19'a, Wb) zum Ausstanzen der Mehrfachgebinde (7,7a,1 jeder Reihe als Ganzes aufweist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (5,5'; 18,18') zum For men und ggf. Füllen, Versiegeln von miteinander quer zur Vorschubrichtung der Kunststoffolie (1,in) im wesentlichen fluchtenden Mehrfachgebinden (7, Ta) sowie Teilen davon in jeweils benachbarten Reihen eingerichtet sind.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (19a, Wa) der Vorrichtung (\2a) zum Ausstanzen die Kunststoffolie (\a) übergreifend zum gleichzeitigen Ausstanzen der Mehrfachgebinde (7, 7 a,1 jeder Reihe als Ganzes eingerichtet sind.
4. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (12a, \2b) zum Ausstanzen Werkzeuge (19a, 196; 19'a, Wb) zum gleichzeitigen Ausstanzen von quer zur Vorschubrichtung fluchtenden Mehrfachgebinden (7, Ta) und Werkzeuge (19i>^ zum nachfolgenden Ausstanzen von quer zur Vorschubrichtung versetzten Mehrfachgebinden (7,7a^aufweist.
5. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Mehrfachgebinde (7) drei Behälter (20) aufweist, daß zwei Reihen Mehrfachgebinde (7) aus der Kunststofffolie (1) geformt, ggf. gefüllt und versiegelt sowie ausgestanzt werden, daß jeweils zwei Behälter (20) der Mehrfachgebinde (7) einer jeden Reihe zur Seitenkante(22)der Kunststoffolie(1, 1,'i^und paral-IeI dazu gerichtet sind, während der dritte Behälter (20) der Mehrfachgebinde (7) beider Reihen in Längsrichtung im wesentlichen fluchiend auf der Mittellängsachse der Kunststoffolie (1, la,) angeordnet sind und daß die Form sowie ggf. Füll- und Sie- wi gclwerkzeuge (5, 18) quer zur Vorschubrichtung in der Mittellängsachse auf der einen Seite mit einem Vorsprung (5a) und auf der anderen Seite mil einer einsprechenden Ausnehmung (1Wi/versehen sind und jeweils ein Mehrlachgebmde (7) einer Reihe als i,-< Ganzes sowie zwei Behälter (20) eines versetzten Mehrfaehgebindcs (7) und ein Behälter (20) eines sieh daran anschließenden versetzten Mehrfachgebindes (7) der anderen Reihe formen sowie ggf. füllen und versiegeln.
6. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Mehrfachgebinde (7a^ sechs Behälter (20) aufweist, daß drei Reihen Mehrfachgebinde (7a) aus der Kunststoffolie (1) geformt, ggf. gefüllt und versiegelt sowie ausgestanzt werden, daß die Mehrfachgebinde {Ta) der beiden äußeren Reihen quer zur Vorschubrichtung fluchtend, senkrecht auf die Seitenkanten (22) der Kunststoffolie (Ia^ gerichteten Diagonalen angeordnet sind, während die Mehrfachgebindc (Ta) der mittleren Reihe entsprechend um eine halbe Vorschubschrittweite versetzt angeordnet sind und daß die Form- sowie ggf. Füll- und Siegelwerkzeuge (5', 18') quer zur Vorschubrichtung im Bereich der mittleren Mehrfachgebindereihe auf der einen Seite mit einem Vorsprung (5'a) und auf der anderen Seite mit einer entsprechenden Ausnehmung (5'b) versehen sind und jeweils zwei fluchtende Mehrfachgebinde (7a^der beiden äußeren Reihen als Ganzes sowie zwei Behälter (20) eines versetzten Mehlfachgebindes (7a^ und vier Behälter (20) eines sich daran anschließenden versetzten Mehrfachgebindes (Ta) der mittleren Reihe formen, sowie ggf. füllen und versiegeln.
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