DE281126C - - Google Patents

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DE281126C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
    • B28B11/16Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
    • B28B11/166Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs with devices for determining the correct cutting moment, e.g. measuring rollers or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 281126 -KLASSE 80«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. April 1913 ab.
Bei selbsttätigen Abschneidern für Strangpressen wird bekanntlich die Schneidvorrichtung, die die Formlinge von dem vorgeschobenen Preßstrang abtrennt, in all den Fällen vom Preßstrang aus eingeschaltet, wo die zum Abtrennen erforderliche Kraft nicht unmittelbar vom Preßstrang, sondern von einer besonderen Kraftquelle, z. B. mittels der Transmission, abgeleitet wird. Der Preßstrang versetzt alsdann gewöhnlich durch Vermittlung einer sogenannten Meßwalze einen. Hebedaumen, eine Hubscheibe oder eine Kurbel in Umdrehung, die durch einen Schalthebel oder ein ähnliches Zwischenglied die Kupplung mit der Antriebswelle der Schneidvorrichtung zur erforderlichen .Zeit herstellen soll.
Diese Schaltvorrichtungen wirken nicht immer zuverlässig.
Gemäß der Erfindung soll nun ein in seiner Drehbewegung vom Preßstrang unabhängiger Hebedaumen (ein Exzenter, eine Kurbel o. dgl.) oder ein von diesem angehobener Schalthebel vom Preßstrang aus gesteuert werden, um einen Antrieb ein- oder auszuschalten. Durch diese Vorrichtung wird der Forderung genügt, einerseits eine mit beliebiger Geschwindigkeit sich drehende Kupplung, Riemenscheibe o. dgl. von einem ebenfalls mit beliebiger Geschwindigkeit vorwärts bewegten Preßstrange aus ein- und einzuschalten, und andererseits die Kraft, die zum Ein- und Ausschalten angewendet werden muß, möglichst zu verringern und möglichst gleichmäßig zu gestalten, so daß die auf den Preßstrang ausgeübte Rückwirkung ein Gleiten oder Stauchen desselben nicht mehr verursachen kann. Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist gewissermaßen zwangläufig, d.h. von allen Zufälligkeiten, die die früheren Einrichtungen zum Versagen bringen konnten, völlig unabhängig. .
Aut der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in
Fig. ι in einem senkrechten Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2, in
Fig. 2 in einer Draufsicht bei abgenommenem Gehäuse, in
Fig. 3 in einer Vorderansicht und in
Fig. 4 in einer Schnittansicht nach Linie C-D der Fig. 1.
Der zum Lostrennen der Formlinge 5 von dem über die Auflage 4 frei vorstehenden Preßstrangende dienende Schneidedraht 13 ist in einen Bügel 14 eingespannt, der um die Achse 15 gedreht werden muß, sobald der Strang weit genug über die Auflage 4 vorsteht. Die Mittel zur Verschiebung des Bügels 14 auf seiner Achse 15 sind nicht dargestellt, da sie nicht zum Gegenstand der Erfindung gehören. Die Drehbewegung erhält der Bügel 14 von der mit einer Antriebsscheibe 16 ausgerüsteten Welle 17 aus, die während des Arbeitens der Maschine dauernd in Umdrehung erhalten wird. Auf derselben Welle ist auch die Kupplungsscheibe 18 befestigt, während auf der mit der Welle 17 achsial liegenden Welle 19 die Kupplung 20 und die Kurbel 21 aufgekeilt sind. Die Welle 19 kann in den Lagern 22, 23 achsial verschoben werden, um die Kupplung 20 entweder mit der : Kuppelscheibe 18 oder der feststehenden Bremsscheibe 24 in Eingriff zu bringen. -Im ersteren Falle wird die Kurbel 21 und damit die Zugstange 25 mit dem Kreuzgelenk 26 und der den Schneid-
bügel 14 tragenden Welle 15 in Bewegung gebracht, während im letzteren Falle, wenn also die Kupplung 20 mit der Bremsscheibe 24 in Eingriff ist, dieselben Getriebeteile stillgesetzt werden. Die achsiale Verschiebung der die Kupplung 20 tragenden Welle 19 wird durch den Mitnehmerring 27, den Winkelhebel 28 und die an beiden Enden mit Kugelgelenken 29, 30 versehene Zugstange 31 auf den Hebel 32 übertragen, der sich in' dem Lager 33 drehen kann. Die Welle 34, au! welcher der Doppeldaumen 35 und der Mitnehmerring 36 aufgekeilt sind, steht durch das Zahnräderpaar 37, 38 mit der Kupplungswelle 19 im Übersetzungsverhältnis 1:2 in zwangläufiger Verbindung. Infolgedessen wird durch die Kupplungswelle 19 auch der Doppeldaumen 35 in Drehung versetzt, der Hebel 32 angehoben und durch Vermittlung der Zugstange 31, des Winkelhebels 28 und des Mitnehmerringes 27 die Kupplung 20 in die Bremsscheibe 24 gedrückt und die Welle 19 zum Stillstand gebracht. Die Wiedereinschaltung geschieht von der Welle 39 aus, die durch Übersetzungsgetriebe vom Preßstrang 2 bzw. dem Transportgut 3 aus in Umdrehung versetzt wird. Auf der Welle 39 ist die Kurbel 40 aufgekeilt, deren Bewegung durch die Zugstange 41 auf den doppelarmigen Hebel 42 übertragen wird. Da der andere Arm des Hebels 42 in den Mitnehmerring 36 eingreift, so wird bei einer Umdrehung der Kurbel 39 die Welle 34 achsial verschoben. Dabei wird der Hebel 32 von dem Doppeldaumen 35 freigegeben mit der Wirkung, daß unter dem Einfluß der Zugfeder 43 die Kupplung 20 in die Kupplungsscheibe 18 gedrückt, die Welle 19 in Drehung und der Schneidbügel 14 in Tätigkeit gesetzt wird. Durch die Verschiebung der Welle 34 wird also der Schalthebel vom Hebedaumen freigegeben, ehe dieser seine Höchstpunktlage durchlaufen hat. Das steht im Gegensatz zu der sonst üblichen Anwendung von Hebedaumen. Die Befreiung des Schalthebels vom Hebedaumen durch Einwirkung des Preßstranges könnte natürlich auch anders als durch Verschiebung der Daumenwelle erfolgen, z. B. durch seitliches Verschieben, Drehen oder Abziehen des Schalthebels. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel hat nach einmaliger Umdrehung der Kurbel 21 der Nachbardaumen des Doppeldaumens 35 den Hebel 32 wieder angehoben, dadurch die Kupplung 20 in die Bremsscheibe 24 gedrückt und die Schneidvorrichtung zum Stillstand gebracht. Bei der Weiterdrehung der Kurbel 39 wird der Hebel 32 von dem zweiten Daumen wieder freigegeben, rückt die Kupplung 20 ein, wird sodann nach einmaliger Umdrehung der Kurbel 21 wieder angehoben und bringt die Welle 19 von neuem zum Stillstand.
So geht bei der Drehung der Kurbel 39 der Doppeldaumen 35 mit der Welle 34 regelmäßig hin und her, hebt abwechselnd durch den ersten und zweiten Daumen den Hebel 32 an, der in gleichen Zeiträumen von dem Daumen herunterfällt und die Ingangsetzung der Schneidvorrichtung veranlaßt, die beim Anheben des Hebels 32 durch einen der Daumen jedesmal wieder stillgesetzt wird. Dieselbe Wirkung läßt sich auch erzielen, wenn anstatt zweier Hebedaumen zwei Schalthebel angeordnet werden. Es würde dann ein Daumen während eines Arbeitsganges zweimal zur Wirkung kommen. .
Die beschriebene Schaltvorrichtung hat die Vorteile, daß zu ihrer Bewegung wenig Kraft erforderlich ist, daß die Kraftbeanspruchung gleichmäßig und die Betriebsweise sehr sicher ist. Es ist eben auch bei ungleichförmiger Geschwindigkeit des Preßstranges für sichere Ein- und Ausschaltung Gewähr geboten. Außer zur Bedienung der Schneidvorrichtung kann die neue Schaltvorrichtung auch zur Schaltung anderer Getriebe, die vom Preßstrang aus beeinflußt werden sollen, benutzt werden, z. B. zur Bedienung der Rähmcheneinzugsvorrichtung nach Patent 245749, insofern es sich als zweckmäßig erweist, die Einführung ' der Rähmchen unter den Preßstrang ebenfalls von der Fortbewegung des Preßstranges abhängig zu machen.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Schaltvorrichtung für selbsttätige Abschneider an Strangpressen, dadurch gekennzeichnet, daß ein in seiner Drehbewegung vom Preßstrang unabhängiger Hebedaumen (35) o. dgl. oder ein von diesem angehobener Schalthebel (32) vom Preßstrang aus gesteuert wird, um einen Antrieb aus- oder einzuschalten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriff zwischen dem Hebedaumen (35) o. dgl. und dem durch ihn angehobenen Hebel (32) aufgehoben wird, bevor der Daumen die Höchstpunktlage durchlaufen hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schaltung ein und desselben Antriebes zwei Hebeldaumen oder zwei Schalthebel angeordnet sind, die abwechselnd in Tätigkeit treten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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