DE281126C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/14—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
- B28B11/16—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
- B28B11/166—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs with devices for determining the correct cutting moment, e.g. measuring rollers or the like
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 281126 -KLASSE
80«. GRUPPE
Bei selbsttätigen Abschneidern für Strangpressen wird bekanntlich die Schneidvorrichtung,
die die Formlinge von dem vorgeschobenen Preßstrang abtrennt, in all den Fällen vom
Preßstrang aus eingeschaltet, wo die zum Abtrennen erforderliche Kraft nicht unmittelbar
vom Preßstrang, sondern von einer besonderen Kraftquelle, z. B. mittels der Transmission,
abgeleitet wird. Der Preßstrang versetzt alsdann gewöhnlich durch Vermittlung einer sogenannten Meßwalze einen. Hebedaumen,
eine Hubscheibe oder eine Kurbel in Umdrehung, die durch einen Schalthebel
oder ein ähnliches Zwischenglied die Kupplung mit der Antriebswelle der Schneidvorrichtung
zur erforderlichen .Zeit herstellen soll.
Diese Schaltvorrichtungen wirken nicht immer zuverlässig.
Gemäß der Erfindung soll nun ein in seiner Drehbewegung vom Preßstrang unabhängiger
Hebedaumen (ein Exzenter, eine Kurbel o. dgl.) oder ein von diesem angehobener Schalthebel
vom Preßstrang aus gesteuert werden, um einen Antrieb ein- oder auszuschalten. Durch
diese Vorrichtung wird der Forderung genügt, einerseits eine mit beliebiger Geschwindigkeit
sich drehende Kupplung, Riemenscheibe o. dgl. von einem ebenfalls mit beliebiger Geschwindigkeit
vorwärts bewegten Preßstrange aus ein- und einzuschalten, und andererseits die Kraft,
die zum Ein- und Ausschalten angewendet werden muß, möglichst zu verringern und möglichst
gleichmäßig zu gestalten, so daß die auf den Preßstrang ausgeübte Rückwirkung ein Gleiten oder Stauchen desselben nicht
mehr verursachen kann. Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist gewissermaßen
zwangläufig, d.h. von allen Zufälligkeiten, die die früheren Einrichtungen zum Versagen
bringen konnten, völlig unabhängig. .
Aut der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar in
Fig. ι in einem senkrechten Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2, in
Fig. 2 in einer Draufsicht bei abgenommenem Gehäuse, in
Fig. 3 in einer Vorderansicht und in
Fig. 4 in einer Schnittansicht nach Linie C-D der Fig. 1.
Der zum Lostrennen der Formlinge 5 von dem über die Auflage 4 frei vorstehenden Preßstrangende
dienende Schneidedraht 13 ist in einen Bügel 14 eingespannt, der um die Achse 15
gedreht werden muß, sobald der Strang weit genug über die Auflage 4 vorsteht. Die Mittel
zur Verschiebung des Bügels 14 auf seiner Achse 15 sind nicht dargestellt, da sie nicht
zum Gegenstand der Erfindung gehören. Die Drehbewegung erhält der Bügel 14 von der
mit einer Antriebsscheibe 16 ausgerüsteten Welle 17 aus, die während des Arbeitens der
Maschine dauernd in Umdrehung erhalten wird. Auf derselben Welle ist auch die Kupplungsscheibe
18 befestigt, während auf der mit der Welle 17 achsial liegenden Welle 19 die
Kupplung 20 und die Kurbel 21 aufgekeilt sind. Die Welle 19 kann in den Lagern 22, 23
achsial verschoben werden, um die Kupplung 20 entweder mit der : Kuppelscheibe 18
oder der feststehenden Bremsscheibe 24 in Eingriff zu bringen. -Im ersteren Falle wird
die Kurbel 21 und damit die Zugstange 25 mit dem Kreuzgelenk 26 und der den Schneid-
bügel 14 tragenden Welle 15 in Bewegung
gebracht, während im letzteren Falle, wenn also die Kupplung 20 mit der Bremsscheibe 24
in Eingriff ist, dieselben Getriebeteile stillgesetzt werden. Die achsiale Verschiebung
der die Kupplung 20 tragenden Welle 19 wird durch den Mitnehmerring 27, den Winkelhebel 28 und die an beiden Enden mit Kugelgelenken
29, 30 versehene Zugstange 31 auf den Hebel 32 übertragen, der sich in' dem
Lager 33 drehen kann. Die Welle 34, au! welcher der Doppeldaumen 35 und der Mitnehmerring
36 aufgekeilt sind, steht durch das Zahnräderpaar 37, 38 mit der Kupplungswelle 19 im Übersetzungsverhältnis 1:2 in
zwangläufiger Verbindung. Infolgedessen wird durch die Kupplungswelle 19 auch der Doppeldaumen
35 in Drehung versetzt, der Hebel 32 angehoben und durch Vermittlung der Zugstange
31, des Winkelhebels 28 und des Mitnehmerringes 27 die Kupplung 20 in die Bremsscheibe
24 gedrückt und die Welle 19 zum Stillstand gebracht. Die Wiedereinschaltung
geschieht von der Welle 39 aus, die durch Übersetzungsgetriebe vom Preßstrang 2 bzw.
dem Transportgut 3 aus in Umdrehung versetzt wird. Auf der Welle 39 ist die Kurbel 40 aufgekeilt,
deren Bewegung durch die Zugstange 41 auf den doppelarmigen Hebel 42 übertragen
wird. Da der andere Arm des Hebels 42 in den Mitnehmerring 36 eingreift, so wird bei einer
Umdrehung der Kurbel 39 die Welle 34 achsial verschoben. Dabei wird der Hebel 32 von
dem Doppeldaumen 35 freigegeben mit der Wirkung, daß unter dem Einfluß der Zugfeder
43 die Kupplung 20 in die Kupplungsscheibe 18 gedrückt, die Welle 19 in Drehung
und der Schneidbügel 14 in Tätigkeit gesetzt
wird. Durch die Verschiebung der Welle 34 wird also der Schalthebel vom Hebedaumen
freigegeben, ehe dieser seine Höchstpunktlage durchlaufen hat. Das steht im Gegensatz zu
der sonst üblichen Anwendung von Hebedaumen. Die Befreiung des Schalthebels vom Hebedaumen durch Einwirkung des Preßstranges
könnte natürlich auch anders als durch Verschiebung der Daumenwelle erfolgen, z. B.
durch seitliches Verschieben, Drehen oder Abziehen des Schalthebels. Bei dem gezeichneten
Ausführungsbeispiel hat nach einmaliger Umdrehung der Kurbel 21 der Nachbardaumen
des Doppeldaumens 35 den Hebel 32 wieder angehoben, dadurch die Kupplung 20 in die
Bremsscheibe 24 gedrückt und die Schneidvorrichtung zum Stillstand gebracht. Bei der
Weiterdrehung der Kurbel 39 wird der Hebel 32 von dem zweiten Daumen wieder freigegeben,
rückt die Kupplung 20 ein, wird sodann nach einmaliger Umdrehung der Kurbel 21 wieder
angehoben und bringt die Welle 19 von neuem zum Stillstand.
So geht bei der Drehung der Kurbel 39 der Doppeldaumen 35 mit der Welle 34 regelmäßig
hin und her, hebt abwechselnd durch den ersten und zweiten Daumen den Hebel 32 an,
der in gleichen Zeiträumen von dem Daumen herunterfällt und die Ingangsetzung der Schneidvorrichtung
veranlaßt, die beim Anheben des Hebels 32 durch einen der Daumen jedesmal wieder stillgesetzt wird. Dieselbe Wirkung
läßt sich auch erzielen, wenn anstatt zweier Hebedaumen zwei Schalthebel angeordnet werden.
Es würde dann ein Daumen während eines Arbeitsganges zweimal zur Wirkung kommen. .
Die beschriebene Schaltvorrichtung hat die Vorteile, daß zu ihrer Bewegung wenig Kraft
erforderlich ist, daß die Kraftbeanspruchung gleichmäßig und die Betriebsweise sehr sicher
ist. Es ist eben auch bei ungleichförmiger Geschwindigkeit des Preßstranges für sichere
Ein- und Ausschaltung Gewähr geboten. Außer zur Bedienung der Schneidvorrichtung kann
die neue Schaltvorrichtung auch zur Schaltung anderer Getriebe, die vom Preßstrang aus
beeinflußt werden sollen, benutzt werden, z. B. zur Bedienung der Rähmcheneinzugsvorrichtung
nach Patent 245749, insofern es sich als zweckmäßig erweist, die Einführung ' der
Rähmchen unter den Preßstrang ebenfalls von der Fortbewegung des Preßstranges abhängig
zu machen.
Claims (3)
1. Schaltvorrichtung für selbsttätige Abschneider an Strangpressen, dadurch gekennzeichnet,
daß ein in seiner Drehbewegung vom Preßstrang unabhängiger Hebedaumen (35) o. dgl. oder ein von diesem
angehobener Schalthebel (32) vom Preßstrang aus gesteuert wird, um einen Antrieb
aus- oder einzuschalten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriff zwischen
dem Hebedaumen (35) o. dgl. und dem durch ihn angehobenen Hebel (32) aufgehoben wird, bevor der Daumen die
Höchstpunktlage durchlaufen hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schaltung
ein und desselben Antriebes zwei Hebeldaumen oder zwei Schalthebel angeordnet
sind, die abwechselnd in Tätigkeit treten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE284307C (de) |
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