DE2809892C2 - Böschungsstein - Google Patents
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C1/00—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings
- E04C1/39—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings characterised by special adaptations, e.g. serving for locating conduits, for forming soffits, cornices, or shelves, for fixing wall-plates or door-frames, for claustra
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Description
denjenigen des bekannten Bausteines, keine Ausnehmungen an ihren Enden mehr auf, sondern haben durchgehend
denselben Durchmesser. Herstellungstechnisch bedeutet dies eine wesentliche Vereinfachung.
Die Hohlräume dieser Ausführungsform sind nicht zentrisch in den Hohlzylindern 2,2', 2" angeordnet Die
Mittelpunkte 7a, 7a', Ta" sind gegenüber den Mittelpunkten 7, 7', 7" der Hohlzylinder und ihrer Verbindungslinie
6 gegen die Obergangsstellen 3 hin verschoben. Der Zweck dieser Maßnahme wird noch erläutert
Der Hohlraum 10' ist, wie aus den F i g. 1 und 2 ersichtlich,
nicht zylindrisch ausgeführt Diese abweichende Form ist lediglich aus Gründen der Gewichtseinsparung
so gewählt; sie könnte auch die gleiche Form wie die Hohlräume 10 und 10" aufweisen.
Die Zähne 14 sind bei diesem Böschungsstein nur in der Fläche 5 angeordnet und stehen vom unteren Rand
derselben derart ab, daß sie über die Auflagefläche 9 hinausragen, wie dies vor allem aus F i g. 4 ersichtlich ist
Es genügt für den vorgesehenen Zweck, in Längsrichtung des Böschungssteines einen Zahn zwischen zwei
Hohlzylindern anzuordnen; diese Lage ist auch deswegen günstig, weil dort die Materialquerschnitte und damit
die Festigkeit am größten sind. Die Zähne 14 weisen aus fabrikatorischen Gründen gegen ihr freies Ende hin
stark angeschrägte Flächen auf (siehe z. B. die Fläche i4a), sind also im wesentlichen pyramidenstumpfförmig;
diese Formgebung erleichtert das Herausnehmen der Elementbausteine aus der Form.
Die Wand 15 ist nicht von konstanter Dicke, wie aus Fig.4 ersichtlich. Sie weist eine Verdickung 16 im Bereich
der Auflagefläche 9' auf. Die Verdickung 16 geht mit einer schrägen Übergangsfläche 18 in den übrigen
Teil der Wand 15 über. Der schon genannte Rand 17 ist gegenüber der Auflagefläche 9 zurückgesetzt, so daß
beim Aufeinanderlegen zweier Steine eine Ausnehmung 23 entsteht in welche beispielsweise ein Erdanker
19 (F i g. 3) eingelegt werden kann, der mit seinem Kopf 19a gegen die Innenseite der Wand 15 anliegt und somit
den ganzen B'ischungssteinverbund im dahinterliegenden Erdreich verankert.
Die obere Kante 16a der Verdickung 16 kann leicht abgeschrägt sein, damit sie mit den ebenfalls abgeschrägten
Zähnen 14 des darüberliegenden Böschungssteines eine kleine Kontaktfläche bildet, so daß zu hohe
Flächenspannungen vermieden werder.
Der nicht verdickte Teil der Wand 15, dessen äußere Seite sich übrigens bis in die Zähne 14 hinein fortsetzt
(siehe F i g. 3 und 4), kann mittels Abschrägungen 20 in die Mantelflächen 1 und 1" der äußeren Hohlzylinder 2,
2" übergehen. Im Prinzip wäre jedoch auch ein annähernd tangeitialer Übergang, d. h. ohne Abschrägungen,
denkbar.
Wie aus den F i g. 1 und 3 ersichtlich, weist der Böschungsstein, angrenzend an jede Auflagefläche 9, 9',
fluchtende Ausnehmungen 21, 22 in den Wänden der Hohlzylinder 2,2'. 2" auf. Die Ausnehmungen 21 verlaufen
zwischen der Wand 15 und den von ihr tangential berührten Hohlräumen 10 und können beispielsweise
den dargestellten trapezförmigen Querschnitt mit den Schrägflächen 21a aufweisen. Die Ausnehmungen 22
gehen von der Auflagefläche 9 aus und sind weiter von der Wand 15 entfernt; die der Wand 15 näherliegenden
Ränder 22a sind von der Wand 15 im wesentlichen um das Maß der Verdickung 16 entfernt. Diese Ausnehmungen
22 können beispielsweise einen halbrunden Querschnitt aufweisen.
Wie aus den F i g. 2 und J ersichtlich, werden die Böschungsbausteine
in Reihen aufeinandergelegt wobei sich sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung
eine Versetzung der einzelnen Steine zu den darunterliegenden ergibt. Für die unterste Reihe müssen dabei
im Fundament Aussparungen oder dergleichen für die nach unten ragenden Zähne 14 vorgesehen sein. Die
Versetzung in Querrichtung ist durch die Breite d^r
Wurzeln der Zähne 14 gegeben, während die Versetzung in Längsrichtung den Zweck hat, möglichst große
ίο Anteile der Hohlräume 10 der darunterliegenden Böschungssteine
freizuhalten.
Dadurch wird es möglich, alle Böschungssteine beispielsweise mit Erde zu füllen und dann Pflanzen einzusetzen,
welche mit der Zeit die durch die Böschungssteine gebildete Böschungsverkleidung fast vollständig verdecken.
Dies ist auch der Grund, weshalb die Hohlräume 10 exzentrisch zu den Hohlzylindern 2 angeordne't
sind, wie bereits erwähnt; auch diese Maßnahme vergrößert den freiliegenden Anteil. Die, wie aus Fig.3
ersichtlich, die Ausnehmungen 21 der unteren Böschungssteine an die Ausnehmungen 2Vier oberen Steine
angrenzen, ergibt sich zusammen mit e'en Hohlräumen 10 und den durch die schon erwähnten, durch die
Zurücksetzung der Ränder 17 gebildeten Ausnehmungen 23 ein Netzwerk von Hohlräumen, innerhalb welcher
sich -die Wurzeln der eingesetzten Pflanzen ausbreiten können, so daß auch von dieser Seite her eine
gewisse Verfestigung der ganzen Böschungsverkleidung eintritt. Wenn keine Bepflanzung vorgesehen ist,
können Armierungsstäbe eingelegt werden, die durch mehrere nebeneinanderliegende Böschungssteine hindurchiaufen;
die Ausnehmungen und Hohlräume können dann ausbetoniert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Böschungsstein in Form wenigstens zweier verkleiden. Bei einer solchen Anordnung wird jeweils
achsparallel aneinandergereihter Hohlzylinder, wo- 5 von der untenliegenden Reihe ein Teil der öffnungen
bei auf der einen Längsseite des Böschungssteins der der Hohlzylinder sichtbar; man kann diese Hohlräume
durch die Mantelflächen benachbarter Hohlzylinder bepflanzen, vor allem mit Hängepflanzen, so daß nach
im Bereich der gemeinsamen Berührungslinie gebil- einiger Zeit von der socherarts erstellten Hang- oder
dete Zwischenraum derart ausgefällt ist, daß eine Böschungsverkleidung kaum mehr etwas sichtbar ist
ebene Fläche vorhanden ist, die tangential an den io Für diesen Zweck ist der Böschungsstein jedoch et-Hohlzylindern anliegt während auf der gegenüber- was aufwendig. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe
liegenden Längsseite dieser Zwischenraum frei liegt zugrunde, den vorbekannten Böschungsstein dahinge-
und daß Zähne vorhanden sind, die über eine der hend zu verbessern, daß seine Fabrikation vereinfacht
Auflageflächen des Böschungssteins nach außen und der Anteil der Hohlräume für den Bewucns erhöht
vorstehen, dadurch gekennzeichnet, daß 15 "wird.
die Zähne (14) nur an einem Rand (17) der von der Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird ein Böebenen Fläche (5) begrenzten Wand (15) angeordnet schungsstein der eingangs genannten Art vorgeschiasind, wobei die Wand (15) zwischen den Zähnen (14) gen, welcher dadurch gekennzeichnet ist daß die Zähne
Ausnehmungen (23) aufweist und daß weitere mit- nur an einem Rand der von der ebenen Fläche begrenzeinander fluchtende, parallel zur Längsebene des 20 ten Wand angeordnet sind, wobei die Wand zwischen
Böschungssteins verlaufende Ausnehmungen (22, den Zähnen Ausnehmungen aufweist und daß weitere
21) in den Wänden der Kohlzylinder (2,2", 2") vor- miteinander fluchtende, parallel zur Längsebene des Böhanden sind. schungssteins verlaufende Ausnehmungen in den Wän-
2. Böschungsstein nach Anspruch 1, dadurch ge- den der Hohlzylinder vorhanden sind,
kennzeichnet daß die obere Begrenzung der Aus- 25 Vorteilhafte Ausbildungen dieses Böschungssteins
nehmung (23) vom gegenüber der Auflagefläche (9) sind in den Unteransprüchen 2 bis 6 beschrieben.
mit Abstand angeordneten Rand (17) der Wand (15) Der Böschungsstein gemäß der Erfindung weist den
gebildet ist wesentlichen Vorteil auf, daß die Hohlräume im Bereich
3. Böschungsstein nach Anspruch 1, dadurch ge- der oberen und unteren Auflageflächen keine Ausnehkennzeichnet, daß die Wand (15) an ihrem dem Rand 30 mungen mehr aufweisen und die Zahl der Zähne sich
(17) gegenüberliegenden Rand eine Verdickung (16) verhindert Ferner erhöht sich der Anteil der Hohlräuaufweist. me für den Bewuchs. Außerdem lassen sich die Bö-
4. Böschungsstein nach Anspruch 3, dadurch ge- schungssteine besser gegeneinander versetzen,
kennzeichnet daß in den Wäivr'tn jedes Hohlzylin- Ein Böschungsstein nach der Erfindung wird anhand
ders (2, 21, 2") Ausnehmungen (21) seitlich an die 35 der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert; es zeigt
Verdickung (16) anschließen, und daß in der Auflage- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausfühfläche (9) weitere Ausnehmungen (22) angebracht rungsbeispiels eines einzelnen Böschungssteines,
sind, deren den Zähnen (14) näherliegender Rand F i g. 2 eine Aufsicht auf eine mit solchen Böschungs-
(22a) von diesen Zähnen (14) einen Abstand auf- steinen hergestellte Böschungjverkltniung,
weist welcher der Wanddicke der Verdickung (16) 40 Fig.3 einen Querschnitt durch diese Verkleidung
entspricht. längs der Linie IH-III in F i g. 2, und
5. Böschungsstein nach einem oder mehreren der F i g. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles in F i g. 1.
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- Das dargestellte Ausführungsbeispiel des erfindungsnet. daß der Hohlraum (10') nicht zylindrisch ausge- gemäßen Böschungssteins ist aus drei nebeneinanderliebildet ist. 45 genden Hohlzylindern aufgebaut Zwar ist ihre Anzahl
6. Böschungsstein nach einem oder mehreren der nicht beschränkt vor allem Gewichtsgründe lassen jevorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- doch einen dreiteiligen Böschungsstein als vorteilhaft
net, daß die Hohlräume (10,10', 10") nicht zentrisch erscheinen. Die Mantelflächen 1,1', 1" der Hohlzylinder
im Hohlzylinder angeordnet sind. 2, 2', 2" stoßen aneinander, wobei diese Mantelflächen
50 1,1', 1" auf der einen Längsseite (in Fig. 1 der abge-
wendeten Seite) erhalten bleiben und lediglich je eine
Übergangsstelle 3 zwischen benachbarten Mantelflächen 1, IM" aufweisen, während die an die Übergangs-
Die Erfindung betrifft einen Böschungsstein in Form stellen 3 angrenzenden Zwischenräume 4, die auf jener
wenigstens zweier achsparallel aneinandergereihter 55 Seite nocht sichtbar sind, auf der für den Betrachter
Hohlzylinder, wobei auf der einen Längsseite des Bö- sichtbaren Seite geschlossen sind, so daß eine ebene
schungssteins der durch die Mantelflächen benachbar- Fläche 5 entsteht, welche in der Tangentialebene an die
ter Hohlzylinder im Bereich der gemeinsamen Beruh- Hohlzylinder 2, 2', 2" liegt. Auen eine Ausnehmung in
rungslinie gebildete Zwischenraum derart ausgefüllt ist, der Mantelfläche 1" beim letzten Hohlzylinder 2" ist
daß eine ebene Fläche vorhanden ist, die tangential an 60 vorhanden, in welche ein weiterer gleicher Böschungs-
den Hohlzylindern anliegt, während auf der gegenüber- stein mit seiner keine Ausnehmung aufweisenden Man-
liegenden Längsseite dieser Zwischenraum frei liegt, telfläche 1 eingeschoben werden kann. Die untere Auf-
und daß Zähne vorhanden sind, die über eine der Aufla- lagefläche ist mit 9 bezeichnet (siehe F i g. 3 und 4).
geflächen des Böschungssteins nach außen vorstehen. Von besonderem Vorteil ist, daß beim Böschungsstein
In der CH-PS 6 06 681 ist ein derartiger Böschungs- 65 gemäß der Erfindung in der Ausgestaltung der Fläche 5
stein beschrieben. Diese Steine kann man schräg ver- und in der Anordnung der Hohlräume 10, 10', 10" der
setzt anordnen, d. h. derart, daß jeweils eine Reihe von Hohlzylinder 2,2', 2" Unterschiede vorhanden sind. Die
nobcncinanderlicgcnden Bausteinen gegenüber der Hohlräume 10, 10', 10" weisen hier, im Gegensatz zu
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