DE280899C - - Google Patents

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DE280899C
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fluid
fluid transmission
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transmission
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/32Other parts
    • B63H23/34Propeller shafts; Paddle-wheel shafts; Attachment of propellers on shafts
    • B63H23/35Shaft braking or locking, i.e. means to slow or stop the rotation of the propeller shaft or to prevent the shaft from initial rotation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl: 280899 -KLASSE 65/. GRUPPE
VULCAN-WERKE HAMBURG UND STETTIN AKTIENGESELLSCHAFT in HAMBURG.
Es ist bekannt, bei Schiffsturbinenanlagen, welche besondere Antriebsmaschinen für große Fahrt und für Marschfahrt besitzen, die Marschturbine mittels Vorgelege auf eine Schiaubenwelle .arbeiten zu lassen und zwischen der Marschturbine und dem Vorgelege eine ausrückbare mechanische Kupplung anzuordnen, durch welche die Marschturbine vom Antrieb des Schiffes zu- oder abgeschaltet wird. Diese An-Ordnung weist jedoch, abgesehen von der Umständlichkeit der Konstruktion, den Nachteil auf, daß eine solche mechanische Kupplung, namentlich bei größeren Leistungen und Ge-■ schwindigkeiten, eine äußerst geschickte Hand-
habung und Überwachung beim Ein- Und Ausrücken erfordert, und daß zudem bei dieser Anordnung eine Verblockung der Hauptturbinen gegen die Marschturbine, d. h. eine Vorrichtung, welche verhindert, daß Haupt- und Marschturbine gleichzeitig in Betrieb genommen werden können, schwer auszuführen ist. Eine solche Verblockung ist aber sehr erwünscht, da immer die eine dieser beiden. Antriebsmaschinen stillstehen muß, wenn die andere arbeitet, so daß bei unrichtiger Handhabung der Kupplungen leicht Maschinenschaden entstehen kann. Bei Schiffsmaschinenanlagen, welche Flüssigkeitsgetriebe, insbesondere solche nach System Föttinger, besitzen, lassen sich diese Nachteile dadurch vermeiden, daß eine Verblockung der Schaltorgane für die Flüssigkeitsleitungen angeordnet wird, und zwar derart, daß gleichzeitig das Flüssigkeitsgetriebe für die eine Be-' triebsart eingeschaltet und dasjenige für die andere Betriebsart ausgeschaltet wird.
Im einzelnen besteht die Neuerung aus Anordnungen, welche in der Zeichnung in einem Konstruktionsbeispiel für den Backbordmaschinenraum eines Vierwellenschiffes dargestellt sind.
Die Hauptturbine 1 treibt durch ein Flüssigkeitsgetriebe 2, beispielsweise einen Föttinger-Transformator, die Außenwelle 3 an. Ebenso treibt die Hauptturbine 5 durch ein Flüssigkeitsgetriebe 6 die Innenwelle 4. Bei Marschfahrt werden die Hauptturbinen 1 und 5 stillgesetzt, und die Marschturbine 7 treibt dann durch ein Flüssigkeitsgetriebe 8 und ein Vorgelege 9 die Außenwelle 3 allein an. Soll von großer Fahrt zur Marschfahrt übergegangen werden, so wird ein Umschaltorgan 10 so geschaltet, daß dem Absperrorgan zuströmendes Druckwasser das Flüssigkeitsgetriebe 8 durch eine Leitung 11 füllt, während die Flüssigkeitsgetriebe 2 und 6 auslaufen. Umgekehrt wird durch das Umschaltorgan 10 beim Übergang von Marschfahrt zu voller Fahrt das Druckwasser durch Leitungen 12 und 13 den Hauptflüssigkeitsgetrieben zugeführt, so daß für alle Betriebsverhältnisse immer nur die Hauptturbinen 1 und 5 oder die Marschturbine 7 die Schrauben antreiben können.
Außer einer Sicherung gegen falsches oder zeitlich unrichtiges Umschalten hat die Neuerung auch noch den Vorteil großer Einfachheit und Zuverlässigkeit.
Natürlich kann man diese Einrichtung nicht nur für die Haupt- und die Marschturbinen treffen, sondern sie mit Vorteil überall verwenden, wo es sich um getrennte Maschinenanlagen handelt, bei welchen der Betrieb der einen Gattung
ίο ein Arbeiten der Maschinen der anderen Gattung ausschließt. So läßt sich beispielsweise die Einrichtung genau entsprechend für eine Verblockung der Vorwärts- gegen die Rückwärtsmaschinen treffen.
Naturgemäß kann man die Verblockung der Getriebe gegeneinander auch in anderer Weise vornehmen; z. B. kann man die Anordnung so treffen, daß dem' Flüssigkeitsgetriebe durch die Leitungen 12 und 13 bzw. 11 nicht das Arbeitswasser unmittelbar zugeführt wird, sondern nur Druckwasser, welches die Schieber der Flüssigkeitsgetriebe verstellt und unter Umständen gleichzeitig die Leistung der Rückförderpumpen beeinflußt, welche dann ihrerseits die Kreisläufe mit Wasser anfüllen. Dieselbe Wirkung läßt sich auch dadurch erreichen, daß man diese Ein- und Auslaßschieber untereinander in der Weise kuppelt, daß der Schieber des Marschtransformators stets öffnet, wenn die Schieber der Haupttransformatoren schließen, und umgekehrt.
Die Einfachheit der Gesamtanordnung, welche nur die Bedienung eines einzigen Organs nötig macht, ergibt weiterhin den Vorteil, daß die gesamte Schaltung und Steuerung der Antriebsmaschinen leicht von einem beliebigen Punkt, beispielsweise der Kammondobrücke aus, vorgenommen werden kann, wie es an sich schon bei Umsteuerungsvorrichtungen bekannt ist.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Verblockung von Schiffsmaschinenanlagen in Verbindung mit Flüssigkeitsgetrieben, gekennzeichnet durch eine hydraulische Steuerung, die das Flüssigkeitsgetriebe der Turbinen für eine Betriebsart ein- oder ausschaltet und gleichzeitig die Flüssigkeitsgetriebe der Turbinen für die andere Betriebsart aus- oder einschaltet.
2. Verblockung von Schiffsmaschinen mit zwischengeschalteten Flüssigkeitsgetrieben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Abführungsleitungen für die Betriebsflüssigkeit der Flüssigkeitsgetriebe in der Weise miteinander in Verbindung stehen, daß nur die jeweilig in Betrieb befindlichen Flüssigkeitsgetriebe mit Betriebsflüssigkeit angefüllt sein können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Umschaltorgane gleichzeitig das Druckwasser in die Flüssigkeitsgetriebe einer Betriebsart steuern und die für die andere Betriebsart bestimmten Flüssigkeitsgetriebe stillsetzen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltorgan (10) in die die Betriebsflüssigkeit führende Leitung zwischen die Flüssigkeitsgetriebe der auf verschiedene Propellerwellen arbeitenden Hauptturbinen und das Flüssigkeitsgetriebe der Marschturbine eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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