DE280459C - - Google Patents

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DE280459C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C21/00Systems for transmitting the position of an object with respect to a predetermined reference system, e.g. tele-autographic system

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 280459 KLASSE 21 a. GRUPPE
EUGEN ACKERMANN in BERLIN-LANKWITZ.
Verfahren zum drahtlosen Übertragen von Handschriften und Skizzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1914 ab.
Apparate zur elektrischen Übertragung der Schrift auf große Entfernungen sind schon lange bekannt; für die Übertragung mußten beide Stationen durch elektrische Leitungen verbunden sein. Apparate ohne leitende Verbindung für Übertragung von Photographien und Schrift auf drahtlosem Wege wurden ebenfalls bereits vorgeschlagen. Diese Apparate brauchten lange Vorbereitungen, um die übertragene Schrift sichtbar zu machen, denn sie beruhen meist auf der Benutzung des Selens und der Anwendung der Photographie. Ferner braucht auch die Übertragung ziemlich lange Zeit, d. h. sie geht langsam vor sich.
Die Erfindung bezweckt, die laufende Schrift, Skizzen eventuell für Marine- und militärische Zwecke sofort laufend zu übertragen und auf gewöhnlichem Papier sofort sichtbar zu machen. Wie bei Gray's System für die Übertragung der Schrift bei vorhandener leitender Verbindung der zwei Stationen wird auch hier die Schrift in zwei bzw., wenn man noch die positive und negative Richtung unterscheidet, in vier Komponenten zerlegt; die leitende Kupferverbindung zwischen den beiden Stationen fällt aber weg und die Übertragung geschieht mit Hilfe der elektromagnetischen Wellen, und zwar derart, daß für die vier verschiedenen Komponenten vier verschiedene Wellenlängen, die weit auseinander liegen, benutzt werden. Um das Prinzip klarer zu machen, ist in der beiliegenden Skizze angenommen worden, daß die vier verschiedenen Wellen von vier voneinander unabhängigen Apparaten ausgehen (in Wirklichkeit ist dies nicht notwendig), denen vier verschiedene Empfangsapparate entsprechen, die die abgegebenen Wellen auffangen. Die Übertragung der Bewegung des Schreibhebels ist aus der Skizze leicht ersichtlich. Die Bewegung des Schreibstiftes im Sendeapparat wird durch die Hebel SB1 und SB2 sowie B1 O1 und B2 O2 auf drehbare Kontaktschalter O1W und O2W übertragen, die entsprechend den Bewegungskomponenten des Schreibstiftes die Primär- Stromkreise des elektromagnetischen Sendeapparates stoßweise schließen und öffnen. Wird z. B. bei einer Bewegung des Schreibstiftes S der Hebel O1W des Schalters I von w nach W1 bewegt, dann fließt der Strom durch den Weg 8, c, w, f, g, h, δ, \, 6, 9 zum Induktor /3. Bei der Bewegung des Hebels O1-W- von W1 nach η liegt der andere Kontakt des Hebels so an dem Schleppschalter i an, der Strom ist geschlossen über 8, c, w, d, e, i, a, 5, 7, 10 zum Induktor /4. Analog ist der gleichzeitig sich ergebende Stromweg, für den Hebelschalter II und aus der Figur leicht zu ersehen. Die Bewegung des Schreibstiftes wird somit in Komponenten zerlegt und diese durch die Hebel O1 η und O2 m mit Hilfe der Schalter K1, K2 der vier Sendeapparate als Grupgen ganz kurz hintereinander folgender Stromstöße übertragen. Die von dem Sendeapparat ausgehenden, den Bewegungen der Hebel w, m entsprechenden Züge elektromagnetischer Wellen werden von den vier Empfangsapparaten aufgenommen und, wie aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich, durch Schaltklinken und Schalträder in Bewegungen der Hebel B1 O5 und B2 O3 umgesetzt. Diese sind mit dem Schreibstift S' verbunden, so daß sich die
Einzelkomponenten wieder zusammensetzen und die Hebel B1' S', B2'S' den Stift S' im gleichen Sinne bewegen, wie der Schreibstift S bewegt wird. Der Schreibstift S' wird somit auf einem Papier die von 5 aufgezeichnete Skizze oder Schrift wiedergeben.
Das Einschalten des Schreibhebels kann, wie in der Skizze punktiert angegeben, durch einen besonderen Sender geschehen. Automatisch wird beim Niederdrücken des Schreibstiftes S auf die Schreibfläche ein Kontakt eines Sendestromkreises geschlossen, der mit Hilfe seines Induktors J5 eine Welle besonders von den anderen abweichender Frequenz sendet, die durch Hilfe eines Elektromagneten i?5 im entsprechenden Empfangsapparat den Schreibhebel S' gegen das Papier drückt. Derselbe wird durch eine Feder wieder vom Papier abgehoben, falls im Sendeapparat der Schreibstift 5 nicht mehr auf die Schreibplatte drückt, d.h. der Kontakt unterhalb der Platte geöffnet wird. Dieser fünfte Sende- bzw. Empfangsapparat zum Ein- bzw. Ausschalten des Schreibhebels ist in der Skizze nur punktiert angedeutet, um das Schema etwas deutlicher zu halten. Das Ein- und Ausschalten des Schreibstiftes kann auch in irgendeiner anderen bekannten Weise geschehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum drahtlosen Übertragen von Handschriften und Skizzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen des Schreibstiftes in an sich bekannter Weise in nach Richtung und Größe unterschiedene Komponenten zerlegt und diese Einzelkomponenten durch Gruppen von einer der Größe der Komponenten entsprechenden Zahl von Stromimpulsen und mit verschiedenen für jede der Einzelkomponenten charakteristichen Wellenlängen zu den entsprechend abgestimmten Empfangsapparaten drahtlos übertragen werden, und in diesen die aufgenommenen' Impulsgruppen wieder' in Bewegungskomponenten umgesetzt und zu einer resultierenden, die an der Sendestelle geschriebenen Zeichen wiedergebenden Bewegung des Schreibstiftes zusammengesetzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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