DE280419C - - Google Patents
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- DE280419C DE280419C DENDAT280419D DE280419DA DE280419C DE 280419 C DE280419 C DE 280419C DE NDAT280419 D DENDAT280419 D DE NDAT280419D DE 280419D A DE280419D A DE 280419DA DE 280419 C DE280419 C DE 280419C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B45/00—Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids
- F04B45/02—Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids having bellows
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Multiple-Way Valves (AREA)
- Diaphragms And Bellows (AREA)
- Fluid-Damping Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein drehbarer Blasebalg, bei welchem einzelne
Bälge radial um eine Achse angeordnet sind, und bei denen eine Wand gegenüber einer
festen Wand beweglich und mit Gewichten ausgestattet ist, die das öffnen und Schließen
der Bälge selbsttätig, d. h. durch das Schwergewicht bewirken. Durch diese Anordnung
ist es möglich, durch bloßes Drehen der Vorrichtung die Blasebälge in Bewegung zu setzen,
wobei die saugende und pressende Wirkung hierbei automatisch erfolgt. Durch die symmetrische
Anordnung der Bälge findet ein Gewichtsausgleich statt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in drei Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen die Blasebalganordnung in einfachster Form in Seitenansicht und
Aufsicht.
Fig. 3 zeigt in vertikalem Querschnitt eine doppelt wirkende Balganordnung.
Bei der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 sind um eine Nabe α, die um eine Hohlwelle b
drehbar gelagert ist, symmetrische Balganordnungen -vorgesehen, bei welchen die Wände c
eines jeden Balges feststehen, während eine zweite gegenüberliegende Wand d beweglich
angeordnet ist. Letztere besitzt ein erhebliches Eigengewicht und ist noch mit Sondergewichten
e versehen. In den festen Wänden sind innenliegende Klappenventile f zum Einlassen
der Luft vorgesehen, welche sich in bekannter Weise bei Auseinanderziehen der Bälge schließen.
In den Naben sind Öffnungen g vorgesehen, welche durch sich nach dem Inneren der
Bohrungen öffnende Klappenventile h geschlossen werden können. Diese Klappenventile
schließen sich in bekannter Weise beim Auseinanderziehen der Bälge, öffnen sich dagegen beim Zusammendrücken derselben.
Die Hohlwelle b ist auf der zur Drehrichtung linken Seite mit einer Einlaßöffnung k
versehen. Bei einem nach der Pfeilrichtung angenommenen Drehsinn öffnen sich die Bälge
auf der rechtsseitigen Hälfte, während sie sich auf der linksseitigen Hälfte durch das Gewicht
der Wand d schließen. Auf der rechtsseitigen Hälfte wird die Luft angesaugt, d. h. es öffnen
sich die Ventile f, während sich die Ventile h schließen. Die von den Bälgen ausgepreßte
Luft gelangt durch die Kanäle g in die Öffnung k der hohlen Welle und wird durch diese
fortgeleitet. Die Öffnung der Welle b ist selbstverständlich von der Nabe α vollständig umschlossen,
so daß nur die von den Bälgen austretende Luft in die Öffnung gelangen kann. Mit der Nabe α ist dann noch ein Handgriff
I zum Drehen der Balganordnung verbunden ; letztere kann indessen durch eine
Riemenscheibe 0. dgl. abgelöst werden.
Bei der Anordnung nach der Fig. 3 sind die Bälge doppelt wirkend angeordnet, d. h.
die bewegliche und mit Gewichten belastete Wand m ist zwischen feststehenden Wänden η
angeordnet und liegt innerhalb eines vollständig geschlossenen Balgsystems. Bei dieser
Anordnung wirkt die bewegliche Wand sowohl rechts- wie linksseitig auf die eine Balgseite
drückend und auf die andere saugend. Das Ansaugen der Luft geschieht durch eine
Hohlwelle ο, welche in der Mitte durch eine Querwand p unterteilt ist. Die Welle wird
an der unterteilten Stelle durch eine Nabe q umschlossen, welche auf der feststehenden
Welle ο lose drehbar ist. In der Nabe sind in die einzelnen Kammern mündende Kanäle .%■
vorgesehen, in denen versetzt zueinander liegende Ventile angeordnet sind, d.· h. die
in Richtung der ankommenden Luft liegenden
ίο Kanäle s sind mit Ventilen ausgestattet, welche
sich nur nach innen öffnen, also nur den Lufteintritt ermöglichen, während sich andere Ventile
nur nach außen öffnen, d. h. die gepreßte Luft austreten lassen. Diese gelangt in die
ringförmigen Kammern u der Naben, von wo aus sie durch Löcher ν der hohlen Welle 0
ein- bzw. austritt. In jeder einzelnen Kammer liegt ein Ventil- und Kanalpaar.
Claims (2)
1. Drehbarer Blasebalg, dadurch gekennzeichnet, daß um eine hohle, feststehende
oder drehbare Welle Windbälge radial und symmetrisch angeordnet sind, welche infolge
einer auf das System ausgeübten Drehung abwechselnd Luft ansaugen und durch die Hohlwelle fortleiten.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je
zwei zu einem doppelten Bläsebalg verbundenen, festen Wänden (n) eine ■ belastete
Wand (m) pendelnd angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280419C true DE280419C (de) |
Family
ID=536256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280419D Active DE280419C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280419C (de) |
-
0
- DE DENDAT280419D patent/DE280419C/de active Active
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