DE280338C - - Google Patents

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DE280338C
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frame
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steering wheels
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B29/00Rollers
    • A01B29/02Rollers with smooth surface

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Moorkultur wird bekanntlich in neuerer Zeit eine immer größere Aufmerksamkeit geschenkt. Es handelt sich in der Hauptsache darum, auf dem Moor Weiden und Wiesen anzulegen. Das Moor muß, wenn es ertragreich bleiben soll, alljährlich ein bis zweimal mit schweren Walzen bezogen werden. Mit Rücksicht darauf, daß es sich um große zu bearbeitende Flächen handelt, und das Ziehen
ίο schwerer Walzen mit Gespanntieren auf dem Moor Schwierigkeiten begegnet, muß diese Arbeit mit Motorwalzen durchgeführt werden. Hierbei ist die Innehaltung gewisser Bedingungen erforderlich. Die Walzen dürfen zur Bearbeitung neu angelegter, etwa einjähriger Weiden, auf den laufenden Meter keinen größeren Druck als etwa 1000 kg ausüben, doch muß zur Bearbeitung mehrjähriger Weiden auch die Möglichkeit vorhanden sein, diesen Druck durch Beschwerung auf etwa das Doppelte zu erhöhen. Die Beschwerung der Walzen mit Wasser hat sich nicht bewährt. Es wird daher von den Abnehmern der Maschine eine Beschwerung mit festen Beschwerungsmitteln und vornehmlich mit Kunstdünger ' vorgeschrieben, zumal an die Motorwalzen häufig noch eine Düngerstreumaschine angehängt wird. Weitere Bedingungen sind, daß der Radstand mit Rücksicht auf eine große Kurvenbeweglichkeit verhältnismäßig gering sein muß und daß, was wohl die Hauptsache ist, die Last auf den vorderen Lenkrädern nicht größer ist als zur Lenkung eben erforderlich, weil sonst die Lenkräder beim Einschwenken in Kurven die Bodennarbe aufreißen sowie ganz allgemein Spuren hinterlassen, welche die eigentliche Walze nicht mehr auszugleichen vermag. Auch muß, da das Moor häufig feucht ist, das ganze Gewicht möglichst auf die Triebwalze verlegt werden, um dasselbe als Adhäsionsgewicht für die Fortbewegung der Maschine ausnutzen zu können.
Die bekannten Motorwalzen entsprechen nun. immer nur der einen oder anderen Bedingung; insbesondere genügen sie den Anforderungen aber auch deshalb nicht, weil es bisher nicht gelang, die bei der hohen Belastung erforderliche große Stabilität und den großen Kraftbedarf der Maschine mit dem weiter erforderlichen geringen Gewicht derselben in Einklang zu bringen.
Nach Ansicht der Erfinderin sind nun die Mißerfolge beim Bau schwerer Motorwalzen für Moorkultur auf den verfehlten Rahmenbau zurückzuführen, da es bisher niemandem gelang, den Rahmen leicht genug, zugleich aber auch so auszubauen, daß sein Gewicht sich vornehmlich auf die Triebwalze überträgt.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Motorwalze für Moorkultur, welche infolge eines neuartigen Rahmenbaues allen an sie zu stellenden Anforderungen in jeder Hinsicht entspricht. Im vorliegenden Falle läuft der Maschinenrahmen oberhalb der vorderen Lenkräder und der hinteren Triebwalze eben durch; in seinem vorderen zur Aufnahme des Motors dienenden Teil ist er verjüngt, und in seinem hinteren Teil ist er in zentrischer Anordnung zu der darunter liegenden Triebwalze zu einer der Aufbringung der Beschwerungsmittel (Kunstdünger u. dgl.) dienenden Plattform verbreitert.
Das ebene Durchlaufen des Maschinen-

Claims (1)

  1. rahmens oberhalb der Lenkräder und der Triebwalze von hinten nach vorn gestattet zunächst einmal das unmittelbare Aufsetzen des Motors auf den Rahmen ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Rahmenteile, welche z. B. bei einem in der Höhenrichtung treppenförmig gekröpften Rahmen durchaus erforderlich werden und das Maschinengewicht nur erhöhen. Auch ist es möglich, die Antriebswelle von hinten nach
    ίο vorn durchlaufen zu lassen, ohne dieselbe teilen und Zwischengetriebe, wie Kegelräder u. dgl., verwenden zu müssen, was ebenfalls eine Gewichtsvermehrung bedingen würde. Zugleich gestattet das ebene Durchlaufen des Maschinenrahmens die Anordnung der Lenkräder und der Triebwalze an jeder beliebigen und gewünschten Stelle, sowie jeden beliebigen Radstand und'demnach auch die vollkommene Anpassung an die angestrebte Lastverteilung.
    Die vordere Rahmen Verjüngung ist deshalb von Wesen, weil auch hierdurch das Gewicht der Maschine im vorderen Teil sehr gering und demnach auch die Belastung der Lenkräder auf das geringste zulässige Maß herabgedrückt wird.
    Die hintere Rahmenverbreiterung andererseits dient dazu, die zur Aufnahme voluminöser Beschwerungsmittel erforderliche große Lade- j fläche zu schaffen, und zwar wieder ohne Zu- i hilfenahme besonderer, d. h. solcher Konstruk- j tionsteile, die nicht mit Rücksicht auf die j Stabilität des Maschinenrahmens an sich schon vorhanden sein müssen. Weiter ermöglicht sie, die Plattform, und zwar sowohl in der Längs- wie auch in der Querrichtung, genau in der Mitte über der Trieb walze anzuordnen und hierdurch größere oder geringere Mengen der Beschwerungsmittel immer und I stets so auf der Plattform zu verteilen, daß j die Last nur von der Triebwalze, nicht aber j auch von den vorderen Lenkrädern auf den Boden übertragen wird.
    Zweckmäßig wird der Maschinenrahmen nun so ausgebildet, daß' man zwei Längsträger, welche zum Aufsetzen des Motors dienen, gerade von vorn nach hinten durchlaufen läßt j und im hinteren Teil der Maschine wegen der dort erforderlichen Verstärkung dieser Träger j zu beiden Seiten derselben weitere Träger anordnet, deren vordere, schräg zulaufende Enden man an die mittleren Träger anschließt. Hier- j durch wird zugleich auch ohne sonstige Hilfsmittel die zur Aufbringung der Beschwerungsmittel erforderliche große Breite der Plattform ' geschaffen. Diese Längsträger bilden gemeinsam das Grundgerüst des Maschinenrahmens, das bei der beschriebenen Bauart aus ganz schwachem Walzeisen bestehen kann und demnach auch ein verhältnismäßig geringes Gewicht besitzt. Zum Tragen der Antriebswalzen dient ein besonderes, aus unterhalb der Längsträger durchlaufenden-Ouerträgern bestehendes Traggerüst, welches mit dem Grundgerüst zweckmäßig abnehmbar verbunden ist, so daß die Maschine für den Transport leicht zerlegt werden kann.
    Eine Ausführungsform einer derartigen Motorwalze zeigt die Zeichnung in
    Fig. ι in Seitenansicht, in
    Fig. 2 in Draufsicht, und in
    Fig. .3 in Teilansicht, in der Richtung des Pfeils der Fig. 2 gesehen.
    Oberhalb der Lenkräder α und der zweiteiligen Triebwalze b, V läuft der Maschinenrahmen eben durch. Das Grundgerüst desselben besteht aus den beiden parallelen mittleren Längsträgern c, auf deren vorderen Enden der Motor d sitzt. An der Außenseite der Längsträger c schließen die vorderen, schräg zulaufenden Enden e' der äußeren Längsträger e an, die im hinteren Teil den mittleren Längsträgern c parallel sind und mit diesen zusammen das Gerippe für die Plattform P bilden. Unterhalb dieser laufen die beiden Querträger f durch, die als Traggerüst für die Triebwalze b, V dienen und zu diesem Zwecke die Lager g für die Walzenachse tragen. Um einen seitlichen Kräften widerstehenden Dreieckverband zu schaffen, sind die Enden der Querträger f durch ausladende Bügel h miteinander verbunden, von deren Scheiteln zu den Achslagern g Streben i schräg herabführen. Die Bügel h und die Streben i sind abnehmbar, damit beim Verladen der Maschine in Eisenbahnwagen die zulässige Ladebreite nicht überschritten wird.
    ■ Patent-Anspruch:
    Rahmen für Motorwalzen mit Beschwerungsplattform zur Moorkultur, dadurch gekennzeichnet, daß der in seinem vorderen Teil den Motor aufnehmende und in seinem hinteren Teil zu einer Plattform (P) verbreiterte Hauptrahmen, der aus oberhalb der vorderen Lenkräder und der hinteren Triebwalze eben durchlaufenden Längsträgern (c, e) besteht, unterhalb der Plattform mit einem besonderen, aus Querträgern (f) gebildeten Tragegerüst für die Triebwalze verbunden ist, wobei die die Enden u0 der Querträger verbindenden Bügel (a) seitlich ausladen und am Scheitel durch eine mittlere Strebe (i) an die Achslager der Triebwalze angeschlossen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
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