DE280243C - - Google Patents

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DE280243C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B35/00Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
    • D05B35/08Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for ruching, gathering, casing, or filling lace, ribbons, or bindings; Pleating devices; Cuttlers; Gathering feet; Crimpers; Curlers; Rufflers
    • D05B35/085Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for ruching, gathering, casing, or filling lace, ribbons, or bindings; Pleating devices; Cuttlers; Gathering feet; Crimpers; Curlers; Rufflers for making folds transversely to the sewing direction
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/06Presser feet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVt 280243 -KLASSE. 52 β. GRUPPE
THE GREIST MANUFACTURING COMPANY in NEW HAVEN, Conn., V. St. A.
Kräuselapparat für Nähmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1913 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kräuselapparate für Nähmaschinen, die entweder bei jedem Stich ein Fältchen oder eine . Kräuselung ausführen können oder, wenn breitere Falten gewünscht werden, während mehrerer, z. B. während fünf Stiche, nur eine einzige Falte bilden. Insbesondere betrifft die Erfindung solche Kräuselapparate, bei welchen die Steuervorrichtung für die Bewegungsvorrichtung des Kräuselwerkzeuges aus einem :mit flachen und tiefen Einkerbungen versehenen Schaltrad in Verbindung mit einer Klinke besteht, derart, daß je nach der Einstellung dieser -Klinke mit Bezug auf das Schaltrad der von der Nadelstange der Nähmaschine bewegte Antriebshebel des Kräuselapparates den Bewegungsmechanismus des Kräuselwerkzeuges bei jedem Stich-oder immer nur nach einer bestimmten Anzahl von Stichen betätigt. Gegen-
ao über den bekannten Kräuselapparaten dieser Art bezweckt die Erfindung, wie es bereits für Kräuselnähmaschinen bekannt ist, eine größere Mannigfaltigkeit in der Breite der herzustellenden Fältchen oder Kräuselungen zu erzielen, als es bisher bei den genannten einfachen Kräuselapparaten möglich war. Zu diesem Zwecke besteht die Erfindung darin, daß ein oder mehrere der tiefen Einkerbungen des Schaltrades ganz oder bis zur Höhe der flachen Einkerbungen verdeckt oder ausgefüllt werden können, so daß also, beispielsweise bei den eingangs erwähnten Fünfstichkräuselern mit zwei tiefen und vier dazwischen liegenden flachen Einkerbungen des Schaltrades, nicht nur wie bisher bei jedem Stich oder bei jedem fünften Stich, sondern auch, nachdem die eine tiefe Einkerbung des Schaltrades verdeckt worden ist, bei jedem zehnten Stich ein Fältchen oder eine Kräuselung ausgeführt werden kann.
Ein Kräuselapparat gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Kräuselapparates. Fig. 2 ist eine ebensolche Ansicht mit anderer Einstellung. Fig. 3 ist eine Seitenansicht von hinten auf Fig. 1, ebenfalls mit anderer Einstellung, und Fig. 4 veranschaulicht eine Einzelheit in größerem Maßstabe.
Dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein Kräuselapparat nach Art des. durch Patent 251063 geschützten zugrunde gelegt.
12 bezeichnet den Hauptteil des Gestelles der Kräuselvorrichtung, welches mittels des Teiles
13 an der Drückerfußstange der Nähmaschine befestigt werden kann. Der gegabelte Antriebshebel 14 ist drehbar auf einem an dem Rahmen 12 angenieteten Stift 15 angeordnet. Ebenfalls drehbar um denselben Stift 15 sind eine hin und. her schwingende Platte 16, ein Schaltrad 17 und ein Pendel- oder Hilfshebel 18 angebracht, dessen unteres Ende mit dem Träger 19 der Kräuselplatte 20 verbunden ist. Die hin und her schwingende Platte 16 ist mit einem Fortsatz 21 (Fig. 3) versehen, gegen den eine am Antriebshebel 14 angeordnete einstellbare Regulierschraube 22 schlägt, wobei die hin und her schwingende Platte 16 mit einer nicht dargestellten Schulter versehen ist, die vorn am oberen Teil des Pendelhebels 16 angreifen kann, um die Rückwärtsbewegung dieses Hebels und
der mit demselben in Verbindung stehenden Kräuselplatte 20 zu bewirken. Der Pendelhebel 18 ist an seinem oberen Ende mit einer Schulter 24 (Fig. 3), und das Schaltrad 17 ist bei der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung mit zwei entsprechend tiefen Zähnen oder Einkerbungen 25 versehen, zwischen denen je vier verhältnismäßig flache Zähne oder Einkerbungen 26 vorgesehen sind.
Als Vorrichtung zum Steuern des Mechanismus, mittels dessen das Kräuselwerkzeug 20 vom Antriebshebel 14 bewegt wird, ist bei vorliegendem Ausführungsbeispiel, wie gesagt, die durch Patent 251063 geschützte verwendet, bei welcher der Bewegungsmechanismus zwei Klinken 27, 28 besitzt, von denen die eine, 27, bei 50 drehbar und federnd auf dem Antriebshebel 14 befestigt ist, während die andere, 28, vermittels eines durch Drehen der Schlitz-' schraube 29 betätigten Exzenters mit Bezug auf die Klinke 27 so eingestellt werden kann, daß sie entweder aus dem Bereich des mit ihr zusammenwirkenden, durch die vierarmige Feder 51 gegen den Arm 25 gedrückten Schaltrades 17 gehalten wird und dann die Einwirkung der Klinke 27 auf das Kräuselwerkzeug nicht hindert, oder so, daß sie in das mit den Einkerbungen 25 und 26 von ungleicher Tiefe versehene Schaltrad 17 eingreift und dasselbe absatzweise dreht, wobei sie der Klinke 27 nur dann gestattet, mit dem Anschlag 24 des Pendelhebels 18 in Eingriff zu kommen und dadurch auf das Kräuselwerkzeug einzuwirken, wenn sie selbst in Eingriff mit einer tieferen Einkerbung 25 des Schaltrades sich befindet. Auf dem Bolzen 15 sitzt ferner zwischen dem Schaltrad 17 und der Feder 51 ein Arm 52. Dieser ist auf dem Bolzen 15 drehbar und wird durch Eigenfederung in reibendem Eingriff mit dem Schaltrad 17 gehalten. Die Drehung des Armes 52 kann durch eine vorstehende Lippe 53 bewirkt werden. Die Entfernung der Peripherie des wirksamen Endes 54 des Armes 52 von der Mitte des Bolzens 15 ist im wesentlichen gleich der Entfernung der Unterkante der flachen Einschnitte 26 des Schaltrades 17 von dessen Zentrum. Infolgedessen ist ersichtlich, daß dadurch, daß der Arm 52 aus der in Fig. 1 veranschaulichten unwirksamen Stellung in die in Fig. 2 veranschaulichte wirksame Stellung verschoben wird, die bisher tiefe Einkerbung 25 durch das Ende 54 des Armes 52 so weit verdeckt wird, daß sie jetzt nur noch oder im wesentlichen so tief ist wie die flachen Einkerbungen 26.
Der beschriebene Kräuselapparat wirkt folgendermaßen : Wenn die Klinken 27 und 28 so eingestellt sind, daß ihre wirksamen Spitzen, wie in Fig. 3 dargestellt ist, voneinander getrennt oder nicht in einer wagerechten Ebene sind, so kann die Klinke 27 an der Schulter 24 des Pendelhebels 18 eingreifen, während die Klinke 28 so weit angehoben ist, daß sie gänzlich außer Eingriff mit dem Schaltrade 17 ist. Infolgedessen wird der Kräuselplatte 20 bei jeder Hin- und Herschwingung des Antriebshebels 14 ein Krauselhub erteilt, d. h. bei jedem Stich eine Falte oder Kräuselung gelegt, während das Schaltrad 17 unter der Einwirkung seiner Reibungsfeder 51 stillsteht.
Wenn breitere Falten gelegt werden sollen, so wird vermittels der Exzenterschraube 29 die Klinke 28 so weit gesenkt, daß sie, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, nachgiebig zwischen die Zähne des Schaltrades 17 greift und dasselbe absatzweise drehen kann. Da sich nunmehr die wirksamen Spitzen der Klinken 27 und 28 in derselben wagerechten Ebene befinden, so wird, wenn die Klinke 28 in Eingriff mit den flacheren Zähnen 26 des Schaltrades 17 kommt, die Klinke 27 über der Schulter 24 des Pendelhebeis 16 gehalten, so daß dem Hebel 18 keine Bewegung mitgeteilt wird, außer, wenn die Klinke 28 in eine der tieferen Einkerbungen 25 des Schaltrades 27 fällt. Dann greift die Klinke 27 an der Schulter 24 des Pendelhebels 18 an, und da dieses bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel bei jeder fünften Einkerbung der Fall ist, so wird lediglich bei jeder fünften Auf- und Abbewegung des Antriebshebels 14 die Kräuselplatte 20 zwecks Bildung einer verhältnismäßig breiten Falte vorgeschoben, d. h. es wird eine Falte oder Kräuselung nach je fünf Stichen der Nähmaschine gebildet. Hierbei befindet sich natürlich der federnde Arm 52 in der aus Fig. ι ersichtlichen Stellung außerhalb der einen tiefen Einkerbung 25.
Soll eine noch breitere Falte gebildet werden, so wird der Arm 52 aus der in Fig. 1 veranschaulichten unwirksamen Stellung in die in Fig. 2 dargestellte wirksame Stellung gedreht, so daß sein oberes Ende 54 die eine tiefe Einkerbung 25 im wesentlichen bis zur Höhe einer flachen Einkerbung 26 verdeckt. Infolgedessen wirkt jetzt bei der im übrigen wie in Fig. ι ausgeführten Einstellung der Klinken 27 und 28 die verdeckte tiefe Einkerbung 25 lediglich als flache Einkerbung, so daß die Klinke 27 während neun Auf- und Abbewegungen des Antriebshebels 14 außer Eingriff mit der Schulter 24 des Pendelhebels 18 gehalten wird. Nur wenn die Klinke 28 mit der einzigen übrig gebliebenen tiefen Einkerbung 25 (Fig. 2 unten) in Eingriff gerät, kann die Klinke 27 gegen die Schulter 24 treffen und dadurch vermittels der Arme 18 und iq das Kräuselwerkzeug 20 vorschieben. In diesem Falle wird also eine breite Falte bei jedem zehnten Stich gebildet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kräuselapparat für Nähmaschinen, bei welchem die Steuervorrichtung für den Be-
    wegungsmechanismus des Kräuselwerkzeuges aus einem mit flachen und tiefen Einkerbungen versehenen Schaltrad in Verbindung mit einer Klinke besteht, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der tiefen Einkerbungen (25) dadurch ganz oder bis zur Höhe der flachen Einkerbungen (26) verdeckt oder ausgefüllt (52) werden können, daß auf der Achse des Schaltrades (17) ein beweglicher Arm (52) angeordnet ist, dessen wirksame Länge gleich der Entfernung der flachen Einkerbungen (26) des Schaltrades von dessen Zentrum oder größer als diese Entfernung ist, und welcher in und außer Eingriff mit einer oder mehreren der tiefen Einkerbungen (25) verschoben werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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