DE280242C - - Google Patents

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DE280242C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/20Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation
    • H01T13/36Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation characterised by the joint between insulation and body, e.g. using cement

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  • Spark Plugs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280242 KLASSE 46 c. GRUPPE
Zündkerze. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1913 ab.
Die Erfindung stützt sich auf die Beobachtung, daß die bisher üblichen Zündkerzenkonstruktionen nicht mit der nötigen Sicherheit das Zersprengen oder Absplittern des sogenannten Steines, des die innere Elektrode umgebenden harten Isolierstoffes, vermeiden konnten. Meistens sind die Zündkerzen derart gebaut, daß der Stein in einem zum Zwecke des Fest-. schraubens am Motor mit Sechskant versehenen
ίο Metallkörper liegt und darin durch eine Schraube oder Mutter festgepreßt wird, deren Sechskant über dem Sechskant des Metallkörpers liegt, wie eine Gegenmutter. Ist nun der Stein mittels dieser Schraube oder Mutter wohl bei der Zusammenstellung der Zündkerze gerade richtig angepreßt, so kommt es doch immer wieder vor, daß beim Festschrauben der Zündkerze mit dem Schraubenschlüssel nicht das Sechskant der Kerze selbst, sondern das jener Schraube oder Mutter erfaßt und dann der Stein zersprengt oder mindestens beschädigt wird.
Wenn man andererseits gemäß einer neueren Konstruktion jene besondere Schraube oder Mutter dadurch vermeidet, daß man den Stein ein für allemal durch Umbörteln eines Randes in dem Metallkörper der Kerze befestigt, so hat man den Nachteil, daß der Stein nicht mehr herausgenommen, nachgesehen und ausgcwech-. seit werden kann; einer Beschädigung des Steines ist jedoch auch hier nicht vorgebeugt, denn hier ist es die einmalige Befestigung durch Umbörteln oder Drücken, bei welcher der Stein leicht ausspringt.
Gemäß der Erfindung ist dieser Übelstand nun beseitigt. Der Stein kann erstmals bei der Herstellung mit einer Mutter in genau der richtigen Weise festgespannt werden, so daß er hierbei nicht zerdrückt wird; ein nachheriges Zerdrücken ist ausgeschlossen, und gleichwohl bleibt der Stein leicht auswechselbar. Überdies ist der nicht zu unterschätzende Vorteil erreicht, daß die Kerze sehr leicht ausfällt, was besonders für Flugzeugmotoren in Betracht kommt, und daß die Herstellung der Kerze noch um einen weit größeren Betrag verbilligt wird, als der Gewichts- und Materialersparnis entspricht.
Gemäß der Erfindung trägt nämlich der Schaft der Zündkerze überhaupt kein Sechskant o. dgl, sondern sein Sechskant ist an einem besonders aufzuschraubenden Stück (z. B. der Überwurfmutter) angeordnet, welches zum Festspannen des Isolierkörpers (Steines) dient' und bei welchem dann eine Schraubensicherung das Zerdrücken des Steines beim Einschrauben der Kerze verhütet. ' Nun kann der Schaft einfach von einem auf den Schaftdurchmesser ■ gezogenen Stab abgestochen werden. Dadurch wird die Dreharbeit und der Materialabfall ganz bedeutend vermindert. Ferner kann für den Schaft nicht festbrennendes Metall, für das Sechskant dagegen Stahl benutzt werden, ohne daß die Außendimension vergrößert oder der Raum für den Isolierstein verringert würde.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in Fig. ι in einem Achsialschnitt, in Fig. 2 in einer Seitenansicht dargestellt.
Der Metallkörper α der Zündkerze, welcher den Stein b aufnimmt, ist mit einem Außengewinde für eine Überwurfmutter c ausgestattet, die zunächst dazu dient, den Stein im Körper a festzupressen. Nach der Befestigung des Steines wird die Mutter c festgestellt und gegen Drehung
gesichert, zweckmäßig durch eine sogenannte Wurmschraube d. Jetzt sitzt ihr Sechskant auf dem Metallkörper α so fest, wie wenn es mit ihm aus einem Stück bestünde, und dient nun zum Einschrauben und Lösen der Kerze selbst. Ein nachträgliches versehentlich zu festes Andrücken des Steines beim Einschrauben und Festziehen der ganzen Kerze ist nun ausgeschlossen.
1.0 Der Metallkörper der Kerze braucht also ; nicht mehr von einem dicken Stab, ζ. Β. einem Sechskantstab, abgedreht zu werden, sondern kann aus einem auf den Aüßendurchmesser des zylindrischen Teiles des Körpers gezogenen Stab, ja sogar schließlich — für ganz besonders leichte Ausführung — aus einem zylindrischen Rohr hergestellt werden.
Vorteilhaft ist es, den Stein, wie aus Fig. 1 ersichtlich, doppelkegelförmig zu gestalten und ihn zwischen entsprechend kegelförmige Einlagen oder Futter aus weichem Material, z. B. Weichaluminium, in den Körper α zu betten. Nicht unbedingt nötig ist die Ausbildung des Teiles c als Überwurfmutter, denn er könnte beispielsweise auch als eine in ein Innengewinde des Körpers α geschraubte hohle Kopfschraube ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zündkerze, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Festschrauben und Lösen der Kerze dienende Schlüsselangriffsfläche (Sechskant) anstatt an dem Metallkörper (α) der Kerze an einem besonderen, auf den Kerzenkörper (a) zu schraubenden Teil (β) angebracht ist, welcher zum Festspannen des Isolierkörpers (Steines) (b) dient, und bei welchem dann eine Schraubensicherung (d) das Zerdrücken des Steines beim Festschrauben oder Lösen der Kerze \^erhütet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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