DE835853C - Fuellfederhalter mit Schraubkolben und unverlierbarem Drehknopf - Google Patents

Fuellfederhalter mit Schraubkolben und unverlierbarem Drehknopf

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DE835853C
DE835853C DEP48056A DEP0048056A DE835853C DE 835853 C DE835853 C DE 835853C DE P48056 A DEP48056 A DE P48056A DE P0048056 A DEP0048056 A DE P0048056A DE 835853 C DE835853 C DE 835853C
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DE
Germany
Prior art keywords
rotary knob
fountain pen
bearing
nut
pen according
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Expired
Application number
DEP48056A
Other languages
English (en)
Inventor
Gregor Miltner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faber Castell AG
Original Assignee
AW Faber Castell GmbH and Co
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Filing date
Publication date
Application filed by AW Faber Castell GmbH and Co filed Critical AW Faber Castell GmbH and Co
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/02Ink reservoirs
    • B43K5/06Ink reservoirs with movable pistons for withdrawing ink from an ink-receptacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Füllfederhalter mit Schraubkolben und unverlierbarem Drehknopf Es sind Füllfederhalter mit Schraubkolben und einem unverlierbaren, unter Federwirkung stehenden Drehknopf bekannt, bei denen der Drehknopf während des Füllvorganges mit einem Vorschubglied durch eine Kupplung verbunden ist. Die Erfindung bezweckt, die konstruktive Gestaltung derartiger Füllfederhalter zu verbessern, so daß sich nicht nur in der Herstellung, sondern auch im Gebrauch Vorteile ergeben. Bei den bekannten Haltern dieser Art besitzt der Drehknopf ein Innengewinde und wird auf ein Außengewinde am Halterschaft oder eines in diesen eingesetzten Teiles bei Nichtgebrauch aufgeschraubt. Dadurch ergibt sich aber eine verhältnismäßig große Länge des Drehknopfes, die naturgemäß die gesamte Halterlänge vergrößert. Außerdem treten bei dieser bekannten Ausführung Schwierigkeiten im Zusaminenbau ein, da bei dein vom Gewinde abgeschraubten Drehknopf der freie Raum zwischen seiner Vorderkante und der Hinterkante des Halterschaftes verhältnismäßig gering ist.
  • Ferner sind Füllhalter bekannt, bei denen der Drehknopf mit einem Außengewinde versehen ist. Bei diesen bekannten Haltern greift das Außengewinde des Knopfes jedoch in eine besondere, ebenfalls mit Gewinde versehene Bohrung eine Endstückes des Füllhalterschaftes ein, das seinerseits in ein Gewinde des letzteren eingeschraubt ist. Diese Anordnung ist sehr umständlich, denn es erfordert die Anbringung von zwei Innengewinden, nämlich einmal im Innern des Halters und zum andern im Endstück desselben.
  • Demgegenüber wird durch die Erfindung die Ausbildung von Füllhaltern, bei denen der Drehknopf mit einem Außengewinde versehen ist, dadurch vereinfacht, daß das im Füllhalterschaft vorgesehene Innengewinde nicht nur zum Einschrauben des Drehknopfes, sondern auch zum Halten eines Lagers für die Vorschubmutter dient. Auf diese Weise braucht nur ein einziges Innengewinde in (lern rohrförmigen Halterschaft angebracht zu wer-, den, während das Innengewinde in einem Sackloch der Abschlußkappe, das bekanntlich in einem solchen, dazu noch flachen Loch schwierig anzubringen ist, entfällt.
  • Der Drehknopf wird also mit seinem Außengewinde in das Innengewinde des Füllhalterschaftes eingeschraubt. Dieses Innengewinde dient gleichzeitig zum Einschrauben eines Lagers für die Kolbenstangenfü'hrung, das so weit in den Halterschaft hineingeschraubt ist, daß hinter ihm noch Platz zum Einschrauben des Drehknopfes verbleibt. Das Lager ist mit Schlitzen zum Ansetzen eines Schlüssels versehen, der infolge des großen Zwischenraumes zwischen Drehknopfvorderkante und Schafthinterkante leicht eingeführt werden kann. Mit dem als Verschlußkappe ausgebildeten Dreliktiopf ist in an sich bekannter Weise die Vorschubrnutter kuppelbar, die in dem Lager des hinteren Schaftteiles drehbar ist, während die Kolbenstange in diesem Lager gegen Drehung gesichert ist. Die Vorschubmutter besitzt einen fest aufgezogenen oder aufgeschraubten Anschlagring, der den Drehknopf gegen Abgleiten von der Mutter schlitzt. Zur Sicherung der Vorschubmutter gegen ein Herausgleiten aus dem Halterschaft ist ihr Lager mit zwei Führungsringen, die sie an Längsbewegungen hindern, versehen. Der vordere dieser leiden Ringe, der zweckmäßig als Führungsteil für die Kolbenstange ausgebildet ist, wird nach Eindringen der N'orschul)mutter in das Lager fest in dieses eingezogen oder eingeschraubt.
  • Um in gekuppeltem Zustande den erwähnten großen Zwischenraum zwischen Drehknopfvorderkante und Schafthinterkante zum Einführen eines Schlüssels zu erzielen, muß der Drehknopf verhältnismäßig lang ausgeführt sein. Die gesamte Länge des hohlen Drehknopfes wird jedoch für den Rückzug der Kolbenstange ausgenutzt, um einen möglichst großen Füllraum der Kolbenpumpe zu erreichen, wie es bei Ausführungen ohne Kupplungsfeder bereits bekannt ist.
  • I?s wurde aber bisher nicht für möglich gehalten, jene Förderung bei der Verwendung einer Feder zu verwirklichen. Gemäß weiterer Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die die Kupplung automatisch bewirkende Druckfeder derart im hohlen Drehknopf angeordnet ist, daß die Kolbenspindel durch die Druckfeder hindurchgeht.
  • Durch die Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigt Fig. i einen Halter nach der Erfindung im Längsschnitt, bei dem sich der Drehknopf in Kuppeistellung befindet, Fig.6 den gleichen Halter mit aufgeschraubtem Drehknopf, Fig. 2 einen Schnitt nach derLinie II-II derFig. i, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. i, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. i und Fig. 5 einen Schnitt nach <ler Linie V-V der Fig. i.
  • In Fig. i besitzt der l lalterschaft i ein Innengewinde 2, in das ein Lager 3 für die in diesem drehbar gelagerte Vorschubmutter 4 eingeschraubt ist. Das Lager 3 hat einen hinteren Führungsring 5 und einen vorderen fest eingezogenen Führungsring 6, die beide die Vorscliul)mutter 4 gegen eine Verschiebung in der .Achsrichtung sichern. In der Vorschubmutter .4 ist die mit Steilgewinde versehene Kolbenstange 8 angeordnet, deren Querschnitt nicht rund ist, sondern einen Kreisausschnitt darstellt, wie die Fig. 2 bis 5 erkennen lassen. Die Vorschulmutter t setzt sich nach hinten in einem Hals 9 fort, der an seinem hinteren Ende einen Sechskant io trägt. Dieser greift im Kupplungszustand in eine entsprechende sechskantige Ausnehmung i i des' Drehknopfes 12 ein. Letzterer besitzt ein Außengewinde 13, mit dem er in das Innengewinde 2 des Haltermantels i einschraubbar ist, so daß also dieses Gewinde gleichzeitig dem Festschrauben des Drehknopfes 12 und des Lagers 3 dient.
  • Hinter dem Sechskant i o trägt der Hals 9 der Vorschubmutter 4einen fest aufgezogenenAnschlagring 14, der den Drehknopf 12 vor dem Abgleiten vom Hals 9 sichert. Die Spitze 15 des Drehknopfes ist mit Gewinde 16 in diesen eingeschraubt, so daß der Raum 33, in dein sich die Druckfeder 32 befindet, die bei gelöstem Drehknopf den Eingriff der Kupplungsteile io, ii bewirkt. leicht zugänglich ist.
  • Der Führungsring 6 besitzt eine Ausnehmung 17, die dem Querschnitt der Kolbenstange 8 entspricht und diese somit an einer Drehung verhindert. Die Kolbenstange 8 trägt an ihrem vorderen Ende ein Gewinde 18, auf das ein Kolben i9 mit dem Dichtungsring 2o aufgeschraubt ist. Der hintere Ring 5 des Lagers 3 besitzt zwei Schlitze 2 i, in die von oben mit einem Schlüssel eingegriffen werden kann, um das Lager 3 ein- oder auszuschrauben. Der Abstand des vorderen Endes des Drehknopfes 12 vom hinteren Ende des Halterschaftes i in der Kuppelstellung ist, wie aus Fig. i erkennbar, so grob, daß der Schlüssel leicht von oben in den Halterschaft eingeführt werden kann.
  • Zum Auseinandernehmen des Halters wird zunächst der Drehknopf i-- gelöst und in die Kuppelstellung gemäß der Fig. i gebracht. Darauf wird das Lager 3 durch Ansetzen des Schlüssels in die Schlitze 21 aus dem 'Schaft i herausgeschraubt. Nunmehr kann auch der Kolben i9 aus dem Schaft i herausgezogen und nach vorn aus der Vorschubmutter 4 herausgedreht werden. Durch Lösen der Kappe 15 wird die Feder 32 im Drehknopf 12 zugänglich. Der Drehknopf 12 kann von dem Hals 9 der Vorschubmutter 4 erst entfernt werden, wenn der Anschlagring 14 gelöst ist. Danach kann auch der Ring 6 aus dem Lager 3 gelöst werden, so daß die Vorschubmutter 4 nach vorn aus dem Lager 3 herausfällt. Damit ist die Füllvorrichtung des Halters in einfachster Weise in ihre Bestandteile zerlegt. Das Wiederzusammensetzen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHi:: i. Füllfederhalter mit Schraubkolben und unverlierbarem, unter Federwirkung stehendem Drehknopf, der während des Füllvorganges mit einem Vorschubglied durch eine Kupplung verbunden ist und an seinem unteren Ende mit einem Außelrgewinde \ersehen ist, dadurch gekennzeichnet, claß der Schaft (i) des Füllfederhalters ein an sich bekanntes Innengewinde (2) aufweist, das nicht nur ein Lager (3) für die nach hinten in einen Hals (9) auslaufende VorsChud)mutter (4), sondern auch das Außengewinde (13) des Drehknopfes (12, 15) im Ruhezustand desselben aufnimmt.
  2. 2. Füllfederhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß der Hals (9) der Vorschublnutter (4) einen Anschlagring (14) trägt, der den Drehknopf (12, 1,3) gegen Abgleiten schützt.
  3. 3. Füllfederhalter nach Anspruch i und 2, dadurch gckelinzeicl111et, daß das Lager (3) der Vorschulmutter (.4) zwei Führungsringe (5, 6) zur Sicherung derselben gegen Längsbewegung besitzt. von denen der eine (6), der zweckmäßig als Führungsteil für die Kolbenstange (8) ausgebildet ist, nach Einbringen der Vorschub-Inutter (4) fest mit dem Lager (3) verbunden ist.
  4. 4.. Füllfederhalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (3) für die Vorschubmutter (4) in den Halterschaft (i) so weit hineingeschraubt ist, daß über ihm noch Platz für das Einschrauben des Drehknopfes (12) bleibt und daß es am hinteren Ende Schlitze (21) zum Ansetzen eines Schlüssels besitzt.
  5. 5. Füllfederhalter nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende des Drehknopfes (12) in gekuppeltem Zustande sich so weit von der Schafthinterkante abhebt, daß die Einführung eines Steckschlüssels in die Schlitze (21) des Lagers (3) möglich ist.
  6. 6. Füllfederhalter nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (8) durch eine im Drehknopf (12, 15) untergebrachte, die Kupplung bewirkende #Druc`kfeder (32) hindurchgeführt ist.
DEP48056A 1949-07-07 1949-07-07 Fuellfederhalter mit Schraubkolben und unverlierbarem Drehknopf Expired DE835853C (de)

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DE (1) DE835853C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936849C (de) * 1952-05-22 1955-12-22 Montblanc Simplo Gmbh Fuellfederhalter mit Schraubkolben
US5879093A (en) * 1992-11-24 1999-03-09 Suzuno Kasei Co., Ltd Mechanism for feeding stick type cosmetic materials, container employing the same and cartridge employed therein
CN118107302A (zh) * 2022-11-30 2024-05-31 C·约瑟·雷梅有限公司 书写工具

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE936849C (de) * 1952-05-22 1955-12-22 Montblanc Simplo Gmbh Fuellfederhalter mit Schraubkolben
US5879093A (en) * 1992-11-24 1999-03-09 Suzuno Kasei Co., Ltd Mechanism for feeding stick type cosmetic materials, container employing the same and cartridge employed therein
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