DE280211C - - Google Patents

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DE280211C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C3/00Launching or hauling-out by landborne slipways; Slipways
    • B63C3/12Launching or hauling-out by landborne slipways; Slipways using cradles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Means For Catching Fish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280211 KLASSE 656. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1914 ab.
Zur Unterstützung von Schiffen, die zur Reparatur auf das Land gezogen werden sollen, verwendet man Schlitten, die in entsprechender Zahl entweder in der Quer- oder in der Längsrichtung, je nachdem es sich um Quer- oder um Längshellinge handelt,, das Schiff unterstützen und mit diesem auf entsprechenden Bahnen emporgewunden werden. Wenn man ein Schiff mit einer solchen Slipvorrichtung aufgeschleppt hat, so sind die Schlitten festgelegt, und man kann sie für Heraufholen von weiteren Schiffen, für welche im übrigen vielleicht genügend Platz vorhanden wäre und welche dann gleichzeitig repariert werden könnten, nicht benutzen. Man hilft sich dann zuweilen dadurch, daß man das Schiff mit Holzstapeln unterkeilt, sodann das Holz, welches zwischen Schlitten und Schiff gelegt ist, herausschlägt, und so die Schlitten frei bekommt. Der gleiche Vorgang, nur umgekehrt, würde sich dann wiederholen, um das reparierte Schiff wieder auf die Schlitten zu setzen..
Abgesehen davon, daß das Herausschlagen des unter starkem Druck stehenden Holzes nicht einfach ist und ziemlich viel Zeit und Arbeit erfordert, wird das Holz dabei leicht zerstört und unbrauchbar.
Man hat daher Vorrichtungen ersonnen, welche dies vermeiden sollen. Zu diesem Zweck hat man den Schlitten aus zwei Teilen, einem oberen und einem unteren, hergestellt, und zwischen beiden eine Vorrichtung eingebaut, welche ein Absenken des oberen Teiles um ein gewisses Stück, welches zum Freiwerden des Schlittens genügt, ermöglicht. Die 40
bisher hierfür benutzten Anordnungen haben aber den Übelstand, daß sie unsicher wirken und zu ihrer Betätigung große Kräfte erfordern.
Die vorliegende Erfindung soll diese Übelstände beseitigen. Danach wird der Oberteil des Schlittens auf die kurzen Arme einer Anzahl Winkelhebel gesetzt, die ihrerseits im unteren Teil des Schlittens gelagert sind und an deren untereinander verbundenen langen Armen das Zugseil des Schlittens angreift.
Bei Wahl geeigneter Übersetzungsverhältnisse kann, hierbei leicht erreicht werden, daß die für das \^erfahren des Schlittens notwendige Kraft stets größer ist als die zum Anheben des Oberteils mit dem darauf lastenden Schiffsgewicht erforderliche, so daß, bevor die Schlitten unter der angreifenden Zugkraft sich in Bewegung setzen, die Hebel umgelegt werden und demgemäß das Schiff angehoben wird. Die Schlitten fahren daher immer mit gehobenem Schiff nach oben. In der höchsten Stellung werden dann einige leichte Bremsschuhe hinter die Laufrollen des Schlittens gelegt und das Zugseil nachgelassen. Das Oberteil des Schlittens senkt sich dann, und das Schiff setzt sich auf die zurechtgestellten Stapel auf, während der Schlitten frei wird und wieder abgefahren werden kann.
Das Anheben des reparierten Schiffes von den Holzstapeln durch die Schlitten erfolgt in entsprechender Weise.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung erläutert. 1 ist das Unterteil, 2 das Oberteil eines derartigen Schlittens von im übrigen beliebiger Ausführungsform, der mit-

Claims (1)

  1. tels Rollen 3 auf Schienen 4 läuft. In Konsolen 5 des Unterteils ist eine Achse 6 gelagert, auf der in Winkelstellung zueinander kürzere Arme 7 und ein längerer Arm 8 festgekeilt sind. Die kurzen Arme 7 tragen mittels Zapfen 9 und Wangen 10 das Oberteil des Schlittens, wobei sie auf einem Anschlag 11 aufruhen. An dem langen Arm 8 greift das durch einen Pfeil 12 angedeutete Zugseil an, zu dessen Führung eine Leitrolie 13 vorgesehen ist. Die einzelnen, hintereinander liegenden Hebel 8, deren Anzahl der Länge des Schlittens oder dem Schiffsgewicht entspricht, sind durch Zugstangen 14 miteinander verbunden.
    Ρλτε ν τ-Anspruch:
    Rollsclilitten mit absenkbarem Oberteil zum Aufschleppen von Schiffen, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugseil (12) am Schlitten unter Vermittlung von Winkelhebeln (7,8) angreift, welche beim Anziehen des Seiles (12) das Oberteil (2) des Schlittens anheben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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